Lenterode
Lenterode Landgemeinde Uder | ||||
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| Koordinaten: | 51° 20′ N, 10° 4′ O | |||
| Höhe: | 275 m | |||
| Fläche: | 4,24 km²[1] | |||
| Einwohner: | 321 (31. Dez. 2020)[1] | |||
| Bevölkerungsdichte: | 76 Einwohner/km² | |||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2024 | |||
| Postleitzahl: | 37318 | |||
| Vorwahl: | 036083 | |||
Lage von Lenterode in Thüringen | ||||
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehemaliger Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der ehemalige Gemeinderat von Lenterode setzte sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen. Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 hat er folgende Zusammensetzung:[5]
Ehemaliger Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der ehrenamtliche Bürgermeister Albert Herold wurde am 12. Juni 2022 im Alter von 82 Jahren wiedergewählt.[6]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wasser und Abwasser
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung wurde auf den Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld übertragen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Festlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jeweils am vierten Sonntag im Mai und November findet im Gemeindesaal die Kirmes statt. Die Veranstaltung beginnt mit der traditionellen Kirmesausgrabung auf dem Anger und endet an gleicher Stelle mit der Kirmesbeerdigung.
Im Jahr 2010 wurde das 750-jährige Ortsjubiläum mit einer Festwoche vom 14. bis 24. Mai 2010 gefeiert. Höhepunkt der Festwoche stellte das Theaterstück Die Fernsehhelden der eigens gebildeten Laienspielgruppe dar.


Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehören die Katharinenkirche mit einem Barockaltar.
Das Historische Zollhaus in Lenterode mit Torhäuschen, Wachstube, Zöllnerstube, Übernachtungs- und Gaststätte sowie Ausspanne. Vermutlich um 1823 erbaut diente es zur Durchsetzung der Zollordnung an der eichsfeldischen Kontrollbezirkslinie zwischen Hessen und Preußen.
Die Lenteröder Warte, ein ehemaliger Wachturm der Heiligenstädter Landwehr nahe der Landesgrenze zu Hessen, wurde um 1430 erbaut. 1956 erfolgten denkmalpflegerische Baumaßnahmen, um einen Einsturz zu verhindern.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heino Richard: Ein Streifzug durch die 750-jährige Geschichte von Lenterode. In: Eichsfelder Heimatzeitschrift, Duderstadt 2010, S. 201–205
- Heino Richard: Aus der Geschichte von Lenterode. In: Eichsfelder heimathefte Heiligenstadt 1985, S. 232 ff.
- Helmut Godehardt: Landsteuerzahler aus den Dörfern Kirchgandern, Rustenfelde und Lenterode im Jahr 1548. In: Eichsfelder Heimatzeitschrift, Duderstadt 2008, S. 26 ff.
- Dietmar Kahlmeier: Ortschronik von Lenterode. Manuskript 2010
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Einwohner. In: Webauftrit. Landgemeinde Uder, abgerufen im November 2025.
- ↑ O Zeise, H Pröscholdt: [Neue Nr. 4626] Heiligenstadt/Geologische Karte. Hrsg.: e-docs.geo-leo.de, Königlich Preußischen Geologischen Landesanstaltund Bergakademie. Gradabteilung 55, No.41. Berlin, S. 18.
- ↑ Edgar Rademacher: Zwei Eichsfelder Ortsjubiläen in diesem Jahr. in: Eichsfelder Heimatzeitschrift, Verlag Mecke Duderstadt 2010, Seite 2
- ↑ Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 15/2023 vom 22. Dezember 2023, S. 347 ff., abgerufen am 22. Dezember 2023
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik: Wahlen in Thüringen, Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen, Lenterode. Abgerufen am 28. Dezember 2022.
- ↑ https://www.bild.de/regional/thueringen/thueringen-aktuell/thueringen-82-jaehriger-mit-82-prozent-zum-buergermeister-gewaehlt-80393006.bild.html


