Moosinning
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 48° 17′ N, 11° 51′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Erding | |
| Höhe: | 489 m ü. NHN | |
| Fläche: | 39,96 km² | |
| Einwohner: | 6064 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85452 | |
| Vorwahl: | 08123 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ED | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 77 130 | |
| LOCODE: | DE MXG | |
| Gemeindegliederung: | 11 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Erdinger Str. 30a 85452 Moosinning | |
| Website: | www.moosinning.de | |
| Erster Bürgermeister: | Georg Nagler (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Moosinning im Landkreis Erding | ||
Moosinning ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding im Erdinger Moos etwa 7 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Erding.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt in der Region München im Erdinger Moos etwa 7 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Erding, 16 Kilometer vom Flughafen München, 23 Kilometer von Freising sowie etwa 32 Kilometer von der Landeshauptstadt München entfernt. Die Flughafentangente Ost führt direkt östlich an Moosinning vorbei und bietet neben der Entlastung der Ortschaft vom Durchgangsverkehr auch eine optimale Anbindung an die Bundesautobahnen 92 und 94.
Der Ort Moosinning liegt 470 m ü. NHN, der höchste Punkt der Gemeinde ist der Adelberg mit rund 500 m ü. NHN.
Naturschutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Interglaziale Ablagerungen bei Eichenried (Geotop-Nummer 177A001).
- Das Naturschutzgebiet Zengermoos (NSG-00491.01, Birkenwaldökosystem, 252,6 Hektar) befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebietes, unmittelbar nördlich von Zengermoos.
- Das Naturschutzgebiet Gfällach (NSG-00379.01, Niedermoor, 6,7 Hektar) befindet sich ganz im Süden des Gemeindegebietes, südlich von Eichenried.
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt elf Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]
- Burgholz (Einöde)
- Eching (Dorf)
- Eder a.Holz (Einöde)
- Eichenried (Pfarrdorf)
- Kempfing (Kirchdorf)
- Moosinning (Pfarrdorf)
- Riexing (Weiler)
- Schnabelmoos (Weiler)
- Sollnberg (Einöde)
- Stammham (Weiler)
- Zengermoos (Dorf)
Es gibt nur die Gemarkung Moosinning.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis zur Gemeindegründung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Moosinning wird als Besitz des Reichsstifts St. Emmeram 1031 als „Inning“ erstmals urkundlich erwähnt. Moosinning war Sitz einer Propstei von St. Emmeram und mit diesem als Grund- und zum Teil auch als Niedergerichtsherrschaft bis zur Säkularisation 1803 eng verbunden. Moosinning gehörte aber landesherrlich zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Erding des Kurfürstentums Bayern. Die Propstei wurde als zwischenzeitlicher Besitz des Fürstentums Regensburg erst 1810 aufgelöst.
Ab 1818
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1818 entstand mit dem bayerischen Gemeindeedikt die Gemeinde Moosinning mit den Teilorten Burgholz, Eching, Eder a.Holz, Kempfing, Riexing, Schnabelmoos, Sollnberg, Stammham und Schweinham (1867 noch erwähnt, inzwischen Teil von Moosinning). Moosinning war kirchlich noch Filiale der Pfarrei Aufkirchen und von einem Cooperator betreut, der in Aufkirchen seinen Wohnsitz hatte. 1877 wurde die Expositur Moosinning errichtet und diese 1883 zur Pfarrei St. Emmeram erhoben.
Mit der von Egon von Poschinger 1896 errichteten Torfbahn nach Ismaning siedelten sich Torfstecher im Moos an. So entstanden Zengermoos und Moosinninger Moos. 1922 wurde der Bereich Moosinninger Moos in Eichenried umbenannt. Am 1. Juli 1960 wurde Eichenried Sitz einer eigenen Pfarrei.
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemäß Bayerischem Landesamt für Statistik haben sich die Einwohnerzahlen jeweils zum 31. Dezember eines Jahres wie folgt entwickelt[4]:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1960 | 2434 |
| 1970 | 2947 |
| 1980 | 3457 |
| 1990 | 3776 |
| 1995 | 4178 |
| 2000 | 4804 |
| 2005 | 5260 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2006 | 5269 |
| 2007 | 5316 |
| 2008 | 5381 |
| 2009 | 5477 |
| 2010 | 5521 |
| 2011 | 5407 |
| 2012 | 5444 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2013 | 5507 |
| 2014 | 5555 |
| 2015 | 5648 |
| 2016 | 5700 |
| 2017 | 6088 |
| 2018 | 6157 |
Seit 1972, dem Jahr der Gemeindereform, hat sich die Einwohnerzahl bis 2018 um 2699 Personen erhöht. Das entspricht einem Wachstum von 78,05 Prozent. In den letzten fünf Jahren nahm die Einwohnerzahl um 7,02 Prozent zu.
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 3647 auf 5908 um 2261 Einwohner bzw. um 62 %.
Im Jahre 2018 war die Verteilung der Einwohner männlich 3135 (50,92 %) und weiblich 3022 (49,08 %), sowie 1164 (18,91 %) Jugendliche bis 18 Jahre.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kommunalwahl am 15. März 2020 führte zu folgendem Ergebnis und der daraus folgenden Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]
| Partei / Liste | Stimmenanteil | Sitze |
| CSU | 32,32 % | 7 |
| SPD | 25,58 % | 5 |
| Bürgerschaft Eichenried | 19,04 % | 4 |
| Bürgerblock Moosinning | 16,24 % | 3 |
| AfD | 6,82 % | 1 |
Die Wahlbeteiligung lag bei 67,05 Prozent.
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister sind:
- Erster Bürgermeister ist Georg Nagler, SPD.[6] Bei der Kommunalwahl 2020 erhielt er 56,74 Prozent der gültigen Stimmen.
- Zweiter Bürgermeister: Werner Fleischer, BE
- Dritter Bürgermeister: Andreas Wachinger, CSU
Wappen und Flagge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Blasonierung: „In Blau gekreuzt ein silberner Schlüssel und ein silberner Palmzweig.“[7] | |
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Das Wappen der Gemeinde wurde am 20. Oktober 1950 festgelegt. |

