Kiger spielte zwischen 2014 und 2016 auf der ITF Junior Tour, wo er einen Einzel- und vier Doppeltitel bei unterklassigen Veranstaltungen gewann. In der Junioren-Rangliste erreichte er Platz 295.
Nachdem er zuvor erste Profiturniere bestritten hatte, nahm Kiger ab Mitte 2022 regelmäßig daran teil. Er spezialisierte sich dabei zunehmend auf das Doppel, während er im Einzel auf der drittklassigen ITF Future Tour dreimal das Halbfinale erreichte und auf Platz 918 der Weltrangliste vorrückte. Nach 2023 konzentrierte er sich ausschließlich auf das Doppel. Im Doppel gewann er 2023 fünf Future-Titel und erzielte erste Erfolge auf der ATP Challenger Tour. Nach einem Halbfinale in Lexington erreichte er mit Mitchell Krueger in Knoxville sein erstes Challenger-Endspiel. Das Jahr beendete er auf Platz 243 und musste fortan nicht mehr bei Futures antreten. 2024 folgten sein sechster Future-Titel sowie Finalteilnahmen bei zwei weiteren Challenger-Turnieren in Granby und Chicago. Mit Andrés Andrade sicherte er sich in Granby seinen ersten Challenger-Titel und erreichte daraufhin sein Karrierehoch mit Platz 157.