Riedlingen (Donauwörth)
Riedlingen Große Kreisstadt Donauwörth | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 43′ N, 10° 45′ O |
| Höhe: | 403 m ü. NHN |
| Fläche: | 11,18 km²[1] |
| Einwohner: | 4127[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 86609 |
| Vorwahl: | 0906 |
| Amtszeit[17] | Name |
|---|---|
| 1818–1827 | Georg Rister |
| 1827–1841 | Anton Durner |
| 1842–1848 | Xaver Sing |
| 1848–1854 | Bernhard Häfele |
| 1854–1865 | Leonhard Anzenhofer |
| 1865–1870 | Michael Sailer |
| 1870–1875 | Johann Zacher |
| 1876–1882 | Franz Ost |
| 1882–1896 | Georg Lechner |
| 1896–1905 | Alois Lechner |
| 1906–1924 | Josef Rusch |
| 1924–1928 | Josef Hefele |
| 1928–1945 | Michael Hillmair |
| 1945–1962 | Josef Rusch |
| 1962–1971 | Anton Schäferling |
| 1971–2002 | Alfred Böswald |
| 2002–2020 | Armin Neudert |
| seit 2020 | Jürgen Sorré |
Wappen
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Das Riedlinger Wappen ist gespalten von Blau und Gold, es zeigt vorne den golden gekrönten goldenen Großbuchstaben K und hinten eine heraldische Lilie in Blau.
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gebrüder-Röls-Schule Donauwörth-Riedlingen: Grundschule für die Donauwörther Stadtteile Riedlingen und Wörnitzstein. Im Schuljahr 2009/10 wurden 281 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen unterrichtet.[18]
- Ludwig-Auer-Mittelschule Donauwörth
- Realschule Heilig-Kreuz Donauwörth
- Hans-Leipelt-Schule Donauwörth: Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule
- Ludwig-Bölkow-Schule Donauwörth: Staatliche Berufsschule
Zivilgesellschaftliches Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Riedlingen besitzt einen 1948 gegründeten Sportverein, die SpVgg Riedlingen. Dort werden u. a. Fußball, Tennis, Tischtennis und Turnen angeboten. Der Sportverein stellt innerhalb des dynamisch wachsenden Stadtteils einen zentralen Treffpunkt dar. Neben den sportlichen Belangen kommt ihm so auch eine wichtige soziale und integrative Rolle zu, die sich auch in einer starken Jugendarbeit ausdrückt.
Auch daneben ist das örtliche Vereinsleben sehr vielfältig. Ehrenamtliches Engagement und Freude am Vereinsleben ist unter anderem in der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingen, im Fischereiverein, im Schützenverein, im Soldaten-Reservisten- und Kameradenverein, im Jugendtreff "Haisle" e. V., beim Männergesangsverein, in der Siedlergemeinschaft Ramberg oder im Glatzkopfclub anzutreffen.
Einen Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben des Ortes stellt das sogenannte Pitzbrunnenfest dar, welches alle zwei Jahre, abwechselnd mit dem Donauwörther Reichsstraßenfest, an der namensgebenden Quelle stattfindet und von den Vereinen des Ortes, im Rahmen der Vereinsgemeinschaft, gemeinsam getragen wird.
Wiederkehrende Feste und Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pitzbrunnen-Fest (alle zwei Jahre, zuletzt 2017)
- Weinfest
- Plattenparty (alljährlich im August am Riedlinger Baggersee)
- großer Martinsumzug (alljährlich am 11. November)
- Starkbierfest der SpVgg Riedlingen
- Oktoberfest der SpVgg Riedlingen
- Siedlerfest (Ramberg)
- Vatertagsfeier (am/im Feuerwehrhaus)
- Maifeier (am/im Feuerwehrhaus)
- Sportwochenende der SpVgg Riedlingen
- Sommerfest des Katholischen Frauenbundes Riedlingen
Persönlichkeiten mit Bezug zu Donauwörth-Riedlingen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hermann von Gaisberg zu Neudegg (1824–1905), Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung
- (Joseph) Ernst von Bandel, Bildhauer und Architekt, gestorben am 25. September 1876 auf dem Gut Neudegg[19]
- Ludwig von Gaisberg
- Ludwig Kronthaler, 1997 bis 2005 Kanzler der TU München, seit 2010 Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft, wohnhaft in Riedlingen
- Artur Proeller (1898–1983), Gründer der Supermarktkette Gubi, Ehrenbürger der alten politischen Gemeinde Riedlingen sowie seit 27. April 1978 auch der Stadt Donauwörth[20]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Gemarkung Riedlingen (096951). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ Große Kreisstadt Donauwörth, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 5. Mai 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ Stand 2011: vgl. Annales Werdae – Jahrbuch der Stadt Donauwörth 2011, hg. von der Stadt Donauwörth (Red.: Deniz Landgraf), S. 100.
- ↑ Vgl.: Voransicht des Buches: Beiträge für Kunst und Alterthum im Oberdonau-Kreise. 1829, S. 122. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
- ↑ Zuvor waren auch die bis dato mächtigen Grafen von Dillingen-Kyburg – Ahnherren der Habsburger – in der Riedlinger Gegend begütert, 1286ff. auch die Kirche von Augsburg, die vom letzten männlichen Dillinger Grafen, der als Bischof von Augsburg starb, reich dotiert wurde. Vgl. z. B.: Erster Jahrs-Bericht des historischen Vereins im Oberdonau-Kreise. Für das Jahr 1835, Augsburg 1836, S. 35, 65, 114; Geschichte der Grafen von Dillingen und Kiburg, von Placidus Braun, ordentl. auswärtigen Mitglied der königl. baier. Akademie, und bischöfl. Consistorialrath zu Augsburg, in: Hist. Abhandlungen der Königlich Baierischen Akademie der Wissenschaften Bd. 5, München 1823, S. 373–491, hier 393.
- ↑ A. Layer – G. Immler, Die Besitzungen der gräflichen und fürstlichen Familie Fugger, in: Geschichte Schwabens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts = Spindler-Handbuch der bayerischen Geschichte Bd. III,2, 3. Aufl. München 2001, hg. von Andreas Kraus, § 44, hier S. 377.
- ↑ Erstmals belegt in einer Urkunde von 1127: vgl. Drusomagus, - Sedatum, und römische Alterthümer in den nächsten Nachbars-Orten von Augsburg, mit den Orts-Geschichten. - Von Dr. v. Kaiser, […] Augsburg, 1825. S. 38.
- ↑ Gedruckt in: Dokumente zur Frühgeschichte der Universität Jena 1548 bis 1558, hg. von Joachim Bauer, Dagmar Blaha und Helmut G. Walther, Jena 2003.
- ↑ Europäische Annalen Jg. 1801, Dritter Band, von Ernst Ludwig Posselt, Tübingen 1801, S. 41.
- ↑ Herzogs Johann von Marlborough Leben und Denkwürdigkeiten, nebst dessen Original-Briefwechsel aus dem Familien-Archive zu Blenheim und andern ächten Quellen gezogen. Von Wilhelm Coxe. Übersetzt von F. A. v. H. […]. Zweyter Theil. Wien, 1820, S. 6.
- ↑ Chronik des ehemaligen Reichsstifts Kaisersheim (Kaisheim) nebst einer Beschreibung der Kirche […], verfasst von Martin Schaidler unter gütiger Mitwirkung mehrerer Freunde, Nördlingen 1867, S. 129.
- ↑ Über unser Logo – Katholisch in Donauwörth. 28. September 2025, abgerufen am 26. September 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 449.
- ↑ Markus Schwarz: Fred Jansen. In: kuenstlerinbayern.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. Januar 2015.
- ↑ Augsburger Allgemeine: Erneut Ärger um Fluglärm bei Eurocopter. In: augsburger-allgemeine.de. 6. Januar 2015, abgerufen am 6. Januar 2015.
- ↑ Gerhard Beck: Riedlingen bei Donauwörth Geschichte des Altdorfes, der Höfe und Häuser. August 2017.
- ↑ Stephan Wagner: Stadt Donauwörth: Schulen. In: donauwoerth.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2015; abgerufen am 6. Januar 2015.
- ↑ Vgl. z. B. Große Bayerische Biographische Enzyklopädie Bd. 1, hg. von Hans-Michael Körner, S. 98.
- ↑ Vgl. Alfred Böswald, Das Rad bewegen. Ausgewählte Reden 1970–1985, S. 96ff.

