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Nils Lichtlein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nils Lichtlein

Nils Lichtlein 2025
Spielerinformationen
Geburtstag 31. Juli 2002 (23 Jahre)
Geburtsort Regensburg, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 1,83 m
Spielposition Rückraum Mitte
Rückraum rechts
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein Füchse Berlin
Trikotnummer 17
Vertrag bis 30. Juni 2030
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
2007–2016 DeutschlandDeutschland ESV 1927 Regensburg
2016–2021 DeutschlandDeutschland Füchse Berlin
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
2019– DeutschlandDeutschland Füchse Berlin
2021–2023 DeutschlandDeutschland 1. VfL Potsdam (Zweitspielrecht)
Nationalmannschaft
Debüt am 10. Juli 2018 (U16)
27. Dezember 2018 (U19)
14. Oktober 2022 (U21)
3. November 2023
gegen Frankreich Frankreich U16
Tschechien Tschechien U19
Portugal Portugal U21
Agypten Ägypten in Neu-Ulm
  Spiele (Tore)
Deutschland Deutschland U16
Deutschland Deutschland U19
Deutschland Deutschland U21
Deutschland Deutschland
3 (15)
16 (38)
17 (62)
38 (49)[1]
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U-Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Medaillen  
Logo der EHF
 Europameisterschaften
Silber 2026 Dänemark, Schweden, Norwegen Deutschland Deutschland
Logo der IHF
 U-21-Weltmeisterschaften
Gold 2023 Deutschland/Griechenland Deutschland Deutschland U21
Logo der IHF
 U-19-Weltmeisterschaften
Silber 2019 Nordmazedonien Deutschland Deutschland U19
Stand: 4. Februar 2026

Nils Lichtlein (* 31. Juli 2002 in Regensburg) ist ein deutscher Handballspieler, der für den deutschen Bundesligisten Füchse Berlin aufläuft und deutscher Nationalspieler ist.

Lichtlein begann das Handballspielen beim bayerischen Verein ESV 1927 Regensburg, mit dem er 2015 die bayerische Meisterschaft gewann. Im Sommer 2016 wechselte der Linkshänder in die Jugendabteilung der Füchse Berlin.[2] In der Saison 2016/17 lief der damalige C-Jugendspieler in der B-Jugend auf, mit der er die deutsche Meisterschaft gewann.[3] In der darauffolgenden Spielzeit gehörte der Rückraumspieler sowohl dem Kader der B-Jugend als auch dem Kader der A-Jugend an. Mit der A-Jugend gewann er 2018 die deutsche Meisterschaft.[4][5] In der Saison 2018/19 war er ebenfalls in der B- und A-Jugend aktiv.[6][7]

Lichtlein gehörte in der Saison 2019/20 dem A-Jugendkader an, der nach dem Saisonabbruch aufgrund der COVID-19-Pandemie vom DHB als einer der beiden Sieger der Meisterrunde zum deutschen Meister gekürt wurde.[8][9] Weiterhin erhielt Lichtlein in derselben Spielzeit Einsatzzeiten in der 2. Herrenmannschaft, die in der 3. Liga antrat.[10] In der Saison 2020/21, seinem letzten Jugendjahr, gewann er erneut die deutsche Meisterschaft.[11] Am 18. März 2021 gab er sein Bundesligadebüt gegen GWD Minden.[12] Weiterhin nahm er 2021 per Zweitspielrecht mit dem Drittligisten 1. VfL Potsdam an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil.[13] Lichtlein gehört seit dem Sommer 2021 dem Bundesligakader der Füchse an. Nachdem sich Lichtlein im November 2021 eine schwere Bänderverletzung zugezogen hatte, musste er bis zum Saisonende 2021/22 pausieren.[14] Bis zu seiner Verletzung erzielte er sieben Treffer in elf Partien. In der Saison 2022/23 lief er zudem für Potsdam in der 2. Bundesliga auf.[15] Mit den Füchsen gewann er die EHF European League 2022/23. Den DHB-Supercup 2024 konnte er mit den Füchsen mit 32:30 gegen den SC Magdeburg gewinnen, Lichtlein erzielte vier Tore.[16] In der Saison 2024/25 gewann er mit den Füchsen den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. In der EHF Champions League 2024/25 erreichte er mit den Füchsen erstmals das Endspiel, in dem man dem SC Magdeburg mit 26:32 unterlag. 2025 gewann er mit den Füchsen erneut den DHB-Supercup mit 34:33 n. S. gegen den THW Kiel, Lichtlein erzielte vier Tore.[17] Im April 2026 gewann er mit den Füchsen den DHB-Pokal 2025/26.

In Auswahlmannschaften

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Lichtlein gewann zweimal mit der Berliner Landesauswahl den Deutschland-Cup 2017 und 2018. Im Rahmen der Veranstaltung 2018 wurde Lichtlein in das All-Star-Team gewählt.[18][19] Im Juli 2018 debütierte er in der deutschen U16-Jugendnationalmannschaft bei drei Freundschaftsspielen gegen Frankreich.[20] In der folgenden Saison wurde er beim zwei Jahre älteren Jahrgang 2000/01 in der U19-Jugendnationalmannschaft eingesetzt. Mit diesem Team gewann er bei der U19-Weltmeisterschaft 2019, in deren Verlauf er 21 Treffer erzielte, die Silbermedaille.[21][22] Mit der Juniorennationalmannschaft wurde er bei der U-21-Weltmeisterschaft 2023 in Deutschland und Griechenland Weltmeister.[23] Zudem wurde er als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet.[24]

Am 3. November 2023 gab er sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gegen Ägypten. Bei der Europameisterschaft 2024 bestritt er fünf Spiele, warf drei Tore und wurde am Ende mit der Nationalmannschaft Vierter.[25] Bei der Weltmeisterschaft 2025 scheiterte die DHB-Auswahl im Viertelfinale und beendete das Turnier auf Rang 6. Bei der Europameisterschaft 2026 erreichte er mit dem Team das Finale und gewann die Silbermedaille.[26]

  • 2015: Bayrischer Meister mit der C-Jugend des ESV 1927 Regensburg
  • 2017: Deutscher B-Jugend-Meister mit den Füchsen Berlin U17
  • 2017, 2018: Deutschland-Cup mit der Berliner Landesauswahl
  • 2018, 2020, 2021: Deutscher A-Jugend-Meister mit den Füchsen Berlin U19
  • 2019: Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft mit der U19-Nationalmannschaft (Jahrgang 2000/01)
  • 2023: Sieger der EHF European League 2022/23 mit den Füchsen Berlin
  • 2023: Weltmeister mit der U21-Nationalmannschaft
  • 2024, 2025: DHB-Supercup mit den Füchsen Berlin
  • 2024: Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris mit der Nationalmannschaft
  • 2025: Deutscher Meister mit den Füchsen Berlin
  • 2026: Silbermedaille bei der Europameisterschaft mit der Nationalmannschaft
  • 2026: DHB-Pokalsieger mit den Füchsen Berlin

Sein Großvater Artur Lichtlein sowie sein Onkel Carsten Lichtlein hüteten das Handballtor in der Bundesliga. Seine Mutter Silke Lichtlein spielte Handball in der 2. Bundesliga.[2]

Bundesligabilanz

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SaisonVereinSpielklasseSpieleTore7-MeterFeldtore
2020/21 Füchse Berlin Bundesliga 5 0 0 0
2021/22 Füchse Berlin Bundesliga 11 7 0 7
2022/23 1. VfL Potsdam 2. Bundesliga 12 39 9 30
2022/23 Füchse Berlin Bundesliga 33 31 0 31
2023/24 Füchse Berlin Bundesliga 31 66 0 66
2024/25 Füchse Berlin Bundesliga 34 93 7 86
2020– gesamt Bundesliga 114 197 7 190
2022–2023 gesamt 2. Bundesliga 12 39 9 30
Commons: Nils Lichtlein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. dhb.de: Nils Lichtlein, abgerufen am 2. Februar 2026
  2. 1 2 handball.esv1927.de: ESV-Talent Nils Lichtlein wechselt zu den Füchsen Berlin, abgerufen am 7. Januar 2023
  3. fuechse.berlin: Drei Tage nach dem Meisterschafts-Erfolg: Füchse-Talent Nils Lichtlein im Interview, abgerufen am 4. Februar 2026
  4. fuechse.berlin: Füchse-Jugend ist DEUTSCHER MEISTER!, abgerufen am 4. Februar 2026
  5. fuechse.berlin: Letztjähriger Finalgegner zu stark, B-Jugend der Füchse verpasst Halbfinale, abgerufen am 4. Februar 2026
  6. fuechse.berlin: A-Jugend kämpft ums Halbfinale, abgerufen am 7. Januar 2023
  7. fuechse.berlin: B-Jugend scheitert in Magdeburg, abgerufen am 7. Januar 2023
  8. open.spotify.com: Reviergeflüster: Nils Lichtlein und Matthias Retzki im Podcast der Füchse Berlin zu Gast, abgerufen am 7. Januar 2023
  9. dhb.de: Erste Weichen für Spielzeit 2020/21, abgerufen am 7. Januar 2023
  10. fuechse.berlin: 2. Mannschaft verliert gegen Topteam, abgerufen am 7. Januar 2023
  11. fuechse.berlin: A-Jugend macht Doppel-Meisterschaft perfekt, abgerufen am 7. Januar 2023
  12. fuechse.berlin: Füchse beenden Fluch gegen Minden, abgerufen am 7. Januar 2023
  13. dhb.de: Win-win-Situation für Lichtlein, Füchse und Potsdam, abgerufen am 7. Januar 2023
  14. fuechse.berlin: Schwere Bandverletzung bei Nils Lichtlein, abgerufen am 7. Januar 2023
  15. tagesspiegel.de: Die Füchse Berlin testen beim VfL Potsdam, abgerufen am 7. Januar 2023
  16. Füchse Berlin gewinnen den Super Cup. In: fuechse.berlin.de. Abgerufen am 31. August 2024.
  17. Füchse Berlin gewinnen erneut den Super Cup. In: fuechse.berlin.de. Abgerufen am 23. August 2025.
  18. fuechse.berlin: Berlin schlägt Hessen mit 30:25 und holt den DHB-Länderpokal, vom 21. Dezember 2017, abgerufen am 4. Februar 2026
  19. fuechse.berlin: Mission Titelverteidigung gelingt!, vom 17. Dezember 2018, abgerufen am 4. Februar 2026
  20. „Den nächsten Entwicklungsschritt gemacht“: U16 männlich schließt DFJW in Frankreich mit Kantersieg ab. In: DHB.de. 14. Juli 2018, abgerufen am 4. Februar 2026.
  21. ihf.info: Egypt First Non-European Team To Win U19 World Title, abgerufen am 7. Januar 2023
  22. ihf.info: 2019 IHF Men's Youth (U19) World Championship: Germany, abgerufen am 7. Januar 2023
  23. Wahnsinn: Weltmeister! DHB, 2. Juli 2023, abgerufen am 4. Februar 2026.
  24. All Star team at Germany/Greece 2023 revealed. In: ihf.info. 2. Juli 2023, abgerufen am 2. Juli 2023 (englisch).
  25. EHF Euro 2024: Cumulative Statistics Germany. (PDF) In: ehf.eu. Abgerufen am 4. Februar 2024 (englisch).
  26. Deutscher Coup bleibt aus: Dänemark holt ersten EM-Titel seit 2012. In: handball-world.news. Abgerufen am 1. Februar 2026.