Lutter (Uder)
Lutter Landgemeinde Uder | ||||
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| Koordinaten: | 51° 20′ N, 10° 7′ O | |||
| Höhe: | 325 m | |||
| Fläche: | 9,85 km²[1] | |||
| Einwohner: | 718 (31. Dez. 2020)[1] | |||
| Bevölkerungsdichte: | 73 Einwohner/km² | |||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2024 | |||
| Postleitzahl: | 37318 | |||
| Vorwahl: | 036083 | |||
Lage von Lutter in Thüringen | ||||
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehemaliger Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat von Lutter setzte sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen.
- CDU: 8 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[6]
Ehemaliger Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der ehrenamtliche Bürgermeister Raimund Müller (CDU) wurde am 5. Juni 2016 wiedergewählt.[7]
Partnergemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Partnergemeinde von Lutter ist die Ortsgemeinde Guckheim im Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz).
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Schräglinks durch eine silberne Wellenleiste geteilt von Blau und Grün; oben ein silberner gerüsteter Krieger, in der Rechten eine Fahnenlanze haltend, sich mit der Linken auf ein Schild stützend; unten ein silbernes Mühlrad.“
Der Heilige Mauritius ist der Kirchenpatron der Gemeinde, der sich bis 1952/53 im Siegel der Gemeinde befand. Die Wellenlinie symbolisiert den Bach Lutter, an dem der Ort liegt. Das im Wappen befindliche Rad versinnbildlicht, dass bis 1950 vier Mühlen im Ort von der Lutter angetrieben wurden.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wasser und Abwasser
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung wurde auf den Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld übertragen.
Sehenswürdigkeiten
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- Die um 1900 erbaute St. Mauritiuskirche in Lutter.
- Die Naturparkverwaltung am ehemaligen Bahnhof in Fürstenhagen mit einer Ausstellung im Wasserturm und einem Baumhaus.
- Denkmalgeschützte Fachwerkhäuser im thüringisch-fränkischen Baustil.
- Im Ort befanden sich vier Mühlen. Die Hackemühle war eine Mahlmühle am südöstlichen Ortsrand, wurde im 17. Jahrhundert genannt und war bis 1960 in Betrieb. Die Mittelmühle, eine Mahlmühle in der Ortslage, wurde 1666 erwähnt und war bis 1965 in Betrieb. Heute ist sie ein Wohnhaus. Die Springmühle, eine Öl- und Mahlmühle am südöstlichen Ortsrand, wurde schon im 16. Jahrhundert genannt und war bis 1953 in Betrieb. Mit der Übernahme der Immobilie durch die LPG begann der Rückbau, Nebengebäude wurden niedergelegt. Die Untermühle als vierte Mahlmühle befindet sich am westlichen Ortsrand, sie wurde 1676 genannt und war bis 1959 in Betrieb.[8]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christoph König (1882–1944), Politiker und preußischer Landtagsabgeordneter
- Inge Klaan (* 1965), Kommunalpolitikerin CDU und Staatssekretärin in Thüringen
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Helmut Adler, Albert Hey: Chronik Lutter – Fürstenhagen (Eichsfeld). Siedlungen, Menschen, Natur im Luttertal und Umgebung. Hrsg.: Gemeinde Lutter. Heiligenstadt 1998, S. 270, Format A4.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Einwohner. In: Webauftrit. Landgemeinde Uder, abgerufen im November 2025.
- ↑ Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
- ↑ Erhard Müller: Die Ortsnamen des Kreises Heiligenstadt. Heilbad Heiligenstadt 1989, S. 30
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Bd. 8, Thüringen. VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 39.
- ↑ Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 15/2023 vom 22. Dezember 2023, S. 347 ff., abgerufen am 22. Dezember 2023
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Endgültige Ergebnisse. (PDF; 1,0 MB) Der Landeswahlleiter, abgerufen am 16. August 2016.
- ↑ Kommunalwahlen in Thüringen am 5. Juni 2016. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 5. Juni 2016.
- ↑ Volker Große, Klaus Herzberg: „Hackemühle“, „Mittelmühle“, „Springmühle“ und „Untermühle“. In: Maik Pinkert (Hrsg.): Mühlen im Obereichsfeld. Ein Kompendium. Eichsfeld-Verlag, Heiligenstadt 2008, ISBN 978-3-935782-13-5, S. 249–254.

