Das Schiff wurde mehrfach in den Medien erwähnt, da es zusammen mit der United States Coast Guard bei der Jagd nach Drogenschmuggler äußerst erfolgreich war.
Die „Rodney M. Davis“ und der Kutter der US-Küstenwache „Active“ stellten ungefähr 1500 Meilen südlich von San Diego das unter der Flagge von Belize fahrende Schiff „Svesda Maru“. Auf diesem wurden rund 12,2 Tonnen Kokain sichergestellt.
Außerdienststellung des Schiffes am 1. Oktober und Überweisung an die „Naval Reserve Force“ in San Diego.
Wiederindienststellung bei der „DesRon 9“ in Everett.
Im Sommer war die „Davis“ am 11. jährlichen „Afloat Readiness and Training“ (CARAT) Ausbildungsprogramm beteiligt. (CARAT sind jährlich stattfindende militärische Übungen, die der besseren Zusammenarbeit der Marinen von verschiedenen südöstlichen Ländern dienen sollen.) Die Aufrechterhaltung der Freiheit der Meere und die Verbesserung der Bemühungen der maritimen Sicherheit in der Region ist das primäre Ausbildungsziel dieser Programme.
Im Sommer 2006 wurde mit Hilfe der Besatzung der „Davis“ rund 11 Tonnen Teeröl von den Stränden der „NAVMAG Indian Island“ zu entfernt. (Navy Magazine Indian Island ist eine militärisch genutzte Insel im Puget Sound / Whidbey County - Washington USA). Es war dadurch möglich gewesen, diese Maßnahme zum Schutz der Umwelt ohne Kosten für Arbeitsaufwand durchzuführen.
Am 28. November 2006 verließ die „Davis“ ihren Heimathafen, die „Naval Station“ (NAVSTA) Everett und lief in den Südpazifik aus.
Am 3. März nahmen Angehörige der Besatzung anlässlich des Besuches in Panama-Stadt im Rahmen von COMREL (Community relations) an zwei Partnerschaftsmaßnahmen teil. Es wurde das Waisenhaus „Hogar Divino Nino“ besucht und Hilfe bei der Erhaltung und Verbesserung einer Bibliothek im Bezirk Cinco de Mayo geleistet. Am 25. März wurde die Durchfahrt durch den Panamakanal von Ost nach West abgeschlossen. Am 3. April wurden erneut anlässlich eines drei Tage währenden Hafenbesuches durch 21 Angehörige der Schiffsbesatzung Restaurierungsarbeiten im Waisenhaus „Hogar Divino Nino“ durchgeführt. Dafür wurden von der Besatzung insgesamt 1.100 Dollar gespendet. Am 19. April stoppte die Fregatte den Fischkutter „Mariana de Jesus“ in internationalen Gewässern. Das Boot war mit 31 Migranten besetzt und völlig überladen. Es wurde Wasser und Verpflegung abgegeben und notwendige Medizinische Hilfe geleistet. Anschließend wurde es an die El Salvadorianische Marine übergeben. Am 23. April wurde, zusammen mit dem Costa Ricarianischen Küstenwachschiff „Juan Rafael Mora“ der Fischkutter „Cherubin“ aufgebracht, auf dem sich 61 chinesische Migranten befanden deren Gesundheitszustand schlecht war, da sie seit vier Tagen weder Nahrung noch Wasser hatten.
Im gleichen Monat brachte die Fregatte während eines Anti-Drogen-Einsatzes das ecuadorianische Fischerboot Emperador auf, auf dem 3850 Gallonen (rund 14.600 Liter) verflüssigtes Kokain beschlagnahmt wurden. (Jede Gallone entsprach 1,3 Kilogramm reinen Kokains.) Nach einem sechsmonatigen Einsatz im Kampf gegen die Drogen kehrte die „Davis“ am 12. Juni in ihren Heimathafen zurück.
Bereits im Spätfrühling war die „Rodney M. Davis“ wieder auf Patrouillenfahrt. Danach verlegte sie in die Gewässer vor Hawaii um sich einem Ausbildungsprogramm für die bevorstehenden Herbstaufgaben anzuschließen. Sie wurde zur Teilnahme an den Manövern RIMPAC 2008 befohlen.
Am 5. Dezember konnte die Fregatte ein Drogenschmuggler-Schiff mit mehr als vier Tonnen Kokain im östlichen Pazifik aufbringen. Der Wert der sichergestellten Drogen betrug etwa 90 Millionen US-Dollar. Die Besatzung festgenommen.
„Rodney M. Davis“ kehrte am 21. April nach Everett zurück. Während dieser Zeit hatte sie Operationen vor der Lateinamerikanischen Küste unter dem Kommando des „U.S. Naval Forces Southern Command“ (NAVSO) und der „4th Fleet“ durchgeführt.
Der „4th Fleet“ zugewiesen stoppte die Fregatte am 23. September ein Fischerboot, das unter der Flagge Ecuadors fuhr. An Bord wurden rund 1,5 Tonnen Kokain sichergestellt.[2] An Bord befanden sich 17 Besatzungsmitglieder, die festgenommen und mitsamt dem Drogenschiff nach Guayaquil in Ecuador gebracht wurden. Danach war die Fregatte in die Maritime Strategie (Theater Security Cooperation - TSC) eingebunden, eine Maßnahme der USA zur Sicherung des Bereichs der Karibik und Lateinamerikas. Die TSC Strategie beinhaltet den militärischen Austausch, Multinationale Manöver und Ausbildungen, Hafenbesuche in diplomatischer Mission und Patenschaften.
Die Rodney M. Davis wurde am 23. Januar 2015 in der Naval Station Everett, Washington außer Dienst gestellt.[3]