Zum Inhalt springen

Leguimea

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Leguimea
Leguimea
Daten
Fläche 10,00 km²[1]
Einwohnerzahl 3.467 (2022)[2]
Chefe de Suco Avelino Menezes dos Santos
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Hatuleta 1066
Leguimea 797
Pohei 365
Sinlelo 81
Tidir 506
Titihar 13
Der Suco Leguimea verteilt sich auf drei Territorien im Norden und Zentrum des Verwaltungsamtes Ermera
Leguimea Vila (Osttimor)
Leguimea Vila (Osttimor)
Leguimea Vila
Koordinaten:  47′ S, 125° 24′ O

Leguimea (Liguimea, Lequemea, Legui Mea) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Ermera (Gemeinde Ermera).

Leguimea
Orte Position[3] Höhe
Darhai  46′ 43″ S, 125° 23′ 45″ O 1403 m
Hatuleta  45′ 13″ S, 125° 24′ 25″ O 1066 m
Lauabe  47′ 11″ S, 125° 24′ 16″ O 1420 m
Leguimea Vila  46′ 37″ S, 125° 24′ 26″ O 1359 m
Lalhei  45′ 9″ S, 125° 25′ 29″ O 870 m
Lemtun  45′ 19″ S, 125° 25′ 19″ O 975 m
Pohei  45′ 23″ S, 125° 25′ 17″ O 1011 m
Sinlelo  44′ 33″ S, 125° 25′ 31″ O 875 m
Tidir  45′ 59″ S, 125° 25′ 17″ O 1227 m
Tlihueo  44′ 20″ S, 125° 24′ 15″ O 912 m
Urletetoho  46′ 52″ S, 125° 24′ 45″ O 1426 m
Vila Maria  46′ 28″ S, 125° 23′ 52″ O 1359 m
Bachlauf in Leguimea

Leguimeas Territorium ist relativ zerstückelt. Das Hauptgebiet befindet sich im Süden des Verwaltungsamtes Ermera. Es besteht aus den Aldeias Leguimea und Tidir. Dessen Nordosten verlängert sich mit den Aldeias Poehei (Poehei) und Hatuleta als schmaler Streifen, sodass der Suco Mertuto von Norden, Osten und Süden von Leguimea umschlossen ist. Im Nordwesten grenzt Leguimea an den Suco Samatrae, im Osten an die Sucos Humboe und Estado und im Süden an die Sucos Riheu, Poetete Loduduque, das zweite Territorium von Estado und Coilate-Letelo. Dabei wirkt das Gebiet von Poetete Loduduque wie ein aus einem Keks herausgebissenes Stück. Im Norden grenzt die schmale Verlängerung von Leguimea an die Sucos Poetete Vila, Talimoro und das zweite Territorium von Poetete Loduduque. Im Osten umschließen Talimoro und Poetete Loduduque Leguimeas Aldeia Sinlelo und im Westen befindet sich als zweite Exklave die Aldeia Titihar. Sie ist umgeben von den Sucos Poetete Vila, Talimoro und Samatrae.[4][5] Bis 2015 hatte Leguimea eine Fläche von 10,00 km², bevor es seine nördlichen Gebiete zugeordnet bekam.[1][6]

Die Grenze zu Coilate-Letelo markiert der Lahosa. Die südliche Grenze von Mertuto bildet der Mauceun. Er durchquert Keguimeas Arm zwischen den Aldeias Tidir und Pohei und folgt dann Poheis Ostgrenze zu Humboe. Der Buri oder Buro passiert Hatuleta und Sinlelo, während der Daurecco durch den Norden von Titihar fließt. Alle Gewässer sind Teil des Flusssystems des Lóis.[6]

Im Westen der Aldeia Leguimea erhebt sich der Foho Darhai (1448 m, Lage) und im Nordosten der Foho Hahimigeo (1372 m, Lage). An der Südostgrenze von Tidir liegt der Höhenzug des Foho Hitoria (1615 m, Lage).[7]

Der Sitz des Sucos befindet sich in Leguimea Vila. Im Dorf stehen außerdem die Grundschule und die Kapelle Sagrada Corasaun de Jesus (Heilig Herz Jesu). Das Dorf Darhai liegt im Westen der Aldeia Leguimea, im Norden der Weiler Vila Maria, im Süden das Dorf Lauabe und im Südosten das Dorf Urletetoho mit einer weiteren Kapelle.[5]

Das Dorf Tidir liegt im Norden der gleichnamigen Aldeia und hat eine Grundschule. In der Aldeia Pohei befinden sich die Pohei, Lemtun und Lalhei. Das Zentrum des Dorfes Hatuleta liegt im Südwesten der gleichnamigen Aldeia, Sinlelo, das Ortszentrum der Aldeia Sinlelo liegt in ihrem Osten. Tlihueo ist der Hauptort der Aldeia Titihar in dessen Norden.[5]

In Leguimea leben 3.467 Einwohner (2022), davon sind 1.743 Männer und 1.724 Frauen. Im Suco gibt es 595 Haushalte.[2] Über 59 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. 40 % sprechen Tetum Prasa, kleine Minderheiten sprechen Habun oder Tetum Terik.[8]

1952 wurde Tito Exposto Chefe de Suco von Leguimea.[9]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Pedro Madeira zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11] Bei den Wahlen 2016 gewann Avelino Menezes dos Santos.[12] Bei den Wahlen 2023 wurde er wiedergewählt.[13]

Als Chefe de Aldeia wurden 2023 gewählt: Ismael Martins das Neves (Hatuleta), Ria Francisco Madeira (Leguimea), Paulo Alves da Cruz (Pohei), José Pereira dos Santos(Sinlelo), Simão S. Salsinha (Tidir) und Belarmino Trindade (Titihar).[13]

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Leguimea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 3 Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).
  2. 1 2 Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.
  3. Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  4. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  5. 1 2 3 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera.
  6. 1 2 Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. PeakVisor: Foho Tidibesse, abgerufen am 31. Mai 2026.
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Leguimea (tetum; PDF; 8,5 MB)
  9. Belo, Dom Carlos Filipe Ximenes (2011) Os antigos reinos de Timor-Leste (Reys de Lorosay e Reys de Lorotoba, Coronéis e Datos), S. 120. Baucau: Tipografia Diocesana Baucau.
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)
  13. 1 2 Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO ERMERA, abgerufen am 9. Mai 2026.