Kesswil
Erscheinungsbild
| Kesswil | |||||||||||||||||||
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| Staat: | |||||||||||||||||||
| Kanton: | |||||||||||||||||||
| Bezirk: | Arbon | ||||||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 4426 | ||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 8593 | ||||||||||||||||||
| Koordinaten: | 741249 / 272910 | ||||||||||||||||||
| Höhe: | 412 m ü. M. | ||||||||||||||||||
| Höhenbereich: | 395–476 m ü. M.[1] | ||||||||||||||||||
| Fläche: | 4,47 km²[2] | ||||||||||||||||||
| Einwohner: | 1005 (31. Dezember 2024)[3] | ||||||||||||||||||
| Einwohnerdichte: | 225 Einw. pro km² | ||||||||||||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 17,9 % (31. Dezember 2024)[4] | ||||||||||||||||||
| Website: | www.kesswil.ch | ||||||||||||||||||
Gemeindehaus und zentraler Kreisel | |||||||||||||||||||
| Lage der Gemeinde | |||||||||||||||||||
| Jahr | 1850 | 1888 | 1900 | 1910 | 1941 | 1950 | 1980 | 2000 | 2010 | 2018 | 2023 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 522 | 572 | 529 | 576 | 454 | 494 | 596 | 850 | 985 | 989 | 995[9] | ||||||||
Von den insgesamt 995 Einwohnern der Gemeinde Kesswil am 31. Dezember 2023 waren 174 bzw. 17,5 % ausländische Staatsbürger. 392 Personen (39,4 %) waren evangelisch-reformiert und 219 (22,0 %) römisch-katholisch.[9]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2016 bot Kesswil 372 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 29,7 % in der Land- und Forstwirtschaft, 41,5 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 28,8 % im Dienstleistungssektor tätig.[10]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Dorfkern sind Fachwerkhäuser (Riegelhäuser) aus dem 17. Jahrhundert erhalten geblieben.
- Gemeindehaus Kesswil, ehem. «Bären» und Kreisel
- Alte Mühle
- Gasthof Traube und evangelische Kirche
- Kirche Kesswil
- Badehäuser am Bodenseeufer
- Badehaus am Seeufer
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paul Häberlin (1878–1960), Philosoph, Psychologe und Pädagoge, wurde am 17. Februar 1878 in Kesswil geboren.
- Carl Gustav Jung (1875–1961), Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie, wurde am 26. Juli 1875 in Kesswil als Sohn des Pfarrers geboren.
- August Künzler (1901–1983), Farmer in Afrika, wurde am 20. November 1901 in Kesswil geboren.[11]
- August Roth (1894–1954), Jurist und Politiker, Nationalrat, wurde am 22. Februar 1894 in Kesswil geboren.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fritz Enderlin: Die Mundart von Kesswil (= Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik. 5). Huber, Frauenfeld [1911] (Digitalisat).
- Verena Rothenbühler: Künzler, August. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Kesswil – Sammlung von Bildern
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019. Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabelle; 0,1 MB), abgerufen am 20. Juni 2022.
- 1 2 3 Verena Rothenbühler: Kesswil. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht. - 1 2 Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019
- ↑ Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden. Kanton Thurgau, 1850–2000 (Excel-Tabelle; 0,1 MB),
Wohnbevölkerung – Wohnbevölkerung der Gemeinden 1990, 2000, 2010 und 2011 (PDF; 1,3 MB) und
Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019 (Excel-Tabelle; 0,1 MB). Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 20. Juni 2022. - 1 2 Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 14. August 2024.
- ↑ Thurgau in Zahlen 2019. Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (PDF-Datei; 1,8 MB), abgerufen am 28. April 2020.
- ↑ Verena Rothenbühler: Künzler, August. In: Historisches Lexikon der Schweiz.




