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Pimpla perssoni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pimpla perssoni

Pimpla perssoni ♀ (A, C, D, E, F) ♂ (B)

Systematik
Überfamilie: Schlupfwespenartige (Ichneumonoidea)
Familie: Schlupfwespen (Ichneumonidae)
Unterfamilie: Pimplinae
Tribus: Pimplini
Gattung: Pimpla
Art: Pimpla perssoni
Wissenschaftlicher Name
Pimpla perssoni
Gauld, 1991

Pimpla perssoni ist eine Schlupfwespe aus der Unterfamilie der Pimplinae. Die Art wurde von dem britischen Entomologen Ian David Gauld im Jahr 1991 erstbeschrieben.[1]

Die Schlupfwespen der Art haben folgende Merkmalskombination:[2] Die Flügel sind gelblich gefärbt. Der distale Rand der Vorderflügel ist schwärzlich. Das Mesosoma ist gelb gefärbt. Schwarze Zeichnungen befinden sich auf dem Mesoscutum (Rückenplatte) (drei Streifen), auf dem hinteren Teil der Tegulae, auf dem Hinterrand des Scutellums, auf dem Vorderrand der Mesopleuren, ein Fleck in Gestalt der Ziffer 7 im oberen hinteren Teil der Mesopleuren, ein durchgehendes vorderes Band entlang dem Vorderrand der Metapleuren sowie auf dem Propodeum und am Hinterrand des Propodeums. Das Metasoma ist gelb mit den Tergiten I–IV vorne breit und hinten schmal schwarz gebändert. Die hinteren Tergite sind am Vorderrand schwarz. Die Laterotergite V sind 2,7–3,4 Mal so lang wie breit. Die Beine sind überwiegend gelb gefärbt. Ein dorsal längs verlaufendes schwarzes Band befindet sich auf den mittleren und hinteren Coxae. Die Tarsen sind mit Ausnahme des ersten Tarsenglieds der Hinterbeine verdunkelt. Die Femora sind dorsal und ventral verdunkelt, die Tibien sind vorne verdunkelt. Weiterhin weisen die Tibien eine dichte und dunkle Behaarung auf, so dass sie schmutzig-gelb erscheinen. Das Tergit II ist hochglanzpoliert, mit einer sehr feinen, spärlichen Punktierung sowie die anterolateralen Ecken getrennt durch tiefe, schräge Rillen. Die Wangen (malar space) sind 0,3–0,4 Mal so lang wie die basale Breite der Mandibeln. Der Legebohrer der Weibchen ist 1,25–1,3 Mal so lang wie die Hintertibien. Die Spitze des Legebohrers ist leicht eingedrückt. Die obere Bohrerklappe weist schwache Zähnchen in einer medianen Reihe auf. Die untere Bohrerklappe ist nicht seitlich vergrößert und weist sehr wenige Zähnchen auf.

Pimpla perssoni kommt in den tropischen und subtropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas vor. Nachweise gibt es in Brasilien, Costa Rica, Mexiko und Uruguay vor.[2]

Die Vertreter der Gattung Pimpla sind als idiobionte Endoparasitoide von Präpuppen und Puppen verschiedener Schmetterlinge bekannt. Für Pimpla perssoni sind offenbar noch keine Wirtsarten bekannt.[2]

Einzelnachweise

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  1. Pimpla perssoni Gauld, 1991. In: www.gbif.org. Global Biodiversity Information Facility (GBIF), abgerufen am 9. Februar 2026 (englisch).
  2. a b c Diego G. Pádua, Daniell R. R. Fernandes, Ilari E. Sääksjärvi: Pimpla Fabricius, 1804 (Ichneumonidae, Pimplinae) from Uruguay: a replacement name, new records, and an identification key to the species. In: ZooKeys 1007 DOI:10.3897/zookeys.1007.56328. 2020, S. 23–47, abgerufen am 9. Februar 2026 (englisch).
Commons: Pimpla perssoni – Sammlung von Bildern