1929 vergrößerte sich das Dorf um den Nachbargutsbezirk Komainen, Forst (polnisch Kumasy), der eingemeindet wurde.[5] Die Gesamteinwohnerzahl von Komainen belief sich 1933 auf 178 und 1939 auf 161.[6]
Nach der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen in Kriegsfolge 1945 an Polen erhielt Komainen die polnische Namensform „Kumajny“. Heute liegt das Dorf nicht mehr im Kreisgebiet Braunsberg, sondern im Bereich des Powiat Lidzbarski (Kreis Heilsberg), und es gehört zum Verbund der Gmina Orneta (Stadt-und-Land-Gemeinde Wormditt), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Das Dorf Kumajny zählte im Jahre 202173 Einwohner.[1]
Im Jahre 1874 wurde auch die, später zum Staatsforst Wormditt (polnisch Orneta) gehörende Siedlung Komainen, Forst,[7] nun aber als ein Gutsbezirk in den Amtsbezirk Heinrikau im Kreis Braunsberg eingegliedert.[3] Im Jahre 1908 wurde es als zum Gutsbezirk Wormditt, Oberförsterei, aufgeführt. 1929verlor Komainen, Forst, seine Eigenständigkeit und kam zur Landgemeinde Komainen.[5]
Nach 1945 wurde Komainen polnisch und erhielt die Namensform „Kumasy“. Der Forstort wurde jetzt polnisch „Leśniczówka“ genannt, aber regulär kaum noch erwähnt. Scheinbar ist er im Nachbarort Kumajny aufgegangen und gilt jetzt offiziell als untergegangen. Die Ortsstelle gehört zur Gmina Orneta im Powiat Lidzbarski.
Adolf Poschmann: Das Kirchspiel Heinrikau in alter und neuer Zeit. Heinrikau, Kleefeld, Komainen, Neuhof, Kreis Braunsberg, Ostpreußen, Truso-Verlag, Bremerhaven 1973