Die Gemeinde ist seit dem 19. Jahrhundert durch Industrie geprägt und eine der am dichtesten besiedelten in Europa. Unweit zahlreicher Hochhäuser gibt es auch einen erheblichen Anteil fester Wohnbebauung jeglicher kleinerer Art. Es gibt ein Theater, das Théâtre Jean-Vilar.
Suresnes liegt westlich von Paris, links der Seine zwölf Kilometer entfernt vom Pariser Zentrum, auf einem Hügel, flussseits direkt gegenüber vom Bois de Boulogne, fünf Kilometer von Nanterre und zwölf Kilometer von Versailles entfernt.
Ab 1898 war die Autofabrik Darracq in Suresnes angesiedelt, die 1935 von Talbot-Lago übernommen wurde.
Im Zweiten Weltkrieg wurden am Fort im deutschen Namen 1008 Menschen exekutiert. Nach dem Krieg wussten die Kollaborateure am besten, wer die anderen Kollaborateure gewesen waren. Aus Geldgier tötete Joseph Damiani, später José Giovanni[1] genannt, mit seiner Bande Anfang Juni 1945 zwei von ihnen in Suresnes.
1974 fand in Suresnes, zu Zeiten der Franco-Diktatur, ein Exil-Kongress der spanischen sozialistischen PSOE statt, bei dem der spätere Ministerpräsident Felipe González zum Generalsekretär gewählt wurde.[2] Der Kongress brachte einen Generationenwechsel an der Spitze der Partei.[3]
↑Stéphane Michonneau:Franco: Le temps et la légende. Hrsg.: Grégoire Kauffmann (=Collection «Grandes Biographies»). Éditions Flammarion, Paris 2025, ISBN 978-2-08-029128-8, S.121.