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Afrika-Cup

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Die aktuelle Trophäe

Der Afrika-Cup (offiziell englisch Africa Cup of Nations und französisch Coupe d’Afrique des Nations; deutschsprachige FIFA-Bezeichnung Afrikanischer Nationen-Pokal,[1] im deutschen Sprachraum seltener auch (Fußball-)Afrikameisterschaft) ist ein vom afrikanischen Fußballverband CAF organisiertes Fußballturnier, bei dem die afrikanischen Fußballnationalverbände ihren kontinentalen Meister ermitteln. Marokko ist aktueller Titelträger des Afrika-Cups.

Zu unterscheiden ist der Africa Cup of Nations von der Afrikanischen Nationenmeisterschaft (African Nations Championship), einem Turnier in dem nur Spieler spielberechtigt sind, die in den nationalen Meisterschaften ihrer Heimatländer spielen.

Seit 1968 findet die Endrunde alle zwei Jahre statt. Im Jahr 2010 beschloss die CAF, sie ab 2013 in ungeraden Jahren auszutragen, damit der Afrika-Cup nicht mit Welt- und Europameisterschaften konkurriert. Am 20. Dezember 2025 verkündete CAF-Präsident Patrice Motsepe, dass das Turnier, nach dem Afrika-Cup 2027, ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden werde. Dafür soll ab 2029 eine jährlich ausgetragene African Nations League eingeführt werden.[2]

Bei der ersten Austragung 1957 gab es lediglich drei Teilnehmer: Ägypten, Sudan und Äthiopien; Südafrika wurde wegen seiner Apartheidspolitik ausgeschlossen. Seitdem wuchs das Turnier kontinuierlich, so dass eine Qualifikationsrunde notwendig wurde. Im Jahr 2019 nahmen erstmals 24 Mannschaften am Afrika-Cup teil.[3] Seitdem gilt der Modus einer Vorrunde in sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Die beiden besten Mannschaften jeweils und die besten vier Gruppendritten erreichen die Finalrunde, die – mit dem Achtelfinale beginnend – im K.-o.-System ausgetragen wird.

Die erfolgreichste Nation des Afrika-Cups ist Ägypten, das sich siebenmal den Titel sichern konnte, und 2006, 2008 und 2010 drei Turniere in Folge gewann. Kamerun mit fünf Titeln und Ghana mit vier folgen auf den Plätzen.

Erstteilnahmen

Bis einschließlich 1974 gab es immer mindestens eine Nationalmannschaft, die zum ersten Mal an einer Afrika-Cup-Endrunde teilnahm. Nachfolgend eine Liste der 45 Erstteilnehmer, jeweils mit den damals gültigen Flaggen und Namen. Zusätzlich vier Länder in Klammern, die erstmals nur unter neuem Namen teilnahmen. Insgesamt sind in der Confédération Africaine de Football (CAF) 56 nationale Fußballverbände vertreten.

  • Fett geschriebene Mannschaften wurden bei ihrer ersten Teilnahme Afrikameister.
  • Kursiv geschriebene Mannschaften waren bei ihrer ersten Teilnahme Ausrichter.
  • Mannschaften in Klammern nahmen unter einem anderen Namen zum ersten Mal teil.
Afrika-Cup
Logo
Logo
Voller NameAfrica Cup of Nations
Coupe d’Afrique des Nations
VerbandCAF
Erstaustragung1957
HierarchieKontinentalmeisterschaft
Mannschaften24
SpielmodusRundenturnier (6 Gruppen à 4 Teams) /
K.-o.-System (ab Achtelfinale)
TitelträgerMarokko Marokko (2. Titel)
RekordsiegerAgypten Ägypten (7 Siege)
RekordspielerKameruner Rigobert Song (36 Spiele)
RekordtorschützeKameruner Samuel Eto’o (18 Tore)
Websitecafonline.com
JahrErstteilnehmer
1957  Ägypten  Äthiopien  Sudan
1959 ( Vereinigte Arabische Republik)
1962  Uganda  Tunesien
1963  Ghana  Nigeria
1965  DR Kongo  Elfenbeinküste  Senegal
1968  Algerien  Republik Kongo  Uganda
1970  Guinea  Kamerun
1972  Kenia  Mali  Marokko  Togo
( Volksrepublik Kongo) ( Zaire)
1974  Mauritius  Sambia
1976 kein erstmaliger Teilnehmer
1978  Obervolta
1980  Tansania
1982  Libyen
1984  Malawi
1986  Mosambik
1988–1992 kein erstmaliger Teilnehmer
1994  Gabun  Sierra Leone
1996  Angola ( Burkina Faso)  Liberia  Südafrika
1998  Namibia
2000–2002 kein erstmaliger Teilnehmer
2004  Benin  Ruanda  Simbabwe
2006–2010 kein erstmaliger Teilnehmer
2012  Äquatorialguinea  Botswana  Niger
2013  Kap Verde
2015 kein erstmaliger Teilnehmer
2017  Guinea-Bissau
2019  Burundi  Madagaskar  Mauretanien
2022  Gambia  Komoren
2024–2025 kein erstmaliger Teilnehmer

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz 3
Sieger Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1957
Details
Sudan
Ägypten
4:0
Äthiopien

Sudan
(nur drei Teilnehmer)
1959
Details
VAR
VAR
(Ligasystem)
Sudan

Äthiopien
(nur drei Teilnehmer)
1962
Details
Äthiopien
Äthiopien
4:2 n. V.
VAR (Ägypten)

Tunesien
3:0
Uganda
1963
Details
Ghana
Ghana
3:0
Sudan

VAR (Ägypten)
3:0
Äthiopien
1965
Details
Tunesien
Ghana
3:2 n. V.
Tunesien

Elfenbeinküste
1:0
Senegal
1968
Details
Äthiopien
DR Kongo
1:0
Ghana

Elfenbeinküste
1:0
Äthiopien
1970
Details
Sudan
Sudan
1:0
Ghana

VAR (Ägypten)
3:1
Elfenbeinküste
1972
Details
Kamerun
VR Kongo
3:2
Mali

Kamerun
5:2
Zaire
1974
Details
Ägypten
Zaire
2:2
2:0 Wiederholungsspiel

Sambia

Ägypten
4:0
VR Kongo
1976
Details
Äthiopien
Marokko
(Ligasystem)
Guinea

Nigeria
(Ligasystem)
Ägypten
1978
Details
Ghana
Ghana
2:0
Uganda

Nigeria
2:0 1
Tunesien
1980
Details
Nigeria
Nigeria
3:0
Algerien

Marokko
2:0
Ägypten
1982
Details
Libyen
Ghana
1:1 n. V.
7:6 i. E.

Libyen

Sambia
2:0
Algerien
1984
Details
Elfenbeinküste
Kamerun
3:1
Nigeria

Algerien
3:1
Ägypten
1986
Details
Ägypten
Ägypten
0:0 n. V.
5:4 i. E.

Kamerun

Elfenbeinküste
3:2
Marokko
1988
Details
Marokko
Kamerun
1:0
Nigeria

Algerien
1:1 n. V.
4:3 i. E.

Marokko
1990
Details
Algerien
Algerien
1:0
Nigeria

Sambia
1:0
Senegal
1992
Details
Senegal
Elfenbeinküste
0:0 n. V.
11:10 i. E.

Ghana

Nigeria
2:1
Kamerun
1994
Details
Tunesien
Nigeria
2:1
Sambia

Elfenbeinküste
3:1
Mali
1996
Details
Südafrika
Südafrika
2:0
Tunesien

Sambia
1:0
Ghana
1998
Details
Burkina Faso
Ägypten
2:0
Südafrika

DR Kongo
4:4
4:1 i. E.

Burkina Faso
2000
Details
Ghana und
Nigeria

Kamerun
2:2 n. V.
4:3 i. E.

Nigeria

Südafrika
2:2
4:3 i. E.

Tunesien
2002
Details
Mali
Kamerun
0:0 n. V.
3:2 i. E.

Senegal

Nigeria
1:0
Mali
2004
Details
Tunesien
Tunesien
2:1
Marokko

Nigeria
2:1
Mali
2006
Details
Ägypten
Ägypten
0:0 n. V.
4:2 i. E.

Elfenbeinküste

Nigeria
1:0
Senegal
2008
Details
Ghana
Ägypten
1:0
Kamerun

Ghana
4:2
Elfenbeinküste
2010
Details
Angola
Ägypten
1:0
Ghana

Nigeria
1:0
Algerien
2012
Details
Gabun und
Äquatorialguinea

Sambia
0:0 n. V.
8:7 i. E.

Elfenbeinküste

Mali
2:0
Ghana
2013
Details 2
Südafrika
Nigeria
1:0
Burkina Faso

Mali
3:1
Ghana
2015
Details
Äquatorialguinea 3
Elfenbeinküste
0:0 n. V.
9:8 i. E.

Ghana

DR Kongo
0:0
4:2 i. E.

Äquatorialguinea
2017
Details
Gabun 4
Kamerun
2:1
Ägypten

Burkina Faso
1:0
Ghana
2019
Details
Ägypten
Algerien
1:0
Senegal

Nigeria
1:0
Tunesien
2022
Details
Kamerun 5
Senegal
0:0 n. V.
4:2 i. E.

Ägypten

Kamerun
3:3
5:3 i. E.

Burkina Faso
2024
Details
Elfenbeinküste 5
Elfenbeinküste
2:1
Nigeria

Südafrika
0:0
6:5 i. E.

DR Kongo
2025
Details
Marokko 5 6
Marokko
3:0 (Wertung) 7
Senegal

Nigeria
0:0
4:2 i. E.

Ägypten
2027
Details
Kenia, Tansania und Uganda 8
1 
Die tunesische Nationalmannschaft zog sich nach 42 Minuten (beim Stand von 1:1) vom Spielgeschehen zurück – die Partie wurde daraufhin 2:0 für Nigeria gewertet.
2 
Das Turnier 2014 wurde auf 2013 vorgezogen. Künftig wird der Afrika-Cup in ungeraden Jahren ausgetragen, um nicht mit der Fußball-Weltmeisterschaft zusammenzufallen.
3 
Marokko wurde als Gastgeber im November 2014 suspendiert. Ein neuer Gastgeber wurde am 14. November 2014 bekannt gegeben.[4]
4 
Ursprünglich sollte Libyen das Turnier ausrichten, nach dessen Rückzug aufgrund der Bürgerkriegsauswirkungen wurde Gabun als Ersatzausrichter ernannt.[5]
5 
Nach der Aberkennung von Kamerun als Gastgeber 2019 wurde dem Land die Austragung 2021 zugesichert. Damit verschieben sich die Gastgeber von 2021 und 2023 auf 2023 und 2025.[6] Im Juli 2022 wurde das Turnier auf Januar und Februar 2024 verschoben.
6 
Bevor die Austragungsorte um jeweils zwei Jahre nach hinten verschoben wurden, hatten Äthiopien, Uganda und Sambia Interesse an der Austragung 2025 bekundet.[7][8][9] Ende September 2022 wurde Guinea die Ausrichtung des Afrika-Cup 2025 entzogen.[10]
7 
Senegal gewann das Endspiel mit 1:0 nach Verlängerung. Allerdings wurde das Finale nachträglich vom CAF-Berufungsgericht nach Einspruch Marokkos als 3:0-Sieg Marokkos gewertet. Begründet wurde dies mit den Artikeln 82 und 84 des Regelwerkes, wonach eine Mannschaft vom Turnier ausgeschlossen werden kann, sollte sie vor dem regulären Ende des Spiels das Spielfeld verlassen.[11][12] Die senegalesische Nationalmannschaft verließ in der Nachspielzeit der zweiten Spielhälfte nach zwei strittigen Schiedsrichterentscheidungen geschlossen das Spielfeld, setzte das Spiel allerdings später fort.[13]
8 
Beworben haben sich Ägypten, Algerien, Botswana sowie Kenia gemeinsam mit Tansania und Uganda. Die Vergabeentscheidung fiel im September 2023.[14][15]

Ranglisten

nach Siegen
RangLandTitelJahr(e)2. Platz3. Platz4. Platz
1 /  VA Republik /  Ägypten71957, 1959, 1986, 1998, 2006, 2008, 2010334
2  Kamerun51984, 1988, 2000, 2002, 2017221
3  Ghana41963, 1965, 1978, 1982514
4  Nigeria31980, 1994, 201359/
5  Elfenbeinküste31992, 2015, 2024242
6  Algerien21990, 2019122
7  Marokko21976, 2025112
8 / /  DR Kongo /  Zaire21968, 1974/23
9  Senegal120223/3
10  Sambia1201223/
11  Tunesien12004213
12  Sudan1197021/
13  Südafrika1199613/
14  Äthiopien11962112
15  VR Kongo11972//1
16  Mali123
17  Burkina Faso112
18 /  Uganda1/1
19  Guinea1//
 Libyen1//
21  Äquatorialguinea//1
Jeweilige Rekordmarke

1957 und 1959 nahmen nur drei Mannschaften teil.

nach Ausrichter
RangLandTurniereJahr(e)
1  VA Republik /  Ägypten51959, 1974, 1986, 2006, 2019
2  Ghana41963, 1978, 2000, 2008
3 /  Äthiopien31962, 1968, 1976
 Tunesien31965, 1994, 2004
5  Äquatorialguinea22012, 2015
 Elfenbeinküste21984, 2024
 Gabun22012, 2017
 Kamerun21972, 2022
 Marokko21988, 2025
 Nigeria21980, 2000
 Südafrika21996, 2013
 Sudan21957, 1970
13  Algerien11990
 Angola12010
 Burkina Faso11998
 Libyen11982
 Mali12002
 Senegal11992

Teilnahmen und Endrundenplatzierungen

Land Turnierplatzierungen Meld.
ge­samt
Teil­nah­men Disqu. /
Rückz.
12345678910111213141516171819202122232425262728293031 323334
'57'59'62'63'65'68'70'72'74'76'78'80'82'84'86'88'90'92'94'96'98'00'02'04'06'08'10'12'13'15'17 '19'22'24 ER Qual.
 Ägypten
 VA Republik
1123334441EEEVV1VVE1112A A2 34268
 Äquatorialguinea V4|V ! A 173113
 Äthiopien 2314E4EEEE E 3410212
 Algerien E243E31EVEVEV4EVE 1EE 29209
 Angola EEEVVEE EV 20911
 Benin EEE V 244164
 Botswana E 16115
 Burkina Faso
 Obervolta
EE4EEEEE2E3 4A 221392
 Burundi E 172132
 DR Kongo
 Zaire
E1E41EEVVV3EVEVE3V A4 292081
 Dschibuti 972
 Eritrea - - 852
 Elfenbeinküste 334EEE3EE13EVEE24V2V1E VA2 29254
 Guinea-Bissau E EEE 13472
 Gambia VE 222182
 Gabun EVEEVEE A 258152
 Ghana 11221E1E2V4EVVE324424 AEE 32248
 Guinea EE2EEEVVVEV AAV 311318
 Kamerun E3E121E4EV11VV2VE1 A3A 29218
 Kap Verde VE AV 154101
 Kenia EEEEE Ed 316223
 Komoren A 716
 Lesotho 20173
 Liberia EE 252212
 Libyen 2EE 243174
 Madagaskar V 241212
 Malawi EE A 25323
 Mali 2444EE33EE AAV 2913133
 Marokko E1E344EVEE2EEEEdV AVA 291982
 Mauretanien -EEA 201154
 Mauritius E 281252
 Mosambik EEEE E 22517
 Namibia EE EA 15411
 Niger EE 222182
 Nigeria E331E22231••2333V313A1 302082
 Republik Kongo
 VR Kongo
E14EVEV 27720
 Ruanda Ed 201132
 Sambia 2E3E3V23EEEEEV1EE E 281891
Sansibar 11
 São Tomé und Príncipe 1192
 Senegal 4EE4VVV2V4EEEV 21A 291712
 Seychellen 15132
 Sierra Leone EE E 253202
 Simbabwe EEE EEd 225161
 Somalia 972
 Sudan 3221EEEV E 318212
 Südafrika 123VEEEVE V3 171151
 Südsudan 550
 Eswatini  ! 18162
 Tansania E EE 293242
 Togo EEEEEE••VE 298183
 Tschad - 14131
 Tunesien 3E24EE2V4E1VVEVEVV 4VE 292171
 Uganda 4EEE2-E A 307214
 Zentralafrik. Republik 17125
Endrundenteilnehmer 3346688888888888812121516161616161615161616162424 24
gemeldete Teams 439101222232629322728353634363537394436475151514853474752525254 51
Jeweilige Rekordmarke Gastgeber

Erklärung:

Endrundenteilnahme (332)
1 2 3 4 = Platzierung
V = Aus im Viertelfinale
A = Aus im Achtelfinale
E = Aus in der Vorrunde
Qualifikation (639) seit 1962
• = nicht qualifiziert / Rückzug oder Disqualifikation während der Qualifikation
•• = nach erfolgreicher Qualifikation bzw. als automatisch qualifizierter Titelverteidiger auf Endrundenteilnahme verzichtet
d = disqualifiziert
Rückzug (84)
- = Zur Qualifikation nicht angetreten / vor dem ersten Spiel ausgeschlossen
Nicht teilgenommen
leeres Feld

Ewige Endrundentabelle

Stand: 5. Februar 2017

Rang Mannschaft Teil-
nahmen
Spiele Siege Unent-
schieden 1
Nieder-
lagen
Tore 2 Gegen-
tore
Tor-
differenz
Punkte 3 ø-Punkte
1 /  Ägypten
 VA Republik
239654172515987+7217962,2 %
2  Ghana219553172512579+4617661,8 %
3  Nigeria178646211912382+4115961,6 %
4  Kamerun188040251511973+4614560,4 %
5  Elfenbeinküste229039242713197+3414152,2 %
6  Sambia17672620218169+129848,8 %
7  Tunesien18682224228787±09044,1 %
8  Algerien17672220258083−38642,8 %
9  Marokko16612122187057+138546,4 %
10  DR Kongo
 Zaire
18691923278296−148038,6 %
11  Senegal14531814216152+96842,8 %
12  Mali10461516155561−66144,2 %
13  Südafrika9381413114541+45548,2 %
14  Guinea11391115135557−24841,0 %
15  Burkina Faso
 Obervolta
1141713213862−243427,6 %
16  Republik Kongo
 VR Kongo
72677122740−132835,9 %
17  Sudan82476112838−102737,5 %
18  Äthiopien102773172961−322429,6 %
19  Gabun7216781926−72539,7 %
20  Angola72341092937−82231,9 %
21  Togo82538141942−231722,7 %
22  Äquatorialguinea210433810−21550,0 %
23  Libyen3113531213−11442,4 %
24  Uganda61932141834−161119,3 %
25  Kap Verde2715145−1838,1 %
26  Simbabwe392161221−9725,9 %
27  Kenia514149824−16716,7 %
28  Liberia2512257−2533,3 %
29  Ruanda13111330444,4 %
30  Malawi26114611−5422,2 %
31  Sierra Leone25113211−9426,7 %
32  Namibia26024918−9211,1 %
33  Mosambik4120210426−2225,6 %
34  Tansania1301236−3111,1 %
35  Guinea-Bissau1301225−3111,1 %
36  Niger2601519−815,6 %
37  Benin39018420−1613,7 %
38  Mauritius1300328−600,0 %
39  Botswana1300329−700,0 %
1 
Inkl. im Elfmeterschießen entschiedene Spiele
2 
Tore, die in der Verlängerung erzielt wurden, sind in der Statistik erfasst. Tore im Elfmeterschießen sind nicht berücksichtigt.
3 
Die Punkte wurden nach der Dreipunkteregel berechnet.

Rekorde

Siege nach Ländern

Mannschaften/Länder

  • Häufigster Ausrichter:
    •  Ägypten (5): 1959, 1974, 1986, 2006, 2019
    •  Ghana (4): 1963, 1978, 2000 (zusammen mit Nigeria), 2008
  • Meiste Finalteilnahmen:
    •  Ägypten (10): 1957, 1959, 1962, 1986, 1998, 2006, 2008, 2010, 2017, 2022
    •  Ghana (9): 1963, 1965, 1968, 1970, 1978, 1982, 1992, 2010, 2015
  • Meiste Dritte Plätze:  Nigeria (8)
    • 1976, 1978, 1992, 2002, 2004, 2006, 2010, 2019
  • Meiste Endrundenteilnahmen:  Ägypten (24)
  • Am häufigsten in der Qualifikation gescheitert:  Tansania (23)
  • Meiste Spiele:  Ägypten (96)
  • Meiste Siege:  Ägypten (54 und 4 Siege im Elfmeterschießen),  Ghana (53 und 1 Sieg im Elfmeterschießen)
  • Meiste Tore:  Ägypten (159, ohne Tore im Elfmeterschießen)
  • Höchste Siege: Elfenbeinküste – Äthiopien (1970) und Guinea – Botswana (2012) jeweils 6:1
  • Meiste Tore in einem Spiel: 9: Vereinigte Arabische RepublikNigeria 6:3 (1963)
  • Längste Siegesserie:  Ägypten (10 Siege, 2008 bis 2010)
  • Längste Serie ohne Niederlage:  Ägypten (24 Spiele, 2004 bis 2017, letzte Niederlage vor der Serie: 29. Januar 2004 1:2 gegen Algerien, erste Niederlage nach der Serie 1:2 gegen Kamerun am 5. Februar 2017 im Finale; aber 2012, 2013 und 2015 nicht qualifiziert)
  • Meiste Spiele ohne Gegentor:  Ägypten (40 Spiele)
  • Meiste Unentschieden:  Elfenbeinküste und  Tunesien je 24
  • Meiste Elfmeterschießen:  Elfenbeinküste (8, davon 5 gewonnen),  Nigeria (7, davon 5 gewonnen)

Spieler und Trainer

Spieler

  • Meiste Teilnahmen eines Spielers:
Rigobert Song ( Kamerun) (8): 1996, 1998, 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010
  • Meiste Finalteilnahmen eines Spielers:
Ahmed Hassan ( Ägypten): 1998, 2006, 2008, 2010
Essam El-Hadary ( Ägypten): 2006, 2008, 2010, 2017
  • Schnellstes Tor:

Trainer

Wettbewerb

  • Der Afrika-Cup wurde von allen Kontinentalmeisterschaften am häufigsten im Elfmeterschießen entschieden. Bei acht von 31 Turnieren (25,8 %) gab es ein Endspiel mit Elfmeterschießen, davon die Hälfte mit der Elfenbeinküste. Werden nur die Turniere seit Einführung des Elfmeterschießens berücksichtigt, sind es acht von 23 (34,8 %). Von den letzten zehn Turnieren wurden fünf durch Elfmeterschießen entschieden.

Die Trophäen

Der Ägypter Hanafy Bastan mit der ersten Trophäe 1957.

In der Geschichte des Wettbewerbs wurden bisher drei verschiedene Trophäen den jeweiligen Siegern überreicht. Die ersten beiden Trophäen durfte der siegreiche Verband nach dem dritten Titelgewinn jeweils dauerhaft in Besitz nehmen. Danach begann die Zählweise für alle Verbände von neuem.

Die erste Trophäe war die „Abdel Aziz Abdallah Salem Trophy“, benannt nach dem ersten Präsidenten der CAF, dem Ägypter Abdel Aziz Abdallah Salem. Ghana erhielt diese silberne Trophäe nach seinem dritten Titelgewinn 1978.

Die ebenfalls silberne „Trophy of African Unity“ oder „African Unity Cup“ wurde ab 1980 vergeben und ging im Jahr 2000 nach dessen dritten Titelgewinn an Kamerun. Der Pokal wurde vom Höchsten Rat für Sport Afrikas der CAF vor dem Turnier 1980 übergeben und zeichnete sich durch einen langen silbernen Zylinder mit den Konturen des afrikanischen Kontinents und den olympischen Ringen sowie langen Griffen in Dreiecksform aus.

Seit 2001 wird ein dritter, nunmehr goldener Pokal („African Cup of Nations“)[17] vergeben, der in Italien entworfen und gefertigt wurde. Laut Reglement des Afrika-Cups geht dieser dritte Pokal aber nicht wie bisher in den dauerhaften Besitz eines dreimaligen Siegers über. Er ist Eigentum der CAF und wird als Siegertrophäe bei den kommenden Turnieren vergeben werden. Die Gewinner des Afrika-Pokals erhalten eine Replik. Ägypten erhielt als besondere Auszeichnung für den dritten Gewinn dieses Pokals 2010 eine Kopie in Originalgröße.[18]

Varia

Tur­nier Or­te Sta­dien Mel­dun­gen 1 Teams Spie­le Tore Tore/Spiel Zu­schau­er Z/Spiel Gelbe Karten Gelbe Karten pro Spiel/Spiel Gelb-Rote Karten Gelb-Rote Karten pro Spiel/Spiel Platzverweise/Rote Karten Platzverweise/Rote Karten pro Spiel/Spiel
19571143273,5060.00030.000
19591133382,67150.00050.000
196211944184,50??
1963221068334,13??
1965441268313,88??
19682222816523,52??
19702223816513,19??
19722226816533,31??
19744429817543,18??
19762232818543,00??
19782227816382,38??
19802228816332,06??
19822235816322,00??
19842236816392,44391.50024.437
19862234816311,94??
19882236816231,44647.00040.437
19902235816301,88594.00037.168
199222371220341,70472.00023.600
199423391220442,20273.00013.650
199644441529782,69473.73016.336792,7210,0330,10
199823361632932,91412.80012.9001133,5320,0650,16
200044471632732,28677.50021.1561143,5620,0630,09
200256511632481,50570.00017.8131063,3120,0620,06
200466511632882,75553.50017.2971163,6330,0920,06
200646511632732,28773.60024.1731013,1630,0940,13
200844481632993,09634.00019.8131023,1900,0030,09
201044531529712,45538.50018.5691113,3840,1440,14
201244471632762,38456.33214.2601143,5650,1630,09
201355471632692,16734.00022.9381494,6630,0920,06
201544521632682,13616.57619.268872,7210,0310,03
201744521632662,06802,5010,0300,00
2019465124521021,96943.05318.1361753,3730,0620,04
2022565224521001,921983,8150,10100,19
2024565424521192,291.109.59321.3381733,3360,1270,13
2025695224521212,331.340.02225.7702134,1030,0660,12
Jeweilige Rekordmarke
1 
Gezählt werden die fristgerecht abgegebenen Meldungen unabhängig davon, ob ggf. vor Beginn der Qualifikation zurückgezogen bzw. nicht angetreten wurde; einschließlich Titelverteidiger und Gastgeber.

Siehe auch

Literatur

Commons: Afrika-Cup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kommentar zu den Bestimmungen für die Spielberechtigung für Verbandsmannschaften. In: Bestimmungen für die Spielberechtigung für Verbandsmannschaften. Januar 2021. FIFA, Januar 2021, Art. 9 Verbandswechsel, S. 40 (49 S., fifa.com [PDF; 1,4 MB; abgerufen am 16. Januar 2021]).
  2. Überraschende Änderung: Afrika-Cup bald nur noch alle vier Jahre. In: kicker.de. 20. Dezember 2025, abgerufen am 25. Dezember 2025.
  3. Decisions of CAF Executive Committee – 20 July 2017. In: CAFOnline.com. 20. Juli 2017, abgerufen am 28. Juli 2017 (englisch).
  4. Marokko verliert den Afrika Cup. In: sport1.de. Sport1, 11. November 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. November 2014; abgerufen am 11. November 2014.
  5. Sport-Informations-Dienst: Afrika-Cups bis 2023 in Kamerun, Elfenbeinküste und Guinea. In: fifa.com. FIFA, 20. September 2014, archiviert vom Original am 12. November 2014; abgerufen am 15. November 2014.
  6. Rumblings of discontent as CAF grapple with AFCON hosting. Sport24, 8. Januar 2019.
  7. Ethiopia hopes to host AFCON 2025. Capital, 28. November 2016. (Memento vom 22. August 2017 im Internet Archive) (englisch)
  8. Fufa Boss Magogo Wants Uganda to Host 2025 Afcon. The Monitor, 1. Februar 2017. (englisch)
  9. Zambia to bid for AFCON 2025 edition. (Memento vom 22. August 2017 im Internet Archive) (englisch)
  10. CAF President discusses withdrawal by CAF of AFCON Guinea 2025 with Guinea Transition President. In: cafonline.com. Confédération Africaine de Football, 30. September 2022, abgerufen am 2. Oktober 2022.
  11. CAF Appeal Board Media Statement. Abgerufen am 18. März 2026 (britisches Englisch).
  12. sportschau.de: Afrika-Cup: Senegals Titel aberkannt, Marokko neuer Champion. Abgerufen am 18. März 2026.
  13. Sebastian Hochrainer: Afrika-Cup: Senegal gewinnt Skandal-Finale gegen Marokko. Abgerufen am 18. März 2026.
  14. Botswana submit Afcon 2027 bid book. Supersport, 24. Mai 2023.
  15. BONA 2027 racing against Caf deadlines…Muinjo remains optimistic. New Era, 11. April 2023.
  16. Seltene Niederlage und ein nimmermüder Pharaoh (Memento vom 20. März 2017 im Internet Archive)
  17. www.cafonline.com (englisch)
  18. Regulations of the Orange Africa Cup of Nations (PDF; 455 kB; engl.)