Der ursprüngliche Ortsname Iringesheim wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt und setzt sich aus dem mittelhochdeutschen Grundwort heim (Haus) und dem Personennamen Iring zusammen. Später wurde noch die Präposition ze (bei) vorgesetzt.[4] Gemeint ist damit also eine Siedlung beim Haus des (Herrn) Iring.
Aus verschiedenen Epochen der Vor- und Frühgeschichte sind Funde aus der Flur bekannt. Einige Fundstücke sind im archäologischen Museum in Donauwörth ausgestellt.
In der frühen Neuzeit gehörte der Ort zum pfalz-neuburgischen Landgericht Graisbach. Grundherr waren unter anderem die Reichserbmarschällevon Pappenheim. Um das Jahr 1800 war das Spital Donauwörth bedeutendster Grundherr. Es besaß neben dem Vogthaus, Pfarrhaus und der Wirtschaft die Herrschaft über zwei Höfe, 42 Sölden und zwei Halbsölden. Die Pfarrei Zirgesheim besaß einen Halbhof und eine Sölde. Die Stadtkammer Donauwörth hatte zwei Halbhöfe und das Hochstift Augsburg (Pflegamt Westendorf) einen Dreiviertelhof. Das Patronat über die Pfarrkirche Maria Immaculata hatte das Spital Donauwörth inne.