Jessica Hull
| Jessica Hull | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 22. Oktober 1996 (30 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Albion Park, Australien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 172 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 52 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Mittelstreckenlauf | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Pete Julian | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 22. September 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Jessica Hull (* 22. Oktober 1996 in Albion Park, New South Wales) ist eine australische Leichtathletin, die sich auf den Mittel- und Langstreckenlauf spezialisiert hat. Sie ist Inhaberin des Weltrekordes über 2000 Meter und gewann 2024 eine olympische Silbermedaille über 1500 Meter.
Sportliche Laufbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erste internationale Erfahrungen sammelte Jessica Hull im Jahr 2014, als sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Eugene in 9:08,85 min den siebten Platz im 3000-Meter-Lauf belegte. Im Jahr darauf erreichte sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2015 in Guiyang nach 23:11 min Rang 69 im U20-Rennen und begann im Herbst ein Studium an der University of Oregon in Eugene, bevor sie 2018 NCAA-Meisterin im 1500-Meter-Lauf wurde. 2019 qualifizierte sie sich über diese Distanz für die Weltmeisterschaften in Doha und gelangte dort bis ins Halbfinale, in dem sie mit neuer Bestleistung von 4:01,80 min ausschied. 2021 nahm sie an den Olympischen Spielen in Tokio teil und erreichte dort mit neuem Ozeanienrekord von 3:58,81 min das Finale und klassierte sich dort mit 4:02,63 min auf dem elften Platz.
2022 verbesserte sie den Ozeanien-Hallenrekord über die Meile auf 4:24,06 min und kurz zuvor verbesserte sie die australische Bestmarke über 3000 Meter in der Halle auf 8:39,79 min. Sie startete dann im März über diese Distanz bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad und belegte dort in 8:44,97 min Rang sechs. Im Mai wurde sie beim British Grand Prix in 4:03,42 min Zweite über 1500 Meter und zuvor gelangte sie bei der Doha Diamond League mit 8:40,97 min auf Rang drei über 3000 Meter. Anfang Juli verbesserte sie den Ozeanienrekord über die Meile auf 4:19,89 min und löste damit Linden Hall als Rekordhalterin ab. Bei den Weltmeisterschaften in Eugene belegte sie mit 4:01,82 min im Finale den siebten Platz über 1500 Meter und anschließend wurde sie bei den Commonwealth Games in Birmingham in 4:07,31 min Achte. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2023 in Bathurst gewann sie in 23:26 min gemeinsam mit Oliver Hoare, Stewart McSweyn und Abbey Caldwell die Bronzemedaille in der Mixed-Staffel hinter den Teams aus Kenia und Äthiopien. Kurz darauf siegte sie in 4:07,11 min über 1500 Meter beim Maurie Plant Meet – Melbourne und im Juni wurde sie bei der Golden Gala Pietro Mennea in 3:57,29 min Dritte. Auch bei den Bislett Games wurde sie in 4:18,24 min Dritte über die Meile und im August belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 3:59,54 min im Finale über 1500 Meter den siebten Platz. Zudem kam sie über 5000 Meter mit 15:15,89 min nicht über den Vorlauf hinaus. 2024 belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit neuem Ozeanienrekord von 8:24,39 min den vierten Platz über 3000 Meter. Im Mai wurde sie bei der Doha Diamond League in 4:00,84 min Zweite über 1500 Meter und auch beim Prefontaine Classic wurde sie in 3:55,97 min Zweite. Daraufhin wurde sie bei den Bislett Games in 8:25,82 min Dritte über 3000 Meter und wurde beim Meeting de Paris mit neuem Ozeanienrekord von 3:50,83 min Zweite und liegt damit auf Rang fünf der ewigen Bestenliste (Stand: 2024). Anschließend siegte sie beim Herculis in 5:19,70 min über 2000 Meter und stellte damit einen neuen Weltrekord auf, womit sie Francine Niyonsaba als Rekordhalterin ablöste.[1] Im August gewann sie dann bei den Olympischen Spielen in Paris in 3:52,56 min im Finale die Silbermedaille über 1500 Meter hinter der Kenianerin Faith Kipyegon.[2] Im September wurde sie beim Memorial Van Damme in 3:56,99 min Dritte.
2025 gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing in 8:38,28 min die Bronzemedaille über 3000 Meter hinter der Äthiopierin Freweyni Hailu und Shelby Houlihan aus den Vereinigten Staaten.[3] Im April wurde sie beim Grand Slam Track Kingston in 1:58,58 min Dritte über 800 Meter und beim Grand Slam Track Philadelphia wurde sie in 3:58,36 min Zweite über 1500 Meter und gelangte über 800 Meter mit 1:59,63 min auf Rang drei. Beim Prefontaine Classic wurde sie in 3:52,67 min Dritte über 1500 Meter und beim London Athletics Meet wurde sie in 4:13,68 min Zweite über die Meile. Bei den Weltklasse Zürich wurde sie in 3:57,02 min Zweite über 1500 Meter. Im September gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 3:55,16 min über die 1500 Meter die Bronzemedaille hinter den Kenianerinnen Faith Kipyegon und Dorcus Ewoi.[4] Zudem verbesserte sie über 800 Meter im Halbfinale den Ozeanienrekord von Claudia Hollingsworth auf 1:57,15 min und belegte dann im Finale in 1:57,30 min den achten Platz. Im Jahr darauf siegte sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Tallahassee in 22:23 min in der Mixed-Staffel.[5] Anschließend stellte sie in Liévin mit 5:26,68 min eine neue Ozeanienbestleistung über 2000 Meter in der Halle auf. Im März gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń in 3:58,45 min die Silbermedaille über 1500 Meter hinter der Britin Georgia Hunter Bell und stellte damit einen neuen Ozeanienrekord auf. Zudem gewann sie über 3000 Meter in 8:58,18 min die Bronzemedaille hinter der Italienerin Nadia Battocletti und Emily Mackay aus den Vereinigten Staaten. Im Juli siegte sie in 8:24,69 min über 3000 Meter bei der Diamond League in London, ehe sie bei den Commonwealth Games in Glasgow in 4:39,86 min die Silbermedaille über die Meile hinter ihrer Landsfrau Abbey Caldwell und über 5000 Meter in 14:45,01 min hinter ihrer Landsfrau Rose Davies gewann. Bei der Diamond League in Chorzów wurde sie in 3:55,20 min Zweite über 1500 Meter und beim Memorial van Damme gelangte sie nach 3:54,73 min auf Rang drei. Daraufhin wurde sie bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship in Budapest in 14:32,39 min Zweite über 5000 Meter hinter der Äthiopierin Likina Amebaw und belegte über 1500 Meter in 3:59,97 min den neunten Platz.
In den Jahren 2020 und 2022 sowie 2023, 2025 und 2026 wurde Hull australische Meisterin im 5000-Meter-Lauf sowie von 2023 bis 2025 auch über 1500 Meter.
Persönliche Bestleistungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 800 Meter: 1:57,15 min, 19. September 2025 in Tokio
- 1000 Meter: 2:30,96 min, 11. Juli 2025 in Monaco (Ozeanienrekord)
- 1500 Meter: 3:50,83 min, 7. Juli 2024 in Paris (Ozeanienrekord)
- 1500 Meter (Halle): 3:59,45 min, 22. März 2026 in Toruń (Ozeanienrekord)
- Meile: 4:13,68 min, 19. Juli 2025 in London (Ozeanienrekord)
- Meile (Halle): 4:19,03 min, 11. Februar 2024 in New York City (Ozeanienrekord)
- 2000 Meter: 5:19,70 min, 12. Juli 2024 in Monaco (Weltrekord)
- 2000 Meter (Halle): 5:26,68 min, 19. Februar 2026 in Liévin (ozeanische Bestleistung)
- 3000 Meter: 8:25,82 min, 30. Mai 2024 in Oslo (australischer Rekord)
- 3000 Meter (Halle): 8:24,39 min, 2. März 2024 in Glasgow (Ozeanienrekord)
- 5000 Meter: 14:32,39 min, 13. September 2026 in Budapest
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jessica Hull in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Jessica Hull in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Athletenprofil bei den Oregon Ducks
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Jess Whittington: Hull breaks world 2000m record with 5:19.70 in Monaco. World Athletics, 12. Juli 2024, abgerufen am 9. Oktober 2024 (englisch).
- ↑ Thomas Bauer MSc: Kipyegon gelingt historischer Olympia-Hattrick. 10. August 2024, abgerufen am 10. August 2024 (deutsch).
- ↑ Thomas Bauer MSc: Ingebrigtsen und Hailu Weltmeister über die 3.000 Meter. 22. März 2025, abgerufen am 22. März 2025 (deutsch).
- ↑ Thomas Bauer MSc: Faith Kipyegon schreibt WM-Geschichte über die 1.500 Meter. 16. September 2025, abgerufen am 17. September 2025 (deutsch).
- ↑ Jon Mulkeen: Hull anchors Australia to mixed relay gold in Tallahassee, ending Kenya’s reign. World Athletics, 10. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hull, Jessica |
| KURZBESCHREIBUNG | australische Leichtathletin |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1996 |
| GEBURTSORT | Albion Park, New South Wales |
- 800-Meter-Läufer (Australien)
- 1500-Meter-Läufer (Australien)
- 3000-Meter-Läufer (Australien)
- 5000-Meter-Läufer (Australien)
- Crossläufer (Australien)
- Olympiateilnehmer (Australien)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024
- Teilnehmer an den Commonwealth Games (Australien)
- Weltmeister (Crosslauf)
- Australischer Meister (Leichtathletik)
- Absolvent der University of Oregon
- Australier
- Geboren 1996
- Frau