Feusisberg
| Feusisberg | |||||||||||||
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| Staat: | |||||||||||||
| Kanton: | |||||||||||||
| Bezirk: | Höfe | ||||||||||||
| BFS-Nr.: | 1321 | ||||||||||||
| Postleitzahl: | 8834 Schindellegi 8835 Feusisberg 8836 Biberbrugg | ||||||||||||
| UN/LOCODE: | CH FSG (Feusisberg)
CH SGI (Schindellegi) | ||||||||||||
| Koordinaten: | 699196 / 227079 | ||||||||||||
| Höhe: | 685 m ü. M. | ||||||||||||
| Höhenbereich: | 508–1206 m ü. M.[1] | ||||||||||||
| Fläche: | 17,50 km²[2] | ||||||||||||
| Einwohner: | 5600 (31. Dezember 2024)[3] | ||||||||||||
| Einwohnerdichte: | 320 Einw. pro km² | ||||||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 26,2 % (31. Dezember 2024)[4] | ||||||||||||
| Website: | www.feusisberg.ch | ||||||||||||
Feusisberg unter dem Etzel vom Zürichsee aus | |||||||||||||
| Lage der Gemeinde | |||||||||||||
| Jahr | 1743 | 1799 | 1833 | 1850 | 1870 | 1880 | 1888 | 1900 | 1910 | 1920 | 1930 | 1941 | 1950 |
| Einwohner | 649 | 110 | 1099 | 991 | 1221 | 1241 | 1348 | 1276 | 1348 | 1543 | 1572 | 1627 | 1654 |
| Jahr | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 |
| Einwohner | 1761 | 2173 | 2829 | 3178 | 3843 | 4800 | 4848 | 4993 | 4972 | 5031 | 5203[9] | 5292[9] | 5299[9] |
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die beiden Raben im Wappen erinnern an die Einsiedler Sage des Meinrad von Einsiedeln (Mönch, † 861). Die weissen Jakobsmuscheln symbolisieren den Kirchenpatron, Jakobus den Älteren.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Landschaftlich markante und kunsthistorisch wertvolle Sehenswürdigkeiten sind die neubarocke St.-Anna-Kirche (Schindellegi) und die spätbarocke Kirche St. Jakobus (Feusisberg). Die letztere wurde 1785 geweiht und verfügt über ein ungewöhnliches, gegen Reformation und Aufklärung gerichtetes ikonographisches Programm.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Ort Schindellegi haben sich bereits im 19. Jahrhundert eine Spinnerei und andere von der Wasserkraft der Sihl abhängige Firmen angesiedelt. Entlang des Flusslaufs entstand so ein kleines Industriegebiet, in dem sich heute verschiedene Gewerbebetriebe einmieten. Aus steuerlichen Gründen haben auch Grossfirmen den Hauptsitz nach Schindellegi verlegt. Dort befindet sich der Sitz des Transport- und Logistikkonzerns Kühne + Nagel und der Kühne-Stiftung.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- David Degen, (* 1984), Unternehmer und ehemaliger Fussballspieler
- Alfred Vogel (1902–1996), Heilpraktiker und Pharma-Unternehmer, gestorben in Feusisberg.
- Josef Nauer (1906–1987), Holzbildhauer
- Jakob Bürgi (* 1934), Politiker (CVP), geboren in Feusisberg.
- Maja Brunner (* 1951), Sängerin, lebt in Schindellegi.[10]
- Carlo Brunner (* 1955), Komponist und Kapellmeister mit musikalischem Schwerpunkt Ländler, lebt in Schindellegi.
- Peter Marvey (* 1971), Zauberkünstler und Illusionist, zaubert in seinem Magic House in Feusisberg, Ortsteil First.
- Martina Hingis (* 1980), Tennisspielerin
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band I: Die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 1). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1927.
- Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Schwyz IV. Bezirk Höfe (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 118). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010, ISBN 978-3-906131-93-1, S. 269–356. Digitalisat
- Georg Georg: Was die Gemeinde Feusisberg so einmalig macht. In: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz. 100 (2008), S. 412–415. (PDF, abgerufen am 2. Dezember 2019)
- Hans Roggwiler, Sandra Gregorin: Brava: das mutige Rind von Feusisberg. Primus Verlag, Zwillikon 2002, ISBN 3-9522390-0-3
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bilder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ansichtskarte von Feusisberg, 1907
- Feusisberg von der Strasse nach Pfäffikon aus gesehen
- Innenansicht der katholischen Kirche Feusisberg
- Pfarrhaus mit Sonnenuhr in Feusisberg
- Gemeindehaus
- Schulhaus
- Alterszentrum
- Hotel Schönfels, Fotografie zwischen 1918 und 1937
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Buschow Oechslin, Anja: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Band 4: Der Bezirk Höfe. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern 2010, ISBN 978-3-906131-93-1.
- ↑ Buschow Oechslin, Anja: Der "touristische Blick" erschliesst sich den Gipfel des Etzels. Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz, Nr. 100 (2008). PDF, abgerufen am 7. November 2019
- ↑ Schindellegi: Vom Bauerndorf zum Mekka der Superreichen – BILANZ. Abgerufen am 15. Oktober 2020.
- ↑ Gemeinde Feusisberg, Kennzahlen, Dokument "Einwohnerzahlen nach PLZ" , abgerufen am 23. Juni 2018
- 1 2 3 Gemeinde Feusisberg, Kennzahlen , abgerufen am 23. Juni 2018
- ↑ Energiebündel Maja Brunner wird von Gemeinde Feusisberg geehrt. Südostschweiz, 23. Juli 2014. Abgerufen am 17. Februar 2020.

