Starkshorn
Starkshorn Gemeinde Eschede | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 46′ N, 10° 12′ O | |
| Fläche: | 13,91 km²[1] | |
| Einwohner: | 15[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |
| Postleitzahl: | 29348 | |
| Vorwahl: | 05142 | |
Lage von Starkshorn in Niedersachsen | ||
Starkshorn ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Eschede im Landkreis Celle in Niedersachsen. Bis 1973 bildete Starkshorn eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Eschede gehört Starkshorn heute zur Ortschaft Eschede.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Weiler Starkshorn liegt vier Kilometer nordwestlich des Ortskerns von Eschede an der Landstraße von Eschede nach Bergen. In der Gemarkung Starkshorn liegt außerdem noch der Weiler Queloh. Große Teile der Gemarkung sind dicht bewaldet.
Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Starkshorn ist in jedem Herbst die Brunft des Rotwildes ein vielbeachtetes Naturschauspiel.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Starkshorn gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Beedenbostel des Kurfürstentums Hannover.[3] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Beedenbostel im Departement der Aller.[4] 1814 fiel Starkshorn an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Beedenbostel und ab 1859 zum Amt Celle.[5] 1867 fiel die Gemeinde Starkshorn mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Celle.
Im Wald nordöstlich des Dorfes Starkshorn wurde 1938 das Marinesperrzeugamt Starkshorn errichtet, von dem heute noch alte Bunkerreste zu finden sind. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Starkshorn am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Eschede.[6]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 24 | [4] |
| 1845 | 32 | [7] |
| 1871 | 43 | [8] |
| 1885 | 39 | [9] |
| 1895 | 41 | [10] |
| 1910 | 36 | [11] |
| 1925 | 62 | [12] |
| 1939 | 33 | [12] |
| 1950 | 57 | [13] |
| 1961 | 35 | [13] |
| 1970 | 21 | [13] |
Baudenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hofanlagen Starkshorn 2 und Queloh 3 sowie die Brunnenfassung des Hofes Starkshorn 1 stehen unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Starkshorn
- ↑ Bericht auf www.lueneburger-heide.de/
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
- 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
- ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1973
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Der Landkreis Celle im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
- 1 2 Michael Rademacher: Celle. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
