Pitztal
Erscheinungsbild
| Pitztal
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|---|---|---|
Blick auf das mittlere Pitztal vom Grabkogel (2651 m), talauswärts | ||
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gewässer | Pitze | |
| Gebirge | Ötztaler Alpen | |
| Geographische Lage | 47° 6′ N, 10° 49′ O | |
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| Gestein | Gneis, Quarzphyllit | |
| Länge | 40 km | |
| Klima | Inneralpines Trockental | |
Das Pitztal ist ein etwa 40 km langes, südliches Seitental des Inntals, das bei Imst einmündet. Es liegt im Bezirk Imst des Bundeslandes Tirol in Österreich. Das Tal wird von der Pitze (auch Pitzbach genannt) durchflossen und liegt vollständig in den Ötztaler Alpen. In dem Tal liegen die Gemeinden Arzl im Pitztal, Wenns, Jerzens und St. Leonhard im Pitztal.
Das Klima im Tal wird durch die alpine Lage mit kühlen Sommern und kalten Wintern geprägt, wobei der Klimawandel mit dem Anstieg der Temperaturen eine längere Vegetationsperiode und kurze Schneebedeckung im Winter bewirken wird. Das Pitztal gehört zu den niederschlagsärmsten Gegenden in Tirol. Die Wirtschaft im Tal war bis 1960 agrarisch geprägt, ab 1970 hat ein massiver Strukturwandel eingesetzt, bei dem die bäuerlichen Betriebe massiv abgenommen haben und der Tourismus zum dominierenden Wirtschaftssektor wurde. Bis Mitte der 1980er Jahre war der Sommertourismus mit Wandern und Bergsteigen der wesentliche Erwerbszweig, seit 2001 ist der Wintertourismus mit Schifahren deutlich stärker, wobei dies bei den jeweiligen Gemeinden unterschiedlich ausgeprägt ist. Der Ausbau der Schigebiete am Gletscher wird aber von der Bevölkerung kritisch gesehen.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das etwas 40 km lange Pitztal ist ein in Nord-Süd-Richtung verlaufendes Nebental des Inntals, das bei Imst von Süden einmündet. Es liegt westlich des Ötztals und östlich des Kaunertals, die beide in etwa parallel zum Pitztal verlaufen. Über das Pillertal und die Pillerhöhe existiert eine Verbindung in den obersten Teil des Tiroler Inntales.[1]
Das Tal liegt zur Gänze in den Ötztaler Alpen. Politisch gehört es zum Bezirk Imst. Das Tal wird von der Pitze (auch Pitzbach) durchflossen, diese mündet zwischen Arzl im Pitztal und Karres in den Inn.
Das Pitztal ist über die Inntalautobahn und den Bahnhof Imst-Pitztal der Arlbergbahn an das Verkehrsnetz angeschlossen. Von hier führt die Pitztaler Landesstraße über die 1983 eröffnete Pitztalbrücke über den Inn nach Mittelberg und überwindet dabei einen Höhenunterschied von etwa 1000 m. Mehrere seit 1982 errichtete Galerien bieten Schutz vor Lawinen. In Wenns zweigt eine Straße zur Piller Höhe weiter nach Fließ und Kaunerberg/Kauns. Vom Bahnhof Imst-Pitztal wird ein Überlandbusverkehr (Postbus) angeboten.
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der äußere Abschnitt des Pitztals weist einen breiten Trog auf, hat ausgeprägte Talterrassen und hat dadurch Mittelgebirgscharakter. In diesem Teil des Tals liegen Arzl und Wenns. Die Pitze hat sich darin schluchtartig eingeschnitten und bildet in diesem Abschnitt die Pitzeklamm, bevor es bei der Imster Schlucht in den Inn mündet.[1] Diese Schlucht ist an einigen Stellen bis zu 100 m tief.
Am Fuß des Venet bei Wenns zweigt das Pillertal nach Südwesten ab, dieses Gebiet wird auch Wenner Schmalzkessel genannt.
Weiter südostwärts von Jerzens an verengt sich das Tal, der Talboden ist erst im Gebiet von St. Leonhard im inneren Pitztal signifikant ausgebildet.[1] Das Tal verläuft hier zwischen dem Kaunergrat, der im Westen auf etwa 30 km die Grenze zum Kaunertal bildet, und dem Geigenkamm, der sie im Osten zum nahezu parallel verlaufenden Ötztal bildet. Das innere Tal hat nur eine schmale Talsohle mit übersteilen Hängen.[2] Das Tal steigt hier gleichmäßig an bis zum Fuß der Wildspitze, die zu den Ötztaler Alpen gerechnet wird. Bei Mittelberg in der Gemeinde St. Leonhard teilt sich das Tal in das Mittelberg- und das Taschachtal. Im Talschluss bilden der Mittelbergferner und der Taschachferner ausgedehnte Gletscherflächen an der Wildspitze. Das Pitztal reicht knapp nicht an den Alpenhauptkamm (Staatsgrenze) heran, sondern an der Hochvernagtspitze treffen für eine kurze Strecke noch das hinterste Ötztal und das hinterste Kaunertal aneinander.
Im Jahr 2024 sind 6.965 ha als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen, 5.803 ha als Ruhegebiete.[3]
Gemeinden
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Das Pitztal gliedert sich in folgende Gemeinden:[3]
| Gemeinde | Einwohner |
|---|---|
| Arzl im Pitztal | 3160 |
| Jerzens | 904 |
| St. Leonhard im Pitztal | 1442 |
| Wenns | 2175 |
Die vier Gemeinden bilden zusammen den Planungsverband Pitztal mit 7694 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) und einer Fläche von 313 km², davon 26,1 km² Dauersiedlungsraum.[3] Die Bevölkerung ist von 5.127 Bewohnern im Jahr 1961 kontinuierlich gestiegen. Der Zuwachs ist vor allem auf Zuwanderung zurückzuführen, während das Geburten- und Sterbesaldo nur einen geringen Zuwachs aufweist.[4]
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Pitztal ist ein inneralpines Trockental und gehört zu den niederschlagsärmsten Gebieten Tirols. Diese klimatische Besonderheit wird durch die Barrierewirkung der umgebenden Gebirgsketten bedingt.[5] Die Temperaturen im Pitztal sind typisch für die alpine Lage mit kühlen Sommern und kalten Wintern. Die Lage im Hochgebirge bedingt deutliche Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten: im Sommer liegen die Temperaturen bei rund 18 Grad Celsius (abhängig von der Höhenlage im Tal), im Winter herrschen sehr tiefe Temperaturen. Das Wetter im Tal kann unvorhersehbar sein und plötzliche Wetterumschwünge und Temperaturstürze bringen. Der Niederschlag fällt vor allem im Sommer, wobei Mai, Juni und Juli die Monate mit dem meisten Regen sind. Die Sommermonate sind auch die Monate mit den meisten Sonnenstunden.
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für St. Leonhard im Pitztal (1454 m ü. A.)
Quelle: [1]
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Die Klimatabellen zeigen die Werte gemessen in St. Leonhard. Die Daten zeigen die mittleren Werte von 1991 bis 2020.[6]
Das Pitztal ist eine hochgelegene Region, die sich durch ein kalt gemäßigtes Klima mit einer kurzen Vegetationsperiode, hoher Frosthäufigkeit, kühlen Sommernächten und hohen Niederschlagsmengen auszeichnet. Solche relativ empfindlichen Regionen werden durch den Klimawandel mit besonderen Risiken konfrontiert. Mit folgenden Auswirkungen muss gerechnet werden:[7]
- Durch den Temperaturanstieg wird es in Zukunft auch in den Übergangsjahreszeiten (Frühling und Herbst) möglich sein, zu wandern (Verlängerung der Outdoor-Saison).
- Die Vegetationsperiode wird sich zukünftig um rund 4 Wochen verlängern, beinhaltet aber ein steigendes Risiko für Dürren. Dürreereignisse werden zukünftig deutlich häufiger zu erwarten sein.
- Der Niederschlag wird im Jahresmittel tendenziell gleich bleiben, sich aber anders verteilen: lange Dürren werden sich mit Starkregen abwechseln. Auch Gewitter werden häufiger auftreten. Deren Folgen sind Hagel, oberirdische Hangwässer, Bodenerosion, Massenbewegungen von Erde, Überschwemmungen und Windwurf.
- Die Anzahl der Tage mit Naturschneebedeckung wird markant abnehmen, es muss mit einem Minus von 20 % gerechnet werden.
Geologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis zur Eiszeit war das vordere Pitztal ein Teil des Inntals, der Inn floss von Prutz über die heutige Pillerhöhe weiter. Im Laufe der Eiszeit durchbrach der Inn die Enge von Pontlatz bei Landeck in einem neuen Flussbett. Das Pitztal durchschneidet den Gebirgsstock der Ötztaler Alpen, das sogenannte Ötztal-Stubai-Kristallin, in seiner Ausbreitung zwischen Wipptal, dem Vinschgau und dem oberen Inntal. Es repräsentiert ein zur mittelostalpinen Decke gehörendes Altkristallin und besteht in diesem Bereich großteils aus Gneisen, die schon vor der Alpenbildung aus anderen Gesteinen metamorph umgewandelt wurden.
Morphologisch lassen sich drei Hauptabschnitte im Pitztal unterscheiden: der liebliche Talausgang um Arzl-Wenns mit dem sanft ansteigenden Grünland gegen Südwesten zur Pillerhöhe, ab dem Talknick gegen Südosten ein enges Kerbtal (V-Tal) bis etwa zum Ortsteil Zaunhof und eine typische Gletscherformung als Trogtal (U-Tal).
Pflanzen- und Tierwelt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um etwa 6000 Jahren vor heute haben sich in den Tiroler Tälern Fichten-Tannen-Buchenwälder ausgebreitet, die zur dominierenden Waldgesellschaft wurden. Bezeichnend ist, dass im Naturzustand auch die Talböden komplett bewaldet waren. Nur entlang der meist mäandernden Flüsse und Bäche gab es vegetationsfreie Bereiche.[8] Intensiv wurde der Einfluss der Menschen auf die Vegetation in der Bronzezeit, wo für Landwirtschaft und Bergbau massiv gerodet wurde. Almen wurden angelegt und damit die Waldgrenze abgesenkt. Zur Römerzeit erfolgte eine flächendeckende Rodung der Talsohlen und neue Bäume und Sträucher wurden eingeführt. In der Völkerwandlungszeit konnte sich der Wald etwas erholen, im Mittelalter hat die intensive Nutzung und Rodung aber wieder zugenommen. Die heutigen Wälder sind von Menschen geschaffen, nur in ganz wenigen Bereichen in Tirol gibt es noch natürliche Vegetation.[9]
Die Vegetation im Pitztal ist ein typisches inneralpines Fichtenwaldgebiet. Die oftmals von Lawinenbahnen unterbrochene Waldgrenze verläuft in ca. 2100–2200 m Höhe. Sie wird von der Zirbelkiefer (Pinus cembra), der gewöhnlichen Fichte (Picea abies) und einigen Beständen der Europäischen Lärche (Larix decidua) gebildet. An einigen steilen Hängen und in Lawinenstrichen sind Bestände der Grün-Erle (Alnus viridis), der Moor-Birke (Betula pubescens) und verschiedene Arten von Weiden (Salix) heimisch. Die Bergkiefer (Pinus mugo, Latsche) kommt im Pitztal selten vor. Als breiter Gürtel über dem Wald schließen sich Zwergsträucher an, hier dominieren Alpenrosen (Rhododendron ferrugineum), Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus), Rauschbeeren (Vaccinium uliginosum), Preiselbeeren (Vaccinium vitis-idea), Krähenbeeren (Empetrum hermaphroditum), Gemeiner Wacholder (Juniperus communis) und Gämsheide (Loiseleuria procumbens). Weite Teile der Zwergstrauchheide wurden bereits sehr früh in Almen umgewandelt. Besonders in den Beständen der Krumm-Segge (Carex curvula) unterhalb von ca. 2400 m macht sich die Beweidung in der Vegetation deutlich bemerkbar. Oberhalb des Zwergstrauchgürtels dehnen sich alpine Grasheiden aus. Ziemlich große Flächen nehmen im Pitztal nackte Felsen und Geröllhalden mit Pioniervegation und die Gletscher ein. Die jüngeren Moränen und die Gletschervorfelder tragen fast keine Pflanzendecke.[10]
Von besonderem Interesse ist auch die Vegetation um den Rifflsee, da dieser zum Einzugsgebiet des Gletscherschigebietes gehört, bei dem es bereits mehrfach Pläne gab, dieses zu erweitern. Unter anderem aus Naturschutzgründen wurde die Erweiterungspläne von der Bevölkerung abgelehnt.[11] Das Gebiet des Rifflsees liegt im Übergang vom subalpinen zum alpinen Bereich, der auch die klimatische Höhengrenze für die Moorbildung ist. Mulden und Bodensenken, die prädestiniert sind für die Bildung von Mooren, werden in diesem Bereich oft von „Schneetälchen“-Vegetation eingenommen. Es treten zwar im Westen des Sees, da wo die Bäche in den See münden, einige Feuchtgesellschaften auf, es kommt aber zu keiner Moorbildung, da die Vegetationsperiode zu kurz ist. Es stören auch die ständigen Überlagerungen mit mineralischen Material. Die Umrahmung des Sees bilden Hänge mit Latschengebüsch und Zwergstrauchheiden. Alpenrosen haben sich an den frischeren, nordschauenden Hängen angesiedelt, während Latschen und Zwergwacholderheide eher auf den trockeneren, nach Süden ausgerichteten Hänge verbreitet ist.[12] Am Rifflsee ist der menschliche Einfluss auf die Vegetation gut zu sehen.
Im Pitztal leben viele der typischen alpinen Wildtiere. Besonders hervorzuheben ist, dass in den Bergen rund um das Pitztal eine der größten Steinbockpopulationen der Ostalpen lebt. Steinböcke waren im Gebiet heimisch, wurden aber im Laufe des 16. Jahrhunderts in fast allen Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets ausgerottet, so auch in diesem Tal. Von 1953 bis 1956 erfolgte ein Wiederansiedlungsprojekt mit 11 Geißen und 6 Böcken. Als sich keine Nachkommen einstellten, wurden 1956 nach dem Tod einiger Tiere die verbleibenden ausgesetzt. In freier Wildbahn vermehrte sich die kleine Gruppe stark, bereits 1966 waren es 70 Tiere, 1983 bereits 550.[13] Stand 2024 wird von einem Bestand von rund 1200 Tieren in mehreren Herden ausgegangen.[14] Steinböcke nutzen vor allem Südhänge und sonnige Lagen. Gemsen und Rehe hatten das Gebiet durchgehend besiedelt, die Anzahl der Gemsen ist aber durch Verdrängung durch die Steinböcke gesunken.[13]
Geschichte
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Frühzeit und Antike
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1992 wurde ein prähistorisches Heiligtum auf der Pillerhöhe entdeckt, das auf eine Besiedelung des vorderen Pitztals in der Bronzezeit hinweist. Ebenfalls bronzezeitlich dürfte der Schalenstein von Wenns zu datieren sein. Der erste bekannte Volksstamm waren die Breonen, die zu den Rätern gerechnet werden.
Mit der Eroberung des Alpengebiets durch die Römer 15 v. Chr. kam das Pitztal zur Provinz Rätien. Die entscheidende Besiedelung des Tals erfolgte ab etwa 600 durch die Bajuwaren und wahrscheinlich im geringeren Ausmaß durch die Alemannen, die sich mit der ansässigen Bevölkerung vermischten.
Mittelalter und Frühe Neuzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit dem Ende des 6. Jahrhunderts stand das Inntal und das Pitztal unter der Herrschaft des Herzogtums Bayern, im 9. Jahrhundert kam es zum Fränkischen und dann zum Römisch-Deutschen Kaiserreich. 1363 kam das Pitztal mit Tirol zu den Habsburgern. Zwischen dem 11. und dem 14. Jahrhundert wurde durch Brandrodung Weide- und Ackerland geschaffen. Bedeutende Grundherren im Mittelalter waren unter anderem die Edlen von Tarasp im Unterengadin, die Starkenberger und das Stift Stams. Bis zum 14. Jahrhundert wurden in höheren Lagen zwischen 1200 m und 2000 m, in denen nur Viehwirtschaft möglich war, durch die Feudalherren Schwaighöfe gegründet. Der Zins wurde dabei in Naturalien abgeliefert. Später wurden die Höfe zu Almhütten umgewandelt.
Durch die im Tal übliche Erbteilung, bei der jedes Kind einen Erbteil vom Hof erhielt, wurden die Hofeinheiten so zersplittert, dass sie die meist kinderreichen Familien nicht mehr ernähren konnten. Daher mussten sich die Bewohner des Tals im 17. Jahrhundert in Nebenbeschäftigungen einen Verdienst suchen, und im 19. Jahrhundert verdingten sich viele als Saisonarbeiter im Ausland, darunter auch die sogenannten Schwabenkinder.
20. Jahrhundert
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Der im 19. Jahrhundert einsetzende Alpintourismus brachte einen wichtigen Nebenerwerb als Träger, Bergführer und Hüttenwirte der damals neuerrichteten Schutzhütten des Alpenvereins.
In den 1930er Jahren wirkte sich der Rückgang des Viehabsatzes auf den Märkten in Imst und Landeck verheerend aus, dazu kam noch die 1933 von der deutschen Reichsregierung erlassene Tausend-Mark-Sperre, die zu einem massiven Rückgang der Tourismusgäste führte. Nach der Besetzung Österreichs 1938 besserte sich die wirtschaftliche Lage allmählich, doch dann brach der Zweite Weltkrieg aus. Während des Krieges stürzte ein amerikanischer Bomber (B-17 Flying Fortress) über dem Taschachferner ab; die Wrackteile werden gletscherrückzugbedingt seit einigen Jahren unterhalb des Taschachfernerabbruchs unweit des Taschachhauses freigelegt.
Nach dem Krieg konnte sich im Pitztal, im Gegensatz zu den anderen Tiroler Tälern, noch lange kein Wohlstand durch den Tourismus bilden, erst durch die Initiative des damaligen populären Landeshauptmanns Eduard Wallnöfer und vor allem dem Bau der Pitztaler Gletscherbahn konnten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse im Tal bessern. Dies führte auch zu einer deutlich sichtbaren Veränderung der bäuerlichen Kulturlandschaft, sichert aber die Existenz der Bevölkerung und verhindert die Abwanderung. Die Ortsbilder des hinteren Pitztales veränderten sich im Laufe der letzten 20 Jahre völlig, während die weniger vom Tourismus geprägten Ortschaften (z. B. Zaunhof) ihr bergbäuerlich geprägtes Gesicht bewahren konnten. In Zukunft gilt es abzuwägen, wie weit die touristische Erschließung eines Tales gehen kann und soll. Beispiel dafür ist die umstrittene Erschließung des Mittelbergferners für das Skigebiet.
Sprache
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name Pitztal leitet sich wahrscheinlich von lat. puteus ab, was so viel wie „Brunnen“ oder „Grube“ bedeutet (woraus sich auch das deutsche Lehnwort Pfütze ableitet). Eine andere Deutung geht vom rätoromanischen Begriff Piz für „spitzer Berggipfel“ aus. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name als Puzzental 1265 in der Starkenberger Urkunde, der ältesten deutsch geschriebenen Urkunde auf Tiroler Boden.
Lokaler Dialekt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Pitztal gehört dem Bairischen Dialektraum an. Es wurde sprachlich unter anderem vom Inntal stark beeinflusst. Der Pitztaler Dialekt unterscheidet sich etwas von dem des Ötztales. Charakteristisch für das Pitztalerische ist die harte Aussprache der Konsonanten k, ch und ck. Während in den Ötztaler Dialekten die Vorsilbe ge- erhalten geblieben ist, entfällt das e (wie in gmacht, gwesa). Trifft das g auf ein k oder ein h, so wird es wie ein ck ausgesprochen, wie z. B. in kouft (gekauft), kett (gehabt) oder koult (geholt). Es fällt ebenfalls auf, dass im Pitztaler Dialekt viele Vokale noch wie Doppelvokale vor der Monophthongierung gesprochen werden. Beispielsweise wie in den Wörtern guat/guet (gut) oder Riema/Rieme (Riemen). I und e werden nicht wie ein langes ie gesprochen, sondern getrennt.
| itt/itte | nicht |
| Rua | Abhang |
| gach | schnell, rasch |
| Ha | Heu |
| muana/muane | meinen |
| Ärgerti (früher) | Dienstag |
| Pfinsti (früher) | Donnerstag |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ursprünglich agrarisch geprägte Wirtschaft des Pitztals hat sich seit 1961 stark verändert. Die ehemals dominante Land- und Forstwirtschaft spielt nur noch eine untergeordnete Rolle, während Dienstleistungen und das Bauwesen zu den dominanten Wirtschaftszweigen wurden. Bei den Dienstleistungen hat sich der Hotel- und Restaurantbetrieb vervierfacht, ist aber 2024 nicht der dominierende Wirtschaftszweig; im Baugewerbe gibt es mehr Beschäftigte. Details und der Verlauf zwischen 1960 und 2024 sind im Chart dargestellt.[4] Insgesamt ist die Anzahl der Beschäftigten im Tal gestiegen, es gibt heute mehr Arbeitsplätze als vor 1960.
Eine beachtliche Anzahl an Erwerbstätigen pendelt sowohl aus dem Tal hinaus als auch herein. Im Jahr 2022 hatten 2631 Bewohner des Tals einen Arbeitsplatz außerhalb des Tals, während 1054 Erwerbstätige im Tal ihren Wohnsitz nicht im Pitztal haben. Es pendeln damit mehr als doppelt so viele aus dem Tal als in das Tal.[4]
Land- und Forstwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vor 1960 war die Landwirtschaft der Haupterwerbszweig der Bewohner des Pitztals. Es gab 1960 noch 589 Betriebe mit 1282 Beschäftigten, wobei nur diejenigen Bauern gezählt wurden, die den Hof im Haupterwerb führten. Bis 1999 hat die Anzahl der Betriebe nur geringfügig abgenommen; 1999 gab es noch 445 Höfe im Tal. Die Anzahl der Beschäftigten hatte im gleichen Zeitraum aber massiv abgenommen: bereits 1971 gab es nur noch 355 Bauern im Haupterwerb, 2001 nur noch 64. Das weist darauf hin, dass die meisten Höfe nur noch im Nebenerwerb betrieben werden.[4] Der massive wirtschaftliche Strukturwandel hat sich zwischen 1961 und 1971 ereignet, in diesem Zeitraum wurden die meisten bäuerlichen Betriebe von einem Haupterwerb in einem Nebenerwerb umgewandelt.
Die Auswertung der Betriebe nach Erwerbsart bestätigt dies: 2020 wurden nur noch 52 Betriebe im Haupterwerb geführt, 214 dagegen im Nebenerwerb. Es gab auch 4 Betriebe, die als Personengesellschaft geführt wurden und 17 Betriebe als juristische Person (meist GmbH). Der überwiegende Teil der bäuerlichen Betriebe liegt in einem Bereich, indem die Landwirtschaft nur unter verschärften Bedingungen möglich ist: 171 der Betriebe liegen in Zonen mit hoher und höchster Erschwernis.[4]
Der Schwerpunkt der landwirtschaftlichen Produktion liegt mit Ausnahme von Arzl weitgehend in der Viehwirtschaft und hier wiederum in der Erzeugung von Zuchtvieh. In letzter Zeit kam es zu einer Zunahme der Schafhalter. Die Almwirtschaft ist von großer Bedeutung. War sie ursprünglich nur eine Erweiterung der begrenzten Futterflächen für das Vieh, erhält sie heute das Landschaftsbild, schützt vor Erosionen und bietet mit der Bewirtschaftung von Almhütten auch einen Verkauf der hochwertigen Produkte.
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bau der Pitztalbrücke und der damit verbesserten Anbindung an das Inntal und die Erschließung des Mittelberggletschers im hinteren Pitztal hat den Tourismus im Tal gefördert.
| Jahr | Arzl im Pitztal[15] | Jerzens[16] | Wenns[17] | St. Leonhard im Pitztal[18] |
|---|---|---|---|---|
| 2015 | 110.129 | 219.717 | 121.486 | 513.086 |
| 2016 | 93.050 | 236.015 | 128.194 | 528.328 |
| 2017 | 109.890 | 230.617 | 134.078 | 534.934 |
| 2018 | 118.230 | 236.630 | 138.263 | 517.123 |
| 2019 | 122.058 | 225.437 | 135.422 | 533.568 |
| 2020 | 81.298 | 155.988 | 98.083 | 338.377 |
| 2021 | 60.479 | 89.552 | 76.039 | 258.846 |
| 2022 | 108.495 | 201.379 | 142.308 | 499.919 |
| 2023 | 125.827 | 231.859 | 155.137 | 36.010 |
| 2024 | 132.088 | 244.138 | 158.370 | 544.331 |
In den Jahren 2020 und 2021 ist die Anzahl der Übernachtungen durch coronabedingte Schließungen gefallen, aber bereits 2022 haben sich die Zahlen wieder erholt. 2023 haben bereits wieder genau soviele Gäste das Pitztal besucht, wie vor Corona.
Der überwiegende Anteil der Gäste in St. Leonhard im Jahr 2024 kam aus Deutschland (65,5 %), aus dem sonstigen Ausland kamen 30,41 % und aus Österreich 4,1 %. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 4 Tage. Die überwiegende Mehrheit aller Gäste ist in Hotels abgestiegen, wobei die relativ meisten Gäste 5- und 4-Sterne-Hotels bevorzugten. Nur eine Minderheit ist in Betrieben mit einem oder zwei Sternen abgestiegen. Übernachtungen in Ferienwohnungen betrugen nur etwa 10 % aller Übernachtungen.[18] Im gesamten Tal stehen rund 5000 Gästebetten zur Verfügung, die meisten Betriebe haben sowohl in der Winter -als auch in der Sommersaison geöffnet.[3]
Die Gemeinden Arzl und Wenns sind eher zweisaisonal ausgerichtet, während in Jerzens und St. Leonhard der Wintertourismus überwiegt. Da der Wintertourismus stärker ausgeprägt ist, sind auch nahezu die Hälfte aller Übernachtungen in St. Leonhard. Bis Mitte der 1980er Jahre war der Sommertourismus stärker als der Wintertourismus, bereits 2001 war der Wintertourismus nahezu doppelt so stark wie der Sommertourismus.[3]
Alpinismus und Bergsport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Pitztal ist durch seine Lage am Rande des Alpenhauptkamms, seine Berge und seine touristische Infrastruktur im Tal sowohl im Sommer als auch im Winter für Alpinismus und Bergsport interessant. Bis etwa Mitte der 1980er Jahre waren die sommerlichen Sportaktivitäten mehr gefragt, mit dem Ausbau der Skigebiete im hinteren Pitztal hat das Skilaufen stark zugenommen. Seit etwa 2010 sind wieder mehr Sportler auch im Sommer im Pitztal aktiv, und die Nächtigungszahlen im Sommer haben sich auf hohen Niveau stabilisiert.
Wandern
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Seit etwa den Nuller-Jahren wird Wandern wieder beliebter. Das Pitztal bietet für Wanderer sowohl gemütliche Familienwanderungen mit geringer Schwierigkeit als auch sehr anspruchsvolle Wanderungen. Touren sind auch mit Seilbahnunterstützung möglich, einige Seilbahnen sind auch im Sommer im Betrieb. So gibt es eine Rundtour durch den Zirbenpark, eine leichte gemütliche Wanderung für Familien mit Informationen über die Baumart Zirbe, die von der Mittelstation der Seilbahn Hochzeigerbahn beginnt. Etliche Schutzhütten im Gebiet bieten sich als Ziel und Jausenstation an, wie z. B. die Braunschweiger Hütte, die Riffelseehütte oder das Taschachhaus.[19] Im Pitztal sind auch einige Winterwanderungen möglich, diese sind ausgeschildert. Es gibt auch rund 80 km Routen mit Schneeschuhen, bzw. Kombination von Wandern mit Schneeschuhen.[20]
Klettersteige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Pitztal bietet Stand 2024 in zwei Gebieten Klettersteige. Da der Andrang zunimmt, werden diese zunehmend ausgebaut.
Über dem Ort Arzl im Pitztal gibt es in der Steinwand einen Klettersteig mit mehreren Variationen, dieser liegt auf 960 m Höhe und ist deshalb auch früh und spät im Jahr begehbar. Die Steinwand ist vom Ort leicht zu erkennen, der Einstieg in etwa 10 Minuten zu erreichen. Der leichteste Anstieg mit einer Schwierigkeit von maximal B führt rechts durch die Steinwand. Links durch die Steinwand gibt es einen Anstieg, der deutlich anspruchsvoller ist (Schwierigkeit C und D+) und über natürliche Formationen wie Bänder, Stufen und Platten führt. Für beide Variationen sind etwa 100 Höhenmeter zu überwinden, und es werden rund 1,5 bis 2 Stunden für den Aufstieg benötigt. Der Abstieg erfolgt über einen Wanderweg nach Arzl zurück.[21]
Das zweite Gebiet mit Klettersteigen ist am Pitztaler Gletscher in 1900 m Höhe und damit besonders für heiße Tage im Sommer zu empfehlen. In diesem Gebiet gibt es vier verschiedene Klettersteige. Der Erlebnisklettersteig ist der einfachste und auch für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Dieser hat die maximale Schwierigkeit B+ und ist 220 m lang. Der Murmeltier-Klettersteig wird in mehreren Stufen anspruchsvoll bis zu einer Schwierigkeit C. Zwischen Erlebnis- und Murmeltier-Klettersteig befindet sich die Gamssteig-Variante, diese weist bereits eine Schwierigkeit von D- auf und ist nur für Erfahrene passend. Die Steinbock-Route führt über die grauen und roten Platten und kommt gänzlich ohne Tritthilfen aus. Daher ist sie Experten vorbehalten; sie weist eine Schwierigkeit von D+ auf und ist 300 m lang.[22]
Klettern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Pitztal gibt es insgesamt fünf Klettergebiete mit unterschiedlichen Kletterrouten in allen Schwierigkeiten (Stand 2025). Diese sind meist eher kurze Einseillängenrouten, längere Touren gibt es nur wenige. Der Plangeross-Hexenkessel bietet steile Routen vor allem in den oberen Schwierigkeitsgraden, während der Klettergarten an der Kaunergrathütte eher Anfängern vorbehalten ist. Klettern mit Gletscherblick bei moderaten Schwierigkeiten ist im Klettergebiet Gletscherstube möglich, während die Sektion Wasserfall der Gletscherstube auch einige Routen mit mehren Seillängen bietet.[23]
Skilanglauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Pitztal werden im Winter rund 108 km Loipen präpariert, diese haben unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade. Es gibt auch eine beleuchtete Nachtloipe in Stillebach und ab Herbst 2025 eine Snowfarming Loipe in Mandarfen.[24]
Skigebiete
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Im Pitztal liegt das Skigebiet Pitztaler Gletscher-Rifflsee. Es ist eines der höchstgelegenen Skigebiete Österreichs, erstreckt sich bis auf 3440 m ü. A. und wurde 1983 in Betrieb genommen. Große Teile des Skigebiets liegen auf den Gletschern Mittelbergferner und Brunnenkogelferner. Es gibt einen Funpark und eine Halfpipe, genauso wie eine lange Talabfahrt. Insgesamt verfügt das Skigebiet über 40,6 km Pisten, davon 33 % einfach, 51 % mittelschwer, 16 % schwer und 7 % Skirouten. Eine im Tunnel verlaufende Standseilbahn, der Gletscherexpress, führt vom Talboden zum Gletscher. Die Gondelbahn Wildspitzbahn fährt bis zum Hinteren Brunnenkogel (3440 m ü. A.). Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Gondelbahnen, vier Sessellifte, drei Förderbänder und einen Schlepplift (alles Stand 2025).[25]
Der Ausbau der Skigebiete am Gletscher wird wegen der notwendigen Wintersportinfrastruktur und die damit verbundenen baulichen Maßnahmen auch kritisch gesehen, da diese gravierende Eingriffe in die hochalpine Landschaft und das sensible Gletscher-Ökosystem bewirken. Am 12. April 2005 wurde der Gletscherschutz in bestehenden Gletscherschutzgebieten im Tiroler Naturschutzgesetz aufgeweicht. Trotz eines bereits großen verbauten Gebietes sollte dieses nochmals ausgebaut werden und eine Verbindung zum Skigebiet im Ötztal hergestellt werden. Dazu sind seitens der Projektbetreiber seit 2015 mehrere Anträge eingereicht worden und am 30. Mai 2016 auch ein Umweltverträglichkeitsgutachten erstellt worden.[26] Dieses besagte, dass das Großprojekt sich untragbar auf das Landschaftsbild und den Erholungswert auswirken und zudem Tiere und Pflanzen wesentlich beeinträchtigen würde.[11] Darauf wurde im Juli 2022 eine Volksbefragung im Tal angesetzt, diese ergab eine knappe Ablehnung des Vorhabens durch die örtliche Bevölkerung. Obwohl sich der Gemeinderat für das Vorhaben ausgesprochen hatte, sagten die Pitztaler Gletscherbahnen das Vorhaben darauf ab.[27] Im August 2023 wurde bekannt, dass neuerlich eine wesentliche Erweiterung geplant ist.[28] Diese Erweiterung würde den Karlesferner miteinbeziehen und nur 100 m vor der Grenze zum Ötztal enden. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat im Dezember 2025 als letzte Instanz entschieden, dass auch für diesen Ausbau eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Daher ist nicht mit einem schnellen Ausbau zu rechnen.[29]
Marathon
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2013 wird Mitte Juli der Salomon Pitz Alpine Glacier Trail ausgetragen. Dieser Berglauf bietet neun verschiedene Distanzen und ist mit der maximalen Streckenlänge von rund 103 Kilometer und rund ca. 6500 Höhenmetern der höchste Bergmarathon in den Alpen und einer der anspruchsvollsten in Europa.[30] Zudem gibt es seit 2006 im Juli den Gletschermarathon, der am Fuße des Gletschers bei der Talstation der Rifflsee Bergbahn in Mandarfen startet und bei der Grube Arena in Arzl endet. Dieser wird über drei Distanzen angeboten.[31]
Bildergalerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pitztal
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Blick von Karres nach Süden ins Pitztal
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Blick vom Rosskopf über das Kreuzjoch südwestwärts (Rofelewand, Gsallkopf)
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Mittelbergtal mit Rifflsee, Seekogel und Watzespitze
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Blick vom Pitztaler Jöchl zu den Brunnenkögeln
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Blick vom Cottbuser Höhenweg auf Weißwald und Plangeross unter der Hohen Geige
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Wenns mit Pfarrkirche, darüber das Nordende des Kaunergrats
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Der Bach Pitze
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Taschachtal mit Urkundkopf
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Taschachferner (rechts) unter der Wildspitze, vorn der Puitkogel
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Willi Pechtl: Tal leben. Das Pitztal längs und quer. Studia, Innsbruck 2015, ISBN 978-3-903030-11-4.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Pitztal – Sammlung von Bildern und Audiodateien
- Land Tirol: Planungsverband 12 - Pitztal
- Bildersammlung »Pitztal« im Tirol Atlas des Instituts für Geographie an der Universität Innsbruck.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Amt der Tiroler Landesregierung: Planungsverband 12 - Pitztal. Abgerufen am 6. August 2025.
- ↑ Brigitte Burgstaller, Roswitha Schiffer: Die aktuelle Vegetation des Gebietes um den Rifflsee (Pitztal, Nordtirol) mit einer Vegetationskarte 1:2.000. In: Berichte des naturwissenschaftlichen-medizinischen Verein Innsbruck. Band 82, 1995, S. 79 (zobodat.at [abgerufen am 13. Oktober 2025]).
- ↑ a b c d e Regionsprofil Statistik 2024 Pitztal - Planungsverband 12. In: statistik.tirol.gv.at. Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Raumordnung und Statistik, Landesstatistik Tirol, 13. Februar 2025, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ a b c d e Amt der Tiroler Landesregierung: Regionsprofil Pitztal. Land Tirol, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Alexandra Uhl, Roman Türk: Flechten in Kulturlandschaften: Ein Beitrag zur Flechtenflora des Innerpitztals, Tirol. In: Berichte des naturwissenschaftlichen-medizinischen Verein Innsbruck. Band 90, 2003, S. 85 (zobodat.at [PDF] [abgerufen am 16. Oktober 2025]).
- ↑ Klimaportal. In: GeoSphere Austria. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Manuel Flür: KLAR! Pitztal. In: klar-anpassungsregionen.at. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) des Umweltbundesamt in Wien, Auftraggeber: Klima- und Energiefonds Österreichs, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Werner Bätzing: Die Alpen: Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft. 4th ed Auflage. C.H. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67339-9, S. 42–43.
- ↑ Sigmar Bortenschlager: Zur Vegetationsgeschichte von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg. In: Adolf Polatschek, Magdalena Maier, (Hrsg.): Einführung, Farnpflanzen, Nadelhölzer, Samenpflanzen: Aceraceae bis Boraginaceae, Rote Listen, Kartenteil, Literatur (= Flora von Nordtirol, Osttirol und Vorarlberg / Adolf Polatschek unter Mitarb. von Magdalena Maier & Wolfgang Neuner. Hrsg.: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum). 1. Auflage. Band 1. Verlag nicht ermittelbar, Ort nicht ermittelbar 1997, ISBN 978-3-9500278-3-9, S. 44–45.
- ↑ Brigitte Burgstaller, Roswitha Schiffer: Die aktuelle Vegetation des Gebietes um den Rifflsee (Pitztal, Nordtirol) mit einer Vegetationskarte 1:2.000. In: Berichte des naturwissenschaftlichen-medizinischen Verein Innsbruck. Band 82, 1995, S. 80 (zobodat.at [PDF] [abgerufen am 13. Oktober 2025]).
- ↑ a b Christiane Herzog: WWF: Umweltgutachten zu Pitztal-Ötztal stellt massive Naturzerstörung fest. In: WWF Österreich. 12. Dezember 2019, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Brigitte Burgstaller, Roswitha Schiffer: Die aktuelle Vegetation des Gebietes um den Rifflsee (Pitztal, Nordtirol) mit einer Vegetationskarte 1:2.000. In: Berichte des naturwissenschaftlichen-medizinischen Verein Innsbruck. Band 82, 1995, S. 81 (zobodat.at [abgerufen am 13. Oktober 2025]).
- ↑ a b Fritz Böck, Karl Reiter: Unterschiedliche Standortwahl bei Alpensteinbock ( Capra ibex ibex L), Gemse (Rupicapra rupicapra L.) und Reh ( Capreolus capreolus L.) in einem Seitental des Kaunertales in den Ötztaler Alpen (Verpeil, Tirol). In: Verhandlungen der Gesellschaft für Ökologie. Band 23, Nr. 1994, 1994, S. 77 (zobodat.at [abgerufen am 13. Oktober 2025]).
- ↑ Ernst Aigner: Tiroler Steinbockzentrum im Pitztal. Faszinierende Geschichten rund um den „König der Alpen“:. Abgerufen am 13. Oktober 2025.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Arzl im Pitztal. In: statistik.at. Statistik Austria, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Jerzens. In: statistik.at. Statistik Austria, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Ein Blick auf die Gemeinde Wenns. In: statistik.at. Statistik Austria, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ a b Ein Blick auf die Gemeinde St. Leonhard im Pitztal. In: statistik.at. Statistik Austria, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Wanderungen im Pitztal. In: outdooractive.de. Abgerufen am 16. August 2025.
- ↑ Winterwandern & Schneeschuh-Touren im Pitztal. Abgerufen am 16. August 2025.
- ↑ Günter Durner, Gerhard Gstettner: Sportklettern - Klettersteige - Eisklettern: Ferienregionen Imst, Pitztal und Ötztal. 1. Auflage. AM-Berg-Verl, Garmisch-Partenkirchen 2014, ISBN 978-3-9815671-5-1, S. 212.
- ↑ Günter Durner, Gerhard Gstettner: Sportklettern - Klettersteige - Eisklettern: Ferienregionen Imst, Pitztal und Ötztal. 1. Auflage. AM-Berg-Verl, Garmisch-Partenkirchen 2014, ISBN 978-3-9815671-5-1, S. 214.
- ↑ Günter Durner, Gerhard Gstettner: Sportklettern - Klettersteige - Eisklettern: Ferienregionen Imst, Pitztal und Ötztal. 1. Auflage. AM-Berg-Verl, Garmisch-Partenkirchen 2014, ISBN 978-3-9815671-5-1, S. 200–211.
- ↑ Langlaufen im Pitztal ► Schneesichere Loipen am Dach Tirols. Abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Skigebiet Pitztaler Gletscher & Rifflsee | Tirol in Österreich. In: tirol.at. Tirol Werbung, Innsbruck, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Skigebietsfusion Pitztal & Ötztal. In: alpenverein.at. Österreichischer Alpenverein, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Volksbefragung brachte knappe Mehrheit gegen "Gletscher-Ehe". In: derstandard.at. Der Standard, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Von Neuerschließung bis Nachhaltigkeit: Ein Lokalaugenschein auf nicht mehr ewigem Eis. In: standard.at. Der Standard, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Redaktion: Neues Urteil im Fall »Pitztal« | Höchstgericht bestätigt UVP-Pflicht für Pitztaler Gletscherausbau. In: Lacrux Klettermagazin. 18. Januar 2026, abgerufen am 28. Januar 2026.
- ↑ Salomon Pitz Alpine Glacier Trail. Abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Gletschermarathon - Pitztal. Abgerufen am 9. August 2025.

