Königsmark
Königsmark Hansestadt Osterburg (Altmark) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Koordinaten: | 52° 48′ N, 11° 51′ O | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhe: | 22 m ü. NHN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fläche: | 34,21 km² | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einwohner: | 192 (31. Dez. 2024)[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 6 Einwohner/km² | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 39606 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorwahl: | 039390 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lage von Königsmark in Sachsen-Anhalt
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Evangelische Kirche in Königsmark (2016) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006:[3]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die evangelische Kirchengemeinde Königsmark, die früher zur Pfarrei Königsmark bei Osterburg in der Altmark gehörte,[25] wird heute betreut vom Pfarrbereich Königsmark im Kirchenkreis Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.[26]
Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Königsmark stammen aus dem Jahre 1652.[27]
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Anna in Stendal im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.[28]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsbürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsbürgermeister der Ortschaft Königsmark ist Rainer Moser.[29] Letzter Bürgermeister der Gemeinde Königsmark war Dieter Werner.
Ortschaftsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaftsratswahl am 26. Mai 2019 ergab das folgende Ergebnis:[30]
- 4 Sitze: Parteiunabhängige Wählergemeinschaft Königsmark (PUW) (50,4 Prozent)
- 1 Sitz: CDU (24,1 Prozent)
- 1 Sitz: SPD (14,7 Prozent)
- ohne Sitz: FPD (10,9 Prozent)
Gewählt wurden eine Ortschaftsrätin der PUW und fünf Ortschaftsräte. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,4 Prozent.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Gespalten von Grün und Silber, vorn pfahlweise drei silberne Lilien, hinten am Spalt drei linke rote Spitzen.“
Die Farben der ehemaligen Gemeinde sind – abgeleitet von Wappenmotiv und Schildfarbe der heraldisch vorderen Schildhälfte – Silber (Weiß)/Grün.
Die heraldisch linke Schildseite zeigt auf silbernem (weißen) Grund drei rote Spitzen. Dieser Wappenteil bezieht sich auf die Familie von Königsmark bzw. auf den Ort selbst. Die heraldisch rechte Schildseite symbolisiert mit drei silbernen Lilien auf grünem Grund die drei Ortsteile, wobei das Grün für die naturelle Umgebung steht. Geschaffen hat das Wappen der Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch.
Flagge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Flagge ist Weiß - Grün (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die evangelische Dorfkirche Königsmark, ein romanischer Backsteinbau aus dem 12. Jahrhundert, war ursprünglich eine dreischiffige Basilika. Die Seitenschiffe trug man im 17. Jahrhundert ab und vermauerte die Arkaden.[31]
- Ortsfriedhof an der Kirche
- Das frühere Gutshaus (Herrenhaus) steht unter Denkmalschutz.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der typischen Wischelandschaft ist die Landwirtschaft traditionell stark präsent. In Königsmark gibt es eine Kindertagesstätte mit Hort. Der Kultur- und Sportverein Königsmark organisiert Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus und das jährliche Dorffest. Die heilpädagogische Einrichtung des Diakoniewerks Osterburg e. V. nutzt das frühere Gutshaus.[12]
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Königsmark liegt an der Landesstraße L9 von Osterburg (Altmark) nach Sandau (Elbe) (über eine Elbe-Gierseilfähre in Sandauerholz). Der nächste Bahnhof befindet sich in Osterburg an der Strecke Magdeburg–Wittenberge.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 1226–1230, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 171 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Hrsg.: J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes, M[ichael] J[ulius] Weigelt. Zweiter, oder topographischer Teil. Selbstverlag und W. Heinrichshofen in Kommission, Magdeburg 1842, OCLC 1071081004, S. 375, 78. Königsmark (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hansestadt Osterburg: Die Ortschaft Königsmark stellt sich vor. In: osterburg.de. 30. Juni 2019.
- Corrie Leitz: Der Ortsteil Königsmark stellt sich vor. In: osterburg.de. 2017.
- Königsmark im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Nico Maß: Osterburg schrumpft. In: Osterburger Volksstimme, Biese-Aland-Kurier. 8. Januar 2025, DNB 1047269554, S. 13.
- 1 2 Hansestadt Osterburg (Altmark): Hauptsatzung Hansestadt Osterburg (Altmark), § 15 Ortschaftsverfassung vom 3. Juli 2019. 5. Juli 2019, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. April 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- 1 2 3 4 5 Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 1226–1230, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- 1 2 3 4 Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
- ↑ Hermann Krabbo: Regesten der Markgrafen von Brandenburg aus askanischem Hause. Hrsg.: Verein für Geschichte der Mark Brandenburg. 1. Lieferung. Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 124, Nr. 581 (uni-potsdam.de).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 17. Berlin 1859, S. 480 (Digitalisat).
- ↑ Johann Christoph Becmann, Bernhard Ludwig Beckmann: Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg. Band 2. Berlin 1753, 5. Teil, 1. Buch, V. Kapitel, Spalte 57 (uni-potsdam.de).
- ↑ J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Hrsg.: J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes, M[ichael] J[ulius] Weigelt. Zweiter, oder topographischer Teil. Selbstverlag und W. Heinrichshofen in Kommission, Magdeburg 1842, OCLC 1071081004, S. 375, 78. Königsmark (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Band 1. Berlin 1804, S. 316 (Digitalisat).
- ↑ Hermann Bohm (Hrsg.): Christoph Entzelts Altmärkische Chronik. Duncker & Humblot, Leipzig 1911, S. 111, Kapitel 67 (uni-potsdam.de).
- ↑ Johann Christoph Becmann, Bernhard Ludwig Beckmann: Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg. Band 2. Berlin 1753, 5. Teil, 1. Buch, VII. Kapitel, Spalte 22 (uni-potsdam.de).
- 1 2 Corrie Leitz: Der Ortsteil Königsmark stellt sich vor. In: osterburg.de. 2017, abgerufen am 9. Mai 2021.
- ↑ Ernst Haetge: Der Kreis Osterburg (= Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen. Band 4). Hopfer, Burg bei Magdeburg 1938, DNB 361451652, S. 171–175.
- ↑ Barbara Fritsch: Städte - Dörfer - Friedhöfe. Archäologie in der Altmark. Band 2. Vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit. Burgwälle, Steinkreuze und Großsteingräber. Hrsg.: Hartmut Bock (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Altmark und ihrer Randgebiete. Band 8). dr. ziehten verlag, Oschersleben 2002, ISBN 978-3-935358-36-1, S. 508.
- 1 2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 343, 346 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder).
- ↑ Der Historiker Peter P. Rohrlach meint beim Eintrag zu Königsmark (S. 1226), Wasmerslage wäre erst 1993 eingegliedert worden. Beim Eintrag zu Wasmerslage (S. 2366) gibt er aber auch 1990 an.
- ↑ Landkreis Stendal: Gebietsänderungsvertrag zur Bildung der neuen Gemeinde Hansestadt Osterburg (Altmark). In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 19. Jahrgang, Nr. 2, 28. Januar 2009, ZDB-ID 2665593-7, S. 13–19 (landkreis-stendal.de [PDF; 512 kB; abgerufen am 18. April 2020]).
- ↑ StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009
- 1 2 3 Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 171 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- 1 2 So viele Einwohner zählen die einzelnen Orte. In: Volksstimme Magdeburg, Lokalausgabe Osterburg. 12. Januar 2013 (volksstimme.de [abgerufen am 11. April 2020]).
- 1 2 Nico Maß: Nur noch vierstellig. In: Osterburger Volksstimme. 21. Januar 2020, DNB 1047269554, S. 13.
- ↑ Nico Maß: Osterburg schrumpft. In: Osterburger Volksstimme, Biese-Aland-Kurier. 9. Januar 2021, DNB 1047269554, S. 17.
- ↑ Yulian Ide: Hurra! Wir wachsen wieder! In: Stendaler Volksstimme, Biese-Aland-Kurier. 21. Januar 2023, DNB 1047269554, S. 19–20.
- 1 2 Nico Maß: Zurück im Minus. In: Osterburger Volksstimme, Biese-Aland-Kurier. 18. Januar 2024, DNB 1047269554, S. 13.
- ↑ Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 125 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
- ↑ Pfarrbereich Königsmark. In: ekmd.de. Abgerufen am 29. März 2024.
- ↑ Ernst Machholz: Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen. In: Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte. 30. Heft, 1925, ZDB-ID 504809-6, S. 19 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
- ↑ Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 9. Mai 2021.
- ↑ Hansestadt Osterburg: Die Ortschaft Königsmark stellt sich vor. In: osterburg.de. 30. Juni 2019, abgerufen am 9. Mai 2021.
- ↑ Ergebnis Ortschaftsrat Königsmark 2019. In: osterburg.de. Hansestadt Osterburg (Altmark), abgerufen am 30. März 2024.
- ↑ Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 273.




