Marnbach
Marnbach Kreisstadt Weilheim in Oberbayern | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 47° 49′ N, 11° 11′ O | |
| Höhe: | 614 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 567 (31. Dez. 2022)[1] | |
| Postleitzahl: | 82362 | |
| Vorwahl: | 0881 | |
St. Michael im Dorfkern | ||
| Jahr | Einwohner | Gebäude (ab 1885 nur Wohngebäude) |
|---|---|---|
| 1825[5] | 120 | 23 |
| 1864[6] | 130 | 35, 1 Kirche, Benefiziatenhaus, Schule |
| 1871[7] | 132 | 78 |
| 1885[4] | 156 | 32 |
| 1900[8] | 154 | 31 |
| 1925[9] | 192 | 34 |
| 1950[10] | 340 | 43 |
| 1970[11] | 288 | |
| 1987[12] | 369 | 102 |
| 2000[13] | 519 | |
| 2010[13] | 567 | |
| 2017[13] | 573 | |
| 2018[13] | 581 | |
| 2019[13] | 528 | |
| 2020[1] | 557 | |
| 2021[1] | 560 | |
| 2022[1] | 567 |
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit etwa 1300 gehörte Marnbach mit seiner Kirche St. Michael zur Pfarrei Bernried. 1479 tauschte das dortige Kloster den Ort mit dem Kloster Polling gegen Seeshaupt. Infolge der Säkularisation in Bayern kam Marnbach 1802 als Expositur zur Pfarrei Eberfing. Im Jahr 1917 wurde die Expositur Marnbach zur selbständigen Pfarrei im Bistum Augsburg erhoben.[2] Diese gelangte in den 2010er-Jahren zur Pfarreiengemeinschaft Weilheim.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Marnbach besteht seit 1995 die Laienschauspielergruppe „Marnbacher Theater“.[14] 1975 wurde der „Sport- und Schützenverein Marnbach – Deutenhausen“ gegründet.[15] 1879 wurde ein Veteranenverein initiiert, 1890 folgte die „Zimmerstutzenschützengesellschaft“. Der jüngste Verein ist derjenige „für Gartenkultur für Marnbach-Deutenhausen“, gegründet 2000.[2]
Die „Dorfjugend Marnbach-Deutenhausen e. V.“ organisiert jährlich ein Starkbierfest und ein Sonnwendfeuer. Jedes vierte Jahr wird ein Maibaum aufgestellt.[16]
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1796 besaß Marnbach eine Schule. Das Schulgebäude wurde 1870/1871 neu erbaut. Im Jahr 1982 wurde sie aufgelöst.[2]
Im Jahr 1970 eröffnete in Marnbach der Kindergarten St. Michael unter katholischer Trägerschaft. Er wurde 2008 vom Kneipp-Bund als „Kneippkindergarten“ zertifiziert.[17]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch Marnbach verläuft die Staatsstraße 2064 (Weilheim–Bad Tölz). In diese mündet im Ort die Kreisstraße WM 1.
Marnbach ist durch drei Bushaltestellen (Marnbach, Marnbach Hardtstraße, Marnbach Antdorfer Straße) an das Netz des Regionalverkehrs Oberbayern angeschlossen. Es halten die Linien 9602 (Weilheim–Eberfing–Weilheim) und 9655 (Weilheim–Seeshaupt–Penzberg).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Stadt Weilheim i.OB - 4.2. Einwohnerwesen. Abgerufen am 11. Juli 2023.
- 1 2 3 4 5 Chronik Marnbach. In: weilheim.de. Abgerufen am 13. Januar 2023.
- 1 2 3 Klaus Gast: Die Geschichte der Feuerwehr Marnbach-Deutenhausen. Freiwillige Feuerwehr Marnbach-Deutenhausen, abgerufen am 4. August 2022.
- 1 2 K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 357 (Digitalisat).
- ↑ Adolph von Schaden: Topographisch-statistisches Handbuch für den Isarkreis im Königreich Baiern. 1825, S. 303 (Digitalisat in der Google-Buchsuche; Eintrag als „Marenbach“).
- ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 330, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 371, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 353 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 365 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 342 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 63 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 161 (Digitalisat).
- 1 2 3 4 5 Stadt Weilheim i.OB - 4.2. Einwohnerwesen. Abgerufen am 11. Oktober 2022.
- ↑ Über uns. In: marnbacher-theater.de. Abgerufen am 20. September 2018.
- ↑ Geschichte. In: ssv-marnbach.de. Abgerufen am 20. September 2018.
- ↑ Dorfjugend Marnbach-Deutenhausen. ( des vom 14. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 20. September 2018.
- ↑ Chronik und Entwicklung des Kindergartens. In: st-michael-kindergarten.de. Abgerufen am 20. September 2018.

