Pameth
| Pameth (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neulengbach | |
| Pol. Gemeinde | Maria Anzbach (KG Maria Anzbach) | |
| Koordinaten | 48° 10′ 52″ N, 15° 54′ 52″ O | |
| Höhe | 330 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 10 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05619 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Pameth (früher auch Pama oder Bamad) ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Maria Anzbach im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 10 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die nach Norden exponierte Rotte befindet sich südlich von Neulengbach und ist über die Landesstraße L2259 erreichbar, die, aus Neulengbach kommend, weiter über Götzwiesen nach Hinterleiten führt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 10 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dörfl mit vier Häusern genannt, das nach Maria Anzbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]
Schweickhardt nennt Pama und Pamath, verortet aber beide Orte im Norden oder Nordosten von Anzbach zwischen dem Buchberg und dem Eichberg (384 m ü. A.). Tatsächlich gibt es in der Marktgemeinde Altlengbach noch einen Ort namens Pamet.
Laut Adressbuch von Österreich war in Pamet im Jahr 1938 am Gut Tannenhof ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.[4]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 122 (Pama – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 63, Sektion Neulengbach, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,6 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 290.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 98 (Pama in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 389
