Zum Inhalt springen

Michael Forest

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Michael Forest (2011)

Michael Forest (eigentlich Gerald Michael Charlebois, * 17. April 1929 in Harvey, North Dakota; † 14. Oktober 2026 in Sparks, Nevada[1]) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Synchronsprecher.

Forest kam als Kind mit seiner Familie nach Seattle; später besuchte er die University of Washington. Als physisch starker Student trainierte er für eine Laufbahn als Boxer, entschied sich dann jedoch für die Schauspielerei. So ging er 1955 nach Los Angeles und nahm Unterricht bei Jeff Corey.

Schnell wurde er Mitglied der Stammbesetzung von Roger Corman in dessen B-Movie-Produktionen; ebenso erhielt er Angebote von Bühnen und im Fernsehen. 1967 trat er in der Raumschiff Enterprise-Episode Der Tempel des Apoll als Apollon auf. Die Rolle des Apollon sollte er nochmals 2013 in der Star-Trek-Fanproduktion Pilgrim of Eternity spielen. 1968 zog Forest nach Rom, wo er in den folgenden zehn Jahren etwa 25 Filme drehte und in über 500 als Synchronsprecher für den englischsprachigen Markt arbeitete.

Nach seiner Rückkehr in die USA sah man ihn in der seit 1956 laufenden Seifenoper As the World Turns; ebenso bekam er wieder Rollen am Broadway. Später wurde er Teil der Stammbesetzung von „The Catlins“. 2000 trat er als Pilot Jack im Hollywood-Blockbuster Cast Away – Verschollen auf. Insgesamt umfasst das filmische Schaffen von Forest als Schauspieler mehr als 225 Film- und Fernsehproduktionen im Zeitraum von 1955 bis 2020.

Forest starb Mitte Oktober 2026 im Alter von 97 Jahren, nachdem er zuletzt in einer Senioreneinrichtung in Nevada gelebt hatte. Seine Ehefrau, die Schauspielagentin Diana Hale, war 2022 gestorben.[1][2]

Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 1957: The Saga of the Viking Women and Their Voyage to the Waters of the Great Sea Serpent
  • 1957; Schußbereit (Shoot-Out at Medicine Bend)
  • 1957: Das todbringende Ungeheuer (The Deadly Mantis)
  • 1959: Beast from Haunted Cave
  • 1960: Ski Troop Attack
  • 1960: Valley of the Redwoods
  • 1961: Atlas
  • 1964: Madame P. und ihre Mädchen (A House Is Not a Home)
  • 1965: Deathwatch
  • 1965: Die glorreichen Reiter (The Glory Guys)
  • 1967: The Money Jungle
  • 1967: Mosby's Raiders – Armee der Gesetzlosen (Mosby's Marauders)
  • 1968: Gott sei den Bullen gnädig (The Dirt Gang) (VÖ: 1972)
  • 1968: Die wilden Jahre (The Sweet Ride)
  • 1969: 100 Gewehre (100 Rifles)
  • 1971: The Last Rebel
  • 1972: Le llamaban Calamidad
  • 1972: Lo ammazzò come un cane, ma… lui rideva ancora
  • 1972: Das Mädchen und der Mörder (L’assassinat de Trotsky)
  • 1972: Das Pferd kam ohne Socken (Ettore lo fusto)
  • 1972: Racconti proibiti… di niente vestiti
  • 1973: Cotter
  • 1973: Haie kennen kein Erbarmen (Troppo rischio per un uomo solo)
  • 1973: Zwei Halunke stürmen Troja (Elena sì… ma di Troia)
  • 1976: Mohammed – Der Gesandte Gottes (The Message)
  • 1976: Scaramouche, der Teufelskerl (Le avventure e gli amori di Scaramouche)
  • 1979: Dschungel-Django (Il cacciatore dei squali)
  • 1986: King Kong lebt (King Kong Lives)
  • 1987: Deep Space (Deep Space)
  • 1990: Ein Mann für Randado (Border Shootout)
  • 1993: Body of Evidence
  • 2000: Cast Away – Verschollen (Cast Away)
  • 2020: Unbelievable!!!!!
Commons: Michael Forest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Mike Barnes: Michael Forest, Actor in Roger Corman Movies and ‘Star Trek,’ Dies at 97. In: The Hollywood Reporter. 16. Oktober 2026, abgerufen am 17. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).
  2. ↑ Greg Evans: Michael Forest Dead: Actor In B-Movies, 'Star Trek's Apollo Was 97. In: Deadline. 17. Oktober 2026, abgerufen am 19. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).