Der 1431 gegründeten Ortschaft[2] wurde im Jahre 1578 das Magdeburger Recht verliehen. 1897 hatte die Stadt 9868 Einwohner (40% davon Juden), drei griechisch-katholische Kirchen und zwei der Raskolniken, eine römisch-katholische und eine Synagoge.[3] Seit 1924 besitzt Lityn den Status einer Siedlung städtischen Typs.[4] 1926 war die Bevölkerung auf 8380 Personen, davon 30% Juden, gesunken.[5]
Am 12. Oktober 2018 wurde die Siedlung zum Zentrum der neugegründeten Siedlungsgemeinde Lityn (Літинська селищна громада/Litynska selyschtschna hromada). Zu dieser zählten auch die 2 Dörfer Sadowe und Selyschtsche,[6] bis dahin bildete sie die gleichnamige Siedlungsratsgemeinde Lityn (Літинська селищна рада/Litynska selyschtschna rada) im Zentrum des Rajons Lityn.
Am 12. Juni 2020 kamen noch die 33 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer zum Gemeindegebiet.[7]
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Winnyzja.[8]
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Lityn Teil der Gemeinde: