Götzwiesen
| Götzwiesen (Rotte) Ortschaft Katastralgemeinde Getzwiesen | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neulengbach | |
| Pol. Gemeinde | Maria Anzbach | |
| Koordinaten | 48° 10′ 20″ N, 15° 56′ 43″ O | |
| Höhe | 440 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 91 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,49 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05609 | |
| Katastralgemeindenummer | 19715 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Götzwiesen ist eine Ortschaft und als Getzwiesen eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Maria Anzbach im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 91 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Rotte befindet sich südlich unterhalb des Kohlreithberges (516 m ü. A.) und ist über die L2259 erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 53 Adressen.[2]
Zur Katastralgemeinde zählt auch die Rotte Knagg.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Maria Anzbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Götzwiesen ein Gastwirt und ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 91 (Getzwiesen – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 63, Sektion Neulengbach, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,6 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 289.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 198 (Getzwiesen in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 258
