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Joseph Sonnabend

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Joseph Adolph Sonnabend (geb. 6. Januar 1933, Johannesburg, Südafrika; gest. 24. Januar 2021) war ein südafrikanischer Arzt, Wissenschaftler und HIV/AIDS-Forscher, der sich durch seine Pionierarbeit in der gemeindebasierten Forschung, die Verbreitung von Safer Sex zur Infektionsprävention und ein frühes multifaktorielles AIDS-Modell auszeichnete.[1][2]

Als einer der ersten Ärzte, der bei seinen homosexuellen Patienten die Immunschwäche erkannte, die später als AIDS bekannt werden sollte, behandelte er in den 1980er und 1990er Jahren Hunderte HIV-Positive. Auf dem Höhepunkt der AIDS-Krise war Sonnabend maßgeblich an der Gründung mehrerer AIDS-Organisationen beteiligt, darunter die AIDS Medical Foundation (heute amfAR),[1][2] die gemeinnützige Community Research Initiative (heute ACRIA),[1][2][3] die Pionierarbeit in der gemeinschaftsbasierten Forschung leistete,[4] die erste PWA-Gesundheitsgruppe und einen weitgehend anerkannten Buyers’ Club (Käuferclub).[5]

Sonnabend geriet in die Kritik, weil er sich dafür aussprach, dass schwule Männer ihr Sexualverhalten ändern sollten, um sexuell übertragbare Infektionen zu vermeiden, anstatt – wie von der Gay Men’s Health Crisis und anderen Organisationen der schwulen Community befürwortet – einfach weniger Sexualpartner zu haben. Zudem stellte er die Hypothese auf, dass ein multifaktorielles Kausalitätsmodell auch einen Zeitraum nach der Entdeckung von HIV einschließt.[1] Er wurde weithin als wegweisender und mitfühlender Kliniker und Forscher respektiert.[2]

Mount Sinai School of Medicine, wo Sonnabend Anfang der 1970er Jahre als außerordentlicher Professor tätig war.

Sonnabend wurde am 6. Januar 1933 in Johannesburg, Südafrika, geboren und wuchs in Bulawayo, Südrhodesien (heute Simbabwe) auf. Seine Mutter war Ärztin, sein Vater Soziologe. Beide Eltern waren jüdische Einwanderer aus Europa.[6][1][7]

Er absolvierte eine Facharztausbildung im Bereich Infektionskrankheiten an der Witwatersrand-Universität in Johannesburg und am Royal College of Physicians of Edinburgh.[1][8] Während der 1960er forschte er am National Institute for Medical Research in London unter Alick Isaacs, einem Pionier der Interferonforschung.[2]

Anfang der 1970er Jahre zog Sonnabend nach New York City, um als außerordentlicher Professor an der Mount Sinai School of Medicine zu arbeiten. Nachdem sein Forschungsstipendium für Interferon ausgelaufen war, war er am Kings County Hospital Center tätig und leitete die Fort- und Weiterbildung im Büro für Geschlechtskrankheitenbekämpfung (Continuing Medical Education at the Bureau of VD Control) des New Yorker Gesundheitsamtes (New York City Department of Health and Mental Hygiene).[1][2] 1978 eröffnete er eine Privatklinik für sexuell übertragbare Infektionen in Greenwich Village,[2] für die er sich einen hervorragenden Ruf erwarb.[3]

Sonnabend starb am 24. Januar 2021 im Wellington Hospital in London an den Folgen eines Herzinfarkts, den er drei Wochen zuvor erlitten hatte.[6][9]

Frühe AIDS-Arbeit

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Sonnabend war einer der ersten Ärzte, der bei seinen homosexuellen Patienten die Immunschwäche bemerkte, die später als AIDS bekannt werden sollte. Seine Kenntnisse in Mikrobiologie, Virologie und Infektionskrankheiten,[1][2] sowie seine vorherige Erfahrung in der Behandlung immungeschwächter Transplantationspatienten[2] ermöglichten es ihm, einige der ersten AIDS-Forschungen durchzuführen, oft auf eigene Kosten und unabhängig von staatlichen Stellen, die nur zögerlich auf die Epidemie reagierten,[2] 1983 war er Gründungsherausgeber einer der ersten AIDS-Fachzeitschriften, AIDS Research[2] (ab 1986: AIDS Research and Human Retroviruses, nachdem Sonnabend von der Zeitschrift entlassen worden war).[2][3]

Multifaktorielles Modell von AIDS

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Vor der Identifizierung von HIV als Ursache von AIDS im Jahr 1984 führten Sonnabends Untersuchungen zu der Annahme, dass AIDS bei homosexuellen Männern durch mehrere Faktoren, darunter das Epstein-Barr-Virus und wiederholte Exposition gegenüber dem Cytomegalovirus und Sperma, verursacht werden könnte.[1][10] Diese Annahme stand im Widerspruch zur Ansicht, dass wahrscheinlich ein einzelner Erreger verantwortlich sei, was Sonnabend jedoch nicht ausschloss.[11]

Sonnabends „multifaktorielles Modell“ („multifactorial model“) veranlasste ihn bereits früh in der beginnenden Pandemie zu der Annahme, dass häufiger ungeschützter Analverkehr das Risiko für das erhöhte, was später als AIDS bekannt werden sollte.[12] Dies war die Inspiriation zu der Broschüre How to Have Sex in an Epidemic,[1][2] welche unter Sonnabends Anleitung 1983 von zwei seiner Patienten, Michael Callen und Richard Berkowitz, verfasst wurde.[2][13] Damals stießen Versuche, das Sexualverhalten zu ändern und die Verwendung von Kondomen beim homosexuellen Sex zu empfehlen, auf Kritik von vielen prominenten Persönlichkeiten der schwulen Community.[1][7] Später wurden Sonnabends Empfehlungen bezüglich Kondomen als grundlegend für die HIV-Prävention anerkannt.[14]

Rolle bei der Gründung von AIDS-Organisationen

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Um seine Forschung und die anderer Wissenschaftler zu finanzieren – und weil die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) seine Expertise ignorierte und kein Interesse an seiner Unterstützung zeigte[2] —wandte sich Sonnabend an seine Freundin Mathilde Krim und bat sie um finanzielle Hilfe. Gemeinsam mit Krim und anderen gründete er 1983 die AIDS Medical Foundation (AMF).[1][2][4] Diese Organisation wurde später zu amfAR, The Foundation for AIDS Research, einer der weltweit führenden gemeinnützigen Organisationen zur Förderung von HIV/AIDS-Forschung, -Prävention und -Aufklärung.[2]

Pneumocystis-pneumonia-Zysten aus bronchoalveolärer Lavage, gefärbt mit Toluidinblau 0.

Als Pionier der gemeindebasierten Forschung in Ermangelung effektiver staatlicher Bemühungen,[2][3][4] war Sonnabend 1987 auch an der Gründung der gemeinnützigen Community Research Initiative (CRI, später CRIA, dann ACRIA) in New York beteiligt.[1][2][3][5] Zu den frühen Erfolgen der CRI gehörte eine Studie, die zur Zulassung von inhalativem Pentamidin zur Prävention von Pneumocystis-Pneumonie, einer häufigen AIDS-assoziierten Infektion, beitrug.[4][15] Sonnabend war Medical Director der CRI/CRIA bis 1996.[3]

Sonnabend beschäftigte sich besonders mit den ethischen Fragen der AIDS-Krise,[1][2] und erhielt 1983 zusammen mit seinen Koautoren den Nellie-Westerman-Preis für ethische Forschung für den Artikel „Confidentiality, Informed Consent and Untoward Social Consequences in Research on a 'New Killer Disease' (AIDS)“ („Vertraulichkeit, informierte Einwilligung und unerwünschte soziale Folgen in der Forschung zu einer ‚neuen Killerkrankheit‘“) in der Fachzeitschrift Clinical Research. Er schrieb darüber, wie die AIDS-Krise eine „persönlichere“ („more intimate“) Art der Behandlung erforderte;[16] Krim beschrieb ihn als „den einzigen Arzt, den ich kenne, der zu jeder Beerdigung geht“ („he’s the only doctor I know who goes to every funeral“).[3]

Diese Besorgnis veranlasste ihn 1986 zur Gründung der PWA Health Group zusammen mit Michael Callen und Thomas Hannan.[5][17] Diese gemeinnützige Organisation war der erste und größte offiziell anerkannte Käuferclub für AIDS-Medikamente,[5] und hatte zum Ziel, den Zugang zu vielversprechenden, aber noch nicht von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassenen AIDS-Therapien zu erweitern. Die PWA Health Group entwickelte sich zu einer wichtigen Quelle für Aufklärung und Interessenvertretung im Bereich der AIDS-Behandlung. Im Jahr 2000 fusionierte die PWA Health Group mit Direct Aids Alternative Information Resources (DAAIR),[5] doch die fusionierte Organisation wurde 2003 aufgelöst und im Juli des folgenden Jahres durch den New York Buyers’ Club ersetzt.[18][19]

Als hochangesehener Arzt war Sonnabend bekannt für seinen Einsatz für die Rechte seiner Patienten. Er scheute sich nicht, die etablierte Wissenschaft zu kritisieren, wenn er der Ansicht war, dass sie die Interessen der Patienten nicht an erste Stelle setzte. Oftmals widersprach er der gängigen Meinung zu AIDS.[1][3]

Ansichten zur AIDS-Behandlung und ihren Ursachen

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AZT in orale, injizerbarer Form und als Zäpfchen

Ende der 1980er-Jahre kritisierte Sonnabend die Anwendung von Zidovudin (AZT) als Monotherapie bei asymptomatischen HIV-positiven Personen, da er die klinische Evidenz für unzureichend hielt. Dennoch verschrieb er das Medikament in Kurzzeittherapien für Patienten mit Anzeichen erhöhter Interferonwerte, da er annahm, dass diese eine wichtige Rolle in der Pathogenese spielen und durch AZT kontrolliert werden könnten.[20] 2006 äußerte er die Ansicht, dass hohe AZT-Dosen Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre „Tausende von Menschenleben gekostet“ („killed thousands“) hätten.[21]

Bis Ende der 1990er-Jahre beharrte Sonnabend darauf, dass die Frage nach den Ursachen von AIDS „weiterhin ungeklärt“ („remained open“) sei und viele Faktoren eine Rolle spielen könnten.[1][22][23] Dies veranlasste einige Forscher und Aktivisten, ihn mit den „AIDS-Leugnern“ („AIDS denialists“) in Verbindung zu bringen, die jegliche Beteiligung von HIV an AIDS bestreiten – ein Vorwurf, den Sonnabend zurückwies:

„Ich war etwas überrascht, mich außen vor zu sehen. Ich hatte eher gedacht, ich verkörperte eine Art akademische Vorsicht, die ich für selbstverständlich und normal hielt. Ich war immer der Überzeugung, meine Kritik sei berechtigt und nicht radikal.“[24]

Seine unkonventionellen Ansichten zu den Ursachen und der Behandlung von AIDS führten zu Vorwürfen der Kunstfehler („Medical malpractice“); er sagt, er sei von etablierten Wissenschaftlern gemieden und ihm seien Fördermittel verweigert worden.[3]

Sonnabend setzte sich früh für die antiretrovirale Kombinationstherapie ein, die er zahlreichen Patienten verschrieb. Er lehnte jedoch die frühen US-amerikanischen Leitlinien, die eine Behandlung im Frühstadium der HIV-Infektion empfahlen (bekannt als „früh und hart behandeln“ – „hit early, hit hard“), entschieden ab.[16][25]

Die Auswirkungen moderner Medikamente trugen dazu bei, Sonnabends Ansichten zur Entstehung von AIDS zu verändern, sodass er schließlich behauptete: „Die Beweislage spricht nun stark für eine Beteiligung von HIV“ („the evidence now strongly supports a role for HIV“).[21] Dennoch widersprach er weiterhin dem wissenschaftlichen Konsens und vertrat die Ansicht, dass HIV-Infizierte nur dann an AIDS erkranken, wenn sie Kofaktoren wie anderen Viren und Bakterien ausgesetzt sind. Er vermutete, dass HIV bei vielen Menschen latent vorhanden ist und keine ausreichende Immunantwort auslöst, um ein positives Antikörpertestergebnis (Serokonversion) zu erzielen.[3][21]

Weitere kontroverse Ansichten

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In den 1980er Jahren kritisierte Sonnabend Aktivisten, die seiner Meinung nach die Bedrohung durch eine heterosexuelle AIDS-Epidemie in Amerika übertrieben darstellten, was zu einem Zerwürfnis und schließlich zu seinem Rücktritt von der AMF führte.[26] Er äußerte zudem die Vermutung, dass ein Großteil der Mittel zur Bekämpfung von AIDS in Afrika zweckentfremdet worden sei:

„AIDS-Medikamente und Präventionskampagnen sind wichtig, aber nicht die alleinige Lösung. Wir brauchen sauberes Wasser und angemessene Sanitäranlagen. Wir müssen die Ernährungssituation verbessern. Wir brauchen eine grundlegende Gesundheitsinfrastruktur. Wir müssen wirksame Medikamente gegen Malaria und Tuberkulose entwickeln und sie allen Bedürftigen zugänglich machen.“[27]

Beurteilungen von Sonnabends Karriere

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Trotz seiner unkonventionellen und oft kontroversen Ansichten sind etablierte AIDS-Forscher in den letzten Jahren weniger kritisch gegenüber Sonnabend geworden und würdigen sein Engagement als Arzt und Fürsprecher der Patienten. Laut Anthony Fauci, dem Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases:

„Er ist einer der wahren Kämpfer im Kampf gegen HIV. Er ist ein Vorbild für die tatsächliche Umsetzung von Pflege in die Patientenversorgung. Was die Kontroverse um seine Arbeit betrifft, so denke ich, dass die meisten letztendlich zustimmen würden, dass seine Beiträge positiv waren. Er ist ein herausragender Mann.“[28]

Im Jahr 2005 beendete er seine ärztliche Tätigkeit und zog nach London.[1][16] Am Welt-AIDS-Tag desselben Jahres wurde ihm der Red Ribbon Leadership Award der National HIV/AIDS Partnership verliehen.[1] Im Jahr 2000 wurde er von amfAR als einer der ersten Preisträger des Award of Courage ausgezeichnet:[1]

„Joseph Sonnabend, MD, leistete in Jahren, in denen der Kampf gegen AIDS ein einsames und undankbares Unterfangen war, herausragende Beiträge. Er konzipierte gemeindebasierte klinische Studien zu einer Zeit, als es nur wenige Präzedenzfälle für solche Forschung gab, und er bewies in praktisch allen anderen mit AIDS zusammenhängenden Handlungsfeldern ethische und professionelle Führungsstärke.“[29]

Sonnabend war homosexuell, obwohl er in seinen Zwanzigern zwei Söhne zeugte und zeitweise verheiratet war.[6][3]

Seine Schwester, Yolanda Sonnabend (1935–2015), war Bühnenbildnerin und Künstlerin.[30] Ihre Beziehung wurde 2015 in dem Film „Some Kind of Love“ („Eine Art Liebe“) dokumentiert.[31][32]

Er komponierte sein ganzes Leben lang Musik und sprach 2018 in der Radiosendung Outlook des BBC World Service über seine Musik.[33]

Er starb im Januar 2021 „nach längerer Krankheit“ („after extensive health challenges“).[34] und eine Trauerfeier wurde am 12. April 2021 in der Judson Memorial Church in Manhattan veranstaltet, bei dem unter anderem von Sonnabend komponierte Musik erklang und Ivy Kwan Arce, Sean Strub, Kyle Clifford, Rebecca Jordan-Young, Rebecca Pringle Smith, Jack Warner, Ash Kotak und Miriam Lewis Sabin Trauerreden hielten.[34][35]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Joseph A. Sonnabend Papers, 1963–2004. New York Public Library, 2008, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch). id=MssCol 6223
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 2000 Honoring with Pride: Joseph Sonnabend, M.D. amfAR, The Foundation for AIDS Research, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Sean Strub: The Good Doctor. In: POZ. 1998, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  4. 1 2 3 4 Celia Farber: AIDS: Words from the Front. In: Spin, April 1989, vol.5, is. 1 google books ISSN 0886-3032
  5. 1 2 3 4 5 Howard Lune: Urban Action Networks: HIV/AIDS and Community Organizing in New York City. Rowman & Littlefield 2007. ISBN 978-0-7425-4084-2 53–54, 106–107. archive.org
  6. 1 2 3 Emily Langer: Joseph Sonnabend, pioneering AIDS physician, dies at 88. In: The Washington Post. 28. Januar 2021 (englisch).
  7. 1 2 Bruce Nussbaum: The Clap Doctor. Exzerpt aus: Good Intentions; How big business and the medical establishment are corrupting the fight against AIDS. archive.org Atlantic Monthly Press 1990. ISBN 0-87113-385-7
  8. Elinor Burkett: The Queen of AZT: To our only weapon against AIDS, Margaret Fischl owes Everything: Her fame and her infamy. In: The Miami Herald. 23. September 1990, archiviert vom Original am 18. August 2006 (englisch).
  9. Brody Levesque: Pioneering South African AIDS researcher Joseph Sonnabend dies at 88. In: Los Angeles Blade. 25. Januar 2021, abgerufen am 25. Januar 2021 (englisch).
  10. Joseph Sonnabend, Steven S. Witkin, David T. Purtilo: Acquired immunodeficiency syndrome, opportunistic infections, and malignancies in male homosexuals. A hypothesis of etiologic factors in pathogenesis. In: Journal of the American Medical Association. (JAMA) vol. 249, is. 17; 6. Mai 1983: S. 2370–74. pmid=6300480 doi=10.1001/jama.1983.03330410056028
  11. Harold M. Schmeck, Jr.: New theory given for cause of AIDS. In: The New York Times. 20. November 1983 (englisch).
  12. Joseph Sonnabend, Steven S. Witkin, David T. Purtilo: A multifactorial model for the development of AIDS in homosexual men. In: Annals of the New York Academy of Sciences. vol. 437, is. 437; 1984: S. 177–183. pmid=6100000 doi=10.1111/j.1749-6632.1984.tb37134.x bibcode=1984NYASA.437..177S s2cid=22801074
  13. Joseph Sonnabend: The relationship of the origins of the proposal for safe sex in AIDS to the multifactorial theory. Archiviert vom Original am 3. März 2016; abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  14. Lawrence D., M.D. Mass: Dr. Joseph Sonnabend and the Battlefield of AIDS. In: HuffPost.com. 28. Juli 2014, abgerufen am 25. Januar 2021 (englisch).
  15. Richard Jefferys: A Long Road Traveled: Conflicts, Community and Clinical Trials. ACRIA, republished by TheBody.com, 2001, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  16. 1 2 3 Bob Huff: Treating HIV is Rarely an Emergency: An Interview with Joseph Sonnabend. In: Gay Men’s Health Crisis (GMHC Treatment Issues), vol. 19, is. 9–11 Sep–Nov. 2005, S. 10–5, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch, PMID 16541506).
  17. Sean Strub: Body Counts: A Memoir of Politics, Sex, AIDS, and Survival. Simon and Schuster 14. Januar 2014: S. 178. google books ISBN 978-1-4516-6197-2
  18. June 24: NYBC 5th Anniversary Birthday Party! New York Buyers’ Club, 10. Juni 2009, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  19. New York buyers club to open for people with AIDS (12831). In: Advocate.com. 19. Juni 2004, abgerufen am 25. Januar 2021 (englisch).
  20. Joseph Sonnabend: Remembering the original AZT trial. In: POZ. 29. Januar 2011, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  21. 1 2 3 Bob Lederer: Dead Certain? In: POZ. April. 2006, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  22. Joseph Sonnabend: ‘The Duesberg phenomenon’: what does it mean?. In: Science, vol. 267, is. 5195; 13. Januar 1995: S. 159. pmid=7880263 doi=10.1126/science.7880263 s2cid=41611784
  23. Joseph Sonnabend: Fact and speculation about the cause of AIDS. In: AIDS Forum. 1989, archiviert vom Original am 6. Januar 2011; abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  24. I was kind of surprised to find myself on the outside. I had rather thought that I represented a kind of academic caution that I took for granted to be the norm. I always believed my criticisms were reasonable and not radical. Sean Strub: The Good Doctor. In: POZ. 1998, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  25. Colman Jones: Has AIDS been beaten? In: Now On. 8. Januar 1997, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  26. Celia Farber: Fatal Distraction. In: Spin. 1992, archiviert vom Original am 6. Januar 2011; abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  27. There’s a place for AIDS drugs and prevention campaigns, but it’s not the only answer. We need to roll out clean water and proper sanitation. Do something about nutrition. Put in some basic health infrastructure. Develop effective drugs for malaria and TB, and get them to everyone who needs them. Rian Malan: Megadeath and Megahype: The numbers for AIDS in Africa don't add up. 6. Januar 2002, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  28. He is one of the true soldiers in the war against HIV. He is a model for a real translation of care to the patient. In terms of the controversy surrounding his work, I think, in general, at the end of the day, most would agree that his contributions have been positive. He is an outstanding man. Sean Strub: The Good Doctor. In: POZ. 1998, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  29. Joseph Sonnabend, M.D., made Olympian contributions to the fight against AIDS during years when this was a lonely and thankless endeavor. He designed community-based clinical trials when there were few precedents for such research, and he displayed ethical and professional leadership in virtually every other AIDS-related field of action. 2000 Honoring with Pride: Joseph Sonnabend, M.D. amfAR, The Foundation for AIDS Research, abgerufen am 26. Juli 2014 (englisch).
  30. Some Kind of Love: Thomas Burstyn. In: Exclaim! 12. Juni 2015 (englisch).
  31. Some Kind of Love. In: Cloud South Films. 16. Juni 2015, abgerufen am 25. Januar 2021 (englisch).
  32. I Treated New York’s First AIDS Patients. In: BBC World Service. 3. Juli 2018 (englisch).
  33. 1 2 David Kirschenbaum, Sean Strub: Joseph Sonnabend, MD, Will Be Celebrated at April 12 Memorial in New York City. In: Poz. 9. April 2025, abgerufen am 10. April 2025 (englisch).
  34. Donna Aceto: Dr. Joseph Sonnabend, HIV/AIDS pioneer, memorialized at Judson. In: gaycitynews.com. 14. April 2025, abgerufen am 19. Oktober 2025 (englisch).