Saab beschäftigte sich seit 1945 mit der Aerodynamik von Doppeldelta-Tragflächen und hatte bereits Modelle im Windkanal getestet, als 1949 die Aufforderung erging, einen Nachfolger für die sich gerade in der Entwicklung befindliche Saab 32 Lansen für die späten 50er Jahre zu entwerfen. Daraufhin entstanden Konstruktionszeichnungen für das Projekt 1250, die spätere Saab 35 Draken.
Um die Erkenntnisse der Windkanaltests im Flug zu erproben, entstand mit der Saab 210 eine verkleinerte Version der Saab 35 mit stärker gepfeilten Tragflügelaußenkanten und bis zur Bugspitze vorgezogenen Lufteinläufen. Diese wurden im Verlauf der Erprobung auf Kabinenhöhe zurückgesetzt. Der unter Geheimhaltung gebaute Typ entstand 1950 und flog erstmals am 21.Januar 1952. Es ergaben sich keine Probleme mit dem unkonventionellen Tragwerk, und so erging einige Tage später die Anordnung für den Bau von drei Saab-35-Prototypen.
Die Saab 210 absolvierte etwa 1000 Testflüge und wurde anlässlich der 700-Jahr-Feier von Stockholm am 6.Juni 1953 über der Stadt der Öffentlichkeit vorgeflogen.