Rebberlah
Rebberlah Gemeinde Eschede | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 44′ N, 10° 10′ O | |
| Fläche: | 20,21 km²[1] | |
| Einwohner: | 53[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 3 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |
| Postleitzahl: | 29348 | |
| Vorwahl: | 05142 | |
Lage von Rebberlah in Niedersachsen | ||
Rebberlah ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Eschede im Landkreis Celle in Niedersachsen. Bis 1973 bildete Rebberlah eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Eschede gehört Rebberlah heute zur Ortschaft Eschede.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das kleine Dorf Rebberlah liegt vier Kilometer westlich des Ortskerns von Eschede am Ende einer von Eschede kommenden Stichstraße. Am westlichen Rand des Dorfes entspringt der Sunderbach, einer der Quellbäche des Bruchbaches. Große Teile der Gemarkung Rebberlah sind dicht bewaldet. An ihrem westlichen Rand liegen die Wildecker Teiche.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rebberlah gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Beedenbostel des Kurfürstentums Hannover.[3] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Beedenbostel im Departement der Aller.[4] 1814 fiel Rebberlah an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Beedenbostel und ab 1859 zum Amt Celle.[5] 1867 fiel die Gemeinde Rebberlah mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Celle.
Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Rebberlah am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Eschede.[6]


Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 70 | [4] |
| 1845 | 99 | [7] |
| 1871 | 108 | [8] |
| 1885 | 106 | [9] |
| 1895 | 113 | [10] |
| 1910 | 84 | [11] |
| 1925 | 93 | [12] |
| 1939 | 88 | [12] |
| 1950 | 210 | [13] |
| 1961 | 124 | [13] |
| 1970 | 79 | [13] |
Baudenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hofanlagen Heuweg 1, Heuweg 3 und Wildecker Weg 2, die Wohnhäuser Heuweg 2, Vor dem Hofe 2 und Vor dem Hofe 4a/4b, das Jagdhaus Wildeck sowie der Außenschafstall am Heuweg stehen unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Rebberlah
- ↑ Informationen zu den Wildecker Teichen
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
- 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
- ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1973
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Der Landkreis Celle im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
- 1 2 Michael Rademacher: Celle. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
