Die bewaldete, recht flache, etwa 3km lange und maximal 2km breite Insel hat an ihrer Nordküste den Hauptort Gaqnaqun; weitere kleine Siedlungen finden sich vorwiegend an der Nordostküste.
Rumung liegt knapp 200m vor der Nordküste der Insel Maap, getrennt durch den 140 Meter breiten und 700 Meter langen Meeresarm Yinbinaew.
Zur Volkszählung 2000 lebten 126 Einwohner auf der Insel in 26 Haushalten. 1994 waren es noch 139 Einwohner in 27 Haushalten.[1] Im Jahr 2010 wurden nur noch 58 Einwohner gezählt.[2]
Rumung bildet die gleichnamige Gemeinde Rumung, mit folgenden Dörfern:
Buluuol (Bulwol) (Nordwesten)
Mechiol (Meechoqol) (Südwesten)
Gaanaun (Gaqnaqun) (Nordosten)
Riy (Osten)
Fal (Faal) Osten
Wenfara (Weenfaraq) (Südosten)
Eng (Qeng) (verlassenes Dorf im Zentrum)
Nur das südlichste, verlassene Dorf Amin (Qamin) gehört bereits zur Gemeinde Maap, die ihren Sitz auf der gleichnamigen Nachbarinsel hat.[3]
Die größten Orte sind Riy und Fal, die benachbart an der Ostküste liegen. Sie waren die Hauptorte der traditionellen Allianzen, in die Rumung gegliedert war. Riy war der Hauptort der nördlichen und Fal der südlichen Allianz. Für die gesamte Insel gilt traditionell Fal als Hauptort, obwohl Riy und Fal hier um die Vorherrschaft stritten.[4]
Erich Kaiser: Beiträge zur Petrographie und Geologie der Deutschen Südsee-Inseln. In: Jahrbuch der Königlich Preussischen Geologischen Landesanstalt und Bergakademie zu Berlin für das Jahr 1903. Band XXIV, Berlin 1907, S. 93–121. pdf
↑Sebastian L. Anefal, Eneriko Suldan (Hrsg.):Yap State Census Report – 2000 FSM Census of Population and Housing. Government of the Federated States of Micronesia – Yap Branch Statistics Office, Division of Statistics, FSM Department of Economic Affairs, Dezember 2002, Table 3.4. Persons by Households by Municipality, Yap State: 1994 and 2000, S.23 (englisch, pacificweb.org[PDF; 3,0MB; abgerufen am 4.Februar 2023]).