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Noah Darvich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Noah Darvich
Personalia
Geburtstag 25. September 2006
Geburtsort Freiburg, Deutschland
Größe 184 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–2017 Sportfreunde Eintracht Freiburg
2017–2023 SC Freiburg
2023–2024 FC Barcelona
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2023 SC Freiburg II 0 (0)
2023–2025 FC Barcelona Atlètic 46 (1)
2024–2025 FC Barcelona 0 (0)
2025– VfB Stuttgart 0 (0)
2025– VfB Stuttgart II 29 (10)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2021–2022 Deutschland U16 4 (1)
2022–2023 Deutschland U17 23 (7)
2024 Deutschland U18 3 (1)
2024–2025 Deutschland U19 11 (4)
2025–2026 Deutschland U20 2 (2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2025/26

2 Stand: 31. März 2026

Noah Darvich (* 25. September 2006 in Freiburg) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht beim VfB Stuttgart unter Vertrag.

Darvich wurde in Freiburg geboren und wuchs in Bad Krozingen auf.[1][2]

Darvich begann mit dem Vereinsfußball bei den Sportfreunden Eintracht Freiburg und durchlief ab 2017 das Nachwuchsleistungszentrum des SC Freiburg.[3] Dort spielte er zuletzt in den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 unter Bernhard Weis mit den B1-Junioren (U17) in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Zudem kam er im Frühjahr 2023 mit den A-Junioren (U19) in der Sonderspielrunde der A-Junioren-Bundesligen zum Einsatz. Für seine Leistungen in dieser Saison erhielt Darvich in der Altersklasse U17 hinter Paris Brunner die Fritz-Walter-Medaille in Silber.[4]

In der Sommerpause 2023 rückte der 16-Jährige in die zweite Herrenmannschaft auf, die in der 3. Liga spielte.[5] Anfang August 2023 wechselte er nach dem 1. Spieltag für 2,5 Millionen Euro zum FC Barcelona, der ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2026 und einer Ausstiegsklausel in Höhe von einer Milliarde Euro ausstattete.[6] Bei Barça stand er im Kader der zweiten Mannschaft, die in der drittklassigen Primera Federación spielte. Im Oktober 2023 wurde Darvich von der englischen Zeitung The Guardian zu einem der besten Spieler des Jahrgangs 2006 gewählt.[7] In seinem ersten Jahr wurde Darvich 21-mal (sechsmal in der Startelf) in der zweiten Mannschaft eingesetzt und erzielte ein Tor. Hinzu kamen vier Einsätze und zwei Tore für die U19 in der UEFA Youth League. Im November 2024 saß Darvich unter Hansi Flick erstmals in der Primera División auf der Bank, wurde allerdings nicht eingewechselt. Bis zum Saisonende folgte eine weitere Kadernominierung in der Liga sowie eine im Halbfinal-Rückspiel der Champions League. Für die zweite Mannschaft kam er in der Saison 2024/25 auf 25 Drittligaeinsätze, stand jedoch nur achtmal in der Startelf.

Zur Saison 2025/26 kehrte Darvich nach Deutschland zurück und wechselte in die Bundesliga zum VfB Stuttgart, bei dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterschrieb.[8] In Stuttgart kam er im ersten Jahr ausschließlich für die zweite Mannschaft zum Einsatz. Sein Profi-Debüt in der 3. Liga gab er im Spiel gegen den SC Verl am 23. August 2025 (3. Spieltag). Er kam auf insgesamt 29 Einsätze, in denen er zehn Tore erzielte und sechs weitere vorbereite. Am Ende der Saison wurde er zum Newcomer der Saison gewählt.

Nationalmannschaft

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Im Mai 2023 wurde Darvich von Christian Wück für die deutsche U17-Nationalmannschaft nominiert und führte diese als Kapitän im Juni 2023 bei der U17-Europameisterschaft in Ungarn zum EM-Titel. Noah Darvich schoss bei diesem Turnier zwei Tore und bereitete vier weitere vor. Deutschland gewann im Finale im Elfmeterschießen mit 5:4 gegen Frankreich.[9]

Am 2. Dezember 2023 gewann Darvich mit der Nationalmannschaft den WM-Titel bei der U-17-Weltmeisterschaft 2023 in Indonesien, ebenfalls durch einen Sieg im Elfmeterschießen im Finale gegen Frankreich. Er erzielte zwei Tore im Turnierverlauf, darunter eines im WM-Finale.

Am 9. Oktober 2024 debütierte Darvich in der U19-Nationalmannschaft. Mit dieser nahm er als Kapitän an der U-19-Europameisterschaft 2025 teil, bei der die deutsche Auswahl das Halbfinale erreichte.

Im März 2026 wurde Darvich erstmals für die U21-Nationalmannschaft nominiert, kam aber zunächst zu keinem Einsatz.

Titel und Auszeichnungen

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Titel
Auszeichnungen

Einzelnachweise

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  1. PSG: Luis Campos a déniché une nouvelle pépite, auf purfoot.net (französisch), vom 29. März 2023. Abgerufen am 2. Dezember 2023.
  2. Noah Darvich – vom Breisgau ins Finale der U-17-WM, auf badische-zeitung.de, vom 1. Dezember 2023. Abgerufen am 2. Dezember 2023.
  3. FC Bayern nimmt Bundesliga-Juwel ins Visier, auf sport.de, vom 18. Mai 2023. Abgerufen am 2. Dezember 2023.
  4. Fritz-Walter-Medaille in Gold für BVB-Talente Moukoko und Brunner, kicker.de, 30. August 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.
  5. Acht Fußballschüler neu im U23-Kader, scfreiburg.com, 8. Dezember 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.
  6. Noah Darvich joins Barça Atlètic, fcbarcelona.com, 8. August 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.
  7. Next Generation 2023: 60 of the best young talents in world football, auf theguardian.com (englisch), vom 11. Oktober 2023. Abgerufen am 2. Dezember 2023.
  8. VfB verpflichtet Noah Darvich. In: vfb.de. 1. Juli 2025, abgerufen am 1. Juli 2025.
  9. Deutschlands U17-Fußballer gewinnen EM-Titel. sportschau.de, 3. Juni 2023, abgerufen am 7. Juni 2023.