Mattertal
| Mattertal (Nikolaital) Vallée de Saint-Nicolas / Vallée de Zermatt | ||
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Blick von der linken (westlichen) Talflanke Richtung Süden auf St. Niklaus und das hintere (obere) Mattertal, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel des Alpenhauptkammes | ||
| Lage | ||
| Gewässer | Mattervispa | |
| Gebirge | westliche Walliser Alpen (u. a. Monte-Rosa-, Mischabel- und Weisshorngruppe) | |
| Geographische Lage | 628250 / 113939 | |
| Topo-Karte | Landeskarte der Schweiz 1:25.000 (LK25), Blatt 1308, St. Niklaus | |
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| Typ | Vorderes Tal zw. Stalden und St. Niklaus: V-Tal; hinteres zw. St. Niklaus und Zermatt: U-Tal | |
| Höhe | 723.5 bis 3400 m ü. M. | |
| Länge | 25 km | |
| Klima | Im Verhältnis zu Höhe und geographischer Breite ist das Klima relativ mild und niederschlagsarm. | |
| Flora | Die Waldgrenze liegt auf hohen 2200 m ü. M. bis 2300 m ü. M. und damit im mittel- und südeuropäischen Spitzenbereich. | |
| Nutzung | Winter- und Sommertourismus, Land- und Alpwirtschaft, Wasserkraft | |
| Besonderheiten | • grösste Höhendifferenz zwischen tiefstem Punkt der Talsohle und höchstem Berg in der Talumrandung im gesamten Alpengebiet («tiefstes Tal der Alpen») • höchste Konzentration von Viertausender-Gipfeln in der Talumrandung | |
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Das Mattertal in 3D
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf den zwei Computerstationen des Bergführermuseums in St. Niklaus Dorf bewegt man sich frei zwischen den Bergen des Mattertals oder wählt eines der vorgeschlagenen Panoramen. Verknüpft mit der Liste der Erstbesteigungen gelangt man zu den ortsrelevanten Informationen. Dieser Programmteil ist ein Novum und konnte in der Zusammenarbeit mit Spezialisten des Instituts für Kartographie der ETH Zürich und dem Bundesamt für Landestopographie erstellt werden. Dabei integriert die Multimedia-Produktion des Bergführermuseums den Panoramateil des Moduls «3D-Topografie» des Instituts für Kartographie der ETH Zürich, wobei den Panoramaansichten Hyperlinks unterlegt wurden, welche die Navigation zwischen 3D- und 2D-Teil sicherstellen.[1]
Munizipalgemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die folgenden Munizipalgemeinden haben Anteil am Mattertal (von Nord nach Süd):
St. Niklaus Dorf ist der Hauptort des Tals. Nikolaus von Myra ist der Schutz- und Namenspatron sowohl des Mattertals (daher auch Nikolaital) als auch von St. Niklaus.
Der historische Kern der Ortschaft Täsch (1449 m) liegt direkt auf der Talsohle. Die Ortskerne von Zermatt (1608 m), Randa (1406 m), St. Niklaus (1120 m) und Stalden (795 m) liegen jeweils etwas oberhalb der Sohle. Grächen (1619 m), Embd (1356 m) und Törbel (1502 m) liegen deutlich oberhalb der Talsohle auf plateauartigen Absätzen der Talflanke oder in relativ steiler Hanglage.
Ältestes Gebäude und erstes bekanntes Hotel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ende des 13. Jahrhunderts wurde der heute noch existierende Meierturm in St. Niklaus Dorf erbaut. Die dendrochronologische Untersuchung am Mittelträger der Kellerdecke ergab die Jahreszahl 1273. Der alte Steinturm ist das älteste noch erhaltene Gebäude im Mattertal, vermutlich der ganzen Region. Er beherbergt heute das weltweit erste Bergführermuseum.
Felix Platter berichtet im Jahre 1563 über den Besuch der Wirtschaft in St. Niklaus.[2] Hierbei handelt es sich um das Hotel Kreuz / Croix.
Bilder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der Glacier-Express vor St. Niklaus Dorf.
- Blick vom Weisshornweg.
- Alte Gebäude bei Randa.
- Blick aus der Zermatter Schlucht abwärts auf Täsch.
- Volksmusikanten in Zermatt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christian Imboden: Berge: Beruf, Berufung, Schicksal. Rotten Verlag, Visp 2013, ISBN 3-907624-48-3. (zwei Kapitel Die Alpen und das Tal des Matterhorns (das Nikolaital) und Die frühen Erstbesteigungen um das Nikolaital).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bernard Truffer: Mattertal. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Mattertal auf der Plattform ETHorama
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Zeitschrift: Vermessung, Photogrammetrie, Kulturtechnik; Band (Jahr): 98 (2000); Heft 10: 75 Jahre Institut für Kartographie der ETH Zürich, Seite 606 sowie William Cartwright, Michael P. Peterson and Georg Gartner (Hrsg.): Multimedia Cartography. Springer 2007, Seite 162.
- ↑ Christian Imboden, Berge: Beruf, Berufung, Schicksal, Rotten Verlag, Visp, 2013, Seite 36 f.


