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Rallye Chile 2026

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 Rallye Chile 2026
Renndaten
12. von 13 Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft 2026
Name: Rallye Chile
Datum: 10. – 13. September 2026
Start: Concepción
Prüfungen: 16 Prüfungen über 311,18 km
Distanz: 1169,48 km
Belag: Schotter
Podium
Erster: SchwedenSchweden Oliver Solberg
JapanJapan Toyota GR Yaris Rally1
Zweiter: FrankreichFrankreich Sébastien Ogier
JapanJapan Toyota GR Yaris Rally1
Dritter: FrankreichFrankreich Adrien Fourmaux
Korea Sud Hyundai i20 N Rally1

Die 5. Rallye Chile (offiziell Rally Chile BIOBÍO 2026) war der 12. Lauf zur FIA-Rallye-Weltmeisterschaft 2026. Sie dauerte vom 10. bis zum 13. September 2026. Insgesamt wurden 16 Wertungsprüfungen auf Schotter gefahren.

Zu Beginn der Rallye bestimmte Oliver Solberg das Tempo auf den Schotterpisten rund um Concepción. Der Toyota-Pilot übernahm bereits auf der ersten Wertungsprüfung die Führung. Lediglich nach der zweiten Prüfung musste er die Spitzenposition kurzzeitig an Teamkollege Elfyn Evans abgeben, ehe er die Führung zurückeroberte und im weiteren Verlauf behauptete.

Am Samstag entwickelte sich ein spannender Kampf um die Spitzenposition zwischen Solberg und Sébastien Ogier (Toyota). Mehrfach setzte Ogier den führenden Schweden unter Druck und verringerte den Rückstand zwischenzeitlich deutlich. Gleichzeitig erlitt Thierry Neuville (Hyundai) einen Rückschlag, als er sich auf einer der ersten Prüfungen des Tages überschlug und dadurch alle Chancen auf eine vordere Platzierung verlor. Solberg behauptete die Führung und ging mit einem Vorsprung von 19,1 Sekunden auf Evans in den Schlusstag.

Am Sonntag schien Evans zunächst auf dem Weg zu einem weiteren Podiumsplatz zu sein. In der vorletzten Wertungsprüfung zwang ihn jedoch ein Reifenschaden zu einem Radwechsel. Der Toyota-Fahrer verlor dabei mehr als zwei Minuten und fiel vom zweiten auf den fünften Rang zurück. Von diesem Missgeschick profitierten Ogier und Adrien Fourmaux (Hyundai), die auf die Plätze zwei und drei vorrückten.

Solberg ließ sich von den Ereignissen hinter ihm nicht beeinflussen und brachte seine Führung sicher ins Ziel. Zudem gewann er die abschließende Powerstage und baute damit seine Punktausbeute weiter aus. Er gewann die Rallye mit einem Vorsprung von 16,6 Sekunden vor Ogier, den dritten Rang belegte Fourmaux. Dahinter folgten Sami Pajari und Evans. Für Solberg war es der dritte Sieg seiner Karriere in der Rallye-Weltmeisterschaft und der zweite in der laufenden Saison nach seinem Erfolg bei der Rallye Monte Carlo.

Mit diesem Ergebnis rückte Solberg in der Fahrer-Weltmeisterschaft näher an die Spitze heran. Evans behauptete die Führung zwar weiterhin, sein Vorsprung auf Pajari verringerte sich jedoch auf 17 Punkte. Solberg lag als Drittplatzierter der Gesamtwertung 21 Punkte hinter Evans. Gleichzeitig sicherte sich Toyota vorzeitig die Hersteller-Weltmeisterschaft und zog mit dem zehnten Titelgewinn mit Lancia gleich.

Nr.[1] Fahrer Co-Pilot Auto
WRC-Klasse (Rally1)
1 Frankreich Sébastien Ogier Frankreich Vincent Landais Toyota GR Yaris Rally1
4 Esapekka Lappi Enni Mälkönen Hyundai i20 N Rally1
5 Sami Pajari Marko Salminen Toyota GR Yaris Rally1
11 Thierry Neuville Martijn Wydaeghe Hyundai i20 N Rally1
16 Frankreich Adrien Fourmaux Frankreich Alexandre Coria Hyundai i20 N Rally1
18 Japan Takamoto Katsuta James Fulton Toyota GR Yaris Rally1
33 Vereinigtes Königreich Elfyn Evans Vereinigtes Königreich Scott Martin Toyota GR Yaris Rally1
55 Josh McErlean Eoin Treacy Ford Puma Rally1
95 Jon Armstrong Shane Byrne Ford Puma Rally1
99 Schweden Oliver Solberg Vereinigtes Königreich Elliott Edmondson Toyota GR Yaris Rally1
WRC2-Klasse (Rally2)
20 Robert Virves Jakko Viilo Škoda Fabia RS Rally2
21 Spanien Alejandro Cachón Spanien Borja Rozada Toyota GR Yaris Rally2
22 Nikolay Gryazin Konstantin Aleksandrov Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale
23 Frankreich Yohan Rossel Frankreich Arnaud Dunand Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale
24 Fabrizio Zaldivar Italien Marcelo Der Ohannesian Škoda Fabia RS Rally2
25 Diego Domínguez Jr. Spanien Rogelio Peñate Toyota GR Yaris Rally2
26 Vereinigtes Königreich Gus Greensmith Schweden Jonas Andersson Toyota GR Yaris Rally2

Anmerkung: Insgesamt haben sich 51 Fahrzeuge in verschiedenen Klassen eingeschrieben.

Klassifikationen

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Position Nr.[2] Fahrer Co-Pilot Auto Zeit Rückstand Punkte
Gesamt Rally1 Total Sonntag Powerstage Total
1 1 99 Schweden Oliver Solberg Vereinigtes Königreich Elliott Edmondson Toyota GR Yaris Rally1 2:57:08.2 25 4 5 34
2 2 1 Frankreich Sébastien Ogier Frankreich Julien Ingrassia Toyota GR Yaris Rally1 2:57:24.8 00:00:16.6 17 5 1 23
3 3 16 Frankreich Adrien Fourmaux Frankreich Alexandre Coria Hyundai i20 N Rally1 2:57:41.5 00:00:33.3 15 3 0 18
4 4 5 Sami Pajari Marko Salminen Toyota GR Yaris Rally1 2:58:42.1 00:01:33.9 12 2 3 17
5 5 33 Vereinigtes Königreich Elfyn Evans Vereinigtes Königreich Scott Martin Toyota GR Yaris Rally1 2:59:30.5 00:02:22.3 10 0 4 14
6 6 4 Esapekka Lappi Enni Mälkönen Hyundai i20 N Rally1 3:02:15.2 00:05:07.0 8 0 0 8
7 7 55 Josh McErlean Eoin Treacy Ford Puma Rally1 3:04:39.7 00:07:31.5 6 0 0 6
33 8 95 Jon Armstrong Shane Byrne Ford Puma Rally1 3:48:16.4 00:51:08.2 0 0 0 0
36 9 18 Japan Takamoto Katsuta James Fulton Toyota GR Yaris Rally1 3:59:26.4 01:02:18.2 0 1 2 3
Ausfall WP7 11 Thierry Neuville Martijn Wydaeghe Hyundai i20 N Rally1 0 0 0 0
Pos. Nr. Fahrer Co-Pilot Auto Zeit Rückstand Punkte
1 23 Frankreich Yohan Rossel Frankreich Arnaud Dunand Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale 3:21:09.0 25
2 20 Robert Virves Jakko Viilo Škoda Fabia RS Rally2 3:07:32.2 0:53.0 17
3 26 Vereinigtes Königreich Gus Greensmith Schweden Jonas Andersson Toyota GR Yaris Rally2 3:08:06.4 1:27.2 15

Anmerkung: Insgesamt haben sich 36 Fahrzeuge von 51 gestarteten klassiert.

Wertungsprüfungen

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Datum Start LT WP[3] Name Länge Gewinner Leader
10. September 09:01 — El Manzano (Shakedown) 5,74 km Japan Takamoto Katsuta
11. September 08:53 WP1 Turquía 1 22,94 km Schweden Oliver Solberg Schweden Oliver Solberg
09:48 WP2 Nuevo Rere 1 10,76 km Vereinigtes Königreich Elfyn Evans Vereinigtes Königreich Elfyn Evans
10:36 WP3 Hualqui 1 16,69 km Thierry Neuville Schweden Oliver Solberg
12:46 – 13:16 Service A, Talcahuano (30 Min.)
15:09 WP4 Turquía 2 22,94 km Sami Pajari
16:04 WP5 Nuevo Rere 2 10,76 km Frankreich Sébastien Ogier
16:52 WP6 Hualqui 2 16,69 km Schweden Oliver Solberg
18:42 – 19:27 Service B, Talcahuano (45 Min.)
12. September 09:08 WP7 Pelún 1 15,65 km Frankreich Sébastien Ogier
10:01 WP8 Lota 1 25,64 km Frankreich Sébastien Ogier
11:05 WP9 Maria las Cruces 1 28,31 km Schweden Oliver Solberg
13:35 – 14:05 Service C, Talcahuano (30 Min.)
15:08 WP10 Pelún 2 15,65 km Frankreich Sébastien Ogier
16:01 WP11 Lota 2 25,64 km Frankreich Sébastien Ogier
17:05 WP12 Maria las Cruces 2 28,31 km Schweden Oliver Solberg
19:00 – 19:45 Service D, Talcahuano (45 Min.)
13. September 09:00 WP13 Carampangue 1 26,82 km Vereinigtes Königreich Elfyn Evans
10:05 WP14 BioBio 1 8,78 km Schweden Oliver Solberg
11:13 WP15 Carampangue 2 26,82 km Frankreich Sébastien Ogier
13:15 WP16 BioBio 2 (Powerstage) 8,78 km Schweden Oliver Solberg

Einzelnachweise

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  1. ↑ de.motorsport.com: Meldeliste, abgerufen am 3. Oktober 2026
  2. ↑ de.motorsport.com: Ergebnis, abgerufen am 3. Oktober 2026
  3. ↑ de.motorsport.com: Wertungsprüfungen, abgerufen am 3. Oktober 2026