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Mary Rand

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Mary Rand

Mary Rand, 1966
Mary Rand, 1966

Voller Name Mary Denise Rand
Nation Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Geburtstag 14. Februar 1940
Geburtsort Wells, Vereinigtes Königreich
Größe 173 cm
Gewicht 61 kg
Sterbedatum 27. März 2026
Sterbeort Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Sprint, Hürdenlauf, Weitsprung, Fünfkampf
Bestleistung 100 m: 11,7 s (1963)
200 m: 23,9 s (1963)
80 m Hürden: 10,8 s (1963)
Hochsprung: 1,72 m (1964)
Weitsprung: 6,76 m (1964)
Fünfkampf: 5035 Punkte (1964)
Verein London Olympiades AC
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Europäische Hallenspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Teilnehmer für Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Gold 1964 Tokio Weitsprung
Silber 1964 Tokio Fünfkampf
Bronze 1964 Tokio 4 × 100 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Teilnehmer für Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Bronze 1962 Belgrad 4 × 100 m
Bronze 1962 Belgrad Weitsprung
Europäische Hallenspiele
Teilnehmer für Vereinigtes Konigreich Großbritannien
Silber 1966 Dortmund Weitsprung
Bronze 1966 Dortmund 60 m
British Empire and Commonwealth Games
Teilnehmer für England England
Silber 1958 Cardiff Weitsprung
Gold 1966 Kingston Weitsprung

Mary Denise Rand (* 14. Februar 1940 in Wells, Somerset als Mary Denise Bignal; † 27. März 2026 in den Vereinigten Staaten), geschiedene Mary Toomey, verheiratete Mary Reese, war eine britische Leichtathletin und Olympiasiegerin im Weitsprung.

Mary Rand war die erste Britin, die für ihr Land in der Leichtathletik eine Goldmedaille gewann. Wenige Tage nach ihrem Erfolg gewann Ann Packer als zweite Britin Gold im 800-Meter-Lauf.

Ihren ersten großen internationalen Auftritt hatte sie, noch unter ihrem Geburtsnamen Bignal, bei den British Empire and Commonwealth Games 1958 in Cardiff. Mit 1,61 m wurde sie Fünfte im Hochsprung, mit 5,97 m im Weitsprung gewann sie Silber hinter ihrer englischen Mannschaftskameradin Sheila Hoskin mit 6,02 m. Einen Monat später belegte sie bei den Europameisterschaften 1958 in Stockholm Platz sieben im Fünfkampf.

Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom war sie als Favoritin im Weitsprung gesetzt, konnte aber nur einen neunten Platz erreichen. Die Bronzemedaille im 80-Meter-Hürdenlauf verpasste sie in 11,1 s nur um eine Zehntelsekunde.

Bei den Europameisterschaften 1962 in Belgrad gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel die Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze gewann sie im Weitsprung mit windunterstützten 6,22 m.

Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio, Japan gewann Rand in der 4-mal-100-Meter-Staffel die Bronzemedaille zusammen mit ihren Teamkolleginnen Janet Simpson, Daphne Arden und Dorothy Hyman. Silber gewann sie im Fünfkampf zwischen den für die Sowjetunion antretenden Irina Press (Gold) und Galina Bystrowa (Bronze). Im Weitsprung gewann sie die Goldmedaille mit der Weltrekordweite von 6,76 m vor der Polin Irena Kirszenstein (Silber) und der Russin Tatjana Schtschelkanowa (Bronze). Sie wurde im gleichen Jahr zur BBC Sports Personality of the Year, zum Sportler des Jahres in Großbritannien, gewählt.

In Kingston, Jamaika, bei den British Empire and Commonwealth Games 1966 gewann sie mit 6,36 m den Weitsprung. Einen Monat später bei den Europameisterschaften 1966 in Budapest wurde sie noch einmal Vierte im Fünfkampf.

1968 verhinderte ein Achillessehnenriss ihre Teilnahme an ihren dritten Olympischen Spielen in Mexico.[1]

Im Mai 1969 nahm Rand am Daily Mail Transatlantic Air Race teil.[2]

Nach dem Scheitern ihrer ersten Ehe mit dem Ruderer Sidney Rand heiratete sie 1969 den US-amerikanischen Zehnkämpfer Bill Toomey, wurde 1992 geschieden, heiratete John Reese und lebte in den USA.

  • Peter Matthews, Ian Buchanan: The All-Time Greats of British and Irish Sport. Guinness, Enfield 1995, ISBN 0-85112-678-2.
Commons: Mary Rand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. https://www.spiegel.de/sport/leichtathletik/mary-rand-das-golden-girl-der-britischen-leichtathletik-nachruf-a-c2cf7c8a-e3a6-4b8b-b3dc-624dcf1cb986?sara_ref=re-so-app-sh. Abgerufen am 28. März 2026.
  2. Ray Massey: Those magnificent men in their flying machines: Fascinating pictures commemorate the 50th anniversary of the Daily Mail Great Transatlantic Air Race that gripped the world auf www.dailymail.co.uk, 5. Mai 2019