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Margot Queitsch

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Margot Queitsch (1994)

Margot Queitsch (* 12. Juni 1946 in Lindau (Bodensee); † 18. Februar 2026 in Freiburg im Breisgau) war eine deutsche Politikerin (SPD).[1] Sie war von 2001 bis 2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.

Margot Queitsch wuchs mit zwei Geschwistern in Niederbayern und im schwäbischen Ebingen auf. Sie heiratete 1966 den Freiburger Karl-Heinz Queitsch und lebte ab 1967 in Freiburg im Breisgau. Gemeinsam hatten sie drei Kinder.[2]

Margot Queitsch absolvierte von 1961 bis 1964 eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Sie arbeitete in diesem Beruf bis zur Geburt des ersten Kindes im Jahr 1967.

Sie war Mitglied im Kuratorium der Staatlichen Toto-Lotto GmbH und im Aufsichtsrat der Freiburger Stadtbau GmbH. Im Abgeordnetenbuch wurde sie als Hausfrau geführt.

Im Jahr 1972 wurde sie Mitglied der SPD. Von 1976 bis 1986 war sie Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Freiburg-St. Georgen und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Freiburg. Danach übernahm sie bis 1989 die Position der Vorsitzenden des SPD-Kreisverbands.

Seit 1998 war Queitsch Mitglied des Vorstands des SPD-Ortsvereins Freiburg-Haslach/Weingarten/Rieselfeld.

Margot Queitsch war von 1980 bis 2019 Mitglied des Gemeinderats der Stadt Freiburg im Breisgau.[3] Von 1989 bis 1999 war sie Fraktionsvorsitzende.

Bei der Landtagswahl 2001 kandidierte Queitsch im Wahlkreis 47 Freiburg II. Dort wurde sie direkt in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Bei ihrer Wiederwahl 2006 schaffte sie den Einzug über die Zweitauszählung. Bei der Landtagswahl 2011 trat sie nicht mehr an. Sie war sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Sie gehörte dem Finanzausschuss und dem Ausschuss für Schule, Jugend und Sport an und war stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst.[4]

Ehrenamtliche Arbeit

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Queitsch war bis 2019 im Vorstand des Trägervereins Jugendbegegnungsstätte Freiburg-Haslach e. V.[5] Daneben war sie Beiratsvorsitzende der USC Eisvögel (USC Freiburg – Basketball-Erstligist der Frauen) und 2. Vorsitzende des SV Blau Weiß Wiehre. Sie engagierte sich auch als Mitglied im Vorstand des Jugendhilfswerks Freiburg e. V. und im Vorstand des Freundes- und Förderkreises des Kinder- und Jugendzentrums Weingarten e. V.[2]

  • Ina Hochreuther: Frauen im Parlament. Südwestdeutsche Parlamentarierinnen von 1919 bis heute, Stuttgart 2002, S. 199f, ISBN 3-923476-15-9.
Commons: Margot Queitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Margot Queitsch. In: www.spdfraktionfreiburg.de. SPD-Fraktion Freiburg, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2023;.
  • Kurzportrait im Landtagshandbuch (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive)

Einzelnachweise

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  1. Joachim Röderer: Trauer um Margot Queitsch: Sie prägte die SPD in Freiburg über Jahrzehnte. In: Badische Zeitung. 20. Februar 2026, abgerufen am 20. Februar 2026.
  2. 1 2 Margot Queitsch. SPD Freiburg (#5). In: www.badische-zeitung.de. BZ Medien, abgerufen am 14. April 2024.
  3. Verabschiedung von Margot Queitsch, Hans Essmann und Ernst Lavori. SPD Freiburg, 5. Juli 2019, abgerufen am 21. Februar 2026.
  4. Margot Queitsch. In: www.spdfraktionfreiburg.de. SPD-Fraktion Freiburg, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2023; abgerufen am 14. April 2024.
  5. Willi Kremer-Mosbach: Jahresbericht 2019 Teil 1. (PDF; 1,13 MB) Aus dem Trägerverein. In: www.jugendtreff-haslach.de. Kinder- und Jugendtreff Haslach, abgerufen am 14. April 2024.