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Ismael Saibari

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ismael Saibari
Ismael Saibari (2026)
Personalia
Geburtstag 28. Januar 2001
Geburtsort Terrassa, Spanien
Größe 185 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2020–2023 Jong PSV 55 0(9)
2020–2026 PSV Eindhoven 92 (31)
2026– FC Bayern München 8 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2020–2023 Marokko (U23) 12 0(5)
2023– Marokko 35 (12)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 31. Oktober 2026

2 Stand: 4. Juli 2026

Ismael Saibari Ben El Basra (arabisch إسماعيل صيباري, DMG Ismāʿīl Ṣaibārī; * 28. Januar 2001 in Terrassa, Spanien) ist ein marokkanischer Fußballspieler, der seit Juli 2026 beim FC Bayern München unter Vertrag steht. Der Mittelfeldspieler ist außerdem seit September 2023 A-Nationalspieler.

Aus der Jugend von RSC Anderlecht kommend, wechselte er im Sommer 2019 in die U19 des KRC Genk.

Von belgischen Fußballverein wechselte er in der Jahresmitte 2020 in die Niederlande zu PSV Eindhoven, wo er zunächst in der U21 sowie in der zweiten Mannschaft spielte. Bereits im November 2020 gab er sein Debüt in der Eredivisie, wenngleich er nur kurz vor Schluss bei einem 4:0-Sieg über ADO Den Haag eingewechselt wurde.[1] Nach einiger Zeit mit der Reserve in der Zweiten Liga, in der er auch mehrere Verletzungen erlitten hatte, ging es für ihn ab der Spielzeit 2022/23 wieder mit Einsätzen für die erste Mannschaft weiter. Aber auch hier blieb er nicht von Verletzungen verschont und fehlte mehrmals über mehrere Wochen.

Dies verbesserte sich aber mit der Saison 2023/24; hier schaffte er mit seinem Team die Qualifikation für die Champions League 2023/24 und gehörte auch bei der Hauptphase des Wettbewerbs fest zum Aufgebot von PSV, wodurch er in jedem Spiel Einsatzzeit bekam. In den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 war Saibari Stammspieler in der Eredivisie. Auch in der Champions League kam er zu zahlreichen Einsätzen. In den Jahren 2024, 2025 und 2026 wurde er mit PSV niederländischer Meister. In der Saison 2025/26 wurde Saibari zum besten Spieler der Eredivisie gewählt.

FC Bayern München

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Im Juli 2026 wechselte er für eine Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro zum FC Bayern München. Sein Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2031. Er trägt das Trikot mit der Rückennummer 34.[2] Zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz kam er am 22. August 2026 durch seine Einwechslung im Franz-Beckenbauer-Supercup in Dortmund. Bayern gewann 2:1 und Saibari feierte seinen ersten Titel mit Bayern.[3] Bei seinem Bundesliga-Debüt im Auftaktspiel der Bundesliga-Saison 2026/27 am 28. August in München lieferte Saibari zwei Torvorlagen zum 5:1 gegen den VfB Stuttgart. Sein Startelf-Debüt gab er am 2. Spieltag in der Arena AufSchalke (0:0), als er als Mittelstürmer begann. Sein erstes Bundesligator erzielte er am 18. September 2026 (4. Spieltag) beim 7:0-Sieg im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin mit dem Treffer zum 5:0 in der 70. Minute.

Nationalmannschaft

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Im September 2022 wurde er erstmals von Marokko für dessen U23 berufen. Nach einigen Freundschaftsspielen trat er mit dieser dann beim Afrika-Cup 2023 an, wo er in der Gruppenphase auch ein Tor erzielte und so inklusive seiner zwei Vorlagen seiner Mannschaft half den Titel zu gewinnen. Damit erreichte er mit seinem Team auch die Qualifikation für das Olympiaturnier 2024.

Kurz darauf wurde er dann auch erstmals für die A-Nationalmannschaft berufen und kam hier am 12. September 2023 bei einem 1:0-Freundschaftsspielsieg über Burkina Faso zu seinem Debüt, wo er in der 67. Minute für Selim Amallah eingewechselt wurde.[4] Nach einem weiteren Freundschaftsspieleinsatz sowie einem Spiel der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 und davor bei der Qualifikation für den Afrika-Cup 2024, gehörte er auch mit zum Kader beim Afrika-Cup 2024. Hier bekam er im letzten Gruppenspiel, einem 1:0-Sieg über Sambia mit einem Kurzeinsatz zu seinem Turnier-Debüt.[5] Auch im Achtelfinale kam er zum Einsatz, in welchem seine Mannschaft am Ende mit 0:2 gegen Südafrika unterlag.[6]

Der Gewinn des Afrika-Cups 2025 wurde dem Team nachträglich zugesprochen und dem Finalgegner Senegal aberkannt.[7]

Bei der WM 2026 stand Saibari im marokkanischen Aufgebot. Im ersten Gruppenspiel gegen Rekordweltmeister Brasilien erzielte er beim 1:1-Unentschieden den zwischenzeitlichen Führungstreffer. Auch in den weiteren Gruppenspielen gegen Schottland und Haiti schoss er jeweils ein Tor. Im Sechzehntelfinale gegen die Niederlande traf er im Elfmeterschießen.

Nationalmannschaft

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Persönliche Auszeichnung

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Commons: Ismael Saibari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ PSV Eindhoven - ADO Den Haag, 01.11.2020 - Eredivisie - Spielbericht. Abgerufen am 3. März 2024.
  2. ↑ FC Bayern verpflichtet Ismael Saibari. Abgerufen am 1. Juli 2026.
  3. ↑ Neuzugang Saibari offenbart Bayern-Überraschung. Abgerufen am 28. August 2026.
  4. ↑ Benjamin Strack-Zimmermann: Morocco vs. Burkina Faso. Abgerufen am 3. März 2024 (englisch).
  5. ↑ Benjamin Strack-Zimmermann: Zambia vs. Morocco. Abgerufen am 3. März 2024 (englisch).
  6. ↑ Benjamin Strack-Zimmermann: Morocco vs. South Africa. Abgerufen am 3. März 2024 (englisch).
  7. ↑ Afrika-Cup: Senegal bekommt Sieg aberkannt aberkannt - Marokko neuer Gewinner. In: Der Spiegel. 17. März 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. März 2026]).