Linden Hall
| Linden Hall | |||||||
| Nation | |||||||
| Geburtstag | 20. Juni 1991 (34 Jahre) | ||||||
| Geburtsort | Sunbury, Australien | ||||||
| Größe | 167 cm | ||||||
| Karriere | |||||||
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| Disziplin | 1500-Meter-Lauf | ||||||
| Bestleistung | 3:56,33 min | ||||||
| Verein | Athletics Essendon | ||||||
| Trainer | Bruce Scriven | ||||||
| Status | aktiv | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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| letzte Änderung: 23. Mai 2026 | |||||||
Linden Hall (* 20. Juni 1991 in Sunbury) ist eine australische Leichtathletin, die sich auf den 1500-Meter-Lauf spezialisiert. Sie war eine Zeit lang Inhaberin der Ozeanienrekorde über 1500 Meter und im Meilenlauf.
Sportliche Laufbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erste internationale Erfahrungen sammelte Linden Hall bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro, bei denen mit 4:05,81 min im Halbfinale ausschied. Im Jahr darauf nahm sie an den Weltmeisterschaften in London teil, scheiterte dort aber mit 4:10,54 min bereits in der ersten Runde. 2018 nahm sie erstmals an den Commonwealth Games im heimischen Gold Coast teil und wurde dort in 4:03,67 min Vierte. Im Laufe der Saison stellte sie bei Meetings der IAAF Diamond League zwei neue Ozeanienrekorde aus. Im September belegte sie beim Leichtathletik-Continentalcup in Ostrava in 4:18,82 min Platz fünf. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha bis ins Halbfinale und schied dort mit 4:06,39 min aus. 2020 siegte sie in 4:05,16 min beim Sydney Track Classic und im Jahr darauf siegte sie in 4:02,02 min beim Canberra Track Classic, ehe sie beim Sydney Track Classic in 2:01,27 min im 800-Meter-Lauf siegte. Anfang April unterbot sie erstmals die Vier-Minuten-Marke und qualifizierte sich damit für die Olympischen Sommerspiele in Tokio und gelangte dort bis ins Finale und belegte dort mit persönlicher Bestzeit von 3:59,01 min den sechsten Platz.[1] Anschließend wurde sie beim Prefontaine Classic in 3:59,73 min Zweite, wie auch bei der Athletissima in 4:02,95 min, ehe sie beim Memorial Van Damme nach 4:21,38 min auf Rang drei über die Meile einlief.
2022 startete sie erstmals bei Wettkämpfen über 1500 m in der Halle und klassierte sich im März bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit 4:06,34 min auf dem sechsten Platz. Im Juli schied sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 4:04,65 min im Halbfinale aus und anschließend belegte sie bei den Commonwealth Games in Birmingham in 4:05,09 min den vierten Platz. Im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 4:03,96 min im Halbfinale aus und kurz darauf wurde sie bei der Xiamen Diamond League in 3:57,92 min Dritte. Zum Saisonabschluss verbesserte sie beim Prefontaine Classic den Ozeanienrekord auf 3:56,92 min. 2024 verpasste sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit 4:09,83 min den Finaleinzug über 1500 Meter und im August schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 4:09,05 min in der Hoffnungsrunde aus. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 8:44,99 min auf den neunten Platz über 3000 Meter. Im Juni siegte sie in 8:30,01 min über 3000 Meter bei der Bauhaus-Galan über 3000 Meter und gelangte bei Weltklasse Zürich mit 3:57,44 min auf Rang drei über 1500 Meter. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 4:01,65 min im Halbfinale über 1500 Meter aus und gelangte über 5000 Meter mit 15:04,03 min im Finale auf den elften Platz. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2026 in Tallahassee wurde siegte sie in 22:23 min in der Mixed-Staffel.[2] Im März gelangte sie dann bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 9:04,83 min auf den zwölften Platz über 3000 Meter.
In den Jahren 2018 und 2021 wurde Hall Australische Meisterin im 1500-Meter-Lauf. Sie absolvierte ein Studium der Diätwissenschaften an der Florida State University sowie einen Masterlehrgang an der Monash University.
Persönliche Bestleistungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 800 Meter: 1:59,22 min, 27. März 2021 in Brisbane
- 800 Meter (Halle): 2:13,11 min, 25. Januar 2014 in Albuquerque
- 1000 Meter: 2:35,12 min, 4. August 2023 in Bern
- 1500 Meter: 3:56,33 min, 22. August 2025 in Brüssel
- 1500 Meter (Halle): 4:05,06 min, 1. Februar 2026 in New York City
- Meile: 4:19,58 min, 19. Juli 2025 in London
- Meile (Halle): 4:21,45 min, 1. Februar 2026 in New York
- 3000 Meter: 8:30,01 min, 15. Juni 2025 in Stockholm
- 3000 Meter (Halle): 8:27,03 min, 24. Januar 2026 in Boston
- 5000 Meter: 14:43,61 min, 24. Mai 2025 in Los Angeles
- 5000 Meter (Halle): 14:58,43 min, 15. Februar 2025 in Boston (australischer Rekord)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Linden Hall in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Eintrag bei Olympics.com (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ergebnisliste der Olympischen Spiele in Tokio ( des vom 5. August 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Jon Mulkeen: Hull anchors Australia to mixed relay gold in Tallahassee, ending Kenya’s reign. World Athletics, 10. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hall, Linden |
| KURZBESCHREIBUNG | australische Leichtathletin |
| GEBURTSDATUM | 20. Juni 1991 |
| GEBURTSORT | Sunbury |
- 800-Meter-Läufer (Australien)
- 1500-Meter-Läufer (Australien)
- 3000-Meter-Läufer (Australien)
- 5000-Meter-Läufer (Australien)
- Crossläufer (Australien)
- Olympiateilnehmer (Australien)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024
- Teilnehmer an den Commonwealth Games (Australien)
- Weltmeister (Crosslauf)
- Australischer Meister (Leichtathletik)
- Absolvent der Monash University
- Absolvent der Florida State University
- Australier
- Geboren 1991
- Frau