Jinhan
| Korea zum Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. | |
|---|---|
| Koreanisches Alphabet: | 진한 |
| Hanja: | 辰韓 |
| Revidierte Romanisierung: | Jinhan |
| McCune-Reischauer: | Chinhan |
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„Han“ (韓) war die Transkription des Ethnonyms, mit welchem sich die Bevölkerung des südlichen Koreas identifizierte. „Han“ bedeutet „groß“ im vormodernen Koreanisch.
Jinhan entstand nach der Zerstörung Go-Joseons im Jahr 108 v. Chr. und nutzten laut der Wei Shu Pferden und Kühe als Zugtiere und unterschieden sich somit von den Mahan im Westen.[1]
Eine Aussage im Werk Geschichte der Nördlichen Dynastien besagt, dass Jinhan von Migranten aus dem ehemaligen Go-Joseon gegründet wurde, die aufgrund innenpolitischer Unruhen aus der Qin-Dynastie geflohen waren. Jedoch ist die Aussage unbelegbar.[2]
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ John Whitman: Northeast Asian Linguistic Ecology and the Advent of Rice Agriculture in Korea and Japan. In: Rice. Band 4, Nr. 3, Dezember 2011, ISSN 1939-8433, S. 149–158, doi:10.1007/s12284-011-9080-0 (springeropen.com [abgerufen am 30. Januar 2025]).
- ↑ Korean history in maps: from prehistory to the twenty-first century. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-09846-6.