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Internationale Feuerwehrwettkämpfe

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Der Internationale Feuerwehrverband (CTIF) führt seit 1961 alle vier Jahre die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe des CTIF (Weltmeisterschaften) an verschiedenen Orten durch. Sie werden auch als Feuerwehrolympiade bezeichnet. Auch für die Jugendfeuerwehr (Feuerwehrjugend) werden regelmäßig Wettkämpfe auf internationaler Ebene durchgeführt. Diese werden allerdings im Zweijahresrhythmus veranstaltet.

Die Wettkämpfe 2026, die ursprünglich in Berlin stattfinden sollten, wurden aufgeteilt, sodass zuerst die Jugend im Juli 2026 im tschechischen Šumperk und kurz die Aktiven im burgenländischen Eisenstadt ihre Bewerbe abhielten.[1]

Bei den Wettkämpfen im Juli 2017 in Villach/Österreich haben nahezu 2.900 Teilnehmer aus 27 Ländern teilgenommen.[2]

X. Internationale Feuerwehrsportwettkämpfe 1993 in Berlin, Disziplin 4 × 100-m-Hindernisstaffel – Freiwillige Feuerwehren

Es gibt drei Wettkampfarten, welche in zeitlichen Abständen eingeführt wurden:

Traditionelle Internationale Feuerwehrwettbewerbe (TIF)

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Grundlage für die im Jahr 1961 eingeführten traditionellen Feuerwehrwettkämpfe sind die Wettkampfvorschriften von 1951 aus Österreich. Sie teilen sich in zwei Disziplinen auf, die von der angetretenen Mannschaft durchgeführt werden müssen.

1. CTIF Leistungsspange 1961

Löschangriff (trocken)

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Beim trockenen Löschangriff wird ein Einsatz mit einer Gruppe (neun Feuerwehrleute) simuliert. Nachdem der Gruppenführer oder Gruppenkommandant den Einsatzbefehl erteilt hat, hat die Mannschaft Schlauchleitungen von der Wasserentnahmestelle bis zu den beiden C-Stahlrohren aufzubauen. Dabei wird neben der benötigten Zeit auch die regelkonforme Durchführung bewertet. Für den Aufbau werden folgende Geräte benutzt:

Hindernis-Staffellauf

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Der Hindernis-Staffellauf hat eine Länge von 400 Metern und ist in acht gleiche Teilstrecken unterteilt. Jeweils nach 50 Metern wird das mitgeführte Strahlrohr als Staffelstab übergeben. Im dritten Bahnabschnitt steht ein sechs Meter langer und 60 cm hoher Schwebebalken. Im siebten Abschnitt steht eine 150 cm hohe Hinderniswand. Im achten Abschnitt befindet sich eine acht Meter lange Kriechstrecke (Rohr, Durchmesser 70 bis 80 cm). Bei den Frauen wird die Hinderniswand durch einen zweiten Schwebebalken im vierten Abschnitt ersetzt. Auch hier werden neben der benötigten Zeit Bewertungspunkte von den Kampfrichtern vergeben, um einen Vergleich zu ermöglichen.

Internationale Feuerwehrsportwettkämpfe (IFS)

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Beim Feuerwehrsport handelt es sich um einen Leistungssport, der von den Sportlern Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Schnelligkeit abverlangt. Die wohl interessantesten Disziplinen sind dabei die Zweikampf-Disziplinen des 100-Meter-Hindernislaufs und des Hakenleitersteigens, offiziell: „Aufstieg mit der Hakenleiter“.

Im Feuerwehrsport wird zwischen Mannschafts- und Einzeldisziplinen unterschieden. Einzeldisziplinen sind der 100-Meter-Hindernislauf und das Hakenleitersteigen, Mannschaftsdisziplinen sind die 4×100-Meter-Feuerwehrstafette, der Löschangriff Nass und die Gruppenstafette (nur Frauen).

Bei den alle vier Jahre stattfindenden Internationalen Feuerwehrsportwettkämpfen des CTIF werden die jeweils drei erstplatzierten Wettkämpfer, Staffeln und Mannschaften mit der Internationalen Feuerwehrsportwettkampfmedaille ausgezeichnet.[4]

Internationale Jugendfeuerwehrwettbewerbe (IJFW)

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Im Jahr 1977 wurde diese Wettkampfart vom CTIF eingeführt, um auch den Kindern und Jugendlichen (12 bis 16 Jahre) der Feuerwehr eine Möglichkeit zu geben, sich international zu vergleichen. Die Wettkämpfe der Jugend finden alle zwei Jahre statt.

Die Wettkampfgruppe (10 Sportler) startet in zwei Disziplinen. In der Feuerwehrhindernisübung (A-Teil) werden von der Gruppe mehrere Aufgaben auf Zeit durchgeführt. Die Bewertung erfolgt nach Zeit und korrekter Erfüllung der Aufgaben. Beim 400-Meter-Staffellauf mit Hindernissen starten neun Jugendliche und nehmen ein C-Strahlrohr als Staffelstab. In sechs der neun Bahnabschnitte sind Hindernisse zu bewältigen.

Austragungsorte

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X. Internationale Feuerwehrsportwettkämpfe 1993 in Berlin, Disziplin Löschangriff FF – Sieger: Mannschaft FF Beselich–Obertiefenbach
X. Internationale Feuerwehrsportwettkämpfe 1993 in Berlin, Disziplin Hakenleitersteigen – Freiwillige Feuerwehren
X. Internationale Feuerwehrsportwettkämpfe 1993 in Berlin, Disziplin 100-m-Hindernislauf – Freiwillige Feuerwehren
WettbewerbJugendJahrAustragungsortvon – bisWettkampfarten
I.–1961Deutschland Bad Godesberg, BR Deutschland21.07.–26.07.TIF
II.–1963Frankreich Mülhausen, Frankreich02.09.–08.09.TIF
III.–1966 Karlovac (deutsch Karlstadt; ungarisch Károlyváros), Jugoslawien

(im heutigen Kroatien)

03.09.–11.09.TIF
IV.–1969Österreich Krems, Österreich01.07.–07.07.TIF
V.–1973 Brünn, Tschechoslowakei (im heutigen Tschechien)09.07.–16.07.TIF, IFS
VI.–1977Italien Trient, Italien31.07.–07.08.TIF, IFS
-I.1977 Ettelbrück, Luxemburg20.07.–24.07.IJFW
-II.1979Österreich Perchtoldsdorf, Österreich08.08.–12.08.IJFW
VII.III.1981Deutschland Böblingen, BR Deutschland19.07.–27.07.TIF, IFS, IJFW
-IV.1983Niederlande Veldhoven, Niederlande24.07.–31.07.IJFW
VIII.V.1985Österreich Vöcklabruck, Österreich15.07.–21.07.TIF, IFS, IJFW
-VI.1987 Havlíčkův Brod (deutsch Deutschbrod), Tschechoslowakei (im heutigen Tschechien)22.07.–28.07.IJFW
IX.VII.1989 Warschau, Volksrepublik Polen24.07.–31.07.TIF, IFS, IJFW
-VIII.1991 Lappeenranta, Finnland15.07.–21.07.IJFW
X.IX.1993Deutschland Berlin, Deutschland11.07.–17.07.TIF, IFS, IJFW
-X.1995Italien Arco (Dialekt: Árko oder nur Árk), Italien23.07.–29.07.IJFW
XI.XI.1997Dänemark Herning, Dänemark06.07.–12.07.TIF, IFS, IJFW
-XII.1999Frankreich Altkirch, Frankreich11.07.–17.07.IJFW
XII.XIII.2001 Kuopio, Finnland22.07.–28.07.TIF, IFS, IJFW
-XIV.2003Österreich Kapfenberg, Österreich20.07.–26.07.IJFW
XIII.XV.2005 Varaždin, Kroatien17.07.–24.07.TIF, IFS, IJFW
-XVI.2007Schweden Revinge, Schweden15.07.–22.07.IJFW
XIV.XVII.2009 Ostrava, Tschechien19.07.–26.07.TIF, IFS, IJFW
-XVIII.2011 Kočevje, Slowenien17.07.–24.07.IJFW
XV.XIX.2013Frankreich Mülhausen, Frankreich14.07.–21.07.TIF, IFS, IJFW
-XX.2015 Opole, Polen19.07.–26.07.IJFW
XVI.XXI.2017Österreich Villach, Österreich09.07.–16.07.TIF, IFS, IJFW
-XXII.2019 Martigny, Schweiz14.07.–21.07.IJFW
XVII.XXIII.2022 Celje (deutsch Cilli oder Zilli), Slowenien17.07.–24.07.TIF, IFS, IJFW
-XXIV.2024Italien Borgo Valsugana (deutsch veraltet Burg im Suganertal), Italien21.07.–28.07.IJFW
XVIII.XXV.2026 Sumperk (deutsch Mährisch Schönberg), Tschechien13.07.–19.07.IFS, IJFW
XVIII. 2026 Österreich Eisenstadt, Österreich 23.07.–26.07. TIF

Teilnehmende Gruppen

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Die 40 Mitgliedsländer des CTIF dürfen jeweils eine begrenzte Anzahl von Gruppen zu den Wettkämpfen entsenden. Dabei gibt es die Unterteilung in Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Frauengruppen.[5]

BR Deutschland/Deutschland

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VIII. Feuerwehrolympiade des CTIF am 21. Juli 1985: Bereits vier Jahre vor der Wende kam es zu einer deutsch-deutschen Begegnung. Die DDR-Feuerwehr-Nationalmannschaft der Berufsfeuerwehren (helle Uniformen) und die einzige Sportwettkampf-Mannschaft des Deutschen Feuerwehrverbandes, die FF Beselich-Obertiefenbach (dunkle Uniformen).[6]

Für die Qualifikation der deutschen Wettkampfgruppen gibt es die Deutsche Meisterschaft im Feuerwehrsport (ehemals Bundesausscheid). Diese findet alle vier Jahre statt. Im Jahr 2008 qualifizierten sich insgesamt 20 Gruppen für die Teilnahme an der XIV. Feuerwehrolympiade des CTIF in Ostrava.[7]

WettbewerbJahrAustragungsortvon – bisWettkampfarten
1.1972Frankfurt am Main24.06.–02.07.TIF
2.1976Holzminden17.09.–18.09.TIF
3.1980Hannover13.06.–14.06.TIF
4.1984Holzminden01.06.–02.06.TIF
5.1988Hannover27.05.–28.05.TIF, IJFW
6.1992Olpe19.06.–20.06.TIF, IJFW
7.1996Böblingen25.07.–27.07.TIF, IFS, IJFW
8.2000Augsburg21.06.–24.06.TIF, IFS, IJFW
9.2004Halle (Saale)14.07.–18.07.TIF, IFS, IJFW
10.2008Böblingen23.07.–26.07.TIF, IFS, IJFW
11.2012Cottbus25.07.–29.07.TIF, IFS, IJFW
12.2016Rostock28.07.–30.07.TIF, IFS, IJFW
13.2022Mühlhausen/Thüringen03.06.–06.06.TIF, IFS
14.2025Böblingen10.07.–13.07.TIF
14.2025Torgau, Taura30.07.–02.08.IFS
X. Internationale Feuerwehrsportwettkämpfe 1993 in Berlin, Sieger in der Disziplin Löschangriff – FF Beselich-Obertiefenbach

Von den teilnehmenden deutschen Gruppen wurden folgende deutsche Mannschaften Weltmeister:[8]

JahrAustragungsortFeuerwehrwettbewerbMannschaftBundesland
1973 BrünnFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffBF DDR
1981Deutschland BöblingenFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffBF DDR
1985Österreich VöcklabruckFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffBF DDR
1985Österreich VöcklabruckTraditionelle Feuerwehrwettbewerbe ohne AlterspunkteFF Nidderau-Eichen Hessen
1985Österreich VöcklabruckTraditionelle Feuerwehrwettbewerbe mit AlterspunktenFF Friedrichsthal Saarland
1993Deutschland BerlinFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffFF Beselich-Obertiefenbach Hessen
1993Deutschland BerlinFeuerwehrsportwettkämpfe – 4×100-Meter-FeuerwehrstafetteFF Berlin Berlin
1993Deutschland BerlinTraditionelle Feuerwehrwettbewerbe ohne AlterspunkteFF Bundenthal Rheinland-Pfalz
1993Deutschland BerlinTraditionelle Feuerwehrwettbewerbe mit AlterspunktenFF Asendorf II Niedersachsen
1997Dänemark HerningTraditionelle Feuerwehrwettbewerbe mit Alterspunkten (Frauen)FF Asendorf 2 Niedersachsen
2001 KuopioFeuerwehrsportwettkämpfe – 4×100-Meter-Feuerwehrstafette (Frauen)FF Muldentalkreis Sachsen
2013Frankreich MülhausenFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffFF Team Lausitz Brandenburg
2017Österreich VillachFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffFF Märkisch-Oderland Brandenburg
2022 CeljeFeuerwehrsportwettkämpfe – LöschangriffFF Märkisch-Oderland Brandenburg
Logo für die Bewerbe in Kärnten

Aus Österreich nahmen an den traditionellen Wettbewerben zwischen 1961 und 2009 insgesamt 88 Gruppen teil. 2013 kamen die Gruppen 89 (Kirnberg NÖ), 90 (Niederabsdorf, NÖ), 91 (Königschlag – Gemeinde Schenkenfelden OÖ) und 92 (Ludesch, Vlbg) hinzu. Erfolgreich waren beispielsweise Gruppen aus Sankt Martin im Mühlkreis, Eichhorn, St. Pölten, Mistelbach, Grafenbach, Oberkreuzstetten, Kürnberg, Palterndorf, Zillingdorf, Zillingtal, St. Martin an der Raab-Berg, Rudersdorf-Berg (Damen), Furth, Leopoldsdorf, Gloggnitz, Wiesenfeld, Ossarn, Ebersegg – Gemeinde St. Ulrich bei Steyr (Sieger 1989, 2013), Weeg (4-facher Sieger 1997, 2001, 2005, 2009), Au im Bregenzerwald (Weltrekord in Kuopio, Finnland, im Löschangriff), Neufeld an der Leitha (inges. 4 ×; 1993: Weltrekordhalter der Freiwilligen Feuerwehren beim Hindernis-Staffellauf (9 × 50 m) – traditioneller Bewerb), Ainet.

Der Modus für die erfolgreiche Qualifikation ist in den Bundesländern unterschiedlich. Beispielsweise dürfen in Oberösterreich die zwei Gruppen, die in aufeinanderfolgenden Jahren zusammengerechnet die meisten Punkte in der Wertungsklasse A ohne Alterspunkte erreichen, teilnehmen.

Von den Jugendgruppen nahmen zwischen 1977 und 2009 20 Gruppen teil, wie Tragwein (9-fache Teilnahme 1995, 1997, 1999, 2001, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015), Winden-Windegg (5-fache Teilnahme 2005, 2009, 2011, 2013, 2015), Erdleiten, Weeg, Pöndorf, Perchtoldsdorf (2003), Kürnberg, Sankt Martin im Mühlkreis (5-fache Teilnahme), Ruprechtshofen, Dirnbach (2003) und Hainfeld. Die Jugendgruppen aus Österreich konnten auch schon einige Weltmeister stellen, so beispielsweise Tragwein (4-facher Sieger 1995, 1997, 2005, 2007), Kürnberg (2003), Weeg (2013), Bad Mühllacken (2017, 2019) und Guggenberg (2024).

JugendJahrAustragungsortWeltmeisterÖsterreichische Teilnehmer
I.1977 Ettelbrück, LuxemburgNegenborn (DE)Girm, Kalsdorf
II.1979Österreich Perchtoldsdorf, ÖsterreichKalsdorf (AUT)Kalsdorf, Hainfeld
III.1981Deutschland Böblingen, BR DeutschlandNeckenmarkt (AUT)Neckenmarkt, St. Peter am Hart
IV.1983Niederlande Veldhoven, NiederlandeSpišská Nová Ves (CSR)Pöndorf, St. Peter am Hart
V.1985Österreich Vöcklabruck, ÖsterreichErdmannsdorf (AUT)Erdmannsdorf, Pinkafeld
VI.1987 Havlíčkův Brod (deutsch Deutschbrod), Tschechoslowakei (im heutigen Tschechien)Veľká Hradná (CSR)Ruprechtshofen,?
VII.1989 Warschau, Volksrepublik PolenNeckenmarkt (AUT)Neckenmarkt, Oberbairing
VIII.1991 Lappeenranta, FinnlandBratislava Petrzalka (SVK)Neckenmarkt, Pöndorf, Summerau
IX.1993Deutschland Berlin, DeutschlandErdmannsdorf (AUT)Erdmannsdorf, Summerau
X.1995Italien Arco (Dialekt: Árko oder nur Árk), ItalienTragwein (AUT)St. Martin im Mühlkreis, Tragwein, Erdmannsdorf
XI.1997DänemarkHerning, DänemarkTragwein (AUT)St. Martin im Mühlkreis, Tragwein, Erdmannsdorf
XII.1999Frankreich Altkirch, FrankreichHinterberg (AUT)Hinterberg, St. Martin im Mühlkreis, Tragwein
XIII.2001 Kuopio, FinnlandBrand (RUS)Hinterberg, Perchtoldsdorf, Tragwein
XIV.2003Österreich Kapfenberg, ÖsterreichKürnberg (AUT)Kürnberg, Dirnbach, Perchtoldsdorf
XV.2005 Varaždin (deutsch Warasdin; ungarisch Varasd), KroatienTragwein (AUT)Kürnberg, Tragwein, Winden-Windegg,
XVI.2007Schweden Revinge, SchwedenTragwein (AUT)Hinterberg, Tragwein, Wagenhub
XVII.2009 Ostrava (polnisch Ostrawa, deutsch Ostrau), TschechienSDH Chlumec nad Cidlinou (CZE)Erdleiten, Tragwein, Winden-Windegg
XVIII.2011 Kočevje (deutsch Gottschee) (gottscheerisch: Göttscheab oder Gətscheab, italienisch Cocevie), SlowenienSDH Chlumec nad Cidlinou (CZE)Tragwein, Winden-Windegg
XIX.2013Frankreich Mülhausen, FrankreichWeeg (AUT)Weeg, Winden-Windegg
XX.2015 Opole (deutsch Oppeln; schlesisch Uppeln, schlonsakisch Ôpole, tschechisch Opolí), PolenMDP Gluchow/wlkp. (POL)Tragwein, Winden-Windegg, Weeg
XXI.2017Österreich Villach, ÖsterreichBad Mühllacken (AUT)Bad Mühllacken, Guggenberg, St. Martin im Mühlkreis, Mitteregg-Haagen-Sand (weibl.)
XXII. 2019 Martign (deutsch Martinach)y, SchweizBad Mühllacken (AUT)Bad Mühllacken, St. Martin im Mühlkreis, Waldneukirchen, Mitteregg-Haagen-Sand (weibl.)
XXIII. 2022 Celje (deutsch Cilli oder Zilli), Slowenien PGD Drenov Grič-Lesno BRDO 1 (SLO) Mitteregg-Haagen-Sand (weibl.), St. Martin im Mühlkreis, Waldneukirchen, Bad Mühllacken
XXIV. 2024 Italien Borgo Valsugana (deutsch veraltet Burg im Suganertal) im Trentiner Dialekt Al Bòrgo, Italien Guggenberg (AUT) Bad Mühllacken, Guggenberg, Mitteregg-Haagen-Sand (weibl.)
XXV. 2026 Sumperk (deutsch Mährisch Schönberg), Tschechien Guggenberg, St. Martin im Mühlkreis, Winden-Windegg

Bei den Jugendgruppen erfolgt die Qualifikation im Zuge des Bundesfeuerwehrjugendleistungsbewerbs.

Medaillenränge

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Siegerpokal für die Feuerwehrjugend – Vetter-Cup

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Vetter-Cup mit den Siegergruppen, welche im Sockel eingraviert sind

Im Jahr 1988 gab Manfred Vetter bei der Kölner Gold- und Silberschmiedin Mechthild Baumann den Auftrag zur Anfertigung eines Wanderpokals aus 4 kg Sterlingsilber, mit der Möglichkeit, 30 Siegernamen eingravieren zu können. Dieser wurde im darauffolgenden Jahr 1989 in Warschau erstmals an die Jugendgruppe aus Neckenmarkt (Österreich) vergeben.

Die berufliche Grundlage des Gründers und Stifters der Manfred Vetter-Stiftung, Manfred Vetter (1936–2014), lag weltweit im Katastrophenschutz und bei den Feuerwehren. 1985 wurde Vetter Mitglied des CTIF. Neben dem Wanderpokal unterstützt die Stiftung auch die ersten drei Platzierten mit Geldprämien zur Finanzierung der Reisekosten. Die Finanzierung ist bis zum Jahr 2050 gesichert.[9][10]

Jahr Wertung Gold Silber Bronze
1977 männlich/gem. Deutschland Negenborn Deutschland Densberg Österreich Girm
1979 männlich/gem. Österreich Kalsdorf Val Deutschland Nieder-Roden
1981 männlich/gem. Österreich Neckenmarkt Österreich St. Peter am Hart Italien Sarnthein
1983 männlich/gem. Spišská Nová Ves Österreich Pöndorf Österreich St. Peter am Hart
1985 männlich/gem. Österreich Erdmannsdorf Italien Corpa Nazionale Chlumec n. Cidlinou
1987 männlich/gem. Veľká Hradná Z.S. Lumumbova Österreich Ruprechtshofen
1989 männlich/gem. Österreich Neckenmarkt Italien Corpa Nazionale Kamienica
1991 männlich/gem. Bratislava Petrzalka Österreich Pöndorf Portugal Rebordosa
1991 weibl. Nuijamaa Portugal Leixões OSP Leszno
1993 männlich/gem. Österreich Erdmannsdorf Bratislava Petrzalka Österreich Summerau
1993 weibl. Bratislava Petrzalka DVD Kastel Sukurac Posio 1
1995 männlich/gem. Österreich Tragwein Österreich St. Martin im Mühlkreis SDH Karolinka
1995 weibl. Desno Trebarjewo MDP Barchlin ? ?
1997 männlich/gem. Österreich Tragwein Österreich St. Martin im Mühlkreis Österreich Erdmannsdorf
1997 weibl. Podunaske Biskupice DVD Strahoninec MDP Barchlin
1999 männlich/gem. Österreich Hinterberg Österreich Tragwein Österreich St. Martin im Mühlkreis
1999 weibl. Podunaske Biskupice Desno Trebarjewo PGP Dobrna 1
2001 männlich/gem. Russland Brand Österreich Tragwein PGD Gomilsko
2001 weibl. Barchlin PGP Dobrna 1 Muzlja
2003 männlich/gem. Österreich Kürnberg Tschechien 1 Österreich Dirnbach
2003 weibl. Andraz nad Polzelo Jalševec Breški MDP Niechobrz Dolny
2005 männlich/gem. Österreich Tragwein Österreich Winden-Windegg Österreich Kürnberg
2005 weibl. DHZ-ZS Siroke 2 Piskova Lhota OSP Skotniki
2007 männlich/gem. Österreich Tragwein Österreich Hinterberg Österreich Wagenhub
2007 weibl. DHZ-ZS Siroke 2 Becsekely Öte PGD Gomilsko
2009 männlich/gem. Chlumec n. Cidlinou Russland Brand Deutschland Oberneuenkirchen 1
2009 weibl. Zbilje Jalševec Breški Piskova Lhota
2011 männlich/gem. SDH Chlumec nad Cidlinou Pamece-Trobje 1 Österreich Winden-Windegg
2011 weibl. Pamece-Trobje 1 Zbilje Josipdol
2013 männlich/gem. Österreich Weeg Russland VDPO-Russia SDH Ponikla
2013 weibl. Pamece-Trobje 1 SDH Písková Lhota ZŠ-DHZ Šunava
2015 männlich/gem. MDP Gluchow/wlkp. Österreich Tragwein Italien Trentino
2015 weibl. SDH Piskova Lhota PGD Zbilje ZS-DHZ Sunava
2017 männlich/gem. Österreich Bad Mühllacken Österreich Sankt Martin im Mühlkreis Österreich Guggenberg
2017 weibl SDH Piskova Lhota Österreich Mitteregg-Haagen-Sand PGD Andraz Nad Polzelo
2019 männlich/gem. Österreich Bad Mühllacken Österreich Sankt Martin im Mühlkreis Italien Trentino
2019 weibl. PGD Zbilje SDH Písková Lhota Nuštar
2022 männlich/gem. PGD DRENOV GRIC-LESNO BRDO SDH Bludov Österreich Waldneukirchen
2022 weibl. SDH Písková Lhota Nustar DVD Italien Trentino F.
2024 männlich/gem. Österreich Guggenberg Gluchow SDH Písková Lhota
2024 weibl. SDH Písková Lhota PRZYTKOWICE Italien Trentino F.
  • Leistungsbewerbe bei der Feuerwehr, 2017, Tagungsband der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte im CTIF
  • 50 Jahre Internationale Feuerwehrwettbewerbe des CTIF – Zahlen und Fakten (1961–2011), 2013, Dipl.-Ing. Wilhelm Bohlmann, Selbstverlag
Commons: Fire-fighting sport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Toter Link: Ergebnisliste Jugend 2007 Revinge (PDF-Datei; 297 kB)
  • Toter Link: Ergebnisliste 2009 Ostrava (PDF-Datei; 322 kB)
  • Toter Link: Ergebnisliste Jugend 2011 Kocevje (PDF-Datei; 3 MB)
  • Ergebnisliste 2013 Mulhouse. (PDF; 896 kB) XV.Internationale Feuerwehrwettkämpfe des Weltfeuerwehrverbandes CTIF. In: www.ctif2013.org. Weltfeuerwehrverband CTIF, 21. Juli 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Oktober 2013;.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Tschechische Republik und Österreich sind 2026 für die CTIF Jugendwettbewerbe und die Feuerwehrwettbewerbe bestätigt auf CTIF vom 13. August 2025, abgerufen am 5. Juli 2026
  2. ↑ Sieben Mal Gold für Feuerwehr-Team Deutschland. Höchstleistungen in Feuerwehruniform – Großes Lob an Gastgeber Österreich. In: www.feuerwehrverband.de. Deutscher Feuerwehrverband, 15. Juli 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2018; abgerufen am 21. Dezember 2024.
  3. ↑ Franz-Josef Sehr: CTIF-Weltmeisterschaften in Österreich. In: Florian Hessen 9/1985. Munkelt Verlag, 1985, ISSN 0936-5370, S. 1–2.
  4. ↑ Franz-Josef Sehr: X. Feuerwehr-Olympiade 1993 in Berlin. In: Florian Hessen 9/1993. Munkelt Verlag, 1993, ISSN 0936-5370, S. 24–26.
  5. ↑ CTIF-Mitgliedsländer. In: www.ctif.org. Comité Technique International de prévention et d’extinction du Feu (CTIF), abgerufen am 23. Februar 2023 (französisch, englisch, deutsch).
  6. ↑ Franz-Josef Sehr: Feuerwehr-Freundschaft begann zuvor – Beselich und Nationalmannschaft der DDR bei CTIF. In: Florian Hessen 7/2015. Henrich Druck+Medien, 2015, ISSN 0936-5370, S. 22–23.
  7. ↑ Wilhelm Bohlmann: Internationale Feuerwehrwettbewerbe des CTIF. W. Bohlmann, Rostock 2009, ISBN 978-3-00-029246-0.
  8. ↑ Wilhelm Bohlmann: Feuerwehrwettbewerbe – Internationale und nationale Meisterschaften. W. Bohlmann, Rostock 2018.
  9. ↑ Feuerwehr – CTIF Vetter-Cup – Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. Abgerufen am 5. Februar 2026.
  10. ↑ Wilhelm Bohlmann: 50 Jahre Internationale Feuerwehrwettbewerbe des CTIF. W. Bohlmann, Rostock 2013, ISBN 978-3-00-041544-9.