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Mundersum

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Mundersum
Koordinaten: 52° 29′ N, 7° 24′ OKoordinaten: 52° 29′ 10″ N, 7° 24′ 0″ O
Fläche: 5,29 km²[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 49811
Vorwahl: 0591
Mundersum (Niedersachsen)
Mundersum (Niedersachsen)
Lage von Mundersum in Niedersachsen

Mundersum ist ein Ortsteil der Stadt Lingen (Ems) im niedersächsischen Landkreis Emsland. Bis 1974 bildete Mundersum eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Lingen. Innerhalb von Lingen gehört Mundersum zur Ortschaft Bramsche.[2]

Das kleine Dorf Mundersum besteht im Wesentlichen aus mehreren zusammenliegenden Bauernhöfen rund um die Kreuzung Osnabrücker Straße / Alt-Mundersum sechs Kilometer südöstlich des Lingener Stadtkerns. Zwischen Mundersum und der Lingener Kernstadt erstreckt sich der Lingener Wald.

Die Bauerschaft Mundersum gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Thuine der Grafschaft Lingen, die seit 1702 zu Preußen gehörte.[3] Von 1808 bis 1810 gehörte der Ort zum Département Ems des Großherzogtums Berg und von 1811 bis 1813 zum Kanton Lingen im Departement der Oberen Ems des Französischen Kaiserreichs.[4] 1814 fiel Mundersum an das Königreich Hannover und kam dort zum Amt Lingen. Die Gemeinde Mundersum fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Lingen.

Mundersum wurde 1964 Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bramsche. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Mundersum am 1. März 1974 Teil der Stadt Lingen (Ems), die seit 1977 zum Landkreis Emsland gehört.[5]

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
181295[4]
1845105[6]
187199[7]
1885109[8]
1895121[9]
1905126[10]
1925137[11]
1939137[11]
1950213[1]
1961131[1]
1970124[1]

Das im Westen von Mundersum gelegene Großsteingrab Mundersum sowie ein runder Grabhügel mit einem Durchmesser von etwa 17 Metern nahe der Landrienstraße sind geschützte Bodendenkmale.[12][13]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  2. ↑ § 1 Hauptsatzung der Stadt Lingen (Ems)
  3. ↑ Peter Florens Weddigen: Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender. 5. Jahrgang. Kleinenbremen 1806, Beschreibung der Grafschaft Lingen (google.de).
  4. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813 (google.de).
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Volkszählung 1905
  11. 1 2 Michael Rademacher: Lingen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. ↑ Eintrag beim Denkmalatlas Niedersachsen
  13. ↑ Eintrag beim Denkmalatlas Niedersachsen