Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Jacinter Shikanda im Jahr 2014, als sie bei den Commonwealth Games in Glasgow mit 54,81s in der ersten Runde im 400-Meter-Lauf ausschied und mit der kenianischen 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:37,45min den Finaleinzug verpasste. Anschließend kam sie auch bei den Afrikameisterschaften in Marrakesch mit 54,25s nicht über die Vorrunde über 400 Meter hinaus, gewann aber mit der Staffel in 3:32,26min gemeinsam mit Francisca Koki Manunga, Janeth Jepkosgei Busienei und Maureen Jelagat Maiyo die Silbermedaille hinter dem nigerianischen Team. Zudem belegte sie in der 4-mal-100-Meter-Staffel in 46,06s den vierten Platz. Im Jahr darauf wurde sie bei den Weltmeisterschaften in Peking in der ersten Runde disqualifiziert und 2016 gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Durban in 3:30,21min gemeinsam mit Maureen Jelagat Maiyo, Maureen Nyatichi Thomas und Margaret Nyairera Wambui die Bronzemedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel hinter den Teams aus Südafrika und Nigeria. Bei den IAAF World Relays 2017 in Nassau wurde sie in 3:40,98min Vierte im B-Finale der 4-mal-400-Meter-Staffel und belegte in der Mixed-Staffel in 3:23,79min den sechsten Platz. 2022 erreichte sie bei den Afrikameisterschaften in Port Louis das Halbfinale über 400 Meter, in dem sie mit 56,78s ausschied. Zudem gewann sie mit der Frauenstaffel in 3:35,55min gemeinsam mit Veronica Mutua, Hellen Syombua und Joan Cherono die Silbermedaille hinter dem südafrikanischen Team.