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Kathablepharidae

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Kathablephariden)
Kathablepharidae [Katablepharidaceae[1]]

LM-Aufnahmen (oben) und TEM-Aufnahme (unten) von Roombia truncata

Systematik
ohne Rang: Pancryptista
ohne Rang: Schlundgeißler (Cryptista)
ohne Rang: Leucocrypta
Klasse: Leucocryptea [Katablepharidophyceae[1]]
Ordnung: Kathablepharida [Katablepharidales[1]]
Familie: Kathablepharidae [Katablepharidaceae[1]]
Wissenschaftlicher Name ohne Rang
Leucocrypta
Cavalier-Smith 2004 stat. nov. 2015
Wissenschaftlicher Name der Klasse
Leucocryptea [Katablepharidophyceae[1]]
Cavalier-Smith 2004
Wissenschaftlicher Name der Ordnung
Kathablepharida [Katablepharidales[1]]
Cavalier-Smith 1993
Wissenschaftlicher Name der Familie
Kathablepharidae [Katablepharidaceae[1]]
Skuja 1939

Die Kathablephariden (auch Katablephariden genannt), sind eine Gruppe heterotropher Flagellaten, die eng mit den Cryptomonaden verwandt sind. Sie wurden 1939 von Heinrich Leonhards Skuja erstmals als Familie beschrieben und nach ihrer Typusgattung Kathablepharis benannt.

Die Gruppe umfasst einzellige Protisten mit zwei nach vorn gerichteten Flagellen (Geißeln), einem vorn liegenden Cytostom zur Aufnahme der eukaryotischen Beute und einer die Zellmembran umgebenden Hülle. Wie die Cryptomonaden besitzen sie Ejektisomen genannte Extrusomen und ihre Mitochondrien weisen tubuläre Cristae auf.

Der Name Kathablephariden besteht aus altgriechisch κατά katá, deutsch unten, ‚herunter‘, englisch down[wards] (vgl. Katakombe); und βλεφαρίς blepharis, deutsch Wimper, englisch eyelash. Er bezieht sich auf die beiden bauchseitig ansetzenden Geißeln.

Nach der botanischen Nomenklatur wird diese Gattung zu Kata­blepharis korrigiert (mit der Familie Katha­blepharidae, monotypisch in der Ordnung Katha­blepharida), nach dem zoologischen Regelwerk bleibt jedoch die ursprüngliche Schreibweise erhalten.

Neben der Vielfalt der gültig beschriebenen Kata­blephariden gibt es aus der Metagenomik offenbar Dutzende von Umwelt-DNA-Sequenzen (MAGs) sowohl aus Süßwasser als auch aus dem Meer, die weitere Kata­blephariden repräsentieren und bisher weder kultiviert noch formal beschrieben wurden. Molekular­phylo­genetische Analysen zeigen, dass diese eine Klade (Verwandtschaftsgruppe) und Schwestergruppe der Cryptomonaden[A. 1] Ursprünglich wurden beide Kladen den Hacrobia zugeordnet, einem heute veralteten Taxon, das auch Haptophyten, Centroheliden (Centroplasthelida), Biliphyten (Picozoa) und Telonemiden enthielt.[5][6]

Die Hacrobia-Hypothese wurde jedoch inzwischen widerlegt; Haptophyten und Centroheliden gehören stattdessen zum Stamm (Phylum) Haptista, während Cryptomonaden und Katablephariden mit der Gattung Palpitomonas als Schwestergruppen zusammen das Phylum Cryptista bilden.[7.1] Die Cryptista-Klade ist eng mit der Archaeplastida-Klade verwandt, zu der Rotalgen, Grünalgen, Landpflanzen, Glaucophyten und Biliphyten (Picozoa) gehören; dagegen ist die Haptista-Gruppe ist enger mit der TSAR-Klade verwandt, zu der die Telonemiden und die SAR-Supergruppe gehören.[8][2][3]

Innerhalb der Katablephariden ist Roombia die früheste abzweigende (basale) Gattung, gefolgt von Hatena (Stand 2013). Hatena ist wiederum die Schwestergruppe der beiden übrigen Gattungen Leucocryptos und Katablepharis. Eine fünfte Gattung, Platychilomonas, fehlte 2013 noch aufgrund bis dato fehlender molekularer Daten in allen phylogenetischen Analysen.[9]

Schema der Zellstruktur von Roombia truncata; links Seitenansicht; rechts ventrale Ansicht. Die Zelle zeigt im LM auf der ventralen Seite auffällige Ejektisomen. Die Zelle gleitet auf der Oberfläche mit der ventralen Seite nach unten.

Die Katablephariden sind Flagellaten, einzellige Pro­tisten, die sich mithilfe zweier unbehaarter Flagellen (Geißeln) frei fortbewegen können. Die Geißeln setzen subapikal (nahe, d. h. unter­halb der Spitze) oder medial (mittig) in der Zelle an und sind entweder beide oder nur eine nach vorn (anterior) gerichtet; im letzteren Fall zieht die andere hinten nach. Die Zellmembran ist durch aus zwei Schichten (Layers) bestehende, Lamellen enthaltende Hülle (sheath) verdickt. Jede Zelle besitzt einen zentral gelegenen Zell­kern, dazu einen Golgi-Apparat im anterioren (vorderen) und eine Nahrungs­vakuole im posterioren (hinteren) Bereich. Ihre Mito­chondrien weisen tubuläre Cristae auf. In der Nähe der Kinetosomen befinden sich Extrusomen, die wie bei den verwandten Cryptomonaden als Ejektisomen bezeichnet werden. Sie haben unterschiedliche Größe und bestehen jeweils aus einem einzelnen gewundenen Band (coiled ribbon) oder einer Spirale (scroll). Letzteres unterscheidet sie von Cryptomonaden, deren Ejektisomen stets aus zwei Spiralen bestehen.[10.1][7.1]

Ernährungsweise

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Die Katablephariden ernähren sich, indem sie sich andere Eukaryoten über ein Cytostom einverleiben; dieses Cytostom wird von Bändern longitudinaler Mikrotubuli gestützt.[7.1] Abweichungen gibt es bei der Spezies Kathablepharis hyalurus, die das Cytostom sekundär (nachträglich) verloren hat.[10.2] Zudem weist die Art Hatena arenicola einen im Vergleich zu den anderen einzigartigen Lebenszyklus auf: Sie ernährt sich von Nephroselmis-Algen, behält dabei aber vorübergehend deren Chloroplasten, vergrößert diese sogar und nutzt sie selbst für die Photosynthese. Dieser Prozess wird als Kleptoplastie bezeichnet.[11]

Forschungsgeschichte

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Der Botaniker Heinrich Leonhards Skuja beschrieb 1939 die von ihm so bezeichnete Familie Kathablepharidaceae als farblose Flagellaten mit zwei divergierenden Flagellen und einer Längsfurche (longitudinal groove).[12] Er ordnete dieser Familie vier Gattungen zu: Kathablepharis, Leucocryptos, Cryptaulax und Phyllomitus.[13.1] Skuja betrachtete die Kathablephariden als eng mit den Cryptomonaden verwandt und ordnete sie aufgrund der von ihm lichtmikroskopisch beobachteten morphologischen Merkmale der Klasse Cryptophyceae zu.[10.3]

Im Jahr 1992 schuf die Protozoologin Naja Vørs die zoologische Variante der Beschreibung als Familie Kathablepharidae und korrigierte die botanische Variante des Familiennamens zu Katablepharidaceae.[A. 2] Die damals neu definierte Familie umfasste nur noch drei Gattungen: Katablepharis, Leucocryptos und Platychilomonas.[13.1] Vørs ordnete diese Familie jedoch keinem höheren Taxon zu, sondern behandelte sie als Protisten incertae sedis, entfernte sie damit also aus den Cryptophyceae.[10.4]

1993 schlug der Protozoologe Thomas Cavalier-Smith eine anderweitige Klassifikation vor: Anhand von Beobachtungen an einer einzigen Art, Kathablepharis ovalis, ordnete er die Katablephariden dem Phylum Opalozoa zu. Grundlage hierfür waren die tubulären Cristae der Mitochondrien und ein Fehlen der für Cryptomonaden charakteristischen Ejektisomen. Er schlug dementsprechend eine neue Klasse Cyathobodonea vor und ordnete Kathablepharis und Leucocryptos ihrer neuen Ordnung Kathablepharida zu, wobei diese Ordnung durch zwei von einer Oberflächenhülle umschlossene vordere Flagellen, das Fehlen eines Cytopharynx und ein von vier Mikrotubuli-Bändern gestütztes vorderes Cytostom charakterisiert ist.[14][15] Das Phylum Opalozoa erwies sich als deutlich nicht-monophyletisch, daher trennte Cavalier-Smith 1997 die Katablephariden in ein neues Phylum Neomonada ab, das sich aber ebenfalls als eine breit gefächerte, nicht-monophyletische Gruppe darstellte. Die Katablephariden wurden daher in ein neues Subphylum Isomita eingeordnet, das auch die Telonemea umfasste.[16.1] Da dieses Schema auf den Beobachtungen an einer einzigen Art, K. ovalis, beruhte, wurde es jedoch von anderen Autoren als ungültig betrachtet.[10.4]

Im Jahr 1999 überprüften Brec Clay und Paul Kugrens die Systematik der Katablephariden und verwarfen die Klassifikation von Cavalier-Smith. Stattdessen übernahmen sie die Familie von Vørs, korrigierten die zoologische Schreibweise zu Kathablepharididae, und änderten deren Umfang dahingehend, dass nur noch die Gattungen Katablepharis und Leucocryptos eingeschlossen wurden. Eine höhere Klassifizierung der Familie verschoben sie, um eine Klärung ihrer wahren Stellung durch eine molekulare Phylogenetik abzuwarten.[10.1]

Diese molekularen Daten und zusätzliche elektronenmikroskopische Untersuchungen bestätigten schließlich eine Verwandtschaft zwischen Cryptomonaden und Katablephariden. 2004 ordnete Cavalier-Smith beide Gruppen als Subphyla (Unterstämme) dem Phylum Cryptista zu. Für die Familie und Ordnung der Katablephariden schlug er die neue Klasse Leucocryptea und das Subphylum Leucocrypta vor, benannt nach der Gattung Leucocryptos.[17.1] Im darauffolgenden Jahr interpretierten Noriko Okamoto und Isao Inouye die molekularen und morphologischen Unterschiede zwischen den beiden Gruppen als ausreichend, um sie als zwei separate Phyla (statt lediglich Subphyla) vorzuschlagen. Sie argumentierten außerdem, dass die Behandlung beider Gruppen als Abteilungen (d. h. botanische Phyla) mit dem weit verbreiteten System übereinstimmt, in dem die Cryptophyta eine Abteilung darstellen. Als höhere Taxa beschrieben sie nun für beide Nomenklatursysteme:

  • Stamm Kathablepharida, Klasse Kathablepharidea und Ordnung Kathablepharidida nach der zoologischen Nomenklatur
  • Abteilung Katablepharidophyta, Klasse Katablepharidophyceae und Ordnung Katablepharidales nach der botanischen Nomenklatur.[18.1][A. 2]

In den folgenden Jahren wurden zwei weitere Gattungen der Katablephariden beschrieben:

Cavalier-Smith folgte jedoch seiner eigenen Klassifikation und betrachtete beide Gruppen weiterhin als Mitglieder des Phylums Cryptista. Im Jahr 2015 stufte er Leucocrypta in eine Überklasse innerhalb des Subphylums Rollomonadia (entspricht Cryptophyta) ein, zusammen mit den Cryptomonaden unter dem Namen Cryptomonada. Zudem fügte er dem Phylum Cryptista die zusätzlichen Subphyla Palpitia und Corbihelia hinzu.[20.1]

Seit 2024 werden die Katablephariden zusammen mit den Cryptomonaden (Cryptomonada) allgemein als zwei Untergruppen des Phylums Cryptista [oder Cryptophyta] anerkannt, und nicht als eigenständige Phyla (Stämme oder Abteilungen).[7.1][21.1]

Klassifizierung

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Die Systematik der Ordnung Kathablepharidacea [Katablepharida, …] ist mit Stand 3. Mai 2026 wie folgt:

Ordnung Kathablepharidacea Skuja, 1939(N) [Katablepharida(N), Katablepharidophyta(N), Katablepharidophycota(N), Katablepharidales(N,W)[A. 3]]

  • Familie Katablepharidaceae(N,W,O) [Kathablepharidae(N,W)]
    • Gattung Hatena N. Okamoto & I. Inouye, 2006(N,W,O)[7.1][19] mit Hatena arenicola[11]
    • Gattung Katablepharis Skuja, 1939(N,W,O)[7.1] [Kathablepharis Skuja, 1939(N,W)[7.1]] (Typusgattung)
      • Spezies Katablepharis hyalurus Skuja, 1939(W)[10.2]
      • Spezies Katablepharis japonica N. Okamoto & I. Inouye, 2005(N)
        • Stämme/Isolate NIES:1334 (Referenzstamm); BH56_185(N)
      • Spezies Katablepharis notonectoides Skuja, 1948(W)
      • Spezies Katablepharis oblonga Skuja(W)
      • Spezies Katablepharis ovalis Skuja, 1948(W)
      • Spezies Katablepharis phoenikoston Skuja, 1939(W)
      • Spezies Katablepharis remigera (N. Vørs, 1992) B. Clay & P. Kugrens, 2000(N,W,O) [Kathablepharis remigera (Vørs, 1992) Clay & Kugrens, 1999(N,W)[A. 4] bzw. 2000(O), Leucocryptos remigera N. Vørs, 1992(N,W,O)]
      • Spezies Katablepharis sp. POVA-MDc39(N)
        • Stamm POVA-MDc39(N)
      • Spezies Katablepharis sp. YP-2025a(N)
        • Stamm YP-2025a(N)
      • Spezies nicht zugewiesen
        • Stämme/Isolate 100148; CRE; plate94h11.b1; plate94h11.g1; plate94f12.b1; plate94f12.g1; …(N)
    • Gattung Leucocryptos Butcher, 1967(N,W,O)[7.1] mit Spezies Leucocryptos marina
    • Gattung Platychilomonas Larsen & Patterson, 1990(W,O)[7.1]
      • Spezies Platychilomonas psammobia J. Larsen & D. J. Patterson, 1990(W,O)
    • Gattung Roombia N. Okamoto, Chantangsi, A. Horák, B. S. Leander & P. J. Keeling, 2009(N,W,O)[7.1][5]
      • Spezies Roombia truncata N. Okamoto, Chantangsi, A. Horák, B. S. Leander & P. J. Keeling, 2009(N,W,O)
        • Stämme/Isolate ATCC:PRA-316 (Referenzstamm), …(N)
      • Spezies Roombia sp. NY0200(N)
        • Stamm NY0200(N)
    • Gattung und Spezies nicht zugewiesen
      • Stämme/Isolate StChRivDWTP22; CH1_5A_4; BBL1SCM10.21; HL5aSF10.85; HL5aSF10.02; AN0630S19; 020443; 020449; 020708; 040128; …(N)
  • Familie und Gattung nicht zugewiesen
    • Spezies Katablepharidophyta sp. 11W(N)
    • Spezies Katablepharidophyta sp. 17W(N)
    • Spezies Katablepharidophyta sp. 38W(N)
    • Spezies Katablepharidophyta sp. K7(N)
    • Spezies Katablepharidophyta sp. T2(N)
    • Spezies Katablepharidophyta sp. T4(N)
    • Spezies nicht zugewiesen
      • Stamm/Isolat Katablepharidophyta sp. isolate K4(N)
      • Stämme/Isolate PC09.F2_Roi_3; PC09.H7_Roi_1; PC11.H12_MdA_1; PC12.D1_Lia_1; PC07.B6_Lia_1; PC07.A3_Lia_1; …(N)

Die Gattung Spiromonas Skuja, 1939 gilt heute als ein Synonym von Cryptaulax (Neobodonida in Kinetoplastea) und wird nicht mehr den Katablephariden zugeordnet.(N)


N – National Center for Biotechnology Information, USA (NCBI)[22]
W – World Register of Marine Species (WoRMS)[1]
O – Ocean Biogeographic Information System (OBIS)[23]

Zusammenstellung der Synonyme nach zoologischer und botanischer Nomenklatur:

  • Familie: Katablepharidaceae/Kathablepharididae Vørs 1992/Okamoto & Inouye 2005
  • Ordnung: Katablepharidales/Kathablepharidida Okamoto & Inouye 2005
  • Klasse: Katablepharidophyceae/Kathablepharidea Okamoto & Inouye 2005
  • Phylum: Katablepharidophyta/Kathablepharida Okamoto & Inouye 2005
  1. Die Cryptomonaden sind eine Gruppe (Klade) von Flagellaten („Geißeltierchen“), die aus den phagotrophen Goniomonaden und die photosynthetischen Cryptomonaden bestehen.
  2. 1 2 Gemäß dem Internationalen Code der botanischen Nomenklatur (ICBN; heute Internationaler Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen, ICNafp; Code = Regelwerk) ist die Schreibweise des Gattungsnamens Kathablepharis falsch und wurde zu Katablepharis (mit der Vorsilbe altgriechisch κατά καθά katá kathá, deutsch abwärts, englisch downwards, wie in Katakombe) geändert. Gemäß dem Internationalen Code der zoologischen Nomenklatur (ICZN) wird jedoch die ursprüngliche Schreibweise beibehalten.[13.2] Der Unterschied in der Schreibweise betrifft ebenso alle höheren Taxa deren Namen von dieser Gattung abgeleitet ist: Der ICBN erkennt die Familie Katablepharidaceae, Ordnung Katablepharidales, Klasse Katablepharidophyceae und das Phylum (Abteilung) Katablepharidophyta an, während der ICZN die Familie Kathablepharididae, Ordnung Kathablepharidida, Klasse Kathablepharidea und das Pylum (Stamm) Kathablepharida anerkennt.[5.1]
  3. Katablepharidales ist laut NCBI ein Synonym für die Familie; der Suffix steht jedoch für zoologische (und prokaryotische) Ordnungen; der Rang wurde hier gemäß WoRMS korrigiert
  4. Die fehlerhafte NCBI-Autorenangabe „Krugens“ wurde an dieser Stelle gemäß WoRMS zu „Kugrens“ korrigiert

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 WoRMS:
  2. 1 2 Fabien Burki, Noriko Okamoto, Jean-François Pombert, Patrick J. Keeling: The evolutionary history of haptophytes and cryptophytes: phylogenomic evidence for separate origins. In: Proceedings of the Royal Society of London B: Biological Sciences. 279. Jahrgang, Nr. 1736, 1. Februar 2012, S. 2246–2254, doi:10.1098/rspb.2011.2301, PMID 22298847, PMC 3321700 (freier Volltext) (englisch).
  3. 1 2 Iker Irisarri, Jürgen F. H. Strassert, Fabien Burki: Phylogenomic insights into the origin of primary plastids. In: Systematic Biology. 71. Jahrgang, Nr. 1, Januar 2022, hdl:10261/260944, Epub 14. Mai 2021, S. 105–120, doi:10.1093/sysbio/syab036, PMID 33988690 (englisch).
  4. Marek Valt, Tomáš Pánek, Seda Mirzoyan, Alexander K. Tice, Robert E. Jones, Vít Dohnálek, Pavel Doležal, Jiří Mikšátko, Johana Rotterová, Pavla Hrubá, Matthew W. Brown, Ivan Čepička: Rare microbial relict sheds light on an ancient eukaryotic supergroup. In: Nature. 19. November 2025, ISSN 0028-0836, ResearchGate:397765357, doi:10.1038/s41586-025-09750-0, PMID 41261123 (englisch). Dazu:
  5. 1 2 3 Noriko Okamoto, Chitchai Chantangsi, Aleš Horák, Brian S. Leander, Patrick J. Keeling: Molecular Phylogeny and Description of the Novel Katablepharid Roombia truncata gen. et sp. nov., and Establishment of the Hacrobia Taxon nov. In: PLOS ONE, Band 4, Nr. 9, 17. September 2009, S. e7080; doi:10.1371/journal.pone.0007080, bibcode:2009PLoSO...4.7080O, PMC 2741603 (freier Volltext), PMID 19759916 (englisch).
    1. S. 172
  6. Valérie C. Reeb, Michael T. Peglar, Hwan Su Yoon, Jennifer Ruoyu Bai, Min Wu, Philip Shiu, Jessie L. Grafenberg, Adrian Reyes-Prieto, Susanne E. Rümmele, Jeferson Gross, Debashish Bhattacharya: Interrelationships of chromalveolates within a broadly sampled tree of photosynthetic protists. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. 53. Jahrgang, Nr. 1, Oktober 2009, S. 202–211, doi:10.1016/j.ympev.2009.04.012, PMID 19398025 (englisch).
  7. Sina M. Adl, David Bass, Christopher E. Lane, Julius Lukeš, Conrad L. Schoch, Alexey Smirnov, Sabine Agatha, Cedric Berney, Matthew W. Brown, Fabien Burki, Paco Cárdenas, Ivan Čepička, Lyudmila Chistyakova, Javier Del Campo, Micah Dunthorn, Bente Edvardsen, Yana Eglit, Laure Guillou, Vladimír Hampl, Aaron A. Heiss, Mona Hoppenrath, Timothy Y. James, Anna Karnkowska, Sergey Karpov, Eunsoo Kim, Martin Kolisko, Alexander Kudryavtsev, Daniel J. G. Lahr, Enrique Lara, Line Le Gall: Revisions to the Classification, Nomenclature, and Diversity of Eukaryotes. In: Journal of Eukaryotic Microbiology. 66. Jahrgang, Nr. 1, 2019, Epub: 26. September 2018, S. 4–119, doi:10.1111/JEU.12691, PMID 30257078, PMC 6492006 (freier Volltext) (englisch).
    1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 S. 83
  8. Eunsoo Kim, Linda E. Graham: EEF2 analysis challenges the monophyly of Archaeplastida and Chromalveolata. In: PLOS ONE. 3. Jahrgang, Nr. 7, 9. Juli 2008, S. e2621, doi:10.1371/journal.pone.0002621, PMID 18612431, PMC 2440802 (freier Volltext), bibcode:2008PLoSO...3.2621K (englisch).
  9. Eunsoo Kim, John M. Archibald: Ultrastructure and Molecular Phylogeny of the Cryptomonad Goniomonas avonlea sp. nov. In: Protist. 164. Jahrgang, Nr. 2, März 2013, ISSN 1434-4610, S. 160–182, doi:10.1016/j.protis.2012.10.002 (englisch).
  10. Brec Clay, Paul Kugrens: Systematics of the Enigmatic Kathablepharids, Including EM Characterization of the Type Species, Kathablepharis phoenikoston, and New Observations on K. remigera comb. nov. In: Protist, Band 150, Nr. 1, März 1999, S.6nbsp;643–65; doi:10.1016/S1434-4610(99)70008-8, PMID 10724518 (englisch).
    1. 1 2 S. 57
    2. 1 2 S. 55
    3. S. 43
    4. 1 2 S. 56
  11. 1 2 Mami Nomura, Ryoma Kamikawa, Ken-Ichiro Ishida: Fine Structure Observation of Feeding Behavior, Nephroselmis spp.-derived Chloroplast Enlargement, and Mitotic Processes in the Katablepharid Hatena arenicola. In: Protist, Band 171, Nr. 2, April 2020, S. 125714; doi:10.1016/j.protis.2020.125714 (englisch).
  12. Heinrich Leonhards Skuja: Beitrag zur Algenflora Lettlands II (Contribution to the algal flora of Latvia II.) In: Acta Horti Botanici Universitatis Latviensis, Band 11/12, 1939, S. 41–168; AlgaeBase:21696, WoRMS:235575.
  13. Naja Vørs: Ultrastructure and autecology of the marine, heterotrophic flagellate Leucocryptos marina (Braarud) Butcher 1967 (Katablepharidaceae/Kathablepharidae), with a discussion of the genera Leucocryptos and Katablepharis/Kathablepharis. In: European Journal of Protistology, Band 28, Nr. 4, 20. November 1992, S. 369–389; doi:10.1016/S0932-4739(11)80001-5 (englisch).
    1. 1 2 S. 384
    2. S. 370
  14. Thomas Cavalier-Smith: The Protozoan Phylum Opalozoa. In: Journal of Eukaryotic Microbiology. 40. Jahrgang, Nr. 5, 1993, S. 609–615, doi:10.1111/j.1550-7408.1993.tb06117.x (englisch).
  15. Thomas Cavalier-Smith: Kingdom Protozoa and Its 18 Phyla. In: Microbiological Reviews. 57. Jahrgang, Nr. 4, 1993, S. 953–994, doi:10.1128/mr.57.4.953-994.1993, PMID 8302218, PMC 372943 (freier Volltext) (englisch).
  16. Thomas Cavalier-Smith: Amoeboflagellates and Mitochondrial Cristae in Eukaryote Evolution: Megasystematics of the New Protozoan Subkingdoms Eozoa and Neozoa. In: Archiv für Protistenkunde. 147. Jahrgang, Nr. 3–4, April 1997, S. 237–258, doi:10.1016/S0003-9365(97)80051-6 (englisch).
    1. S. 246
  17. Thomas Cavalier-Smith: Organelles, Genomes and Eukaryote Phylogeny: An Evolutionary Synthesis in the Age of Genomics. Hrsg.: Robert P. Hirt, David S. Horner (= Systematics Association special volume 68). CRC Press, 2004, ISBN 0-415-29904-7, Chromalveolate Diversity and Cell Megaevolution: Interplay of Membranes, Genomes and Cytoskeleton, S. 86–126 (englisch, google.com).
    1. S. 77
  18. Noriko Okamoto, Isao Inouye: The Katablepharids are a Distant Sister Group of the Cryptophyta: A Proposal for Katablepharidophyta Divisio Nova/Kathablepharida Phylum Novum Based on SSU rDNA and Beta-Tubulin Phylogeny. In: Protist. 156. Jahrgang, Nr. 2, 18. August 2005, S. 163–179, doi:10.1016/j.protis.2004.12.003, PMID 16171184 (englisch).
    1. S. 172–173
  19. 1 2 Noriko Okamoto, Isao Inouye: Hatena arenicola gen. et sp. nov., a Katablepharid Undergoing Probable Plastid Acquisition. In: Protist, Band 157, Nr. 4, 14. Oktober 2006, S. 401–419; doi:10.1016/j.protis.2006.05.011, PMID 16891155 (englisch).
  20. Thomas Cavalier-Smith, Ema E. Chao, Rhodri Lewis: Multiple origins of Heliozoa from flagellate ancestors: New cryptist subphylum Corbihelia, superclass Corbistoma, and monophyly of Haptista, Cryptista, Hacrobia and Chromista. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. 93. Jahrgang, Dezember 2015, S. 331–362, doi:10.1016/j.ympev.2015.07.004, PMID 26234272 (englisch).
    1. 344
  21. Michael D. Guiry: How many species of algae are there? A reprise. Four kingdoms, 14 phyla, 63 classes and still growing. In: Journal of Phycology. 60. Jahrgang, Nr. 2, 21. Januar 2024, S. 214–228, doi:10.1111/jpy.13431 (englisch).
    1. S. 7
  22. NCBI Taxonomy Browser: Kathablepharidacea, Details: Kathablepharidacea Skuja, 1939 (order). Dazu:
  23. OBIS: Katablepharidaceae Family.
Verwandtschaftsbeziehungen zwischen 00Katablephariden und eng verwandten Protisten.[2][3][4]00
  
 HTSAR 
 TSAR 

SAR


   

Telonemia*



 Haptista 

Centroplasthelida*


   

Haptophyta*




 CAM 
 Archaeplastida 
  

Chloroplastida
(Grünalgen & Landpflanzen)


   

Glaucophyta



  

Picozoa*
(Biliphyten)


  

Rhodophyta


   

Rhodelphidia





 Pancryptista 

Microheliella


 Cryptista 

Palpitomonas*


  

Cryptomonada*


   

Kathablepharida*







Vorlage:Klade/Wartung/Style

CAM: Cryptista, Archaeplastida, Microheliella