Der Ursprung des Ortsnamens ist nicht belegt. Man vermutet, dass das Toponym ursprünglich einen Ort bezeichnete, der für die Samstagstätigkeit genutzt wurde oder auf der man sich für die Samstagtätigkeit traf.[1]
Im Heft Zürcher Dorfwappen - Teil 2. findet man dazu zusammen mit einem Vorschlag für ein Wappen
„Samstagern führt kein Dorfwappen. Der Ursprung des Dorfnamens ist nicht restlos geklärt. In der populärsten
und mündlich überlieferten Deutung geht es um das Einsammeln von Eicheln. Im Gebiet von Samstagern, das in der
Richterswiler Allmend lag, durften einstmals die Allmendgenossen Eicheln auflesen, aber nur samstags. Aus
dieser Tätigkeit hätte sich der Begriff "samstagern" abgeleitet. Dieser Ausdruck wurde auch für "samstägliche
Reinigungsarbeiten" verwendet. In alten Urkunden und Überlieferungen geht es im Zusammenhang mit Samstagern
immer um das Einsammeln von Eicheln. Wird es also einmal ein Samstagerer Wappen geben, kommen darauf sicher
Eicheln vor, so wie heute schon auf den Fahnen zahlreichen Samstagerer Vereine.“
Die Ortschaft wird durch die Autobahn A3 von Richterswil getrennt. Die Bevölkerungszahl beträgt 3'160 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018)[3], mit weiter steigender Tendenz. Samstagern ist ein Strassendorf. In Samstagern gibt es ausserdem einige Bauernbetriebe, die vor allem am Rand des Dorfes liegen. Die restlichen Häuser sind in Siedlungen angelegt, zum Beispiel Grüenfeld, Haslenzopf, Zopfschmitten, Bärenbrüggli und Ribelrain.
In Samstagern steht an der Bergstrasse die 2012 errichtete römisch-katholische Kirche St. Marien. Sie ersetzte eine Marienkapelle aus dem Jahr 1938 und ist derzeit (Stand 2014) die jüngste römisch-katholische Kirche im Kanton Zürich.
12Hans Rüegg:Zürcher Dorfwappen - Teil 2. In: Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen (Hrsg.): Schweizer Wappen und Fahnen. Nr.11, 2008, ISBN 3-908063-11-6, S.19 (stiftungswf.ch).