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PET-Flasche

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PET-Einweg-Flasche

PET-Flaschen sind Behälter aus Polyethylenterephthalat, die mittels eines thermischen Blasverfahrens aus einem gespritzten PET-Rohling hergestellt werden. Seit Ende der 1980er Jahre werden sie unter anderem als Verpackungsmittel mit Schraubverschluss (meist aus Polypropylen oder Polyethylen) in der Getränkeindustrie eingesetzt. In Ländern mit einem Mehrwegpfandsystem für Plastikflaschen wie dem Mehrwegpfandsystem in Deutschland gibt es neben Einweg- auch Mehrweg-PET-Flaschen, die deutlich dickwandiger und stabiler als Einwegflaschen sind und daher erst nach etwa 15 bis 25 Rückläufen ersetzt werden müssen.

Auch andere Lebensmittel, Reinigungsmittel, Flüssigkeiten für den Automobilbereich, Kosmetika und Arzneimittel werden teils in PET-Flaschen abgefüllt.[1][2] Deren Aufkommen ist aber im Vergleich zu den auf den Markt gebrachten PET-Getränkeflaschen gering, so dass mit dem Begriff „PET-Flasche“ meist die PET-Getränkeflasche assoziiert wird.

1987: Berthold Beitz (Krupp GmbH), Günter Mittag und Ewald Moldt (DDR) mit PET-Flaschen auf der Hannover Messe

Die Entwicklung der PET-Flasche geht auf die späten 1960er Jahre zurück. Der Forscher Nathaniel Wyeth entwickelte bei DuPont in den USA das seit den 1930er Jahren bekannte PET weiter und ermöglichte dessen Einsatz als formbares Material.[3] Daneben begannen Maschinenhersteller wie der amerikanische Hersteller Cincinnati Milacron und die deutschen Maschinenbauer Bekum Maschinenfabriken, Berlin sowie Heidenreich & Harbeck (später Gildemeister AG) in Hamburg mit der Konstruktion von Hochleistungs-Streckblasmaschinen zur Herstellung von Kunststoffflaschen.[4]

Mit der Einführung einer 2-Liter-Flasche im Jahr 1978 in den USA durch Coca-Cola startete die PET-Flasche ihre Karriere weltweit.[5] Diese PET-Flasche war mit einer separat gefertigten Bodenschale ausgestattet, so dass die Standfestigkeit der Flasche bei einem Innendruck von 5 bar trotz der damals noch unstrukturierten Bodenform gesichert war. In Deutschland wurden PET-Flaschen um 1987 zuerst von der Coca-Cola GmbH in Form einer 1,5-Liter-Einwegflasche als so genannte „Einsfünfer“ eingeführt.[6] 1990 folgte dann die laut Eigenwerbung „unkaputtbare“ 1,5-Liter-PET-Mehrwegflasche.[7]

Anfang der 1990er Jahre war die Technologie, einteilige Flaschen aus PET herzustellen, ausgereift und auf dem Markt verfügbar. Diese Tatsache und die Vorgaben für die verkürzte Mindesthaltbarkeit von Getränken hatten die Verbreitung der PET-Flasche auf den Märkten zur Folge. Technische Weiterentwicklungen ermöglichten sowohl Qualitätsverbesserungen (z. B. Beschichtungsverfahren zur Verringerung der Diffusion oder Verfahren zur Heißabfüllung von Saftprodukten) als auch eine höhere Produktivität sowie Energieeinsparungen bei der Herstellung und damit einen wirtschaftlicheren Einsatz des Werkstoffs PET. Zudem konnte die eingesetzte Materialmenge je nach Volumen und Verwendungszweck (Einweg-, Mehrwegflasche, Heißabfüllung) erheblich reduziert werden. So verringerte sich das Gewicht einer 1,5-Liter-PET-Einwegflasche von ursprünglich ca. 50 bis 80 g auf das heute gängige Gewicht von rund 20 bis 35 g.[8][9][10] Die großen Spannbreiten resultieren daraus, dass kohlensäurehaltige Getränke ein anderes Flaschendesign mit höheren Wandstärken und stabileren Gewinden erfordern als „stille“ Getränke. Die seit Anfang der 1990er Jahre eingesetzten PET-Mehrwegflaschen sind aus Gründen der Stabilität wesentlich dickwandiger und schwerer. Eine in Deutschland eingesetzte 1,5-l-Coca-Cola-Mehrwegflasche wiegt heutzutage beispielsweise ca. 112 g.

Seit ihrer Einführung ist der Anteil der PET-Flaschen am Verpackungsmix für Getränke stetig gestiegen. Der Anteil der Plastikverpackungen für nicht-alkoholische Getränke, das sind vor allem PET-Flaschen, lag 2024 weltweit bei 55 % der Verpackungseinheiten.[11] 2025 wurden weltweit über 70 % des abgefüllten Wassers, 55 % der Erfrischungsgetränke und 35 % der Säfte in PET-Flaschen abgefüllt.[2] In Deutschland sind PET-Flaschen in Größen von 0,3 bis 5,0 Liter als Einweg- und Mehrwegflaschen im Umlauf und haben für die Abfüllung von Mineralwasser und kohlensäurehaltigen Softdrinks mittlerweile eine deutlich höhere Verbreitung als die traditionelle Glasflasche. Inzwischen werden auch andere Getränke wie Säfte, Nektare, Bier und in geringem Umfang auch Wein in PET-Flaschen abgefüllt.

PET-Flasche und Rohling
Spritzblasverfahren
PET-Rohlinge vor dem Aufblasen

Ausgangsmaterial für die Herstellung von PET-Flaschen ist Polyethylenterephthalat in Granulatform. Seit 2025 müssen Einweg-PET-Flaschen in der EU gemäß Richtlinie (EU) 2019/904 (Einwegkunststoff-Richtlinie) mindestens 25 Prozent recyceltes Material (rPET) enthalten. In Deutschland lag der durchschnittliche Rezyklatanteil in der Produktion von PET-Getränkeflaschen 2023 bei 52 %.[12]

Der Herstellungsprozess basiert auf dem thermoplastischen Charakter, d. h. der Thermoformbarkeit des Kunststoffs PET. Die Flaschen werden in zwei Prozessschritten produziert:

Beide Herstellungsschritte können direkt im kunststoffverarbeitenden Betrieb im Einstufen-Verfahren (Spritzblasverfahren – Injection Stretch Blow Moulding) realisiert werden, so dass die fertigen PET-Flaschen dann zum Getränkebetrieb geliefert werden. Dieses „Verfahren aus erster Wärme“[13] hat den Vorteil, dass der Kunststoff zwischen den beiden Prozessschritten nicht abgekühlt und erneut erwärmt werden muss, so dass der Fertigungsprozess weniger Energie erfordert.

Der weitaus häufigere Fall[14] ist das Zweistufen-Verfahren mit einer Trennung des Spritzgießprozesses vom Streckblasprozess (Verfahren aus zweiter Wärme). Die Rohlinge werden bei einem Kunststoffverarbeiter hergestellt und an die Getränkebetriebe geliefert, wo die PET-Flaschen in einer eigenen Streckblasmaschine hergestellt und anschließend befüllt werden. Der Vorteil dieser Verfahrensweise liegt darin, dass die unterschiedlichen Prozesszeiten für das Spritzen von Rohlingen und für das Blasen von PET-Flaschen nicht aufeinander abgestimmt werden müssen.[15] Zudem ist eine höhere Flexibilität bei der Wahl von Rohlingtypen und -gewichten gegeben. Auch die geringeren Transportkosten für PET-Rohlinge zwischen dem Kunststoffverarbeiter und dem Getränkebetrieb sprechen für das Zweistufen-Verfahren.

Qualitätskontrolle

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Bereits die PET-Rohlinge unterliegen strengen Qualitätsvorgaben, insbesondere in Bezug auf die Gewinderundung, eine konstante Wandstärke, die Homogenität sowie die Farbe. Die Qualitätskontrolle erfolgt direkt im Anschluss an die Herstellung meist vollautomatisch, indem die Preforms auf einem Förderband vereinzelt und mittels Kamerasystemen optisch analysiert werden. Ein Algorithmus gleicht die Ist- mit den Solldaten ab und aktiviert bei Abweichungen Druckluftdüsen, die die jeweiligen Preforms aus dem Produktionsstrom blasen.

Die fertig geblasenen Flaschen werden analog dazu im laufenden Betrieb geprüft, bevor sie befüllt werden. Neben optischen Methoden, die mit sichtbarem Licht arbeiten, kommen Infrarot-Interferometer zum Einsatz, die eine sehr genaue Bestimmung der Wandstärke zeitgleich an mehreren repräsentativen Punkten der Flasche erlauben. Die ermittelten Daten dienen nicht nur zum Aussortieren fehlerhafter Flaschen, sondern können gleichzeitig zur automatischen Optimierung der Produktionsparameter im laufenden Prozess genutzt werden. Die Einführung eines Bildverarbeitungssystems erlaubt eine automatische 100-%-Inspektion für Hochgeschwindigkeitslinien mit Durchsätzen bis zu 90.000 Flaschen pro Stunde.[16]

Neben der produktionsbegleitenden Qualitätskontrolle werden PET-Flaschen weiteren Prüfungen unterzogen, insbesondere wenn grundlegende Produktionsparameter geändert werden, zum Beispiel bei der Erprobung neuer Formwerkzeuge oder PET-Typen. Um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erhalten, werden Stichproben aus einer Produktionscharge entnommen. Jede Flasche wird zunächst visuell auf Mängel wie Blasen, Grate, eingeschlossene Fremdkörper oder Verfärbungen geprüft. Anschließend werden charakteristische Abmessungen wie Höhe, Hals- und Gewindedurchmesser, Wandstärke und allgemeine Form der Flasche ermittelt, um sicherzustellen, dass die Flaschen den Konstruktionsstandards entsprechen und automatisch befüllt und verschlossen werden können. Zudem werden Wandstärke und Materialverteilung noch einmal genauer bestimmt, um einerseits Schwachstellen und andererseits unnötigen Materialverbrauch auszuschließen und gegebenenfalls die Produktionsparameter gezielt anzupassen. Die Gebrauchstauglichkeit wird durch weitere Tests eruiert:

  • Prüfung der Druckfestigkeit: Hierbei wird die Belastbarkeit gegenüber Druck von oben ermittelt, indem die PET-Flasche senkrecht in einem Belastungsprüfgerät einer nach unten gerichteten Kraft ausgesetzt wird, bis sie sich verformt. Dies simuliert den Druck, dem Flaschen beim Lagern oder während des Transports ausgesetzt sein können.
  • Prüfung der Berstfestigkeit: Um die Widerstandsfähigkeit der Flasche gegenüber Innendruck zu bestimmen, wird mit einem hydrostatischen Druckprüfgerät oder einem Berstprüfgerät der Berstdruck ermittelt. Dazu wird die Flasche mit Wasser gefüllt und der Innendruck kontinuierlich erhöht, bis die Flasche birst oder undicht wird.
  • Dichtheitsprüfung: Die Dichtheitsprüfung dient dazu, eventuelle Undichtigkeiten durch Poren oder Mikrorisse zu erkennen. Die Flaschen werden mit Wasser befüllt und verschlossen, bevor sie einem Vakuum ausgesetzt oder in Wasser eingetaucht werden, um zu prüfen, ob sich Luftblasen bilden. Andere Systeme nutzen Luftdruck und Sensoren, um Druckabfälle im Laufe der Zeit zu erkennen.
  • Falltest: Mit dem Falltest wird die Schlagfestigkeit von PET-Flaschen bei der Handhabung geprüft. Dazu wird die Flasche mit dem vorgesehenen Produkt oder mit Wasser befüllt und aus einer festgelegten Höhe aus verschiedenen Winkeln auf eine harte Oberfläche fallen gelassen. Es wird ermittelt, ab welcher Fallhöhe die Flasche beim Aufprall Risse bekommt, zerbricht oder undicht wird.
  • Prüfung der umgebungsbedingten Spannungsrissbeständigkeit (environmental stress crack resistance – ESCR): Für bestimmte Anwendungsbereiche, insbesondere für aggressive Füllmedien, werden PET-Flaschen einem Langzeittest zur Rissbeständigkeit unter Medieneinwirkung unterzogen. Die Flaschen werden mit dem vorgesehenen Produkt oder einer Modellflüssigkeit gefüllt und über einen längeren Zeitraum hinweg auf Anzeichen von Oberflächenrissen oder Materialermüdung überwacht. Der Test dient dazu, die langfristige Haltbarkeit und chemische Beständigkeit der Flaschen für industrielle Anwendungen, Körperpflegeprodukte oder Haushaltsreiniger zu bestimmen.

Verschlusssysteme

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Die Verschlusssysteme von PET-Flaschen unterscheiden sich je nach Füllgut, Abfüllmethode und Anwendungszweck. Für Getränkeflaschen kommen meist Schraubverschlüsse zum Einsatz, für stilles Wasser teilweise auch Klappverschlüsse. Vor allem Sportgetränke werden teils in Flaschen mit Push-Pull-Verschlüssen, die sich einhändig öffnen und schließen lassen, angeboten. Für Füllgüter, die kontrolliert dosiert werden sollen, eignen sich auch Klappscharnier- bzw. Flip-Top-Verschlüsse. Deren Anwendungen reichen von Speiseölen über Kosmetika und Körperpflegeprodukte bis zu Haushaltschemikalien und industriellen Flüssigkeiten. Daneben finden sich, insbesondere für kosmetische und pharmazeutische Produkte sowie für Reinigungsmittel, häufig Pumpzerstäuber oder Trigger-Sprühpistolen.

Gewichtsentwicklung einteiliger Verschlusskappen[17]
späte 1990er späte 2000er 2019
Kappen für kohlensäurehaltige Getränke
PCO-18103,1 g2,8 g2,5 g
PCO-18812,5 g2,0 g
26/22 mm1,6 g
Kappen für stilles Wasser
30/25 mm2,4 g2,0 g1,6 g
29/25 mm1,3 g1,2 g
26/22 mm1,0 g0,9 g
25/22 mm0,7 g

Die Verschlüsse für PET-Getränkeflaschen sind nicht genormt, sie unterscheiden sich nicht nur nach Füllgut, sondern auch regional. Allerdings erarbeiten Vertreter der globalen Getränkeindustrie gemeinsam freiwillige Verpackungsrichtlinien zur Standardisierung.[18] Die meisten Flaschen für kohlensäurehaltige Getränke haben ein Gewinde mit 28 mm Außendurchmesser. Da insbesondere der dickwandige Flaschenhals und das Gewinde Potenzial zur Material- und damit Gewichtseinsparung bieten, wurde der frühere Standardverschluss PCO-1810 mit 21 mm Höhe zunehmend von leichteren Typen verdrängt. Mit dem PCO-1881 lässt sich allein durch die Verkürzung des Gewindes um 4 mm rund ein Viertel des Flaschengewichts einsparen – hinzu kommt der leichtere Deckel mit 2- statt 3-gängigem Gewinde.[19] Weitere Einsparungen lassen sich mit dem GME 30.40 erzielen: Der um 2 mm kürzere Flaschenhals spart im Vergleich zum PCO-1881 fast ein Gramm, die kürzere Verschlusskappe weitere 0,4 g. Bei einer Anlage, die 40.000 Behälter pro Stunde produziert und 6.000 Betriebsstunden pro Jahr läuft, summiert sich die dadurch eingesparte Materialmenge jährlich auf mehr als 330 Tonnen.[20]

Verschlusssysteme von PET-Flaschen für stilles Wasser können wegen des geringeren Flascheninnendrucks einfacher gestaltet werden und sind dementsprechend leichter. Doch auch hier lässt sich ein Trend zur Gewichtseinsparung beobachten: Von Ende der 1990er bis 2019 konnte das Gewicht einer Verschlusskappe für einen 30/25-mm-Flaschenhals (30 mm Durchmesser, 25 mm Höhe) von 2,4 g um ein Drittel auf 1,6 g reduziert werden. Ein 25/22-mm-Verschlussdeckel (25 mm Durchmesser, 22 mm Höhe) wog 2019 nur noch 0,7 g. Nebenstehende Tabelle zeigt die Gewichtsentwicklung bei einteiligen Verschlusskappen über 20 Jahre für stilles Wasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke.

Tethered Cap

Seit Juli 2024 sieht die Richtlinie (EU) 2019/904 für Einwegflaschen sogenannte Tethered Caps vor, also Verschlüsse, die auch nach dem Öffnen mit der Verpackung verbunden bleiben. Die Umstellung der Verschlusssysteme für den EU-Markt führte zu weiteren Neuerungen. Im US-Markt stößt das Konzept bisher auf wenig Resonanz; in Kalifornien scheiterte im Februar 2026 der 2024 vorgelegte Senatsentwurf 45, der die Hersteller von Kunststoffgetränkebehältern dazu verpflichten sollte, Verschlüsse bis 2027 fest mit den Flaschen zu verbinden.[21] Ähnliche Gesetzesvorlagen liegen in New York (Senate Bill S8600) und Illinois (SB 0132) vor, sind jedoch bisher (Stand April 2026) nicht verabschiedet. Wenige Unternehmen in den USA sind freiwillig auf Tethered Caps umgestiegen.[22]

Mitte 2024 gab Origin Materials, ein in Kalifornien ansässiger Hersteller nachhaltiger Materialien, die Entwicklung und Produktion der ersten Tethered Caps aus PET bekannt. Zuvor hatte das Unternehmen bereits den „weltweit leichtesten PET-Verschluss für kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, der mit dem PCO 1881-Halsprofil kompatibel ist“, vorgestellt.[23] PET-Verschlüsse galten aufgrund der Herausforderungen bei der effizienten Entformung, der Dichtheit und dem zur Dichtung notwendigen Anzugsmoment jahrzehntelang als nicht kommerzialisierbar.[24] Doch bietet PET als Kappenmaterial für Getränkeflaschen den Polyolefinen HDPE und PP gegenüber eine Reihe von Vorteilen:

  • PET zeichnet sich durch eine bessere Gasbarriere aus, d. h. CO2 diffundiert langsamer durch den Deckel hinaus und Sauerstoff langsamer hinein.
  • PET ist steifer, so dass die gleiche Stabilität mit weniger Material erreicht werden kann.
  • Die Verwendung desselben Materials für Flasche und Verschluss vereinfacht das Recycling deutlich, da die Komponenten nicht voneinander getrennt werden müssen. Zudem entsteht kein zusätzlicher Materialstrom aus den Kappen (HDPE/PP-Mix), der separat gehandhabt werden muss nur zur Herstellung minderwertiger Produkte (Downcycling) genutzt werden kann.
  • Der Verschluss selbst kann aus Rezyklat (rPET) hergestellt werden, was bei Polyolefinen mangels Lebensmittelkontakt-geeigneter Rezyklate nicht möglich ist.
SODIS Anwendungsbeispiel aus Indonesien

PET-Flaschen sind komfortabel in der Handhabung, da sie leicht und nicht bruchanfällig sind. Aus dem geringen Gewicht resultiert außerdem ein niedriger Transport-Energieverbrauch. Ökobilanzen bescheinigen daher der 1-l-PET-Mehrwegflasche für Mineralwasser durchweg geringere CO2-Emissionen als der 0,7-l-Glas-Mehrwegflasche.[25][26][27][28][29] Wie PET-Einwegflaschen im Vergleich zu anderen Getränkeverpackungen ökobilanziell abschneiden, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Maßgeblich sind hierbei neben der veranschlagten Transportdistanz und der zugrundegelegten Umlaufhäufigkeit für Mehrwegflaschen vor allem Gebindegröße und Rezyklatanteil. So können 1,5-l-Einwegflaschen aus 100 % rPET unter bestimmten Bedingungen ökologisch vorteilhafter als Mehrwegflaschen sein, während 0,5-l-Einwegflaschen in der Mehrzahl der untersuchten Umweltwirkungskategorien Nachteile gegenüber 1-l-PET-Mehrwegflaschen zeigen.[29] Ein großes CO2-Einsparpotenzial von bis zu 50 % bietet die Umstellung von Glasflaschen auf PET-Flaschen bei Wein.[30][31]

Anders als Kunststoffflaschen aus Polyethylen oder Polypropylen sind PET-Flaschen hochtransparent, so dass sich das Füllgut einfach auf Verfärbung oder sichtbare Verunreinigungen kontrollieren lässt. Im Gegensatz zum ebenfalls transparenten Polycarbonat, das früher häufig für stabile, wiederverwendbare Trinkflaschen (Babyflaschen, Sportflaschen) eingesetzt wurde, enthalten PET-Flaschen kein gesundheitsschädliches Bisphenol A.[32]

PET-Flaschen eignen sich für SODIS, ein einfaches, aber wirksames Verfahren zur Wasserentkeimung. SODIS steht für Solar Water Disinfection und beruht auf der keimtötenden Wirkung der UV-Komponente in der Sonnenstrahlung. Die WHO empfiehlt SODIS als eine effektive Methode zur Wasserbehandlung auf Haushaltsebene. SODIS wird in zahlreichen Entwicklungsländern in einer steigenden Zahl von Haushalten angewendet.

Gasundichtigkeit

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PET ist im Gegensatz zu Glas nicht gasdicht. Da Kohlendioxid aus der PET-Flasche herausdiffundiert, können manche Getränke bereits nach einigen Wochen schal und ungenießbar werden; eindringender Sauerstoff kann – insbesondere bei oxidationsempfindlichen Getränken wie Fruchtsäften – zu Geschmacksveränderungen und gegebenenfalls zum Verderben des Inhalts führen. Mineralwasser und andere kohlensäurehaltige Getränke in PET-Flaschen haben eine deutlich kürzere Mindesthaltbarkeit als solche in Glasflaschen und Getränkedosen. Durch eine einige Nanometer dünne Innenbeschichtung mit Siliciumoxid (SiOx) kann die Gasdichtigkeit erheblich verbessert und damit die Haltbarkeit des Füllguts um ein Vielfaches verlängert werden. Solche Plasmabeschichtungen werden seit Anfang der 2000er-Jahre eingesetzt und sind seit mehreren Jahren Standard bei vielen PET-Flaschen, insbesondere für sauerstoffempfindliche oder karbonisierte Getränke.[33][34]

Geringe Temperaturstabilität

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PET-Flaschen sind temperaturempfindlich: Beim Erwärmen über die Glasübergangstemperatur von rund 80 °C beginnen sie zu schrumpfen. Der Effekt beruht darauf, dass sich die bei der Herstellung in orientiertem Zustand eingefrorenen Molekülketten wieder verknäulen.

Da die Flaschen folglich nicht mit thermischen Verfahren sterilisiert werden können, bedarf es einer Methode, die auch bei moderaten Temperaturen Keime effektiv abtötet. Ein verbreitetes Verfahren ist die chemische Sterilisation mit Wasserstoffperoxid im Vakuum bei Temperaturen unter 80 °C. Hierbei wird eine wässrige H2O2-Lösung (bis zu 35 Vol.-%) verdampft und in die gegebenenfalls vorgewärmten Flaschen geleitet. Das H2O2 kondensiert an der Innenwand, die dabei entstehenden Sauerstoffradikale töten auf der Oberfläche vorhandene Mikroorganismen. Anschließend werden die Behälter mit heißer, steriler Luft gespült und getrocknet.[35] Mit demselben Verfahren können bereits die Preforms und auch die Verschlüsse sterilisiert werden.

Um Füllgüter wie Fruchtsäfte, Sportgetränke, Teezubereitungen sowie Saucen und Speiseöle aseptisch abzufüllen, können sie nicht, wie bei Glasflaschen üblich, ohne Weiteres in PET-Flaschen heißabgefüllt werden. Verschiedene Hersteller bieten jedoch spezielle Flaschen oder Abfüllsysteme an, die eine Heißabfüllung bei Temperaturen um 90 °C erlauben. Um eine ausreichende Dimensionsstabilität zu erzielen, werden PET-Flaschen für die Heißabfüllung meist dickwandiger ausgelegt und zudem beim Herstellungsprozess langsamer abgekühlt oder kurzzeitig erneut erwärmt, damit die für den Schrumpf verantwortlichen Molekülorientierungen abgebaut werden bzw. ein höherer Kristallinitätsgrad erreicht wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Flaschen direkt nach dem Befüllen mit flüssigem Stickstoff zu beaufschlagen, so dass die verschlossenen Flaschen durch den beim Verdampfen entstehenden Innendruck stabilisiert werden.[36] Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass nach dem Abkühlen ein geringer Überdruck erhalten bleibt, der auch dünnwandige Flaschen bis zum Anbruch mechanisch stabilisiert und zugleich dem Eindringen von Sauerstoff entgegenwirkt.

Bei einigen Getränken wie alkoholfreien aromatisierten Getränken, (Frucht-)Wein und alkoholischen Mischgetränken wird auf die sogenannte Kaltentkeimung mit Hilfe von Dimethyldicarbonat (DMDC) zurückgegriffen. DMDC reagiert mit Biomolekülen und hemmt bzw. blockiert verschiedene Enzyme; unverbrauchte Reste zerfallen in Getränken vollständig in geringe Mengen Methanol und Kohlendioxid, die natürliche Bestandteile von Getränken auf Fruchtbasis und von Wein sind.[37] Wenn in säurehaltigen Getränken Ammoniumionen (NH4+) vorhanden sind, können sehr geringe Mengen von O-Methylcarbamat entstehen. Dieser Stoff, der in Ratten eines bestimmten Stamms bei sehr hoher Belastung Leberkrebs begünstigen kann,[38] wurde in Spuren in mit DMDC entkeimten Weinen nachgewiesen.[39] Der Gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA und die amerikanische Lebensmittelaufsichtsbehörde FDA kamen jeweils zu dem Ergebnis, dass das aus einer Einsatzmenge von maximal 250 mg/l DMDC entstehende Methylcarbamat gesundheitlich unbedenklich ist.[40][41][42] In der EU ist die Zugabe von DMDC bei verschiedenen Weinen auf 200 mg/l begrenzt.[43][44]

Bei der Herstellung und Lagerung von PET-Flaschen entsteht Acetaldehyd, das in geringen Mengen in das Füllgut übergehen kann. Acetaldehyd hat ein süßliches und leicht fruchtiges Aroma und ist ein natürlicher Bestandteil vieler Früchte und anderer Lebensmittel wie Brot und Käse, gilt jedoch in hohen Konzentrationen als gesundheitsschädlich. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen die in Getränken aus PET-Flaschen gemessenen Konzentrationen von Acetaldehyd deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert und sind somit unbedenklich.[32]

Gleichwohl lässt sich Acetaldehyd bereits in Konzentrationen von weniger als einem Hundertstel dieses Grenzwerts deutlich riechen und schmecken, so dass es in nicht-aromatisierten Getränken wie Mineralwasser zwar kein gesundheitliches, aber ein sensorisches Problem darstellt. Nach geltenden Vorschriften stellt eine Geschmacks- oder Geruchsveränderung durch Acetaldehyd einen unerlaubten Qualitätsmangel dar. Dieser lässt sich durch technische Maßnahmen vermeiden. Dazu eignen sich gesundheitlich unbedenkliche Stoffe, die das Acetaldehyd im PET binden, oder SiOx-Beschichtungen, die gleichzeitig als Gasbarriere fungieren[45][46] (vgl. oben).

Mikro- und Nanoplastik

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Untersuchungen des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Münsterland-Emscher-Lippe in Zusammenarbeit mit der Universität Münster zeigen, dass Mikroplastik von der Verpackung in Mineralwasser und somit direkt in die menschliche Nahrungskette gelangt. Das Team analysierte 38 Mineralwässer verschiedener Hersteller und fand im Wasser aus PET-Mehrwegflaschen im Mittel 118 ± 88 Partikel pro Liter, wovon die meisten als PET (84 %) und PP (7 %) identifiziert wurden. Den Ergebnissen zufolge enthält Wasser aus PET-Einwegflaschen im Mittel deutlich weniger Mikroplastik (14 ± 14 Partikel/l, hauptsächlich PET), Gleiches gilt für Wasser aus Getränkekartons (11 ± 8 Partikel/l, hauptsächlich PE). Auch in einigen der Wasserproben aus Glasflaschen wurden hohe Mengen an Kunststoffpartikeln (bis zu 253 Partikel/l, Mittelwert 50 ± 52 Partikel/l, PE und andere Polyolefine) detektiert. Die Tatsache, dass die gefundenen Partikel aus denselben Materialien bestehen wie die Verpackungen (Flaschen, Verschlüsse, Beschichtungsfolien), deutet darauf hin, dass die Verpackung selbst Mikropartikel freisetzen kann.[47]

Forscher der Columbia University analysierten Flaschenwasser dreier verschiedener Marken mit einer Methode, die auch kleinere Plastikpartikel im Nanometerbereich erfasst, und schätzten aus den Ergebnissen die Partikelkonzentration auf etwa 240.000 Partikel von Mikroplastik (ca. 10 %) und Nanoplastik (ca. 90 %) pro Liter Wasser.[48] Allerdings bestand die überwiegende Anzahl (73 bis 97 %) der analysierten Partikel, insbesondere der Nanopartikel, aus verpackungsfremden Materialien wie Polyamid, Polystyrol und PVC und wurde höchstwahrscheinlich vor oder während der Wasserproduktion eingebracht. Die Größe der Partikel aus den Verpackungsmaterialien PET und PE lag hingegen vorwiegend im Mikrometerbereich; nur davon könnten einige während des Transports oder der Lagerung neu aus der Flaschenverpackung freigesetzt worden sein.[49] Vergleichsproben aus anderen Verpackungen oder von Leitungswasser wurden in dieser Studie nicht untersucht.

Mögliche hormonell wirksame Substanzen aus PET-Flaschen

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Der meistverwendete Katalysator bei der PET-Herstellung ist Antimontrioxid,[50] das sehr gering östrogen wirkt und sich in Spuren in abgefüllten Getränken nachweisen lässt. Die in den Trinkwasserverordnungen verschiedener Länder empfohlenen Grenzwerte von Antimon liegen aber deutlich höher als der Antimongehalt getesteter Getränke aus PET-Flaschen.[51] Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge liegen die maximal ermittelten Werte von 2 Mikrogramm pro Liter auch deutlich unterhalb des durch die EU-Kommission gesetzlich festgelegten Grenzwerts für einen Übergang von Antimon aus Verpackungsmaterialien auf Lebensmittel von 40 Mikrogramm pro Kilogramm Lebensmittel.[32]

Trotz der Bezeichnung „Polyethylenterephthalat“ (PET) enthalten PET-Flaschen keine Weichmacher in Form von Phthalaten, die als Xenohormone fungieren können.[32]

Obwohl PET kein Bisphenol A oder Orthophthalate (siehe Phthalsäureester) enthält, wurden in zwei 2009 bzw. 2011 von den gleichen Forschern von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main veröffentlichten Fachartikeln deutliche östrogenähnliche Auswirkungen von PET festgestellt. Gegenstand dieser Artikel sind Studien, in denen die hormonelle Wirkung von Wasser auf menschliche Zellen untersucht und verglichen wurde, welches zuvor entweder in Glas- oder in PET-Flaschen aufbewahrt worden war.[52][53] Diese Ergebnisse konnten von anderen Forschern allerdings nicht nachvollzogen werden.[54] Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) konnte die Ergebnisse der Frankfurter Forscher ebenfalls nicht nachvollziehen. Es konnte keinen Zusammenhang zwischen PET-Flaschen und einer Verunreinigung von Mineralwasser mit östrogenartig aktiven Substanzen feststellen und sieht „für Verbraucher keine Notwendigkeit, auf Mineralwasser aus PET-Flaschen zu verzichten.“[55]

PET-Einwegflaschen werden gesammelt und teils recycelt, teils thermisch verwertet (sie werden in Müllverbrennungsanlagen oder Heizkraftwerken als Feuerungsmittel eingesetzt und ersetzen (Substitutionsgut) dort Gas oder Öl, das sonst eingesetzt werden müsste, wenn der zu verbrennende Müll einen zu geringen Heizwert hat).

In Aufbereitungsanlagen werden die PETs in kleine Flocken, sogenannte „Flakes“, zerhackt, von Fremdstoffen gereinigt, nach Farben sortiert und zu Granulat aufbereitet. Ein Teil dieses Materials kann dem Neumaterial beigemischt und zur Herstellung neuer Vorformlinge in einem Spritzgussverfahren für Getränkeflaschen verwendet werden. Die Herstellung neuer (glasklarer oder farbreiner) Flaschen ausschließlich aus recyceltem Material war bislang nicht möglich. Deutsche, niederländische und US-amerikanische Chemiker haben jetzt zwei Verfahren entwickelt, die künftig PET-Flaschen zu 100 Prozent recyceln können. Beim ersten Verfahren wird das vorgängig mechanisch zerkleinerte Material chemisch gelöst, gefiltert und wieder ausgefällt, beim zweiten Verfahren wird das Material mit Hilfe von Wärme und eines Katalysators in reines PET zurückverwandelt.

Gebrauchtes PET wird auch zur Herstellung von Polyester-Textilfasern verwendet. Weltmarktführer auf diesem Gebiet ist China. Allein im Jahre 2006 wurden knapp vier Millionen Tonnen PET-Abfälle in die VR China exportiert, was etwa 100 Milliarden Plastikflaschen entsprach.[56] Auch die Türkei importierte altes PET, um daraus Textilfasern herzustellen.[57] Der Marktwert sortenreinen PETs lag Mitte 2014 zwischen 400 und 500 Euro je Tonne.[58] Der Materialwert einer gebrauchten 1,5-Liter-Einwegflasche beläuft sich somit auf etwa 1,5 Eurocent. Der Marktwert von Recycling-PET (Flakes) orientierte sich schon in den 1990er Jahren 100-prozentig an den Kosten der enthaltenen Rohstoffe Terephthalsäure und Ethylenglycol. Daher war ein Einsatz in der chemischen Industrie als Rohstoff-Ersatz für Terephthalsäure/Glycol nicht möglich. Anfang 2018 hat China den Import von Plastikmüll eingestellt. Das Importverbot betrifft auch andere Müllarten wie Elektroschrott, Altpapier und Schlacken aus der Eisen- und Stahlindustrie. Die Regierung in Peking begründete 2018 das Importverbot mit dem Schutz von Umwelt und Gesundheit.[59]

Die französische Firma Carbios hat ein Verfahren zur enzymatischen Depolymerisierung von PET-Produkten incl. Textilien mittels bakterieller Enzyme entwickelt. Dabei werden PET-Monomere gewonnen, die sich zu komplett neuwertigen Produkten verarbeiten lassen.[60] Eine Demonstrationsanlage begann im September 2021 ihren Betrieb; mehrere Hersteller stellten mit dem gewonnenen Material Verpackungen her.[61]

In Deutschland wird ein Großteil der PET-Pfandflaschen über die Leergutsammelstellen der Wiederverwertung zugeführt. So gelangen etwa 30 % der PET-Flaschen in einen „sortenreinen Stoffkreislauf“. Laut einer Marktanalyse der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung[62] wurden 2013 in Deutschland PET-Getränkeflaschen zu 93,6 % recycelt. Die Recyclingbilanz bei pfandpflichtigen PET-Flaschen lag bei 97,2 %. Etwa 80 % des PET-Recyclings fand innerhalb Deutschlands statt, nur ein geringer Teil wurde im Ausland stofflich verwertet. Etwa ein Drittel der im Inland hergestellten PET-Rezyklate wurde im Jahr 2013 für die Produktion neuer PET-Getränkeflaschen verwendet. Weitere Abnehmer waren die Textilfaser-Industrie (29 %), die Folien-Industrie (27 %) sowie sonstige Anwendungen (beispielsweise Bänder oder Reinigungsmittelflaschen) (11 %). Neue PET-Getränkeflaschen bestanden 2013 durchschnittlich zu 24 % aus Recycling-Material (pfandpflichtige Einwegflaschen zu 26 %). Das Berliner Jungunternehmen share GmbH begann im September 2018 damit, als erster Hersteller in Deutschland nur noch Wasserflaschen aus voll recyceltem Plastik (100 %) zu vertreiben.[63]

In Österreich wurden 1996 rund 7.000 t PET eingesetzt, 2002 lag die Marktmenge bei rund 26.800 t. 2003 erreichte sie das Rekordniveau von rund 33.700 t. Im Jahr 2004 lag sie noch höher, nämlich bei rd. 33.800 t, im darauffolgenden Jahr 2005 stieg sie unter Berücksichtigung der so genannten Zweiweg-Systeme auf rd. 36.400 t. 2006 erreichte die Marktmenge rd. 39.000 t und im Berichtsjahr 2007 schließlich 40.500 t.[64] Die PET to PET Recycling Österreich GmbH – ein Unternehmen der Firmengruppen Coca-Cola Hellenic Österreich, Radlberger Getränke, Rauch-Fruchtsäfte, Spitz und Vöslauer. Weitere Recyclingsanlagen: PET Recycling Team GmbH und Kruschitz GmbH. In der Anlage von PET to PET im burgenländischen Müllendorf wurden seit ihrer Inbetriebnahme im August 2007 rund 43.964 Tonnen PET-Material wieder zu Ausgangsmaterial für neue PET-Flaschen und andere Lebensmittelverpackungen verarbeitet. Nach der Verwertung bei PET to PET steht das aufbereitete Material allen Unternehmen der Getränkeindustrie, die die Anforderungen der Nachhaltigkeitsagenda erfüllen, zur Verfügung. Die Mengen orientieren sich nach dem Prozentsatz ihrer „Inverkehrsetzung“ (laut ARA-Statistik), das heißt, je mehr Flaschen ein Unternehmen per Handel in Umlauf bringt, umso größere Mengen an aufbereitetem Material stehen dem Getränkehersteller zur Verfügung.

Rücklaufquoten

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Der Umlauf an PET-Flaschen in Deutschland wurde im Jahr 2003 auf etwa 800 Millionen Stück in den Größeneinheiten 1,5 Liter, 1 Liter und 0,5 Liter geschätzt. Mit der Einführung des Pflichtpfands auf definierte Einweg-Getränkeverpackungen am 1. Januar 2003 kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Umlaufmengen. Vor diesem Stichtag recycelte das „Duale System“ rund 99 % der gesammelten PET-Flaschen, was einem Anteil von etwa der Hälfte der insgesamt produzierten Flaschen entsprach. Seit Anfang 2003 werden etwa 70 % der deutschen PET-Flaschen direkt von den Verkaufsstellen zurückgenommen. Über die aktuellen Umlaufmengen gibt es derzeit keine verlässlichen Angaben.

In Österreich werden Leichtverpackungen und PET-Flaschen von den österreichischen Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen gesammelt, sortiert und verwertet. Über die flächendeckenden, lizenzierten Systeme werden Haushalte und Betriebe versorgt (Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen).

PET-Flaschen-Recycling in Frauenfeld

In der Schweiz ist die „Abgabe und die Rücknahme von Getränkeverpackungen für die Verwendung im Inland“ in der vom Bundesrat erlassenen Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) vom 5. Juli 2000 geregelt.[65] Demnach müssen Händler, Hersteller und Importeure, welche die Getränke in Einwegverpackungen aus PET abgeben, solche Einwegverpackungen auch in allen Verkaufsstellen zurücknehmen. Die Verwertungsquote soll dabei mindestens 75 % betragen. Wird diese nicht erreicht, kann das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ein Pfand auf PET-Getränkeverpackungen einführen.

Für die flächendeckende getrennte Sammlung von PET-Einweggetränkeflaschen ist der Verein PRS PET-Recycling Schweiz verantwortlich. Dieser betreibt landesweit ein Sammelstellennetz von insgesamt über 50.000 Sammelstellen, davon befinden sich 9.000 Standorte direkt bei den Verkaufsstellen und 41.000 bei freiwilligen Sammelstellen aus dem Arbeits- und Freizeitbereich.

2016 lag die Rücklaufquote bei einem Verbrauch von 1.6 Milliarden PET-Flaschen bei 82 % (siehe auch Verwertungsquote).[66]

Auswirkungen auf die Umwelt

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Da PET-Flaschen häufig zur Abfüllung von Trinkwasser und Erfrischungsgetränken eingesetzt werden (in Japan 63 % aller Getränkeflaschen),[67] und der weltweite Bedarf dafür aufgrund von Trinkwasserverschmutzung sehr hoch ist[68] machen derartige Flaschen einen großen Teil der Haushaltsabfälle aus. In Österreich bleiben – nach einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2011 – im Schnitt 26 Prozent der PET-Flaschen im Hausmüll, in Großstädten noch mehr,[69] in Europa werden nur 48,4 Prozent der PET-Flaschen eingesammelt.[70] Unkomprimierte Kunststoffflaschen im Hausmüll erhöhen das Volumen des Mülls stark, wodurch Deponien (in Ländern, in denen Restmüll noch deponiert wird) schneller gefüllt werden.

Strandgut an der Oberguineaküste Westafrikas: fast ausschließlich PET-Getränkeflaschen

Besonders in Entwicklungsländern erfolgt die Restmüllentsorgung häufig über Flüsse, und alle Materialien mit einer geringeren Dichte als Süßwasser oder Meerwasser, wozu auch PET-Flaschen gehören, schwimmen als Treibgut und Plastikmüll in den Ozeanen oder verunstalten als Müll-Strandgut die Küsten und Strände.

Zudem stehen Textilfasern aus recycelten PET-Flaschen im Verdacht, durch Abrieb beim Waschen zur Kunststoffmüll-Problematik im Mikropartikelbereich beizutragen. Laut einer Studie, die im Fachjournal Environmental Science & Technology veröffentlicht wurde,[71] reiben Waschmaschinen mehr als 1.900 Mikropartikel – im Durchmesser kleiner als ein Millimeter – pro Waschgang von Fleece-Stoffen aus Polyester- und Acryltextilfasern ab. Sie werden nicht in Kläranlagen zurückgehalten. Gelangen diese Mikropartikel über Abwässer ins Meer, so bilden sie einen Teil des Plastikmülls in den Ozeanen. Derartige Partikel wurden weltweit im Sediment von 18 Stränden gefunden, keine einzige Probe war frei davon.[72]

Die Richtlinie (EU) 2019/904 des Europäischen Parlaments und des Rates legt in Artikel 6 fest, dass die Mitgliedstaaten dafür Sorge tragen sollen, dass Einwegkunststoffartikel, die in Teil C des Anhangs aufgeführt sind und deren Verschlüsse und Deckel aus Kunststoff bestehen, nur dann in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn diese Verschlüsse und Deckel während der für das Produkt vorgesehenen Verwendungsdauer an den Behältern befestigt bleiben.[73]

Zusätzlich zu dieser EU-Richtlinie gibt es in Deutschland ein eigenes Gesetz, das die Rechtslage bezüglich Einwegkunststoffprodukten regelt. Am 3. Juli 2024 tritt §3 der Verordnung über die Beschaffenheit und Kennzeichnung von bestimmten Einwegkunststoffprodukten (Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung – EWKKennzV) in Kraft. Die Hersteller haben bereits Vorkehrungen getroffen, um die Anforderungen gemäß §3 zu erfüllen, welche die Beschaffenheit bestimmter Einwegkunststoffgetränkebehälter regeln.[74]

PET als Innenhülle für Hochdruckgasflaschen

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Die Entwicklung von leichten Gasflaschen für Atemschutz (Feuerwehr), Heliumballons, Kfz-Treibstoff-Gase sowie Flug-, Raumfahrt- und Seenotanwendungen führte vom

  • Typ 1 – nur aus Metall (nahtlos; Stahl oder Aluminiumlegierung), über
  • Typ 2 – mit Fasern nur am zylindrischen Umfang umwickelte Metallflaschen und
  • Typ 3 – Flaschen mit dünnem Metall-Liner, der vollflächig umwickelt ist, zum
  • Typ 4 – Flaschen, bei denen auch der Liner, die gasdichte Innenlage aus Kunststoff ist. Nur mehr der Hals besteht aus Metall, mitunter auch noch ein Bodenstück.

Der Kunststoff-Liner dieser Typ-4-Composite-Flaschen wurde zunächst aus HDPE hergestellt. 2014 entwickelt der PET-Flaschen-Blasmaschinenhersteller SIPA für den Gasflaschenhersteller CTS (beide in Italien ansässig) ein Verfahren zum präzisen Blasen von PET-Linern. PET hält Sauerstoff wesentlich besser, denn die Permeabilität von PE ist um den Faktor 40 bis 100 größer (bei 300 bar). Diese Blase kann aus PET dünner und damit leicht gefertigt werden; sie dient auch als Kern für die CNC-Bewicklung mit Carbonfaser-Roving. Mit Epoxidharz als Matrix werden die Fasern fixiert.

Diese für CTS patentierte Bauweise – Typ 4 mit PET-Liner – ergibt die heute leichtesten Gefäße für Betriebsdrucke im Bereich von 100 bis 800 bar.[75]

Wiktionary: PET-Flasche – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: PET-Flaschen – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

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  1. Global PET Bottles Market to Reach USD 67.1 Billion by 2035, Driven by Growing Demand for Beverage Packaging Solutions. In: accessnewswire.com. Future Market Insights, 27. Januar 2025, abgerufen am 12. März 2026 (englisch).
  2. 1 2 Plastic Bottles & Containers Market Size, Share, Growth, and Industry Analysis, By Type (PET, PP, HDPE, LDPE, Others), By Application (Beverages and Food, Pharmaceutical, FMCG, Others), Regional Insights and Forecast From 2026 To 2035. In: marketreportsworld.com. Market Reports World, 26. Februar 2026, abgerufen am 12. März 2026 (englisch).
  3. Richard Jansen-Parkes: Nathaniel Wyeth – Got a lot of bottle. In: The Chemical Engineer. The Institution of Chemical Engineers, 6. April 2018, abgerufen am 12. März 2026 (englisch).
  4. O. Brandau: Stretch Blow Moulding, A Hands-on-Guide. Heidelberg 2003, ISBN 3-9807497-2-X.
  5. Highlights der Coca-Cola Geschichte von 1970 bis 1979. In: coca-cola.com. Abgerufen am 21. August 2024.
  6. Coca-Cola-Dosen.de: Alter Aufkleber zur Markteinführung der „Einsfünfer“ (mit Fanta-Design von 1987).
  7. Nina Janich: Werbesprache. Ein Arbeitsbuch. 2. Auflage. Narr, Tübingen 2001, S. 106. ISBN 3-8233-4974-0
  8. Christian Schätzle: Gewicht von PET-Flaschen nimmt in Frankreich weiter ab. In: neue-verpackung.de. 28. Februar 2002, abgerufen am 12. März 2026.
  9. Simone Podieh: Leichtgewicht PET-Flasche. In: neue-verpackung.de. 16. September 2015, abgerufen am 12. März 2026.
  10. Super-Lightweight PET Bottles. In: ptonline.com. 25. Oktober 2013, abgerufen am 12. März 2026 (englisch).
  11. Non-alcoholic Beverage Packaging Size, Share, Growth, and Industry Analysis, By Type (Plastic,Metal,Glass,Paper,Metal Foils,Other), By Application (Juices,RTD Tea And Coffee,Functional Drinks,Other), Regional Insights and Forecast to 2035. In: 360researchreports.com. 23. Februar 2026, abgerufen am 12. März 2026 (englisch).
  12. Studie zu PET-Flaschen in Deutschland: Recycling und Rezyklateinsatz auf Rekordniveau. In: renewable-carbon.eu. nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, 20. November 2025, abgerufen am 9. Mai 2026.
  13. Walter Michaeli, Einführung in die Kunststoffverarbeitung, Hanser, München, 2010, ISBN 978-3-446-42488-3, S. 112.
  14. Michael Thielen, Klaus Hartwig, Peter Gust: Blasformen von Hohlkörpern, Hanser, München 2006, ISBN 3-446-22671-0, S. 149.
  15. Michael Thielen, Klaus Hartwig, Peter Gust: Blasformen von Hohlkörpern, Hanser, München 2006, ISBN 3-446-22671-0, S. 211.
  16. Das neue IntelliADJUST™ – Die ultimative Qualitätskontrolle mit automatischer Einstellung für PET-Flaschen-Linien. In: sidel.com. Tetra Laval, 30. Januar 2024, abgerufen am 12. April 2026.
  17. A review of caps and closures developments. In: petpla.net. heidelberg business media GmbH, 4. Februar 2019, abgerufen am 23. April 2026 (englisch).
  18. ISBT Threadspecs. In: isbt.com. International Society of Beverage Technologists, 2026, abgerufen am 23. April 2026 (englisch).
  19. Kragen Javier Sitaker: Comparison of the PCO-1810 and PCO-1881 plastic bottlecap standards. In: dercuano.github.io. 27. Juli 2016, abgerufen am 14. April 2026 (englisch).
  20. Angelika Krempl: Tethered Caps: Kosten sparen beim Umrüsten. In: Krones magazine. Krones AG, 20. Oktober 2021, abgerufen am 23. April 2026.
  21. California Senate Bill 45. In: legiscan.com. LegiScan LLC, 2. Februar 2026, abgerufen am 23. April 2026 (englisch).
  22. Plastic Bottle Caps Should be Attached To Reduce Plastic Pollution and Litter. (PDF; 1,26 MB) In: beyondplastics.squarespace.com. Beyond Plastics, Dezember 2025, abgerufen am 23. April 2026 (englisch).
  23. Rick Lingle: World’s First Tethered PET Cap Already in Production. In: plasticstoday.com. 6. August 2024, abgerufen am 23. April 2026 (englisch).
  24. Patented PET closure from Nviro1 aspires for mono-material pack recycling. In: packagingeurope.com. 5. September 2025, abgerufen am 24. April 2026 (englisch).
  25. Ökobilanz – Vorsprung für Mehrweg; Mehrweg- und Einwegflaschen im Mineralwassermarkt 2008. (PDF; 529 kB) Zusammenfassung der Ifeu-Studie für Medien, Politik und Gesellschaft. In: gdb.de. Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), 2008, abgerufen am 28. April 2026.
  26. Patrick Albrecht, Jens Brodersen, Dieter W. Horst, Miriam Scherf: Mehrweg- und Recyclingsysteme für ausgewählte Getränkeverpackungen aus Nachhaltigkeitssicht. (PDF; 5,25 MB) Studie im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe e. V. und der DUH Umweltschutz-Service GmbH. In: duh.de. PricewaterhouseCoopers AG WPG, Juni 2011, abgerufen am 28. April 2026.
  27. Roland Fehringer: Ökobilanz für Gebinde aus PET und anderen Materialien. (PDF; 2,1 MB) Studie im Auftrag der Alpla Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG. In: c7-consult.at. 26. August 2019, abgerufen am 28. April 2026.
  28. Mehrweg- und Einweggetränkeverpackungen – Fakten zu Ökobilanzergebnissen. (PDF; 518 kB) In: duh.de. Deutsche Umwelthilfe e. V., 23. April 2020, abgerufen am 28. April 2026.
  29. 1 2 Andrea Drescher, Benedikt Kauertz: Ökobilanz der PET-Einweg-Kreislaufflasche der MEG – Endbericht nach kritischer Prüfung. (PDF; 2,1 MB) In: diekreislaufflasche.de. Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, April 2023, S. 77–82, abgerufen am 9. Mai 2026.
  30. Golo Schlenk: Firma aus Mainz entwickelt Weinflasche aus recycelbarem Plastik. In: swr.de. Südwestrundfunk, 21. November 2025, abgerufen am 9. Mai 2026.
  31. Walter Kaltzin: PET-Flasche für Wein kommt auf den Markt. In: der-winzer.at. Österreichischer Agrarverlag, 8. Mai 2024, abgerufen am 9. Mai 2026.
  32. 1 2 3 4 PET-Flaschen: Keine Anhaltspunkte für ein gesundheitliches Risiko. (PDF; 170 kB) In: bfr.bund.de. Bundesinstitut für Risikobewertung, 28. Mai 2025, abgerufen am 20. April 2026.
  33. PET-Mehrwegflaschen mit Top-Coat. In: k-zeitung.de. Schlütersche Fachmedien GmbH, 20. November 2019, abgerufen am 3. April 2026.
  34. Simone Podieh: Beschichten von PET-Mehrwegflaschen. In: neue-verpackung.de. Ultima Media Germany GmbH, 20. Februar 2020, abgerufen am 3. April 2026.
  35. Leonie Kempf, Johannes Rauschnabel, Horst-Christian Langowski: Influencing parameters of vaporized hydrogen peroxide on the sterilization of polyethylene terephthalate bottles. In: Food Packaging and Shelf Life. Band 36, April 2023, ISSN 2214-2894, 101053, doi:10.1016/j.fpsl.2023.101053 (englisch, [abgerufen am 10. Mai 2026]).
  36. NitroHotfill – Mehr Freiheiten bei der Heißabfüllung. (PDF; 550 kB) In: krones.com. Krones AG, 19. Mai 2022, abgerufen am 12. Mai 2026.
  37. Informationen zum Einsatz von Dimethyldicarbonat (DMDC) in Erfrischungsgetränken. (PDF; 213 kB) In: wafg.de. Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke, August 2014, abgerufen am 11. Mai 2026.
  38. National Toxicology Program: Toxicology and Carcinogenesis Studies of Methyl Carbamate (CAS No. 598-55-0) in F344/N Rats and B6C3F1 Mice (Gavage Studies). (Memento vom 14. Juni 2006 im Internet Archive) In: National Toxicology Program technical report series. Band 328, November 1987, S. 1–176. PMID 12732908.
  39. Food Additives Permitted for Direct Addition to Food for Human Consumption: Dimethyl Dicarbonate (= Food and Drug Administration [Hrsg.]: Federal Register. Band 59, Nr. 24). 4. Februar 1994 (englisch, govinfo.gov [abgerufen am 11. Mai 2026]).
  40. Evaluation of certain food additives and contaminants: thirty-seventh report of the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (= WHO [Hrsg.]: World Health Organization technical report series. Band 806). Genf 1991, ISBN 92-4120806-6, S. 23 f. (englisch, who.int [PDF; 3,1 MB; abgerufen am 12. Mai 2026]).
  41. Scientific opinion on the re-evaluation of dimethyl dicarbonate (DMDC, E 242) as a food additive. In: EFSA Journal. Band 13, Nr. 12, 2015, doi:10.2903/j.efsa.2015.4319 (englisch, wiley.com [PDF; 1,2 MB; abgerufen am 11. Mai 2026]).
  42. Food Additives Permitted for Direct Addition to Food for Human Consumption: Dimethyl Dicarbonate (= Food and Drug Administration [Hrsg.]: Federal Register. Band 58, Nr. 15). 26. Januar 1993, S. 6088–6091 (englisch, govinfo.gov [PDF; 10,2 MB; abgerufen am 11. Mai 2026]).
  43. Verordnung (EU) 2019/934 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Anbauflächen, auf denen der Alkoholgehalt der Weine erhöht werden darf, der zugelassenen önologischen Verfahren und der Einschränkungen für die Erzeugung und Haltbarmachung von Weinbauerzeugnissen, des Mindestalkoholgehalts von Nebenerzeugnissen und deren Beseitigung sowie der Veröffentlichung von OIV-Dossiers in der konsolidierten Fassung vom 12. März 2019 (PDF; 885 kB), abgerufen am 13. Mai 2026
  44. Treatment with dimethyl dicarbonate - DMDC. In: oiv.int. Internationale Organisation für Rebe und Wein, abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch).
  45. Monika Roegge: Ein Forschungsergebnis geht um die Welt: Physiker entwickelten neue Flasche für Coca Cola. In: idw-online.de. Informationsdienst Wissenschaft e. V., 18. Mai 2000, abgerufen am 3. April 2026.
  46. Forscher machen PET-Flaschen steril und dicht. In: pressetext.com. Pressetext Nachrichtenagentur GmbH, 25. Februar 2006, abgerufen am 3. April 2026.
  47. Darena Schymanski, Christophe Goldbeck, Hans-Ulrich Humpf, Peter Fürst: Analysis of microplastics in water by micro-Raman spectroscopy: Release of plastic particles from different packaging into mineral water. In: Water Research. Band 129, 1. Februar 2018, S. 154–162, doi:10.1016/j.watres.2017.11.011 (englisch).
  48. Shannon Osaka: Here's what you're really swallowing when you drink bottled water In: Washington Post, 9. Januar 2024. Abgerufen am 13. Mai 2026 (englisch). 
  49. Naixin Qian, Xin Gao, Xiaoqi Lang, Huiping Deng, Teodora Maria Bratu, Qixuan Chen, Phoebe Stapleton, Beizhan Yan, Wei Min: Rapid single-particle chemical imaging of nanoplastics by SRS microscopy. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. 121. Jahrgang, Nr. 3, 16. Januar 2024, ISSN 0027-8424, doi:10.1073/pnas.2300582121, PMID 38190543, PMC 10801917 (freier Volltext), bibcode:2024PNAS..12100582Q (englisch).
  50. Polyethylene Terephthalate (PET) Catalyst Market Size, Share, Growth and Forecast (2025 - 2035). In: factmr.com. 2025, abgerufen am 20. Mai 2026 (englisch).
  51. Michael Schwarz: Mineralwasser aus PET-Flaschen ist mit Antimon verunreinigt. In: idw-online.de. Informationsdienst Wissenschaft e. V., 24. Januar 2006, abgerufen am 20. März 2026.
  52. M. Wagner, J. Oehlmann: Endocrine disruptors in bottled mineral water: estrogenic activity in the E-Screen. In: The Journal of steroid biochemistry and molecular biology. Band 127, Nummer 1–2, Oktober 2011, S. 128–135, ISSN 1879-1220. doi:10.1016/j.jsbmb.2010.10.007. PMID 21050888. (Kompletter Artikel als Endocrine disruptors in bottled mineral water: Estrogenic activity in the E-Screen oder Endocrine disruptors in bottled mineral water: Estrogenic activity in the E-Screen).
  53. Martin Wagner, Jörg Oehlmann: Endocrine disruptors in bottled mineral water: total estrogenic burden and migration from plastic bottles (Abstract) In: Environmental Science and Pollution Research, Volume 16, Issue 3, 2009. S. 278–286 (Komplette Studie als Endocrine disruptors in bottled mineral water: total estrogenic burden and migration from plastic bottles).
  54. Interview mit Dr. Frank Welle, Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung: Keine Hormone aus PET In: Stiftung Warentest, Natürliches Mineralwasser: 30 Medium-Mineralwässer im Test, 28. Juni 2017, zuletzt abgerufen am 4. August 2017
  55. Hormonell wirkende Substanzen in Mineralwasser aus PET-Flaschen. Information Nr. 006/2009 des BfR vom 18. März 2009 zu einer Studie der Universität Frankfurt am Main. (PDF; 72 kB).
  56. Jacken aus Plastikflaschen auf www.tagesspiegel.de.
  57. Dieser Pulli war mal eine Flasche im Hamburger Abendblatt.
  58. Jan Garvert, tagesschau.de: Wer profitiert von der Wertstofftonne? (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), 11. Juli 2014.
  59. Grenzen des Recyclings – Deutschland versinkt im Plastikmüll In: faz.net, 5. Januar 2018, abgerufen am 11. Januar 2018.(kostenpflichtig)
  60. Mutiertes Enzym zerlegt Plastik in Rekordzeit - ingenieur.de. 16. April 2020, abgerufen am 6. Januar 2022 (deutsch).
  61. History. In: Carbios. Abgerufen am 6. Januar 2022 (französisch).
  62. Getränkeflaschen aus PET - Meister des Recyclings: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. neue-verpackung.de, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  63. Marcel Rosenbach, Simone Salden: Kampf gegen Plastikmüll: Share bringt erste voll recycelte Wasserflasche auf den Markt. In: Spiegel Online. 14. September 2018 (spiegel.de [abgerufen am 21. Januar 2019]).
  64. „Umsetzungsbericht der österreichischen Getränkewirtschaft 2008 pdf“ Umsetzungsbericht 2007 – Wirtschaftskammer Österreich (Juni 2008) (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive).
  65. Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) vom 5. Juli 2000.
  66. Webseite von Verein PRS PET-Recycling Schweiz, 29. Januar 2018.
  67. Das Geschäft mit dem Abfall-Export
  68. UNICEF Für das Kinderrecht auf Wasser, Für das Kinderrecht auf Wasser (Memento vom 23. Juli 2013 im Internet Archive)
  69. Getränkeverpackungen am Prüfstand, Wien, 2011, die umweltberatung Getränkeverpackungen am Prüfstand – Nachhaltiger Getränkekonsum: Mehrweg gewinnt, die Umweltberatung wird getragen von VHS Wien, siehe Impressum „die umweltberatung“
  70. Julia Schilly: Sechsmal mehr Plastik als Plankton in den Weltmeeren derstandard.at, 8. Juni 2011.
  71. Gefahr durch Mikroplastikmüll orf.at, 22. Dezember 2012, zuletzt abgerufen am 19. September 2017.
  72. Mark Anthony Browne, Phillip Crump, Stewart J. Niven, Emma Teuten, Andrew Tonkin, Tamara Galloway, Richard Thompson: Accumulation of Microplastic on Shorelines Worldwide: Sources and Sinks, Environment Science & Technology, 2011, 45 (21), Seiten 9175–9179, doi:10.1021/es201811s
  73. Richtlinie (EU) 2019/904 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt (Text von Bedeutung für den EWR). Band 155, 5. Juni 2019 (europa.eu [abgerufen am 19. Mai 2023]).
  74. § 3 EWKKennzV - Einzelnorm. Abgerufen am 19. Mai 2023.
  75. Sipa Helps Lightweight Composite Technical Cylinders Work Under Pressure (Memento vom 8. November 2016 im Webarchiv archive.today) packagingeurope.com, 30. Oktober 2014, abgerufen am 7. November 2016.