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Montpellier Handball

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Montpellier Handball
Voller Name
Gegründet1982 (als Cosmos Montpellier)
Vereinsfarben blau/weiß
Halle Palais des sports René-Bougnol
Sud de France Arena
Plätze 3.000
9.000
Trainer Érick Mathé
Liga Starligue
2024/25
Rang 3. Platz
Nat. PokalPokalsieger
InternationalEHF European League: Finalist
Websitemontpellierhandball.com
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
NationalFranzösischer Meister
1995, 1998, 1999, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012
Französischer Pokalsieger
1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013, 2016, 2025, 2026
Französischer Ligapokalsieger
2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2014, 2016
InternationalEHF Champions League
2003, 2018

Montpellier Handball (ehemals Montpellier Agglomération Handball) ist ein französischer Handballverein aus Montpellier und mit derzeit 14 Meistertiteln französischer Rekordmeister sowie mit 14 Pokaltiteln auch Rekordpokalsieger.

Der Verein wurde im Jahr 1982 unter dem Namen Cosmos Montpellier gegründet. Diesen Namen trug er bis 1987. Zwischen 1987 und 1989 spielten sie unter dem Namen Montpellier La Paillade Sport Club. Erst seit 1989 trägt der Verein seinen heutigen Namen. Die Profiabteilung spielte von 2007 zu 2015 unter dem Namen Montpellier Agglomération Handball (MAHB) und seit 2015 unter dem Namen Montpellier Handball (MHB). Im Jahr 1992 schaffte Montpellier HB den Aufstieg in die höchste französische Spielklasse, in der es bis heute vertreten ist. Von 1994 bis 2024 wurde die Mannschaft von Patrice Canayer trainiert. Bisher wurde der Verein vierzehnmal französischer Meister.

Im September 2012 leitete die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen acht Spieler von Montpellier wegen Betrugsverdachts ein. Die Mannschaft soll ein Spiel in der französischen Liga absichtlich verloren haben, um Verwandten der Spieler hohe Wettgewinne von bis zu 250.000 Euro zu ermöglichen.[1][2] Als Folge der Vorwürfe haben die Spieler Luka und Nikola Karabatić (beide zu Pays d’Aix UC HB), Erlend Mamelund (Haslum HK) und Primož Prošt (Frisch Auf Göppingen) den Verein während der laufenden Saison verlassen.[3]

  • Sieger der EHF Champions League: 2003, 2018
  • Französischer Meister (14): 1995, 1998, 1999, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011 und 2012
  • Französischer Pokalsieger (15): 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013, 2016, 2025 und 2026
  • Französischer Ligapokalsieger (10): 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2014 und 2016
  • Französische Champions Trophy (3): 2010, 2011 und 2018
Nr. Nationalität Name Position Größe
12 Frankreich Charles Bolzinger TW 198
92 Frankreich Rémi Desbonnet TW 182
4 Diego Simonet RM 189
5 Frankreich Kyllian Villeminot RM 189
10 Schweden Lucas Pellas LA 184
11 Zvonimir Srna RL 202
15 Schweden Jack Thurin RL 199
18 Frankreich Benjamin Richert RA 187
19 Frankreich Arthur Lenne KM 194
25 Frankreich Lucas Guigon RR 197
26 Bryan Monte RL 193
28 Frankreich Valentin Porte RA 190
31 Rogério Moraes Ferreira KM 204
34 Spanien David Balaguer RA 185
88 Spanien Agustín Casado RL 193
90 Frankreich Léo Plantin LA 186
93 Frankreich Kylian Prat RL 191

Bekannte ehemalige Spieler

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Die Mannschaft von Montpellier HB am 15. August 2010 beim Schlecker Cup
Commons: Montpellier Handball – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Französische Handball-Stars unter Betrugsverdacht (Memento vom 4. Mai 2019 im Internet Archive) KN-online, 26. September 2012, abgerufen am 3. Mai 2019
  2. Skandal bei Montpellier weitet sich aus kicker.de, 30. September 2012, abgerufen am 30. September 2012
  3. Wechsel perfekt: Karabatic hat sich an Ablösesumme beteiligt auf www.handball-world.com am 1. Februar 2013, abgerufen am 2. Februar 2013