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Jacob Schrot

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Jacob Schrot (* 30. Juni 1990 in Brandenburg an der Havel) ist ein deutscher ehemaliger politischer Beamter (CDU). Er war von Mai 2025 bis Januar 2026 Leiter des Kanzlerbüros von Friedrich Merz im Bundeskanzleramt sowie von August 2025 bis Januar 2026 Leiter der Stabsstelle des Nationalen Sicherheitsrates in Berlin.

Leben und beruflicher Werdegang

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2009 gewann Jacob Schrot die ZDF-Sendung Ich kann Kanzler![1] Er bestand das Abitur am Von Saldern-Gymnasium Europaschule mit der Abschlussnote 1,8.[2] Von 2009 bis 2013 studierte er Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Während dieser Zeit war er an der American University. Im Anschluss machte er 2016 einen Master of Arts an der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of North Carolina at Chapel Hill. Während seiner Aufenthalte in den Vereinigten Staaten war Schrot für den demokratischen Kongressabgeordneten Eliot Engel und den German Marshall Fund tätig. Er war Präsident des Deutsch-Amerikanischen Clubs und Gründer der Initiative junger Transatlantiker, deren Ehrenvorsitz er inzwischen innehat.[3][4]

Von 2016 bis 2019 war Schrot Mitarbeiter des CDU-Abgeordneten Stephan Harbarth. Im Anschluss war er zwei Jahre im Bundeskanzleramt im Bereich Außenpolitik tätig. 2021 und 2022 war er persönlicher Assistent von CDU-Parteichef Armin Laschet. Im März 2022 wurde er Büroleiter von Fraktionschef Friedrich Merz.

Mit dem Antritt der Regierung Merz wurde Schrot Leiter des Kanzlerbüros. Er galt als ein enger Berater des deutschen Bundeskanzlers.[5] Außerdem war er ab dessen Schaffung im August 2025 Leiter der Stabsstelle des Nationalen Sicherheitsrates im Bundeskanzleramt.[6] Im September 2025 erfolgte die Ernennung zum Ministerialdirektor.[7] Im Dezember 2025 zeichnete ihn das Capital Magazin als Top 40 unter 40 aus.[8] Im Januar 2026 trennten sich Schrot und Merz. Leiter des Kanzlerbüros wurde Philipp Birkenmaier.[9]

Zum 1. Juni 2026 wurde Schrot Partner bei der Boston Consulting Group.[10]

Einzelnachweise

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  1. Gudrun Mallwitz: Abiturient Jacob Schrot will Kanzler werden. In: Berliner Morgenpost. 19. Juni 2009, abgerufen am 7. Mai 2025.
  2. Torsten Gellner: Brandenburger Jacob Schrot: Bald Büroleiter im Kanzleramt von Friedrich Merz. In: Märkische Allgemeine. 28. April 2025, abgerufen am 1. Mai 2025.
  3. Brandenburger Jacob Schrot: Merz trennt sich von seinem Büroleiter. In: maz-online.de. Abgerufen am 3. Juni 2026.
  4. Ehrenvorsitzender. In: Initiative junger Transatlantiker. Abgerufen am 1. Mai 2025.
  5. Mathis Feldhoff: Wem vertraut der Kanzler? In: ZDF. 9. Mai 2025, abgerufen am 26. Juni 2025.
  6. Daniel Brössler: Eine kleine Revolution für die deutsche Sicherheitspolitik. In: Süddeutsche Zeitung. 9. August 2025, S. 6.
  7. Robin Alexander: Teure Beförderung: Der Neid in der Union auf den Shootingstar in Merz’ engstem Zirkel. In: welt.de. 12. September 2025, abgerufen am 15. September 2025.
  8. Das sind Deutschlands Top 40 unter 40. 14. November 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025.
  9. Wechsel in der Leitung des Kanzlerbüros. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  10. Daniel Delhaes, Tanja Kewes: Jacob Schrot: Der Büroleiter des Bundeskanzlers wechselt in die Wirtschaft. 21. Mai 2026, abgerufen am 22. Mai 2026.