Rechtebe
Rechtebe Gemeinde Hagen im Bremischen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 19′ N, 8° 32′ O | |
| Fläche: | 4,21 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Wurthfleth | |
| Postleitzahl: | 27628 | |
| Vorwahl: | 04296 | |
Lage von Rechtebe in Niedersachsen | ||
Rechtebe ist ein Ortsteil der Gemeinde Hagen im Bremischen im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde im damaligen Landkreis Geestemünde. Innerhalb von Hagen im Bremischen gehört Rechtebe zur Ortschaft Wurthfleth.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rechtebe ist ein Weiler direkt am Weserdeich etwa anderthalb Kilometer nördlich von Wurthfleth und acht Kilometer südwestlich von Hagen im Bremischen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rechtebe gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Hagen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Hagen im Departement der Wesermündung.[2] 1814 fiel Rechtebe an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Hagen. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Rechtebe ab 1885 zum Kreis Geestemünde. Am 1. April 1929 wurde Rechtebe nach Wurthfleth eingemeindet.[3] Wurthfleth wiederum wurde am 1. März 1974 im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen nach Sandstedt eingemeindet.[4] Sandstedt wurde am 1. Januar 2014 in die Gemeinde Hagen im Bremischen eingegliedert.[5]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 169 | [2] |
| 1845 | 143 | [6] |
| 1871 | 103 | [7] |
| 1885 | 81 | [8] |
| 1895 | 88 | [1] |
| 1910 | 88 | [9] |
Baudenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weserdeich im Bereich von Rechtebe ist ein geschütztes Baudenkmal.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1895
- 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 105 (google.de).
- ↑ Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 25
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
- ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 2014
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 133 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Der Kreis Geestemünde im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
