Kommando Spezialkräfte
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Kommando Spezialkräfte | ||
|---|---|---|
Verbandsabzeichen[1][2][3] | ||
| Aufstellung | 20. September 1996 | |
| Staat | ||
| Streitkräfte | ||
| Teilstreitkraft | ||
| Truppengattung | Spezialkräfte | |
| Stärke | 1500[4] | |
| Unterstellung | ||
| Standort | ||
| Motto | inoffiziell: facit omnia voluntas (lateinisch, ‚Der Wille entscheidet‘)[5] | |
| Marsch | Marsch des Yorck’schen Korps (Ludwig van Beethoven)[6] | |
| Auszeichnungen | ||
| Website | KSK | |
| Führung | ||
| Kommandeur | Brigadegeneral Andreas Kühne[7] | |
| Insignien | ||
| Barettabzeichen | ||
| Name | Beginn der Berufung | Ende der Berufung |
|---|---|---|
| Brigadegeneral Andreas Kühne | 8. Oktober 2025[165] | |
| Brigadegeneral Alexander Krone | 14. Juni 2024[166] | 8. Oktober 2025 |
| Brigadegeneral Ansgar Meyer | 30. September 2021[167] | 14. Juni 2024 |
| Brigadegeneral Markus Kreitmayr | 26. Juni 2018[168] | 30. September 2021 |
| Brigadegeneral Alexander Sollfrank | 23. Juni 2017[169] | 26. Juni 2018 |
| Brigadegeneral Dag Knut Baehr | 27. März 2013 | 23. Juni 2017 |
| Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann | 1. Oktober 2010 | 27. März 2013 |
| Brigadegeneral Hans-Christoph Ammon | 29. Juni 2007 | 1. Oktober 2010 |
| Brigadegeneral Rainer Hartbrod | 18. August 2005 | 29. Juni 2007 |
| Brigadegeneral Carl-Hubertus von Butler | 14. November 2003 | 18. August 2005 |
| Brigadegeneral Reinhard Günzel | 23. November 2000 | 5. November 2003 |
| Brigadegeneral Hans-Heinrich Dieter | 1. Oktober 1998 | 23. November 2000 |
| Brigadegeneral Fred Schulz | 20. September 1996 | 30. September 1998 |
Verluste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Verluste des KSK werden üblicherweise geheim gehalten. Insgesamt sollen während seines Bestehens 19 Soldaten ums Leben gekommen sein (Stand 2022). Daniel Wirth ist der erste bekannte Angehörige des KSK, der im Einsatz fiel. Er wurde bei einem ISAF-Einsatz im Norden Afghanistans am 4. Mai 2013 von einem Angehörigen der Taliban erschossen.[74]
Auftrag
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auftragsdefinition
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bundeswehr unterteilt den Auftrag des KSK in vier Haupteinsatzprofile und formuliert ihn so:[170]
- Schutz deutscher Einrichtungen und Kräfte im Ausland sowie von Personen in besonderen Lagen
- Retten, Befreien und Evakuieren von Personen
- Militärische Aufklärung zur Schaffung eigener Informationsüberlegenheit
- Kampf gegen Ziele hoher Priorität auf gegnerischem oder feindbesetztem Gebiet
Das KSK ist besonders zu schnell ablaufenden und gezielten Kommandoeinsätzen unter bestmöglicher Vermeidung etwaiger Eskalation und sogenannter Kollateralschäden befähigt.[171] Spezialkräfte werden entweder in Ergänzung herkömmlichen Militärs eingesetzt oder statt diesem, wenn der Einsatz konventioneller Kräfte nicht angezeigt ist. Das KSK wird im Frieden auf Weisung des Bundesministers der Verteidigung eingesetzt, wenn besondere Aufgaben von hoher Bedeutung für die strategische und operative Führung erfüllt werden sollen, die von herkömmlichen militärischen Kräften entweder gar nicht oder nicht mit der erforderlichen Wirkung ausgeführt werden können. Laut Bundeswehr muss die Planung und Ausführung von KSK-Operationen unter hoher Geheimhaltung geschehen, da sonst die Soldaten und die Missionsziele unnötig gefährdet wären.[171]
Einsatzprofil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufklärung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Fern-)Aufklärung und Überwachung von relevanten militärischen Zielen dient zur Gewinnung von Schlüsselinformationen über Truppenbewegungen, Stellungen und personelle und materielle Ressourcen des Gegners.[171] Dies kann durch Spezialkräfte sowohl in Uniform als auch mit verdeckten Operationen durchgeführt werden. Zu diesem Einsatzspektrum gehört auch die Erkundung und Sondierung möglicher Einsatzgebiete im Rahmen von Vorauskommandos als Entscheidungshilfe für die weitere Entsendung von Truppenkontingenten. Die präventive Abwehr feindlicher Kommandoeinheiten (Infiltrationsversuche) und verdeckt operierender Kräfte gehören ebenso zum genannten Bereich. Soldaten des KSK können darüber hinaus auch als vorgeschobener Beobachter und als Forward Air Controller eingesetzt werden, um das Feuer der Artillerie zu lenken oder Luftnahunterstützung zu leiten.[172]
Terrorismusbekämpfung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Einsatzspektrum des KSK umfasst auch die Abwehr terroristischer Bedrohungen aller Art. Es trägt nicht nur aktiv, sondern auch passiv durch Schutz eigener Kräfte und Einrichtungen in Krisengebieten zur Sicherstellung der Operationsfreiheit konventioneller Truppenteile bei. Weitere Aufgabenfelder sind Geiselbefreiungen aus allen erdenklichen Szenarien und Personenschutz gefährdeter Kommandeure und ziviler Würdenträger im Ausland.[171][173] Eine militärische Geiselbefreiung durch das KSK hat (Stand Juni 2020) dennoch nie stattgefunden.[81]
Rettung, Evakuierung und Bergung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine weitere Einsatzart ist die Evakuierung, Rettung und Bergung aus terroristischer und kriegsbedingter Bedrohung von Personal und Ausrüstung hinter feindlichen Linien (auch unter Anwendung militärischer Gewalt).[171] Das KSK ist für Such- und Rettungseinsätze in Gefechtssituationen (CSAR) ausgebildet.
Kommandoeinsätze
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der klassische Einsatz des KSK erfolgt in Kommandooperationen. Diese umfassen das gezielte Einnehmen, Unbrauchbarmachen oder Zerstören von feindlichen Schlüsselstellungen wie Flugplätzen, Kommunikations- und Führungszentren, Artillerie- und Raketenstellungen, Brücken, Häfen, Nachschubbasen, Bunkern oder sonstiger besonders wertvoller Infrastruktur des Gegners.[174] Diese Überfälle (engl. direct action)[175] werden im Handstreich entweder an der Front oder aber, nach erfolgreicher Infiltration, im feindlichen Hinterland durchgeführt.[174]
Militärberatung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das KSK ist in die militärische Zusammenarbeit und Ausbildungsunterstützung von potentiellen NATO-Aufnahmestaaten eingebunden.[171]
Rechtsgrundlage und rechtliche Problematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das KSK kann, wie auch das übrige deutsche Militär, grundsätzlich nicht ohne Zustimmung des Deutschen Bundestages an bewaffneten Einsätzen im Ausland teilnehmen. Die einzige Ausnahme ist Gefahr im Verzug für deutsche Staatsbürger. In diesem Fall ist das Parlament so schnell wie möglich nachträglich zu befragen.
Ergebnisse des Untersuchungsausschusses zur Kurnaz-Affäre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Untersuchung des Falles Kurnaz hat gezeigt, dass die Rechtsgrundlage für die Gefangennahme feindlicher Kombattanten und Terrorverdächtiger in Afghanistan jeweils vom nationalen Recht der Verbündeten geprägt ist. Es gibt keine gemeinsame rechtliche Einsatzgrundlage. Nach Ansicht des verteidigungspolitischen Sprechers von Bündnis 90/Die Grünen, Winfried Nachtwei, habe dieses „Problem der rechtlichen Interoperabilität“ dazu geführt, dass das „Einsatzspektrum in die weniger intensiven Stufen verlegt“ worden sei.[9]
Der Untersuchungsausschuss zur Kurnaz-Affäre zeigte viele Situationen auf, in denen die Soldaten in rechtlich ungeklärtem Rahmen agieren. So ließ sich laut FAZ die Möglichkeit der Folter durch Soldaten des KSK nach der Kurnaz-Affäre nicht mehr ausschließen.[9]
Über die rechtliche Grauzone, in denen KSK-Soldaten zuweilen operieren müssen, berichtete der Stern:
„‚Wir haben in Afghanistan gesehen, wie ekelhaft US-Soldaten mit Afghanen umgesprungen sind, Fußtritte und Kolbenstöße waren noch harmlos. Sie haben sie behandelt wie Untermenschen‘. Die Deutschen hätten auch erlebt, wie Amerikaner ‚bei der Operation Anaconda ganze Dörfer platt machten‘ und ‚Türschlösser rausrissen: Hier Jungs, frei zum Plündern‘. Der hochrangige Ex-KSK-Mann sagt: ‚Die Bilder von Abu Ghraib, das Foltern in irakischen Gefängnissen, haben mich absolut nicht überrascht.‘ Offiziell heißt es im Verteidigungsministerium, KSK-Soldaten hätten in Afghanistan nur eine Handvoll Gefangene gemacht und die wieder laufen lassen. Wahr ist, ‚dass wir immer Amerikaner dabei hatten, wenn Gefangene gemacht wurden. So haben die eben die Verdächtigen festgenommen, nicht wir‘. Eigentlich dürfen deutsche Soldaten Gefangene nicht an ein Land übergeben, in dem die Todesstrafe verhängt wird. ‚Im Grunde ist es eine Sauerei, unsere Jungs mit ungeklärter Rechtslage da reinzuschicken‘, sagt der Ex-Offizier. ‚Steht unser 28-jähriger Trooper mit einem Bein im Gefängnis, wenn die Amis seinen Gefangenen hinrichten?‘“[31]
Mangelnde Transparenz aufgrund der Geheimhaltungspraxis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das KSK wird in der Gesellschaft als ausgewiesene „Elitetruppe“ wahrgenommen, die geheime Einsätze im Verborgenen ausführt und dies möglicherweise ohne ausreichende parlamentarische Kontrolle tut. Im Gegensatz dazu bemüht sich die Bundeswehr, diesen elitären Charakter zu relativieren, weil sich dies nur mit einigen Schwierigkeiten mit dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform vereinbaren lässt.[176] Auch betont die Bundeswehr regelmäßig, dass es für das KSK keine besonderen rechtlichen Einsatzgrundlagen gebe und es aus diesem Grund auch allen anderen Bundeswehreinheiten gleichgestellt sei.
Auch konnte sich das politische Verständnis der Gesellschaft noch nicht hinreichend entwickeln und die Rolle der Spezialkräfte als Instrument der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik wurde, auch wegen eines fehlenden strategisch-operativen Zielsystems für Auslandseinsätze der Bundeswehr, in der Öffentlichkeit bisher unzureichend diskutiert.
Die Bundesregierung nährt das Misstrauen der Öffentlichkeit allerdings, weil sie es auch nach abgeschlossenen Einsätzen ablehnt, zu deren Ablauf und zu Erfolgen oder Verlusten Stellung zu nehmen. Diese intransparente Informationspolitik ist zwar im Hinblick auf eine entsprechende Güterabwägung zwischen der Operationssicherheit des KSK einerseits und dem Recht auf Information der Öffentlichkeit andererseits, nachvollziehbar, nährt aber Zweifel an der Legitimität der KSK-Einsätze. Auch entspricht eine solche Geheimhaltungspraxis nicht der politischen Kultur der Bundesrepublik, da dort üblicherweise staatliches Handeln öffentlich ist.
Die immer wieder durch die Presse in ihrer Funktion als „vierte Gewalt“ veröffentlichten Informationen und auch Skandale tragen nicht dazu bei, das Vertrauen der Öffentlichkeit in ein rechtmäßiges Handeln der Truppe zu fördern. Gleichzeitig wird die restriktive Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung zu einer Untermauerung dieser Wahrnehmung.
Auch die Friedensbewegung kritisiert, dass die Regierung das Parlament nicht über die Einsätze informiert, weder vorher noch nachher. Nach § 6 des Parlamentsbeteiligungsgesetzes (ParlBetG) von 2005 hat die Exekutive zwar eine Unterrichtungspflicht gegenüber dem Parlament, doch wie schon bei früheren Einsätzen von Spezialkräften ignoriere sie diese Vorgaben, da sie im Rahmen einer öffentlich-rechtlichen Güterabwägung die Operationssicherheit der Soldaten höher einschätzt als das Beteiligungsrecht des Parlaments. So würden selbst die Obleute der Bundestagsfraktionen nicht alle gewünschten Informationen erhalten.[177] Aus diesem Grund sind etliche Parlamentarier der Auffassung, nicht hinreichend informiert zu sein, und bemängeln, deswegen die erforderliche parlamentarische Kontrolle nicht ordnungsgemäß ausüben zu können.
Die Staatspraxis hat angesichts des Widerspruchs zwischen Parlamentsbeteiligungsgesetz und der erforderlichen Geheimhaltung ein informelles Verfahren entwickelt, bei dem das Bundesministerium der Verteidigung die Obleute im Verteidigungsausschuss vertraulich über solche Einsätze informiert.[178] Weil dieses Verfahren weiterhin kritisiert wird, hat sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, auch die Vorsitzenden und Stellvertreter des Verteidigungs- und Auswärtigen Ausschusses alle sechs Monate zu informieren.[179] Dennoch bleibt die Frage, ob tatsächlich weiter von einer „Parlamentsarmee“ die Rede sein kann, wenn lediglich 14 Bundestagsabgeordnete von insgesamt 709 Genaueres über die KSK-Einsätze erfahren.[179] Auch ändert diese Praxis nichts an dem informellen Charakter dieser Vorgehensweise und ist deshalb nicht geeignet, die Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieser Praxis, was den Parlamentsvorbehalt für den Einsatz von Streitkräften anbelangt, auszuräumen.[178]
Die Bundesregierung reagierte auf die Frage nach der Gewährleistung der parlamentarischen Kontrolle geheimhaltungsbedürftiger Einsätze 2007 mit einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden mit dem Vorschlag, das gegenwärtig praktizierte informelle Verfahren geringfügig weiterzuentwickeln, aber beizubehalten.[178] Ein Gesetzentwurf der FDP-Fraktion sieht stattdessen die Einrichtung eines Parlamentarischen Kontrollgremiums für besondere Auslandseinsätze vor, ähnlich dem des Geheimdienstausschusses. Bisher ist noch keine Entscheidung gefällt worden. Dennoch würde nach Georg Axer, rechtswissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Seifert (Universität Erfurt), die Einrichtung eines Bundestagsausschusses für besondere Einsätze im Sinne des konsequenten Gebots einer parlamentarischen Beteiligung bei geheimhaltungspflichtigen Einsätzen, eine geeignete Maßnahme sein, dieses Spannungsfeld zwischen parlamentarischer Kontrolle und Geheimhaltung adäquat zu lösen. Allerdings nur, wenn der ursprüngliche Entwurf der FDP dahingehend modifiziert würde, dass der Gesetzgeber die im Weißbuch der Bundeswehr 2006 formulierte „flexible Einsatzarmee“[180] auch in der Ausgestaltung der Regelungen über die Parlamentsbeteiligung abbildet.[178]
Die Rechtmäßigkeit dieser Praxis wird damit von Teilen der Öffentlichkeit in Zweifel gezogen, da sie der Ansicht sind, dass das KSK dadurch faktisch eher Truppe der Exekutive sei als ein Teil einer „Parlamentsarmee“.[102]
Im September stellte der Verteidigungsausschuss fest, dass die Bundesregierung ihrer gesetzlichen Pflicht, das Parlament über KSK-Einsätze zu informieren, bisher nicht ausreichend nachgekommen sei und es einen Regelungsbedarf für ein Informationsverfahren gebe, das den Ansprüchen des Parlamentsbeteiligungsgesetzes (ParlBetG) gerecht wird, ohne jedoch die erforderliche Operationssicherheit der Soldaten zu gefährden.
Für die Vermittlung von Informationen über Einsätze des Kommandos ist das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) zuständig. Journalisten sind zumeist auf Insider-Informationen, gezielte, aber nicht namentlich genannte „Indiskretionen aus informierten Kreisen“, zum Beispiel von betrauten Abgeordneten, angewiesen.
Nach wiederholter Kritik an dieser Praxis, sowohl durch Abgeordnete als auch durch die Medien, hat die Bundesregierung mit der Verlängerung des Mandates zur Operation Enduring Freedom (OEF) angekündigt, die Informationspolitik im Einvernehmen mit den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen zu verbessern.[181]
Im November 2018 startete die Bundeswehr eine umfangreiche Webserie über das KSK, mit der nach 22 Jahren ein Paradigmenwechsel in der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes eingeleitet wurde.[182]
Organisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das KSK ist in die Struktur der Bundeswehr eingebunden und truppendienstlich ein regulärer Verband des Heeres.
Der Großverband KSK gliedert sich in den Stab sowie Kommando- und Unterstützungskräfte.[183]
Das KSK hat eine Sollstärke von rund 1.100 Soldaten. Davon ist der Großteil im Unterstützungs-, Stabs- oder Fernmeldebereich eingesetzt, der die logistische Versorgung, die Führungsunterstützung und Einsatzbereitschaft des Verbands sicherstellen soll. Die eigentlichen Kommandokräfte im Kommandokernbereich bilden einen kleinen Teil, der nur mit Hilfe dieser Unterstützungskräfte operieren und funktionieren kann. Die genaue Anzahl der einsatzbereiten Kommandosoldaten (Kommandosoldaten und -feldwebel) ist als Verschlusssache eingestuft. Nach Presseberichten soll sie bei 400 bis 500 Kommandosoldaten liegen, einer Zahl, die jedoch aus Mangel an qualifizierten Bewerbern nie erreicht worden sei.[184][185]
Die 2. Kommandokompanie wurde im Zuge der umfassenden Reformen nach Häufungen rechtsextremer Vorkommnisse zum 1. August 2020 aufgelöst.[186] Personell wurden dabei Versetzungen aus dem KSK oder in andere Bereiche des KSK angeordnet.[187]
Die Stabs- und Führungsunterstützungskompanie Special Operations Component Command (SOCC) in Hardheim wurde im März 2021 aus der Struktur des KSK herausgelöst und direkt der DSK unterstellt.[188][189]
Der Bereich Ausbildung wurde zum 1. April 2021 der Infanterieschule unterstellt.[190]
Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw gliedert sich in:
Stab Kommando Spezialkräfte (KSK)
Psychologischer Dienst
Sprachendienst
1. Kommandokompanie
3. Kommandokompanie
4. Kommandokompanie
Spezialkommandokompanie
Spezialaufklärungskompanie[191]
- Unterstützungskräfte
Bereich Weiterentwicklung
Ehemals:
2. Kommandokompanie (aufgelöst)
Führung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für den Einsatz unterstehen die Kräfte des KSK truppendienstlich der Abteilung Spezialoperationen im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam, und bei multinationalen Einsätzen taktisch und operativ einem streitkräftegemeinsamen Gefechtsstand, einem Combined Joint Forces Special Operations Component Command (CJFSOCC).[192] Damit wird eine zentrale Führung aller Spezialkräfte innerhalb einer Operation sichergestellt.
Stab KSK (Kommandostab)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kommandostab unterstützt den Kommandeur in seiner Führungsfunktion und ist unter anderem verantwortlich für die Koordination von Ausbildung, Übung und Einsatz. Er wird geführt vom „Kommandeur KSK“, einem Brigadegeneral (B 6-Planstelle). Der Kommandeur des KSK füllt gleichzeitig die Dienststellung „General Spezialkräfte“ aus. Der Kommandostab unterscheidet sich von einem herkömmlichen Brigadestab. Zwar ist er ebenfalls nach Führungsgrundgebieten gegliedert, hat aber darüber hinaus noch die Abteilung „Operation und Übung“, die sowohl für sämtliche Ausbildungs- und Übungsvorhaben zuständig ist als auch als Lage- und Planungszentrum für das übergeordnete KdoFOSK dient, das es in seiner operativen Verantwortung für KSK-Einsätze unterstützt.[171] Eine Besonderheit sind der im Kommandostab integrierte Sprachendienst und der psychologische Dienst, der sowohl für die Rekrutierung und Eignungsprüfungen verantwortlich ist als auch für die Betreuung der Soldaten vor, während und nach Einsätzen.
Kommandokräfte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kommandokräfte des KSK bestehen aus drei Kommandokompanien sowie einer Spezialkommandokompanie und der Spezialaufklärungskompanie.
Spezialkommandokompanie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Oktober 2004 wurde die Spezialkommandokompanie aufgestellt. Die Spezialkommandokompanie stellt besonders befähigte Teams in den Aufgabenstellungen Combat Control (taktische Luftraumkontrolle), streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung, Counter IED und EOD (Abwehr von Bedrohungen durch Explosivstoffe), Spezialsprengungen und Spezialdiensthunde bereit. Alle Spezialisierungen der Soldaten bauen auf ihrer grundsätzlichen Befähigung zum Kommandosoldat auf.[193] Hier dienen in der Regel ältere und erfahrene Kommandosoldaten, die bei Bedarf die Kommandokompanien in Einsätzen und Übungen unterstützen. Die Spezialkommandokompanie ist meist die erste und letzte im Operationsgebiet, so wie auch ihr Wahlspruch lautet: „Als Erste rein, als Letzte raus“.
Spezialaufklärungskompanie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Spezifische Aufklärungsfähigkeiten werden abhängig von Lage und Auftrag durch die Spezialaufklärungskompanie bereitgestellt. Deren Personal besteht hauptsächlich aus Kommandosoldaten und besonders ausgewählten und ausgebildeten Aufklärungssoldaten. Diese sind in der Lage, auch unter Einsatzbelastungen in Spezialoperationen unmittelbar mit den Kommandotrupps zusammenzuarbeiten und bringen dort ihre Fähigkeiten zur drohnengestützten, technischen und multispektralen Aufklärung sowie Detektion und Identifikation von ABC-Kampf- oder Gefahrenstoffen ein. Aufklärungssoldatinnen stellen das „Female Engagement“ dort sicher, wo die kulturellen Bedingungen in Einsatzgebieten es erfordern.[193]
Kommandokompanie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Mannstärke einer Kommandokompanie wird auf ca. 100 Soldaten geschätzt, davon 64 Mann Einsatzkräfte.[194] Wegen der Geheimhaltung gibt es keine offiziellen Angaben zu den genauen Zahlen. Jede der drei Kommandokompanien besteht aus sechs Zügen: einer Führungsgruppe und fünf Kommandozügen, die je eine Spezialisierung aufweisen, die sich auf deren Verbringungs- und Einsatzart bezieht. Damit ist die Fähigkeit gemeint, ein Einsatzgebiet auf eine bestimmte Art zu erreichen, um dort einen Kommandoauftrag durchzuführen (Land, Luft, Wasser und Gebirge):
- Die Soldaten des Landzuges sind Spezialisten für komplexe landbewegliche Kommandoeinsätze und für Wüstenkriegführung. Darüber hinaus sind sie zum Führen vieler in der Bundeswehr in Gebrauch befindlichen Fahrzeuge und zur Gefechtsschadensinstandsetzung (kleinere Reparaturen) und zur Fremdgewinnung (Erbeuten) gegnerischer Fahrzeuge und deren Nutzbarmachung besonders befähigt. Ferner sind sie Experten für Fahrsicherheitstraining und das Führen und Beherrschen von Fahrzeugen unter Volllast. Diese Fähigkeit kann besonders bei verdeckten Operationen von Nutzen sein, wenn ein Ziel (Person oder Fahrzeug) sich durch Flucht einer Observation oder einem Zugriff entziehen will (Verfolgung).
- Fallschirmspezialzug: sogenannter Vertikal-Zug, Freifaller, ausgebildet für HAHO-Sprungtechniken (High Altitude – High Opening):[195]
- Die Soldaten des Vertikalzugs sind für den militärischen Freifall sowohl für den Sprung aus Starrflüglern (Flugzeug) als auch aus Drehflüglern (Hubschrauber) ausgebildet. Flächenfallschirme ermöglichen Gleiteinsätze über Distanzen bis zu 40 Kilometer zwischen Absprungs- und Landeort, um unbemerkt in die Tiefe des gegnerischen Raumes einzudringen. Ferner sind sie in der Lage, nicht sprungtaugliche externe Spezialisten wie Ärzte, Angehörige der Nachrichtendienste oder Verhandlungsführer sowie Schwerlasten im Tandemsprung ins Operationsgebiet zu bringen.
- Amphibischer Zug: Amphibische Kriegsführung, (reduzierte) Kampfschwimmerausbildung und Dschungelkampf:[195]
- Spezialisten der amphibischen Verbringung sind besonders in der Überwindung stehender und fließender Gewässer sowie der seegestützten Stranderkundung befähigt und teilweise als Kampftaucher ausgebildet. Der Schwerpunkt liegt aber hier auf der Verbringung durchs Wasser zum Ziel, das KSK führt keine Angriffe auf Seeziele aus (dies ist Aufgabe des Kommandos Spezialkräfte der Marine – KSM). Die dritte Spezialisierung ist der Dschungelkampf, das sogenannte „Dschungel-Konzept“.[196]
- Gebirgs-/Arktiszug: Gebirgskrieg und Winterkampf:[195]
- Die Truppführer des Gebirgszugs sind ausgebildete Heeresbergführer und somit befähigt, auch Personen (beispielsweise zivile oder nachrichtendienstliche Experten) ohne alpine Kenntnisse sicher durch Gebirgsregionen zu geleiten. Die Truppsoldaten haben den Ausbildungsstand von Gebirgsjägern und sind allesamt besonders für Winterkampf und arktische Umgebung ausgebildet.

- Fernspäh-/Scharfschützenzug:
- Der Scharfschützen- und Aufklärungszug bildet das Aufklärungselement der Kommandokompanie. Die Fähigkeit Scharfschütze Spezialkräfte und komplexe Aufklärungsqualitäten zeichnen dieses Element aus.
Durch diese Aufteilung wird gewährleistet, dass jede Kommandokompanie in allen Kommandoeinsatzverfahren ausgebildet ist und diese auch durchführen kann.
Kommandozug
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jeder Zug in der Kommandokompanie hat seine Schwerpunktverbringung (Spezialisierung), durchläuft aber auch zum Teil die Verbringungsausbildung der anderen Züge. Zudem können alle Züge aus der Luft über ihrem Einsatzgebiet taktisch abgesetzt werden. Die Vertikalzüge sind in der manuellen Fallschirmauslösung besonders befähigt. Ein Kommandozug besteht aus vier Kommandotrupps mit 16 Soldaten.[194] Das KSK ist in seiner Gesamtheit ein Luftlandeverband mit unterschiedlichen Verbringungsmöglichkeiten. Die Verbringung wird jedoch immer nur als der Weg zum Einsatz betrachtet. Schwerpunkt ist und bleibt die Einsatzfähigkeit Retten und Befreien, in der das KSK mittlerweile eine führende Rolle innerhalb der deutschen Spezialeinheiten, auch und gerade im Vergleich zur GSG 9 der Bundespolizei, einnimmt. Der Grund dafür liegt in der erweiterten Ausbildung des KSK, die ihr auch einen Einsatz in „nicht sicherem Umfeld“ erlaubt, was den entscheidenden Unterschied zu polizeilichen Sondereinheiten darstellt. Beispielsweise ist eine Befreiungsoperation in feindlich kontrolliertem Gebiet mit ganz anderen einsatztaktischen Gesichtspunkten und Gefahren verbunden als eine Geiselbefreiung der Polizei im Inland. Das KSK nutzt jedoch auch polizeiähnliche Taktiken im eigenen militärischen Umfeld. Bund und Länder delegieren regelmäßig Beamte ihrer polizeilichen Spezialeinheiten zu Ausbildungs- und Lehrgängen nach Calw, um Erfahrungen zu sammeln und Informationen auszutauschen.
Kommandotrupp
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kommandotrupp (KdoTrp) ist das Grundelement im Kommandokampf. Jeder Kommandotrupp besteht aus vier Kommandosoldaten, von denen jeweils einer als Waffen-, Pionier-, Fernmelde- und Sanitätsspezialist ausgebildet ist.[31][194] Da der Trupp in der Regel autark operiert, verfügen die Sanitäter (KSK-intern „Medic“ genannt) neben ihrer Qualifikation als Rettungssanitäter auch über eine Zusatzausbildung in Traumamedizin, und ihre medizinischen Kompetenzen reichen weit über die ihrer zivilen Berufskollegen hinaus. Sie dürfen Zugänge legen, intubieren, chirurgische Eingriffe durchführen und Medikamente und Narkotika verabreichen. Der Kommandotrupp wird regelmäßig von einem erfahrenen Kommandofeldwebel im Dienstgrad eines Hauptfeldwebels (HptFw) geführt. Mehrere Trupps, oder je nach Lage auch größere Trupps, werden von einem erfahrenen Offizier geführt. Die Kommandooffiziere (KdoOffz) durchlaufen grundsätzlich die gleiche Ausbildung und Spezialisierung wie die Kommandofeldwebel (KdoFw) und werden darüber hinaus im taktisch-operativen Bereich mehr gefordert und entsprechend ausgebildet. Von dieser Grundstruktur kann je nach Lage und Auftrag abgewichen werden.
Seit 2005 wird auch über eine organisatorisch-konzeptionelle Veränderung nachgedacht. So soll die bisher kleinste taktische Einheit, der aus vier Spezialisten bestehende Kommandotrupp, auf fünf bis sechs Mann vergrößert werden, weil das schiere Gewicht der benötigten Ausrüstung mittlerweile von vier Mann kaum noch zu tragen ist.[15] So haben renommierte Spezialeinheiten, wie der britische Special Air Service und auch die israelische Sajeret Matkal bereits das Kernteam auf fünf Mann erhöht, die südafrikanischen Recce Commandos auf sechs.
Sanitätsspezialzug
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Anfang 2018 neu aufgestellte Sanitätsspezialzug (SanSpezZg) des Kommandos Spezialkräfte (KSK) unterstützt die Kommandokräfte im weltweiten Einsatz und sichert deren medizinische Versorgung. Der Zug besteht aus vier Gruppen.
Jede Gruppe besteht aus drei Trupps mit unterschiedlichen Spezialisierungen, wie der Höhen- und technischen Rettung oder dem medizinischen ABC-Schutz, also der Verwundetenversorgung unter ABC-Bedrohung. Die Trupps sind Luftlanderettungstrupps – alle im Team sind Fallschirmspringer. Zu jedem Trupp gehören zwei Feldwebel mit der Ausbildung zum Notfallsanitäter und ein Unteroffizier als Einsatzsanitäter. Je nach Szenario kann jedem Trupp auch ein Arzt zugeteilt werden, der dadurch zum Luftbeweglichen Arzttrupp wird. Der Truppführer ist als Kommandosoldat ausgebildet. Alle anderen im Team haben zu ihrer sanitätsdienstlichen eine zusätzliche militärische Ausbildung, um mit den Kommandosoldaten Schritt halten zu können. Jede der vier Gruppen ist einer Einsatzkompanie des KSK zugeordnet.[197][198]
Unterstützungsbereich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Unterstützungsbereich besteht aus drei Kompanien und dem Sanitätszentrum. Er ist für die weltweite Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der operativen Kräfte zuständig. Diese muss grundsätzlich auch autark von der örtlichen Infrastruktur gewährleistet werden können. Zu seinen Aufgaben gehören das Pflegen und Warten der Sprungausrüstung (zum Beispiel Fallschirmpacken), Transporte aller Art, Wartung und Instandsetzung der Einsatzfahrzeuge und die Aufrechterhaltung sämtlicher Telekommunikation.
- Stabs- und Versorgungskompanie: Sie ist die personell am besten ausgestattete KSK-Kompanie: Sie umfasst den „Stabszug“, den „Materialzug“, eine Versorgungsstaffel einschließlich der Verpflegungsgruppe, den „Transportzug“ und eine Munitions- und Betriebsstoffgruppe.
- Unterstützungskompanie: Sie ist verantwortlich für Nachschub, Instandsetzung und Versorgung im Einsatz. Sie besteht aus dem „Nachschub-Umschlagszug“, „Instandsetzungszug“ und dem „Fallschirmgeräte- und Luftumschlagszug“, der für die ständige Verfügbarkeit der Sprungausrüstung verantwortlich ist.
- Fernmeldekompanie: Sie besteht aus einer Kompanieführungsgruppe sowie drei Fernmeldezügen.[171]
- das Sanitätszentrum entspricht einem Militärkrankenhaus mit den erforderlichen Abteilungen für Intensivmedizin und Traumatologie und stellt die sanitätsdienstliche Versorgung nicht nur am Standort, sondern auch bei Übungen und im Einsatz sicher.
Bereich Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Ausbildungs- und Versuchszentrum (AVZ) ist verantwortlich für Auswahl, Aus- und Weiterbildung von Offizieren und Unteroffizieren zu einsatzfähigen Kommandosoldaten. Es ist Träger der Ausbildung und Entwicklung von Einsatzverfahren des KSK und führt Potenzialfeststellungsverfahren durch, stellt die zweijährige Basisausbildung der Kommandosoldaten sicher und regelt die Führeraus- und Weiterbildung der Trupp-, Zug- und Kompaniechefs. Eine weitere Aufgabe des AVZ ist die Fachberatung für die Verbringungs- und Fachspezialisierungen und die Betreuung und Ausgestaltung von Sonderlehrgängen.[171] Im AVZ verrichten erfahrene und einsatzerprobte KdoFw und KdoOffz ihren Dienst. Seit dem 4. Mai 1998 unterhält das AVZ eine Patenschaft mit dem 1st Bataillon der 10th Special Forces Group in Böblingen.[13]
Im Zuge der nach den rechtsextremen Vorfällen beschlossenen Reform des KSK wird der Bereich Ausbildung aus dessen Struktur herausgelöst werden und künftig sowohl truppen- als auch fachdienstlich dem Ausbildungskommando des Heeres unterstellt werden. Konkret wird eine Angliederung an der Infanterieschule erfolgen, jedoch verbleiben die entsprechenden Ausbildungsgänge am Standort Calw, da nur dort die hochspezialisierte und kostenintensive Infrastruktur vorhanden ist (Stand: August 2020).[199]
Bereich Weiterentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Bereich Weiterentwicklung Kommando Spezialkräfte (BerWEntwg KSK) ist verantwortlich für die Bedarfsanalyse, Entwicklung, Beschaffung und Einführung von Wehrmaterial des KSK, stellt Initiativanträge und leitet Erprobungen. Dabei ist er mit der konzeptionellen Erstellung und Fortschreibung von Einsatzverfahren, künftigen Einsatztechniken, Vorschriften, Grundlagendokumenten und Beschaffung und Einführung von Ausrüstungsgegenständen befasst. Er ermittelt dabei den materiellen Bedarf und sorgt für seine Deckung, wie zum Beispiel von Waffen, Spreng- und Zündmitteln, optischen und optoelektronischen Geräten, Fallschirmsystemen, Kommunikationsgeräten und persönlicher Bekleidung. Insgesamt verfügt das KSK über mehr als 20.000 verschiedene Versorgungsgegenstände, wovon viele Sonderanfertigungen sind. Das sind mehr unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände, als eine ganze Bundeswehrdivision mit rund 9.000 Mann benutzt.[31] Der BerWEntwg ist in drei einzelne Dezernate gegliedert: Konzeption, Ausrüstung und Ausbildung. Hier dienen in erster Linie Diplom-Ingenieure, technische Spezialisten und besonders erfahrene Veteranen der Einsatzkompanien, die teilweise aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr den Combat-Ready-Status haben.
Rekrutierung und Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Grundvoraussetzungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von Bewerbern für den Dienst als Kommandofeldwebelanwärter im KSK wird generell erwartet, dass sie folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:
- überdurchschnittliche körperliche Leistungsfähigkeit (kurz: KLF)
- Teamfähigkeit
- Lernwilligkeit
- psychische Belastbarkeit und Willensstärke
- Stress-Stabilität
- Verantwortungsbewusstsein und Verschwiegenheit
- Leben in geordneten sozialen Verhältnissen
Besonderes Anforderungsprofil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da sie für besonders sensitive militärische Operationen vorgesehen sind und in der Regel in feindlicher Umgebung operieren – meist isoliert, ohne jegliche Unterstützung und unter widrigsten Bedingungen für einen längeren Zeitraum, kommt der mentalen Ausgeglichenheit eine besondere Bedeutung zu. Der Kommandosoldat muss, auch wenn er durch Schlafentzug, unregelmäßige Ernährung, schlechte hygienische Verhältnisse und lebensgefährliche Bedrohungssituationen an seine Leistungsgrenzen stößt, dennoch fortlaufend Präzisionsleistungen erbringen (zum Beispiel in Sekundenbruchteilen so schießen, dass keine Geiseln getroffen werden, wohl aber der Entführer direkt daneben). Daneben sind Teamfähigkeit und geistige Flexibilität wichtige Eigenschaften. So muss er in der Lage sein, sich schnell auf wechselnde Einsatzbedingungen und Erfordernisse entsprechend einzustellen.[200] Gleichzeitig müssen die Soldaten psychisch damit zurechtkommen, dass diese Leistungen aufgrund der Geheimhaltung kaum offene Wertschätzung erfahren, weder in der Öffentlichkeit, noch in ihrem sozialen Umfeld und nicht einmal in ihren Familien. Diese Geheimhaltungspflicht über die eigenen Erlebnisse gegenüber Freunden und Verwandten ist eine stetige psychische Belastung.[200]
Bewerbung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es stehen dem Bewerber zwei Möglichkeiten offen, Kommandosoldat im KSK zu werden: Zum einen können Bewerber über eine militärische Laufbahn des Unteroffiziers oder des Offiziers in anderen Truppengattungen Mitglied des KSK werden. Zum anderen führt ein Weg über den sogenannten zivilen Weg mittels Ausbildung zum „Feldwebel Spezielle Operationen“, der seit Oktober 2005 auch Bewerbern ohne militärische Vorkenntnisse sowie Mannschaftsdienstgraden offensteht. Diese Möglichkeit nutzen rund 30 Prozent der Bewerber.[201]
Bewerber des sogenannten zivilen Wegs nehmen zunächst an einem dreitägigen Auswahlverfahren in einem der Karrierecentren der Bundeswehr teil. Bestehen sie dieses, werden sie zum Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (AusbZSpezlOp) in Pfullendorf versetzt. Dort erfolgt, gemeinsam mit den dazu kommenden Mannschaften und Feldwebelanwärtern anderer Truppenteile der Division Schnelle Kräfte, eine drei Jahre dauernde Ausbildung zum Fallschirmjäger-Feldwebel. Nach erfolgreichem Abschluss nehmen alle Teilnehmer am eigentlichen Potenzialfeststellungsverfahren beim KSK in der Graf-Zeppelin-Kaserne Calw teil. Anschließend folgt die zweijährige Ausbildung zum Kommandofeldwebel. Bei Nichtbestehen folgt eine Verwendung in den anderen Truppenteilen der Division Schnelle Kräfte.
Potenzialfeststellungsverfahren (PFV)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut einem ehemaligen Kommandeur des KSK ist der Ausbildungstest „das Härteste, was man Menschen in einer Demokratie zumuten darf“.[31] Der psychologische Dienst des KSK hat seit 1995 ein Profil für Kommandosoldaten entwickelt, das Ausdauer, Schmerz- und Stressresistenz mit Verschwiegenheit, emotionaler Distanz und Akzeptanz von Ruhezeiten (kein Einsatz) kombiniert.[31] Das Potenzialfeststellungsverfahren (PFV) dauert zwölf Wochen und ersetzt seit November 2020 das zehnwöchige Eignungsfeststellungsverfahren (EFV).[202] Neben der persönlichen Eignung wird vom Militärischen Abschirmdienst geprüft, ob der Bewerber die Sicherheitsüberprüfung besteht. Außerdem wird seit der Reformierung auch das „Wertefundament“ des Anwärters untersucht.[202]
Block 1 (Physisches und psychisches Auswahlverfahren)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am Anfang steht ein dreiwöchiges physisches und psychisches Auswahlverfahren („erster Block“). Zu Beginn durchläuft der Anwärter den anspruchsvollsten physischen Fitness-Test der Bundeswehr, der nur mit dem der Kampfschwimmer vergleichbar ist. Der „Physical Fitness Test“ erfordert das Erreichen von mindestens drei Punkten in jeder geprüften Teildisziplin und insgesamt mindestens zwanzig. Dazu gehört ein Sieben-Kilometer-Geländelauf mit 20 Kilogramm Marschgepäck in maximal 52 Minuten, das Überwinden der Hindernisbahn mit Kampfanzug, Handschuhen und Gefechtshelm in 100 Sekunden, 500 Meter Schwimmen in maximal 15 Minuten und mindestens fünf Klimmzüge im Ristgriff. Ist das erfolgreich durchlaufen, beginnt das psychische Auswahlverfahren („psychologische Datenerhebung“) mit einem Assessment-Center-Verfahren, das auf Fragebögen, Computertests und Gruppensituationsverfahren basiert. Hat der Bewerber auch diese Prüfung erfolgreich bewältigt, ist er für den nachfolgenden zweiten Teil des Auswahlverfahrens zugelassen.
Block 2 (Überleben und Durchschlagen)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dem ersten Block schließt sich ein zehnwöchiges Vorbereitungsprogramm an, in dem die Aspiranten mittels Märschen, Abseilübungen, Hindernisbahnen und Teamaufgaben gezielt auf den zweiten Teil des Potenzialfeststellungsverfahren (PFV) vorbereitet werden. Hierbei wird besonders auf die Teamfindung und das gemeinsame Lösen von Problemstellungen Wert gelegt.[200]
Danach folgt Block 2, eine rund fünftägige „Durchschlageübung“ (Wochenübung),[203][204] die am Ende einen Überlebenslehrgang für Spezialkräfte einschließt. In diesem Test mit hoher Marschleistung werden die Bewerber im Gruppenrahmen, aber auch auf sich allein gestellt, in der sogenannten „Höllenwoche“ systematisch an ihre Leistungsgrenzen gebracht, indem sie unter Dauerbelastung und Schlafentzug Aufgaben unter Zeitdruck bewältigen müssen.[200] Laut einem ehemaligen Major des KSK schließt sich nach einem 160-Kilometer-Marsch eine Verhörsimulation an, bei der der Bewerber in einem Bunker über acht Stunden lang vernommen wird.[31] Dabei kommen Methoden zum Einsatz, wie „grelles Licht, laute Rockmusik, Augenbinde, Eiseskälte“ und Waterboarding. Diese Maßnahmen sind allerdings im Einzelnen vom Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages genehmigt. Die Übung zum Umgang mit einer Gefangennahme und Verhörsituation ist in Teilen vergleichbar mit dem SERE-Training der Spezialeinheiten der US-Streitkräfte.
Diese harte Auslese soll ungeeignete Bewerber möglichst frühzeitig herausfiltern, um die Abbrecherquote bei der kostenintensiven Ausbildung zum Kommandosoldaten zu reduzieren. Spätere Ausfälle sind daher meist verletzungsbedingt.
Erfolgreiche Absolventen von Block 2 sind für die anschließende Basisausbildung qualifiziert, bei Nichtbestehen erfolgt die Rückversetzung in die entsendende Einheit (Stammeinheit).
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts lag die Erfolgsquote der KSK-Kandidaten bei rund zehn Prozent. Auch dank einer verbesserten Vorbereitung der KSK-Bewerber stieg die Erfolgsquote deutlich an und liegt gegenwärtig bei durchschnittlich 20 Prozent. Die Verantwortlichen im KSK betonen, „dass es im Vergleich mit der Vergangenheit heutzutage keinesfalls einfacher ist, den Auswahltest zu bestehen. Jedoch werden die Soldaten in der Gegenwart besser auf die zu bewältigenden Herausforderungen vorbereitet.“[205]
Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der anschließenden zweijährigen Basisausbildung erhält der angehende Kommandosoldat den sogenannten Combat-Ready-Status (dt.: „gefechtsbereit“) und wird in eine der vier Kommandokompanien versetzt. Hier folgt je nach Einsatzgebiet eine weitere einjährige Spezialisierung in den Bereichen Fernmeldetechnik, Waffen, Spreng- und Pionierwesen, Sanitätsdienst, Gebirgskampf und Freifall-Fallschirmspringen sowie amphibische Operationen. Ein Anwärter kann während dieser drei Jahre bei festgestellter Nichteignung jederzeit aus dem KSK relegiert werden.
In diesem Zeitraum kann er möglicherweise an bis zu 20 Lehrgängen in weltweit 17 Schulen und Ausbildungseinrichtungen teilnehmen. Allein während der Schießausbildung wird jeder künftige Kommandosoldat an allen gängigen Waffen geschult. „Wir bauen den Männern Stresstests mit blitzschneller Freund-Feind-Erkennung, bei denen keine zehn Prozent der Teilnehmer bestehen“, so ein verantwortlicher Ausbildungsoffizier.[31] Auch der Erwerb von sehr guten Kenntnissen in zwei Fremdsprachen ist Teil der Ausbildung. Die Kommandosoldaten der Vertikalzüge werden im Military Freefall ausgebildet. Die Mindestverpflichtungszeit beträgt sechs Jahre nach Abschluss der Basisausbildung. Im Rahmen der Ausbildung werden insbesondere von Angehörigen der Hochgebirgszüge auch Expeditionen unternommen.[206]
Am Ende dieses Weges wird das Sonderabzeichen Kommandosoldat verliehen. Der Absolvent erhält neben seinem dienstgradabhängigen Gehalt eine monatliche Kommandozulage von derzeit (2008) 963 Euro,[207] wobei andere bundeswehrspezifische Zulagen aufgerechnet werden. Ein Kommandosoldat hat jährlich seine Fähigkeiten und seine Kommandotauglichkeit in einem weiteren Testverfahren, dem sogenannten „Stresstest“ nachzuweisen. Solange er diesen Test besteht und weiterhin die körperlichen Leistungen erbringt, kann er im Kommando verbleiben.[208]
Ausbildungsorte
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Das KSK bildet seine Soldaten weltweit an verschiedenen Orten aus. Der hohe Spezialisierungs- und Bereitschaftsgrad erfordert intensives Training, was dazu führt, dass ein Kommandosoldat etwa 250 Tage im Jahr „auf Übung“ ist. Zu den Ausbildungsorten zählen unter anderem:
Norwegen: Winterkampf (Arktik)
Kanada, Goose Bay: Scharfschützenwesen
Österreich: Gebirgskampf
Vereinigte Staaten, Eloy, Arizona: Fallschirmausbildung im militärischen Freifall
Vereinigte Staaten, San Diego, Kalifornien: Amphibische Kriegführung
Vereinigte Staaten, El Paso, Texas: Wüstenkriegführung
Frankreich, Régina, Französisch-Guayana: Dschungelkampfausbildung im Centre d’entraînement à la forêt équatoriale
Belize: Dschungelausbildung
Personalentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bundeswehr plant eine Personalaufstockung von gegenwärtig 1.100 auf 1.300 Dienstposten,[209] obwohl das KSK bis heute noch nicht in der Lage war, die aktuelle Sollstärke zu realisieren.[210]
Die Bundeswehr hat darauf reagiert, indem sie das zehnwöchige Vorbereitungsprogramm für den zweiten Block des Potenzialfeststellungsverfahrens eingeführt, die Mindestbeförderungszeiten bei Unteroffizieren verkürzt, das KSK auch für geeignete Mannschaftsdienstgrade geöffnet und eine generelle Kommandozulage in Höhe von 1125 Euro (gegenüber den bisherigen Zulagen in Höhe von etwa 490 Euro) rückwirkend zum 1. Januar 2008 eingeführt hat. Jahrelang hatten die Kommandeure des KSK dafür gekämpft. „Damit werden die besonderen Belastungen und Erschwernisse angemessen ausgeglichen“, betont Ammon. Ein weiterer Anreiz ist die nahezu als sicher geltende Übernahme fertig ausgebildeter Kommandosoldaten als Berufssoldaten, wenn deren sechsjährige Verpflichtungszeit endet.[200][207] Im Jahr 2012 wurde ein umfangreiches Prämiensystem eingeführt. Gegenwärtig gelten folgende Regelungen: „Wer den höchsten Anforderungen an die Physis stellenden Eignungstest besteht, erhält 3.000 Euro. Mit dem Beginn der Ausbildung im KSK wird eine Zulage in Höhe von 963 Euro (brutto) monatlich gezahlt. Nach dem Ende der zweijährigen Ausbildungszeit wird dem KSK-Mann in einer Feierstunde das begehrte Tätigkeitsabzeichen – ein Schwert im Eichenkranz – verliehen. Darüber hinaus erhält er einen Bonus von 10.000 Euro. Nach Abschluss der sechs Pflichtjahre in den Einsatzkräften zahlt ihm der Dienstherr für jedes weitere Jahr, das er als Kommandosoldat in Calw bleibt, eine Prämie von 5.000 Euro.“[211]
Neben der geringen Zahl an Kommandoanwärtern stellt die Abwanderung von fertig ausgebildeten Kommandosoldaten zu privaten Sicherheits- und Militärunternehmen ein Problem für die Personalplanung des KSK dar. Wegen des verhältnismäßig geringen finanziellen Ausgleichs haben es solche Unternehmen oft leicht, entsprechend qualifizierte Soldaten abzuwerben. Das KSK sieht sich deshalb einer ständigen Konkurrenzsituation mit dem weltweit prosperierenden privaten Sicherheitsmarkt ausgesetzt, der weitaus höhere Gehälter zahlen kann.[212]
Der ehemalige Kommandeur Feldmann hob hervor, dass Frauen ein spezielles Auswahlverfahren durchlaufen sollen, das sich im Winter 2012/13 noch in der Probephase befand. Die Ausbildung von Frauen soll auch eine Kampfausbildung beinhalten, der Schwerpunkt liege jedoch auf anderen Bereichen: „Unter anderem werden ihnen fundierte Kenntnisse in der Gesprächsaufklärung, im Dolmetschen und in der Forensik vermittelt. Eine Quotenregelung, wie bei einigen Sondereinheiten der Polizei, soll es in diesem Bereich nicht geben.“[213]
Im vom damaligen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus, vorgestellten Jahresbericht 2012 wurde bekannt, dass bis dato nur eine Frau das Auswahlverfahren erfolgreich bestanden hat.[214] Aus dem Bericht geht hervor, dass sich eine Soldatin eines Bataillons für Elektronische Kampfführung für die Aufnahme beim KSK beworben hat und alle Eignungstests über sechs Monate hinweg erfolgreich absolviert hat. Die Versetzung zum KSK wurde durch die damalige Streitkräftebasis nach dem Auswahlverfahren jedoch verhindert mit der Begründung, dass die Frau einer Mangelverwendung angehöre. In dem Jahresbericht wurde dies als „besonders gravierender Fall von Vertrauensverlust“ hervorgehoben.
Zusätzlich soll durch eine verbesserte Förderung weiblicher Bewerber in Vorbereitungskursen die Anzahl der Frauen in den Kommandoeinheiten erhöht werden.[210] Obwohl es weiblichen Soldaten freisteht, sich zu einem Potenzialfeststellungsverfahren für die Kommandokompanien zu melden, sind sie bisher im KSK lediglich im Bereich der Unterstützung und seit 2018 in der Spezialaufklärungskompanie vertreten.[215] Bei der Vorführung einer Geiselbefreiung vor der amtierenden Bundesministerin der Verteidigung war eine der beteiligten Soldaten eine Angehörige des KSK. Das Ministerium bestätigt damit, dass Frauen auch im KSK Dienst leisten.[216] Die Kommandotrupps der Spezialkräfte haben bisher keine Frau in ihren Reihen.[217]
Das durchschnittliche Alter der Kommandosoldaten beträgt 34,5 Jahre (Mitte 2010), wobei sie spätestens im Alter von 41 Jahren den aktiven Dienst im KSK verlassen müssen.[201]
Nach Informationen aus einem internen Bericht des Verteidigungsministeriums stelle sich die Personalgewinnung zum Stand 31. Mai 2022 „unzureichend“ dar.[218] Insgesamt gebe es 1.420 militärische Dienstposten im KSK, wovon nur rund 83 % besetzt seien.[218] Der Anteil an „dienstpostengerecht ausgebildeten Kommandofeldwebeln“ liege bei rund 67 %. Nach Angaben aus dem Schreiben rechne die Bundeswehr damit, dass in absehbarer Zeit „mehr ausgebildete Kommandofeldwebel das KSK verlassen als neu gewonnen werden können“.[218] Der Bedarf an Kommandosoldaten konnte derweil nicht erreicht werden, weil sich zu wenige Bewerber durch das Potentialfeststellungsverfahren qualifizieren konnten und das „wirtschaftliche Umfeld für das KSK ungünstig [sei], da im Südwesten nahezu Vollbeschäftigung [herrsche]“.[218] Das KSK wolle auf die Personalentwicklung mit entsprechenden Maßnahmen reagieren, indem „virtuelle Formate zur Bewerbung intensiviert werden“ und die „regionale Personalgewinnung ausgebaut“ werde.[218] Ferner solle eine „Entlastung im Grundbetrieb“ geschaffen werden.[218]
Ausrüstung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einrichtungen und Ausstattung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das KSK hat Zugriff auf die modernsten Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Es ist dabei zum Teil vom regulären Beschaffungswesen des Heeres abgekoppelt. Darüber hinaus wird im eigenen Ausbildungs- und Versuchszentrum die Ausrüstung ständig weiterentwickelt. In einer eigenen Waffenwerkstatt können alle erforderlichen Modifikationen an Material und Ausrüstung vorgenommen werden. Diese Änderungen umfassen den Um- und Spezialbau von Waffen, das Anpassen der Ausrüstung sowie die Herstellung von Spezialmunition, um beispielsweise die für den Einsatz schallgedämpfter Waffen erforderliche Unterschallmunition so zu modifizieren, dass der Nachteil der verminderten Durchschlagskraft minimiert wird. Die Waffenkammer des KSK hält Muster aller gängigen Fremdwaffen zu Ausbildungszwecken bereit.
Aufgrund dieser besonderen Ausrüstungspriorität und der vorhandenen waffentechnischen Ressourcen fungiert das KSK auch als eine Art praktische Testeinheit für geplante Waffeneinführungen des Heeres.
Das KSK verfügt über eine eigene Schießanlage („Gebäude 8“), die als die weltweit modernste Einrichtung ihrer Art gilt und in der bereits Einheiten aus mehr als 60 Staaten trainiert haben.[31] Die Anlage ermöglicht das Training einer Vielzahl von Einsatzszenarien mit scharfer Munition. Überwacht von Videokameras wird hier auf drei Stockwerken in Computersimulationen oder mit scharfer Munition geübt. Die gesamte Einrichtung (Wände, Flure, Treppen, Türen, Fenster) kann computerkontrolliert verschoben werden. Beispielsweise kann der Grundriss jeder deutschen Botschaft nachgestellt werden, um die Einsatzkräfte auf eine eventuelle Besetzung gezielt vorzubereiten.
Des Weiteren besitzt das KSK seit 2018 ein in Deutschland einzigartiges multifunktionales Trainingszentrum, in dem die Kommandosoldaten u. a. diverse amphibische Einsatztaktiken trainieren und weiterentwickeln.[219][220]
Bewaffnung
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Die Standardpistole beim KSK ist die HK P30. Unter der Bezeichnung P8C (P8 Combat) wurde, zuerst beim KSK, eine Variante der HK USP (Universale Selbstladepistole) eingeführt, bevor diese zur Standardpistole bei der Bundeswehr wurde. Gegenüber der P8 besitzt die P8C keine manuelle Sicherung. Der kombinierte Sicherungs- und Entspannhebel der Standardversion dient hier lediglich als Entspannhebel, was sie besonders für den Personenschutz geeignet macht, da das gesonderte Entsichern entfällt. Weiterhin stehen auf Spezialoperationen ausgelegte Sekundärwaffen, wie die P12 (HK USP Tactical-Ableger) im Kaliber .45 (11,43 mm) und die Granatpistole 40 mm zur Verfügung. Das KSK verfügt auch über Glock-Pistolen und Revolver im Kaliber .357 Magnum von Ruger sowie im Kaliber .22 lfB. Ergänzt wird die Auswahl zukünftig um die Walther PDP in unterschiedlichen Ausführungen. Die bundeswehreigene Bezeichnung wird P14 (Standardausführung) und P14K (Kompaktausführung) seien.[221]
Insbesondere im urbanen Einsatzbereich werden die Varianten der HK MP5 sowie die MP7 (PDW) im Kaliber 4,6 × 30 mm eingesetzt, die verbesserte Durchschlagskraft gegen gängige beschusshemmenden Westen bietet. Zudem wird die UMP-Maschinenpistole eingesetzt. Zukünftig kann das KSK wie auch andere spezialisierte Kräfte der Bundeswehr, auf eine halbautomatische schallgedämpfte 9-Zoll-Version des HK437 zurückgreifen, das eine Variante des HK433 ist, jedoch das Kaliber .300 AAC Blackout verwendet. Die bundeswehreigene Bezeichnung lautet in diesem Fall G39.[222]
1996 wurde das KSK als erste Einheit der Bundeswehr mit dem neuen Sturmgewehr G36 ausgerüstet, einschließlich der folgenden Modifikationen und Erweiterungen AG36-Granatwerfer (wird als Zubehör an die Primärwaffe unterhalb des Laufs angebaut), G36KA1 und G36KA2. Aber auch das HK G3 wird noch verwendet. Darüber hinaus sind auch das HK416 sowie das G27 (HK417) in Gebrauch, die sich wegen ihrer Zuverlässigkeit und Handlichkeit besonders gut für Sondereinsatzkräfte eignen. Auch hier kann der AG36-Granatwerfer für mehr Feuerkraft angebracht werden. Ferner ist seit 2005 das verkürzte G36C in Gebrauch.
Im Jahr 2021 wurde das G95K (HK416) als Standardgewehr des KSK eingeführt, um eine einheitliche Waffenfamilie zwischen alle Waffenarten zu haben, um die Ausbildung zu erleichtern. Zum G36K bietet es weitere Vorteile in Sachen Modularität und Einsatzvielfalt. Ab Ende 2025 wird dieses flächendeckend in der Bundeswehr eingeführt.[223]
Zusätzlich kann ein Kommandotrupp auf die Maschinengewehre MG3, MG4, MG5 oder G8 (HK21) als tragbare Unterstützungswaffe für größere Entfernungen zurückgreifen. Für Fahrzeuge steht das Browning M2 zur Verfügung.
Für den infanteristischen Häuserkampf verwendet das KSK Vorderschaftrepetierflinten unter anderem vom Typ Remington 870, die sonst nur noch bei den Kampfschwimmern und bei den Feldjägern (Militärpolizei) vor einem Zugriff auf Straftäter in Gebrauch sind. Diese Waffen haben eine deckungsbrechende und -penetrierende Wirkung. Je nach verwendeter Munition und Beschaffenheit des Ziels durchschlägt diese Türen und Wände.
Die Scharfschützen des KSK erhielten neben den Einsatzkräften bei SFOR das G22 im Kaliber 7,62 × 67 mm (.300 Winchester Magnum). Hierbei handelte es sich um ein unverändertes AWM-F, das ab 1997 leicht modifiziert unter der Bezeichnung G22 als vollwertige Scharfschützenwaffe für Entfernungen bis 1.100 m eingeführt wurde. Ab 2016 wird es durch das G29 abgelöst.[224] Ebenfalls in Gebrauch befindet sich das großkalibrige M107, das von Heckler & Koch importiert, technisch abgenommen sowie an die Bundeswehr ausgeliefert und dann unter der Bezeichnung G82 geführt wird. Es verwendet das größte Infanteriewaffenkaliber 12,7 × 99 mm (.50BMG), das normalerweise von schweren Maschinengewehren wie dem US-M2HB verschossen wird. Diese Waffe eignet sich mit einer effektiven Einsatzreichweite von 1.800 Metern neben der üblichen Verwendung auch für die Bekämpfung und Unbrauchbarmachung von sogenannten „harten Zielen“, wie Radarschüsseln und -antennen, Kommunikationseinrichtungen und Raketenstellungen (Schuss direkt auf den Flugkörper). Bei geringerer Entfernung und mit entsprechender Munition können auch hinter Mauerwerk verschanzte Personen durch die Deckung hindurch bekämpft werden (deckungspenetrierende Waffenwirkung). Die Waffe wird von der Bundeswehr als „Gewehr für große Reichweite und technische Ziele“ bezeichnet.
Neben diesen Scharfschützengewehren beschaffte die Bundeswehr einige AW50 und AWS von Accuracy International. Unter der Kennung G25 bzw. G24 sind diese Gewehre innerhalb der Bundeswehr im Kaliber 12,7 × 99 mm und 7,62 × 51 mm nur bei den Spezialkräften im Einsatz.[225] Auch das G27 ist eingeführt.
Ferner sind die Panzerabwehrsysteme Panzerabwehrwaffe MILAN, Panzerfaust 3 und das Fla-System Fliegerfaust 2 Stinger beim KSK in Gebrauch.
Fahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als Ersteinführung wurde für das KSK das neue Einsatzfahrzeug Serval, auch bekannt als Aufklärungs- und Gefechtsfahrzeug (AGF), beschafft. Dieses Fahrzeug ist ungeschützt. Als Fahrzeugbewaffnung wurde das US-Browning M2 Maschinengewehr, Kaliber 12,7 × 99 mm und die von Heckler & Koch entwickelte Granatmaschinenwaffe (GMW) mit Kaliber 40 × 53 mm eingeführt. Im Jahr 2016 wurden für das Kommando Spezialkräfte 49 Geschützte Fahrzeuge LAPV Enok vom Typ Enok 6.1 angeschafft, der durch eine verbesserte Panzerung und Zuladung ein zulässiges Gesamtgewicht von 6,1 Tonnen hat.[226]
Zum gepanzerten Transport im Einsatz verfügt das KSK über Transportpanzer Fuchs und setzt das GTK ein.
Ferner verfügt das KSK über das Mehrzweck-Geländefahrzeug Bv 206 des schwedischen Herstellers Hägglund, über geländegängige Quads der Typen Yamaha ATV (All Terrain Vehicle) KODIAC 4x4 Quad und Motorräder (Enduros) vom Typ KTM 400 LS-E Military, KTM 640 LS-E Military[196] sowie Yamaha WR 450 F.[227] Für den Wintereinsatz stehen Bombardier Skidoo Schneemobile LYNX GLX 5900 FC/E Army zur Verfügung.
Zur Feuerunterstützung können dem KSK von der Division auch, je nach Auftrag, gepanzerte Waffenträger vom Typ Wiesel 1 und Wiesel 2 zugeteilt werden, beispielsweise in der Panzerabwehr- (TOW) oder 120-mm-Mörserversion.
Boote
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die amphibischen Züge sind mit Kajaks, Schlauchbooten und RHIB-Booten ausgerüstet.[196]
Hubschrauber
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 11. Juli 2013 unterzeichneten das Bundesministerium der Verteidigung und Eurocopter einen Vertrag über 15 leichte Hubschrauber des Typs Airbus H145M für das Kommando Spezialkräfte. Zwischen Ende 2015 bis Mitte 2017 wurden die Fluggeräte an die Truppe ausgeliefert. Das Gesamtvolumen belief sich auf 194 Millionen Euro und stellte neben den Hubschraubern auch die entsprechende Ausrüstung für die Anforderungen des KSK bereit.
Der Airbus H145M hat ein digitales Cockpit mit voller Nachtsichttauglichkeit und einen Autopilot. Im Manöver profitieren die Spezialkräfte durch eine geräumige Kabine mit zwei großen seitlichen Schiebetüren und doppelten Hecktüren. Zum Ausrüstungspaket gehören auch Abseilvorrichtungen und Außenlasthaken. Die weitere Ausrüstung umfasst Bordbewaffnung und ein elektro-optisches System zur Aufklärung. Ein Selbstschutzsystem sowie Panzerungen dienen dem zusätzlichen Schutz der Besatzung. Das maximale Abfluggewicht beträgt 3,7 Tonnen. Die Maschine soll in einem Airbus A400M strategisch verlegt und unmittelbar nach der Entladung benutzt werden können.
Die Hubschrauber und Mannschaften werden dem Hubschraubergeschwader 64 der Luftwaffe in Laupheim unterstellt, sind aber zur exklusiven Benutzung durch das KSK und das Kommando Spezialkräfte der Marine (KSM) vorgesehen.[228]
Insignien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verbandsabzeichen
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Die Blasonierung des Verbandsabzeichens lautet: Silbern bordiert, in Blau eine aufrecht gestellte schwarze Pfeilspitze, bestehend aus gekerbtem Schaft und den beiden Flügeln, belegt mit einem stürzenden, goldenen Adler.
Der stürzende Adler ist das Symbol der Luftlandekräfte des Heeres. Der Adler findet sich ähnlich im Barettabzeichen der Fallschirmjägertruppe. Der Pfeil ist ein Symbol für Spezialkräfte. Er findet sich ähnlich im taktischen Zeichen für Spezialkräfte und in Form aufrecht stehender Schwerter oder Dolche auch in den Verbandsabzeichen vieler Spezialkräfte weltweit.
Das Wappen gleicht damit bis auf die Farbe des Schildes und des Bordes dem Verbandsabzeichen der übergeordneten Division Schnelle Kräfte sowie der ihr unterstellten Luftlandebrigade 1. Bis auf die Umrandung gleicht es dem Verbandsabzeichen der Division Spezielle Operationen und den ehemaligen Verbandsabzeichen der ihr unterstellten Brigaden. Der organisatorische Vorgänger des Kommando Spezialkräfte, die Luftlandebrigade 25 „Schwarzwald“, galt in der Nummerierungssystematik des Heeres als die erste Brigade der Luftlandedivision und in Fortsetzung dieser Zählweise das Kommando Spezialkräfte auch als erste „Brigade“ der Division Spezielle Operationen. Das Verbandsabzeichen der Luftlandebrigade 25, dessen Verbandsabzeichen nach Aufstellung des Kommando Spezialkräfte zunächst auch unverändert weitergeführt wurde, war daher der heraldischen Tradition des Heeres folgend weiß umrandet. Das Verbandsabzeichen des Kommando Spezialkräfte führt diesen Bord bis heute unverändert fort. Bei der Umgliederung der Division Spezielle Operationen zur Division Schnelle Kräfte wurde die Farbe des Schildes im Verbandsabzeichen der Division von blau auf silber geändert. Das Verbandsabzeichen des Kommandos Spezialkräfte blieb jedoch unverändert erhalten, so dass die Farbe des Schildes vom Verbandsabzeichen der übergeordneten Division abweicht.
Interne Verbandsabzeichen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das interne Verbandsabzeichen KSK wird in den letzten Jahren vermehrt am Dienstanzug links oder auch rechts am Ärmel getragen und auch bei offiziellen Auftritten sowie auf der Seite des KSK auf der offiziellen Website der Bundeswehr verwendet.[4]
Stab
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das interne Verbandsabzeichen des Stabes wird als Brustanhänger von Angehörigen des Stabes getragen und taucht auch beispielsweise in offiziellen Schriftstücken, ausgegeben durch den Kommandeur, auf. Ebenso steht es als Kasernenschild des Verbandes in Calw. Es greift die Symbolik des nach oben gerichteten Pfeils auf blauem Wappenschild auf. Die Symbole im linken Teil des Wappens sind wiederum den Taktischen Zeichen entlehnt. Die drei Fallschirme stehen für die Fallschirmjägertruppe. Die Tannen symbolisieren den Schwarzwald sowie den Traditionsbezug zur Luftlandebrigade 25 „Schwarzwald“.
Kommandoabzeichen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Abzeichen „Kommandosoldat“ wird auf der rechten Brusttasche als Stoffaufnäher getragen. Auf hellgrüner Unterlage ist senkrecht ein silbernes Schwert dargestellt, das auf einem Eichenblatt und einer Eichel dargestellt ist und von zwei Reihen goldfarbenen Eichenlaubs eingekranzt wird. Das Kommandosoldatabzeichen und das Barettemblem wurden von Bundespräsident Johannes Rau im Jahr 2000 genehmigt. Als Begründung gab er an:
„Es soll ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass sein Träger höchste physische und psychische Leistungen erbracht und seine besondere Befähigung als Soldat im KSK unter Beweis gestellt hat.“[229]
Das Abzeichen „Kommandosoldat“ wird nach erfolgreichem Durchlaufen der mehrjährigen Kommandoausbildung vom Kommandeur KSK in einer Feierstunde verliehen.
Barett und Barettabzeichen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Division Spezielle Operationen sieht sich in der Tradition einer Luftlandedivision. Daher tragen die meisten KSK-Soldaten (ausgenommen beispielsweise medizinisches Fachpersonal) als Angehörige eines luftlandefähigen Verbandes ein bordeauxrotes Barett, wie es den meisten Luftlandeeinheiten weltweit gemein ist. Als eigene Truppengattung weist es ein spezifisches Barettabzeichen aus Metall auf. Dieses zeigt ein nach oben weisendes Schwert mit einer leicht zur Klinge hinaufgebogenen Parierstange in einem Eichenlaubkranz mit deutscher Flagge. Das Eichenlaub ist ein traditionelles Zeichen des deutschen Heeres; das Schwert steht wie der Pfeil im taktischen Zeichen abermals für die Spezialkräftefähigkeiten des Kommandos. Das Schwert ist im Abzeichen vieler vergleichbarer militärischer Spezialeinheiten enthalten. Die Verleihung des aktuellen Barettabzeichens erfolgte in Calw am 26. September 1997. In seiner Symbolik gleicht das Barettabzeichen dem aus Textil gefertigten Kommandoabzeichen.
Waffenfarbe
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Die Angehörigen des Kommandos bilden eine eigene Truppengattung.
Ihre i. d. R. jägergrüne Waffenfarbe (Farbe des Kragenspiegels oder der Litze) teilen sich die Soldaten jedoch mit den infanteristischen Truppengattungen sowie den Panzergrenadieren, weil das KSK vor Einrichtung einer eigenen Truppengattung stets zur Infanterie gezählt wurde, beziehungsweise es einem infanteristischen Großverband angehörte.
Taktisches Zeichen
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Das militärische Symbol des KSK zeigt im obligatorischen Rechteck einen nach oben zeigenden Pfeil, respektive Schwert (linke Abbildung). In internationalen Organigrammen mit taktischen Zeichen für Verbände (OrBats) steht in dem Rechteck ein SF für Special Forces (rechte Abbildung, hier eine Kommandokompanie).
Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 22. Mai 2007 wurde die Gemeinschaft Deutscher Kommandosoldaten e. V. (GDK)[230] in Calw aufgrund einer Initiative ehemaliger Angehöriger des Kommando Spezialkräfte gegründet, um ihren Bezug zum Kommando sowie ihre Netzwerke zu institutionalisieren.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bücher und Broschüren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Timo Noetzel, Benjamin Schreer: Spezialkräfte der Bundeswehr. Strukturerfordernisse für den Auslandseinsatz. In: Stiftung Wissenschaft und Politik (Hrsg.): SWP-Studie. 2007, ISSN 1611-6372 (PDF).
- Reinhard Scholzen: KSK – Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02384-9.
- Sören Sünkler: Die Spezialverbände der Bundeswehr. 2. Auflage. Motorbuchverlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02592-9.
- Sören Sünkler: Elite- und Spezialeinheiten Europas. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02853-1.
- Reinhard Scholzen: KSK – Bilder einer Elitetruppe. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-613-03547-8.
Artikel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans-Christoph Ammon: Das Kommando Spezialkräfte. In: Strategie und Technik. Band 51, Nr. 4, April 2008, ISSN 1860-5311, S. 21–26.
- Georg Axer: Das „Kommando Spezialkräfte“ zwischen Geheimschutzinteresse und Parlamentsvorbehalt. In: Zeitschrift für Rechtspolitik. Band 40, Nr. 3, 2007, ISSN 0514-6496, S. 82–84.
- Uwe Drews, Dieter Hansen: Verhalten bei Geisel- und Gefangennahme, Verhör und Folter. In: Klaus Puzicha u. a. (Hrsg.): Psychologie für Einsatz und Notfall. Internationale truppenpsychologische Erfahrungen mit Auslandseinsätzen, Unglücksfällen, Katastrophen. Bernard & Graefe, Bonn 2001, ISBN 3-7637-6216-7, S. 72–78.
- Hans-Günter Fröhling: Mehr Transparenz. Das Kommando Spezialkräfte (KSK) aus dem Blickwinkel der Inneren Führung. In: Detlef Bald, Claus Freiherr von Rosen u. a. (Hrsg.): Zurückgestutzt, sinnentleert, unverstanden. Die Innere Führung der Bundeswehr (= Demokratie, Sicherheit, Frieden). Band 187. Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3508-5, S. 134–138.
- Günter R. Kreim: Stressmanagement beim Kommando Spezialkräfte. In: Klaus Puzicha u. a. (Hrsg.): Psychologie für Einsatz und Notfall. Internationale truppenpsychologische Erfahrungen mit Auslandseinsätzen, Unglücksfällen, Katastrophen. Bernard & Graefe, Bonn 2001, ISBN 3-7637-6216-7, S. 492–504.
- Jörg Kronauer: Geheimkrieg in Afghanistan. Fadenscheinige Rückzugsargumente, Unklarheit über mögliche Tote. Der Einsatz der KSK. In: Telepolis. 19. Juli 2005.
- Stefan Wolfgang Schäfer: Der Sanitätsdienst des Kommando Spezialkräfte. In: Wehrmedizin und Wehrpharmazie. 32 (N.F.), Nr. 1, 2008, ISSN 0043-2148, S. 36–37.
- Reinhard Scholzen: Wer soll deutsche Geiseln im Ausland befreien? In: Europäische Sicherheit. Band 59, Nr. 7, Juli 2010, ISSN 0940-4171, S. 82–85.
- Karl Ulrich Voss: Rechtsstaat ad hoc? Anwendung von Gesetzesvorbehalt und Parlamentsvorbehalt bei Auslandeinsätzen der Bundeswehr. In: Zeitschrift für Rechtspolitik. Band 40, Nr. 3, 2007, ISSN 0514-6496, S. 78–81.
- Reinhard Scholzen: Zwischen Geheimhaltung und Transparenz. In: Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift. Band 179, Nr. 8, August 2013, ISSN 0002-5925, S. 32–34.
- Reinhard Scholzen: Vielfältige Eliteeinheit. In: DWJ. Nr. 9, 2013, ISSN 0341-8936, S. 58–65.
- Reinhard Scholzen: Chancen und Risiken. Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. In: Mut. Forum für Kultur, Politik und Geschichte. Nr. 548, September 2013, ISSN 0027-5093, S. 70–77.
Webserie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bundeswehr Exklusive: KSK – KÄMPFE NIE FÜR DICH ALLEIN auf YouTube (Playlist, 22 Folgen).
- Bundeswehr: Mit Olli beim KSK auf YouTube (Serie, 6 Folgen).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kommando Spezialkräfte. Heeres (Offizielle Website).
- Kommando Spezialkräfte (KSK). Informationsstelle Militarisierung
- SP Guide Publications: Special Forces Seminar Day 1 – Part 5 auf YouTube (englisch; SP Guide Publications und CENJOWS, 25. April 2011, Hans-Christoph Ammon, ehemaliger Kommandeur des KSK, referiert im März 2011 auf einer Fachtagung der indischen Streitkräfte über Geschichte, Organisation und Aufträge des KSK; Laufzeit: 33:23).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Technische Lieferbedingungen. TL 8455-0085. Verbandsabzeichen, gewebt. (PDF) Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), 27. Februar 2018, abgerufen am 2. Juni 2018.
- ↑ Anzugordnung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. In: Bundeswehr, Zentrum Innere Führung (Hrsg.): Zentralrichtlinie A2-2630/0-0-5. Oktober 2016, S. 146 (Abb.: 286. Kommando Spezialkräfte (KSK). ( vom 25. Juni 2018 im Internet Archive) [PDF; abgerufen am 25. Juni 2018]).
- ↑ Uniformen der Bundeswehr. März 2016, S. 37 (bmvg.net ( vom 25. Juni 2018 im Internet Archive) [PDF; 4,4 MB; abgerufen am 25. Juni 2018]).
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- 1 2 3 4 5 Reinhard Scholzen: KSK – Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02384-9, S. 51–53.
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- ↑ Ermittlungen gegen KSK-Soldaten eingestellt. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen zwei Elitesoldaten beendet – und zweifelt laut. Sie sollen den ehemaligen Guantanamo-Häftling aus Bremen misshandelt haben – und waren von ihm identifiziert worden. In: Sueddeutsche.de. 29. Mai 2007, abgerufen am 31. Mai 2023.
- ↑ Untersuchungsausschuss „Murat Kurnaz“ beendet: Beweise lassen keinen Schluss auf Misshandlungen zu. Deutscher Bundestag, PuK 1 – Referat Presse – Rundfunk – Fernsehen, 18. September 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2008; abgerufen am 26. August 2014.
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- ↑ Sönke Neitzel: Deutsche Krieger. Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – eine Militärgeschichte. Propyläen, Berlin 2020, ISBN 978-3-549-07647-7, S. 507–508.
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- ↑ Afghanistan: KSK fasst Terrorplaner. In: Die Welt. 8. Mai 2009 (welt.de).
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- ↑ Helmut Michelis: KSK-Kommandeur Ammon im Gespräch: Töten gehört zum Auftrag. Bundeswehr, 27. Mai 2010, abgerufen am 27. Mai 2010.
- ↑ Deutsche Elitesoldaten jagen gezielt Taliban. In: Tagesspiegel. 16. August 2010, abgerufen am 24. August 2016.
- ↑ Matthias Gebauer: Elitekommando KSK fasst Top-Taliban. In: Spiegel.de. 22. September 2010, abgerufen am 22. September 2010.
- ↑ "Bild": KSK nimmt wichtigen Taliban-Führer in Nordafghanistan fest. In: Zeit Online. 1. November 2012, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Januar 2016; abgerufen am 24. August 2016.
- ↑ Afghanistan: Bundeswehr nimmt Talibanführer fest. In: handelsblatt.com. 23. Oktober 2012, abgerufen am 24. August 2016.
- ↑ "Schatten-Gouverneur" von Kundus: KSK schnappt Taliban-Führer. In: n-tv.de. 23. Oktober 2012, abgerufen am 24. August 2016.
- ↑ Zugriff in Kundus: KSK schnappt Top-Taliban in Afghanistan. In: N24.de. 23. Oktober 2012, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2014; abgerufen am 24. August 2016.
- 1 2 Bastian Berbner: KSK. In: Die Zeit. Nr. 4, 20. Januar 2022 (zeit.de).
- ↑ KSK-Einsatz in Libyen. Frankfurter Rundschau, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2014; abgerufen am 19. Mai 2011.
- ↑ Matthias Gebauer: Auslandseinsatz der Bundeswehr: Corona-Krise beschleunigt Afghanistan-Abzug. In: Spiegel Online. 24. März 2020, abgerufen am 31. Juli 2020.
- ↑ Arthur van Beveren: Trainen, adviseren én operaties ondersteunen. 10. September 2019, abgerufen am 24. März 2020 (niederländisch).
- ↑ Dutch and German Special Forces support the Afghanistan Triple 8 wearing NoizeBarrier TAC. In: OttoFedMil.com. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2020; abgerufen am 24. März 2020 (englisch).
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- 1 2 3 4 Konstantin von Hammerstein, Matthias Gebauer: Neonazis im Bundeswehr-Eliteverband KSK: Augen – rechts! Abgerufen am 27. Juni 2020.
- ↑ Bundeswehr im Sahel: Wahrscheinlich länger, vielleicht auch anders? – Augen geradeaus! Abgerufen am 27. Juni 2020.
- ↑ Mehr als erwartet: Möglicherweise noch Hunderte Deutsche in Afghanistan. In: Der Spiegel. Abgerufen am 20. August 2021.
- ↑ Mike Szymanski: Afghanistan: KSK rettet ein Dutzend Deutsche mit Hubschraubern. Abgerufen am 26. August 2021.
- ↑ Steffen Lüdke: Protokoll einer Flucht: Wie eine Münchner Abiturientin aus Kabul entkam. In: Der Spiegel. Abgerufen am 26. August 2021.
- ↑ Matthias Gebauer, Steffen Lüdke: Afganistan: Münchner Familie aus Kabul gerettet. In: Der Spiegel. Abgerufen am 23. August 2021.
- ↑ Geheim-Operation in Kabul: Münchner Familie von Elitesoldaten gerettet. 24. August 2021, abgerufen am 26. August 2021.
- ↑ Peter Carstens, Berlin: Geheimoperation in Kabul: KSK holt Schutzbedürftige aus der Stadt an den Flughafen. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 26. August 2021]).
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- ↑ Deutscher Bundestag: „Wer mit der Bundeswehr liebäugelt, ist Goldstaub“ – Interview, 10.11.2023. Interview mit der Wehrbeauftragten im „Tagesspiegel“ vom 10. November 2023. Abgerufen am 10. November 2023.
- ↑ Stephan Löwenstein: Geheimnisumwitterte Elitekämpfer. In: faz.net. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. September 2008: „Zumal die Deutschen, die (wie ein amerikanischer Vier-Sterne-General später einmal urteilte) zwar tüchtige Jungs sein mochten, aber nicht einmal über eigene Hubschrauber verfügten.“
- ↑ Ems-Köppken II/2008; Information des mittleren Heeresfliegerregiments 15. (PDF) Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Jahr 2008. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
- ↑ Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Elke Hoff, Birgit Homburger, Dr. Rainer Stinner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP. (PDF 86 kB) CSAR-Fähigkeiten der Bundeswehr. Deutscher Bundestag, 20. Februar 2007, abgerufen am 31. Mai 2023 (Frage und Antwort Nr. 20 ganz unten).
- ↑ Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Kossendey vom 14. Januar 2008. In: Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 14. Januar 2008 eingegangenen Antworten der Bundesregierung. Deutscher Bundestag, BT-Drs. 16/7794, 18. Januar 2008 (PDF; 427 kB).-->
- ↑ Regierungspressekonferenz vom 5. Februar. Bundesregierung, 2. Mai 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2013; abgerufen am 10. Oktober 2008.
- 1 2 Susanne Koelbl, Alexander Szandar: „Der wichtigste Feind“. In: Der Spiegel. Nr. 21, 2008, S. 46 (online – 19. Mai 2008).
- ↑ Martin Gehlen: Es gab keine Befreiung. 30. September 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2014; abgerufen am 13. November 2023.
- ↑ Befreite Touristen in Ägypten gelandet. In: FAZ-NET. 29. September 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. September 2026.
- 1 2 Entführungen: Nur ein Stück Himmel. In: Der Spiegel, Hamburg, Germany. Der Spiegel 42/2015, abgerufen am 27. Juni 2020.
- ↑ Matthias Gebauer, Der Spiegel: Afghanistan: Deutsche GIZ-Entwicklungshelferin ist wieder frei – Der Spiegel – Politik. Abgerufen am 27. Juni 2020.
- ↑ Martin Kaul, Hannes Munzinger, Heiko Pinkert: Vetternwirtschaft in der Wüste? In: Süddeutsche Zeitung. 14. Januar 2021, S. 6, abgerufen am 24. September 2026.
- 1 2 Jochen Scholz: Geheime Krieger: Verdeckte Operationen in rechtsfreien Räumen. In: Der Freitag. Nr. 43/2006, 27. Oktober 2006 (freitag.de – Hinter einer Paywall). Auf die Website der AG Friedensforschung übernommen:Jochen Scholz: Geheime Krieger: Verdeckte Operationen in rechtsfreien Räumen. In: ag-friedensforschung.de. AG Friedensforschung, abgerufen am 9. Januar 2025.
- ↑ Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage Verbrecherische Wehrmachtsdivision als mögliche Traditionsgeberin für das Kommando Spezialkräfte und die GSG 9 der Abgeordneten Ulla Jelpke, Sevim Dağdelen, Heike Hänsel, Inge Höger und der Fraktion DIE LINKE, BT-Drs. 16/5082, 20. April 2007.
- ↑ Ex-KSK-Chef lobt NS-Spezialeinheit als Vorbild. In: Spiegel Online. 24. Februar 2007, abgerufen am 24. September 2026.
- ↑ Verbrecher als Vorbilder? In: Der Spiegel. Nr. 9, 2007, S. 16 (online – 26. Februar 2007).
- ↑ Struck feuert Elite-General. In: Hamburger Abendblatt. 5. November 2003, S. 1.
- ↑ Empörung über Hohmann. In: FAZ. 1. November 2003, S. 4.
- ↑ Hohmann ausgeschlossen. In: FAZ. 15. November 2003, S. 1.
- ↑ Wolfram Wette: Der Hassbrief des KSK-Hauptmanns. In: Friedensforum. Nr. 3/2008, 2008, ISSN 0179-7131 (friedenskooperative.de).
- ↑ Regierungspressekonferenz vom 2. Mai. Bundesregierung, 2. Mai 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2013; abgerufen am 25. August 2016.
- 1 2 Disziplinarbuße für KSK-Kritiker. In: Der Spiegel. Nr. 25, 2008, S. 22 (online – 16. Juni 2008).
- ↑ Matthias Gebauer: "Reichsbürger"-Verdacht – Bundeswehr suspendiert Elitesoldaten. In: Spiegel online. 8. Februar 2019, abgerufen am 17. Juni 2020.
- 1 2 Matthias Gebauer: Bundeswehr-Eliteheit KSK: Hauptmann schickt Hilferuf an Kramp-Karrenbauer. In: Spiegel online. 12. Juni 2020, abgerufen am 12. Juni 2020.
- ↑ Trotz Rechtsextremismus-Verdacht: KSK-Offizier darf in Bundeswehr bleiben – Der Spiegel – Politik. In: Der Spiegel. Abgerufen am 18. Dezember 2020.
- ↑ Matthias Gebauer: Ermittlungen der Bundeswehr – Wie rechts tickt das Kommando Spezialkräfte? In: Spiegel online. 8. Februar 2019, abgerufen am 17. Juni 2020.
- ↑ Sebastian Erb, Christina Schmidt: „Hannibal“ muss vor Gericht. In: taz. 23. September 2019, abgerufen am 24. September 2026.
- ↑ Daniel Schulz: Ermittlungen im Fall „Hannibal“: Überall Einzeltäter. In: taz. 23. September 2019, abgerufen am 24. September 2026.
- ↑ Gründer von rechtem Netzwerk: „Hannibal“ verlässt die Bundeswehr. In: taz. 25. September 2019, abgerufen am 24. September 2026.
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- ↑ Amtsgericht Stuttgart, VR 330816.
Koordinaten: 48° 42′ 30″ N, 8° 46′ 19″ O









