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Kasper Kalkenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kasper Kalkenberg
Voller Name Kasper Ågheim Kalkenberg
Verband Norwegen Norwegen
Geburtstag 27. Mai 2005 (21 Jahre)
Karriere
Verein Skonseng UL
Debüt im IBU-Cup 4. Dezember 2025
IBU-Cup-Siege 1 Staffelsieg
Debüt im Weltcup 21. März 2025
Status aktiv
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 8 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
SJWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Biathlon-Europameisterschaften
Gold 2026 Sjusjøen Staffel
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2023 Schtschutschinsk Jugend-Sprint
Gold 2023 Schtschutschinsk Jugend-Mixed-Staffel
Bronze 2023 Schtschutschinsk Jugend-Staffel
Gold 2024 Otepää Jugend-Sprint
Gold 2024 Otepää Jugend-Massenstart
Gold 2024 Otepää Jugend-Staffel
Silber 2024 Otepää Jugend-Einzel
Silber 2024 Otepää Jugend-Mixed-Staffel
Gold 2025 Östersund Massenstart
Gold 2025 Östersund Staffel
Silber 2025 Östersund Einzel
Gold 2026 Arber Massenstart
Silber 2026 Aber Mixed-Staffel
Silber 2026 Aber Staffel
Bronze 2026 Aber Sprint
 Sommerbiathlon-Junioren-WM
Bronze 2024 Otepää Verfolgung
letzte Änderung: 10. März 2026

Kasper Ågheim Kalkenberg (* 27. Mai 2005) ist ein norwegischer Biathlet. Mit acht Weltmeistertiteln und insgesamt 15 Medaillen ist er der erfolgreichste Teilnehmer bei Juniorenweltmeisterschaften. 2026 wurde er Europameister mit der Männerstaffel.

Kasper Kalkenberg ist der jüngere Bruder der Biathletin und Olympiateilnehmerin Emilie Kalkenberg und wuchs wie seine Schwester in Mo i Rana in der Nähe des Polarkreises auf. Sein internationales Debüt gab er im Februar 2023 bei den Jugendweltmeisterschaften im kasachischen Schtschutschinsk und sicherte sich im Sprint trotz dreier Schießfehler sofort die Goldmedaille. Auch mit der Mixedstaffel gewann er den Titel, obwohl die Mannschaft bei schwierigen Bedingungen zwischenzeitlich bereits über drei Minuten Rückstand auf die Spitze hatte. In der Folgesaison nahm der Norweger ebenfalls nur am Saisonhöhepunkt teil und krönte sich mit seinen Siegen in Sprint, Massenstart und Staffel sowie den Silbermedaillen in Einzel und Mixedstaffel zum mit Abstand erfolgreichsten Athleten der Meisterschaften. Im August 2024 gehörte Kalkenberg zum norwegischen Aufgebot bei der Sommerbiathlon-Junioren-WM und gewann hinter Witalij Mandsyn und Sivert Gerhardsen die Bronzemedaille im Verfolgungsrennen. 2025 startete er schließlich erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften der älteren Jahrgänge, gewann hinter Landsmann Gerhardsen Silber im Einzel sowie zwei weitere Goldmedaillen im Massenstart und mit der Staffel. Mit diesen Platzierungen qualifizierte er sich als punktbester Athlet der Meisterschaften für das Saisonfinale des Weltcups in Oslo und trat im Sprint an, den er nach drei Schießfehlern auf Platz 83 abschloss und damit die Qualifikation für die Verfolgung verpasste.

Für die Saison 2025/26 behielt Kalkenberg seinen Platz im U-23-Kader des norwegischen Verbandes, entschied sich aber – gleichfalls wie seine Schwester Emilie – dazu, den Platz auszuschlagen und die Saisonvorbereitung privat durchzuführen.[1] Kalkenberg selbst begründete seine Entscheidung mit zu anspruchsvollen Trainingseinheiten in der Nationalmannschaft und dass es „(…) viele Wege (gebe), gut zu werden“.[2] Dank starker Leistungen in den Vorbereitungsrennen gab der Norweger trotzdem im Dezember 2025 seinen Einstand im IBU-Cup und erreichte schnell erste Top-10-Platzierungen sowie im Einzelwettkampf von Ridnaun seinen ersten Podestplatz. Ein weiteres Podest ließ er mit dem dritten Rang im Verfolger am Arber folgen, sodass er für die Ende Januar 2026 stattfindenden Europameisterschaften in Sjusjøen nominiert wurde. In Sprint und Verfolgung lief Kalkenberg dort zu den Rängen zehn und acht, mit der Männerstaffel gewann er an der Seite von Sivert Gerhardsen, Martin Nevland und Isak Leknes Frey die Goldmedaille.

Weltcupplatzierungen

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Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 
2. Platz 
3. Platz 
Top 10 
Punkteränge 
Starts 1   1
Stand: 31. Januar 2026

Juniorenweltmeisterschaften

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Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfol-
gung
Massen-
start
Staffel Mixed-
Staffel
Jahr Ort Altersklasse
2023 Schtschutschinsk Jugend (U19) 10. 1. 4. N/A 3. 1.
2024 Otepää Jugend (U19) 2. 1. N/A 1. 1. 2.
2025 Östersund Junioren (U22) 2. 4. 1. 1. 4.
2026 Arber Junioren (U21) 9. 3. 1. 2. 2.
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 1. Feb. 2026  Sjusjøen (EM) Staffel 1

Einzelnachweise

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  1. Slik blir landslagene i skiskyting for 25/26-sesongen. skiskyting.no, abgerufen am 1. Februar 2026 (norwegisch).
  2. "I wanted to stay in control" : Kasper Kalkenberg explains his decision to train outside the Norwegian national team. nordicmag.info, abgerufen am 1. Februar 2026 (englisch).