Spiringen
| Spiringen | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | ||||||||
| Kanton: | ||||||||
| Bezirk: | keine Bezirkseinteilung | |||||||
| BFS-Nr.: | 1218 | |||||||
| Postleitzahl: | 6464 Spiringen 8751 Urnerboden | |||||||
| Koordinaten: | 698360 / 192164 | |||||||
| Höhe: | 923 m ü. M. | |||||||
| Höhenbereich: | 722–3267 m ü. M.[1] | |||||||
| Fläche: | 64,68 km²[2] | |||||||
| Einwohner: | 881 (31. Dezember 2024)[3] | |||||||
| Einwohnerdichte: | 14 Einw. pro km² | |||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 3,0 % (31. Dezember 2024)[4] | |||||||
| Gemeindepräsidentin: | Esther Büeler-Arnold | |||||||
| Website: | www.spiringen.ch | |||||||
Spiringen | ||||||||
| Lage der Gemeinde | ||||||||
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1850 | 909 |
| 1860 | 836 |
| 1870 | 986 |
| 1900 | 945 |
| 1910 | 1062 |
| 1920 | 912 |
| 1950 | 1050 |
| 1970 | 946 |
| 1990 | 921 |
| 2000 | 963 |
| 2005 | 943 |
Die Einwohnerzahl sank zwischen 1850 und 1860 um 73 Personen oder 8 %. Danach wuchs sie bis ins Jahr 1870 stark um 17,9 %. Seither folgt ein Auf und Ab mit Tiefstmarken von 912 Einwohnern im Jahr 1920 und einer Höchstmarke von 1062 Personen im Jahr 1910. Ein länger dauernder Bevölkerungsrückgang war nur zwischen 1950 und 1990 zu beobachten (−12,3 %).
Sprachen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bevölkerung spricht eine hochalemannische Mundart. Fast die gesamte Einwohnerschaft spricht als tägliche Umgangssprache deutsch. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 99,79 % Deutsch und 0,21 % Italienisch als Hauptsprache an.
Religionen – Konfessionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bevölkerung war früher vollumfänglich Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Die Konfessionsverhältnisse im Jahr 2000 zeigen immer noch die ursprüngliche Struktur an. 917 Personen waren katholisch (95,22 %). Daneben gab es 1,77 % evangelisch-reformierte Christen und 0,31 % Konfessionslose. 15 Personen (1,56 %) machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis.
Herkunft – Nationalität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von den Ende 2005 943 Bewohnern waren 931 (98,73 %) Schweizer Staatsangehörige. Die wenigen Zugewanderten stammen aus Österreich und Lateinamerika. Bei der Volkszählung 2000 waren 961 Personen (99,79 %) Schweizer Bürger; davon besass eine Person die doppelte Staatsbürgerschaft.
Altersstruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde zählt einen hohen Anteil an jungen Leuten. Während der Anteil der Personen unter zwanzig Jahren einen Drittel der Ortsbevölkerung ausmacht, sind nur knapp 15 % Senioren (60 Jahre und älter).
Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 ergab sich folgende Altersstruktur:
| Alter | 0–6 Jahre | 7–15 Jahre | 16–19 Jahre | 20–29 Jahre | 30–44 Jahre | 45–59 Jahre | 60–79 Jahre | 80 Jahre und mehr |
| Anzahl | 110 | 161 | 50 | 121 | 222 | 155 | 116 | 28 |
| Anteil | 11,42 % | 16,72 % | 5,19 % | 12,56 % | 23,05 % | 16,10 % | 12,05 % | 2,91 % |
Politik
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Legislative
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeindeversammlung ist die Legislative. Sie tritt meistens zweimal jährlich zusammen.
Exekutive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der fünfköpfige Gemeinderat bildet die Exekutive. Er ist nebenamtlich tätig. Derzeitige Gemeindepräsidentin ist Esther Büeler-Arnold (Stand 2017).
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2005 gab es 88 Landwirtschaftsbetriebe, die 194 Stellen boten. Industrie und Gewerbe beschäftigten in 8 Arbeitsstätten 38, der Dienstleistungsbereich in 19 Betrieben 78 Personen (Beschäftigung auf Vollzeitstellen umgerechnet). Die Volkszählung 2000 ergab 95 Landwirtschafts- und Forstbetriebe mit 237 Beschäftigten. Die Betriebszählung 2001 kam auf 8 Industrie- und Gewerbebetriebe mit 58 und 19 Dienstleistungsunternehmen mit 83 Beschäftigten. Von den im Jahr 2000 441 erwerbstätigen Personen Spiringens arbeiteten 180 (40,82 %) in der eigenen Gemeinde. Insgesamt bot der Ort 243 Arbeitsplätze an, von denen 180 (74,07 %) durch Einheimische besetzt waren.
Die 261 Wegpendler verrichteten ihre Arbeit grösstenteils in anderen Gemeinden des Kantons Uri. Darunter 113 Personen in Altdorf, 34 in Schattdorf, 33 in Bürglen und 18 in Erstfeld. Bedeutendster Arbeitsort ausserhalb des Kantons war die Gemeinde Schwyz. Im Weiteren gab es 63 Zupendler. Diese kamen hauptsächlich aus Unterschächen (19 Personen), Altdorf (13) und Bürglen UR (12).
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Städtepartnerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1968 existiert eine Partnerschaft mit der Gemeinde Emmen im Kanton Luzern.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Stadler: Spiringen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025


