Raidelbach
Raidelbach Gemeinde Lautertal (Odenwald) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 8° 44′ O | |||
| Höhe: | 410 (400–430) m ü. NHN | |||
| Fläche: | 1,98 km²[1] | |||
| Einwohner: | 114 (2022)[1] | |||
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner/km² | |||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1970 | |||
| Eingemeindet nach: | Gadernheim | |||
| Postleitzahl: | 64686 | |||
| Vorwahl: | 06254 | |||
| • 1439: | 7 Einwohner[3] |
| Raidelbach: Einwohnerzahlen von 1829 bis 2022 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1829 | 77 | |||
| 1834 | 77 | |||
| 1840 | 75 | |||
| 1846 | 67 | |||
| 1852 | 74 | |||
| 1858 | 82 | |||
| 1864 | 83 | |||
| 1871 | 80 | |||
| 1875 | 77 | |||
| 1885 | 89 | |||
| 1895 | 95 | |||
| 1905 | 87 | |||
| 1910 | 84 | |||
| 1925 | 89 | |||
| 1939 | 82 | |||
| 1946 | 130 | |||
| 1950 | 124 | |||
| 1956 | 85 | |||
| 1961 | 67 | |||
| 1967 | 60 | |||
| 1970 | 63 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 117 | |||
| 2013 | 110 | |||
| 2022 | 114 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: [3][1]; Gemeinde Lautertal[27][1] | ||||
| • 1829: | 68 evangelisch-lutherische (= 84,31 %), 9 evangelisch-reformierte (= 11,69 %) Einwohner[10] |
| • 1961: | 65 evangelische (= 97,01 %), 2 katholische (= 2,99 %) Einwohner |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsbeirat
Für Raidelbach besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Raidelbach) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher, nach Maßgabe der §§ 81 und 82 HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.[20] Alle Kandidaten gehörten der „Unabhängigen Wählergemeinschaft Raidelbach“ an. Der Ortsbeirat wählte Horst Pfeifer zum Ortsvorsteher.[28]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch Raidelbach verlaufen die Kreisstraßen K 210 und K 55, die in bzw. bei Gadernheim von der als Nibelungenstraße bekannten Bundesstraße 47 abzweigen und über Breitenwiesen und Knoden nach Seidenbuch führen.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- George Frankenstein (1825–1911), deutschamerikanischer Landschafts- und Porträtmaler sowie Journalist
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsteil Raidelbach. In: Webauftritt der Gemeinde Lautertal.
- Raidelbach, Landkreis Bergstraße. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Das Lautertal wird hessisch. ( vom 22. November 2015 im Internet Archive) In: Webauftritt des Verschönerungsvereins Reichenbach.
- Literatur über Lautertal-Raidelbach nach Register In: Hessische Bibliographie
Anmerkungen und Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anmerkungen
- ↑ Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.
- ↑ Durch Tausch.
- ↑ Mediatisierung infolge der Rheinbundakte.
- ↑ Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des Deutschen Bundes. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.
- ↑ 1822: Trennung zwischen Justiz (Landgericht Schönberg) und Verwaltung
- ↑ Infolge Bismarcks Politik.
- ↑ Infolge des Ersten Weltkriegs.
- ↑ Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.
- ↑ Infolge des Zweiten Weltkriegs.
Einzelnachweise
- 1 2 3 4 Ortsteil Lautern. In: Webauftritt der Gemeinde Lautertal. Abgerufen im März 2025.
- ↑ Gemarkung Raidelbach. In: GEOindex. Abgerufen im März 2025.
- 1 2 3 4 5 6 Raidelbach, Landkreis Bergstraße. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- ↑ Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg, Darmstadt 1937, S. 641–642
- 1 2 3 Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg, Darmstadt 1937, S. 569
- ↑ Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg, Darmstadt 1937, S. 209–210
- ↑ Gustav Simon: Die Geschichte der Dynasten und Grafen zu Erbach und ihres Landes, Verlag Brönner, Frankfurt a. M. 1858, S. 147ff (online bei Google Books)
- ↑ Bekanntmachung, die Verwaltung der landräthlichen Geschäfte und der Justiz erster Instanz in dem vormaligen Amte Schönberg betr. vom 7. Juli 1826. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1826 Nr. 17, S. 178 (Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek).
- ↑ M. Borchmann, D. Breithaupt, G. Kaiser: Kommunalrecht in Hessen. W. Kohlhammer Verlag, 2006, ISBN 3-555-01352-1, S. 20 (Teilansicht bei google books).
- 1 2 Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, S. 193 (Online bei Google Books).
- ↑ Bezirksveränderung hinsichtlich der Kreise Bensheim und Heppenheim, … vom 26. Dezember 1839. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1839 Nr. 37, S. 480 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 72,2 MB]).
- ↑ Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. (PDF 8,61 MB) Ein furchtbarer Weg durchs Tal. S. 38, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2016; abgerufen am 28. Dezember 2014.
- ↑ Johann Friedrich Kratzsch: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten, Naumburg 1845, Band 2, S. 381 (online bei Hathi Trust, digital library)
- ↑ Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852. In: Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30. S. 224–229 (Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital [PDF]).
- ↑ Wolfgang Torge: Geschichte der Geodäsie in Deutschland. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-019056-4, S. 172 (Teilansicht bei Google Books).
- ↑ Philipp Alexander Ferdinand Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Jonghans, Darmstadt 1854, S. 297 (online bei Google Books)
- ↑ Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen, 1869, S. 52 (online bei Google Books)
- ↑ Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. (PDF; 9,0 MB) Die Entstehung des Kreises Bergstraße. 2007, S. 109, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2016; abgerufen am 9. Februar 2015.
- ↑ Eingliederung der Gemeinden Kolmbach und Raidelbach in die Gemeinde Gadernheim im Landkreis Bergstraße vom 5. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 3, S. 110, Punkt 116 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
- 1 2 Hauptsatzung. (PDF; 29 kB) §; 5. In: Webauftritt. Gemeinde Lautertal, abgerufen im März 2025.
- ↑ Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
- ↑ Bekanntmachung, die Errichtung eines Amtsgerichts in Bensheim betreffend vom 26. März 1902. In: Großherzogliches Ministerium der Justiz (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1902 Nr. 19, S. 154 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 29,1 MB]).
- ↑ Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Google Buch).
- ↑ Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 11,2 MB]).
- 1 2 Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 10 und 64, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021.
- ↑ Ortsteil Raidelbach. In: Webauftritt. Gemeinde Lautertal, archiviert vom ; abgerufen im August 2020.
- ↑ Ortsbeirat Knoden. In: Rats-Info-System. Gemeinde Lautertal, abgerufen im März 2025.