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Bundenthal

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Wappen Deutschlandkarte
Bundenthal
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bundenthal hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 6′ N,  49′ OKoordinaten: 49° 6′ N,  49′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Dahner Felsenland
Höhe: 190 m ü. NHN
Fläche: 10,21 km²
Einwohner: 1025 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76891
Vorwahl: 06394
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 502
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 29
66994 Dahn
Website: www.dahner-felsenland.de
Ortsbürgermeister: Daniel Frey
Lage der Ortsgemeinde Bundenthal im Landkreis Südwestpfalz
KarteDarsteinDimbach (Pfalz)Hauenstein (Pfalz)HinterweidenthalLug (Pfalz)Schwanheim (Pfalz)SpirkelbachSpirkelbachWilgartswiesenWilgartswiesenClausenDonsiedersLeimen (Pfalz)MerzalbenMünchweiler an der RodalbRodalbenBottenbachEppenbrunnHilstKröppenKröppenLemberg (Pfalz)ObersimtenRuppertsweilerSchweixTrulbenVinningenBobenthalBruchweiler-BärenbachBundenthalBusenbergDahnErfweilerErlenbach bei DahnFischbach bei DahnHirschthal (Pfalz)LudwigswinkelNiederschlettenbachNothweilerRumbachSchindhardSchönau (Pfalz)BiedershausenHerschbergHettenhausen (Pfalz)Knopp-LabachKrähenbergObernheim-KirchenarnbachSaalstadtSchauerbergSchmitshausenWallhalbenWeselbergWinterbach (Pfalz)GeiselbergHeltersbergHermersbergHöheinödHorbach (Pfalz)SchmalenbergSteinalbenWaldfischbach-BurgalbenAlthornbachBattweilerBechhofen (Pfalz)ContwigDellfeldDietrichingenGroßbundenbachGroßsteinhausenHornbachKäshofenKleinbundenbachKleinsteinhausenMauschbachRiedelbergRosenkopfWalshausenWiesbach (Pfalz)HöheischweilerHöhfröschenMaßweilerNünschweilerPetersberg (Pfalz)ReifenbergRieschweiler-MühlbachThaleischweiler-FröschenPirmasensZweibrückenSaarlandSaarlandFrankreichLandkreis Südliche WeinstraßeKaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandau in der PfalzLandkreis Bad Dürkheim
Karte
Ortsbild von Bundenthal mit Fladenstein und Jüngstberg

Bundenthal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. 1969 wurde sie mit dem Nachbarort Bruchweiler-Bärenbach zur Ortsgemeinde Wieslautern zusammengelegt, dies wurde 1989 rückgängig gemacht und die Gemeinde Bundenthal in ihrer zuvor bestehenden Form wiederhergestellt. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat.

Bundenthal liegt im Wasgau, wie der Südteil des Pfälzerwaldes auch genannt wird, im sogenannten Dahner Felsenland. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Bruchweiler-Bärenbach, Busenberg, Erlenbach bei Dahn, Niederschlettenbach, Nothweiler, Schönau (Pfalz) und Rumbach. Rund wenige hundert Meter südlich der Gemeindegemarkung befindet sich die Staatsgrenze zu Frankreich. Die Gesteinsschichten werden dem Buntsandsteinbereich zugeordnet. Geologisch besteht die Bundenthaler Verwerfung und Weitung.

Im Nordosten der Gemarkung erstreckt sich der Jüngstberg mit 491 m ü. NHN. Unweit der Grenze zu Nothweiler liegt das 412 m ü. NHN hohe Mäuerle. Westlich von diesem an der Gemarkungsgrenze zu Rumbach erstrecken sich der 475 m ü. NHN hohe Beißenberg, der 294,8 m ü. NHNhohe Söller, der Große Heinzenkopf (309,3 m ü. NHN), und im Südosten an der Grenze zu Bobenthal der 455 m ü. NHN hohe Große Humberg.

Die Lauter durchfließt in Nord-Süd-Richtung das Siedlungsgebiet; zuvor nimmt sie von rechts den Rumbach auf. Im Osten der Gemarkung verläuft fast unmittelbar an der Grenze zu Niederschlettenbach der Rechtenbach und im Südosten stellenweise der Litschbach. .

Der Ort Bundenthal wurde erstmals am 14. November 1290 in gelehrtem Latein als „valle coloris“ vom Speyerer Bischof Friedrich von Bolanden in einer Lehensurkunde an seinen Kämmerer Walter von Lemberg erwähnt. Bundenthal und der Nachbarort Finsternheim waren durch die intensive Rodungstätigkeit des Klosters Weißenburg im Hochmittelalter entstanden. Beim „Salierraub“ wurde mutmaßlich Bundenthal zum Reichslehen, das ausschließlich der Kaiser vergab. Der Ortsname war bei frühen schriftlichen Belegen Objekt „volksetymologischer“ Deutungsversuche wie beispielsweise Valle Coloris, Wundenthal, Buntendalle, Biunde – „mit Flechtwerk umgebenes Gebiet“ – beziehungsweise Bonthenthal; Pontenthal, Ponto – Brücke oder Übergang. Der Ortsname „Bundenthal“ erscheint im europäischen Sprachbereich nicht weiter.[2]

Der Besitz des Lehens wechselte häufig. 1342 übergab Kaiser Ludwig der Bayer das „Berwartsteiner Lehen“ und „Wundenthal“ an Walram von Sponheim, dessen Nachfahren Graf Johann V. von Sponheim es 1418 auf dem Konzil von Konstanz durch Kaiser Sigismund erneut bestätigt wurde. Nach dem Aussterben der Sponheimer belehnte Kaiser Friedrich III. 1442 den Markgrafen Jakob von Baden mit Bundenthal. 1462 fiel dessen Sohn Markgraf Karl in Ungnade, der pfälzische Kurfürst erhielt daraufhin Bundenthal. 1480 belehnte Kurfürst Ludwig (1478–1544) seinen Marschall Hans von Trotha mit Burg Berwartstein und Bundenthal. 1485 erwarb dieser das ebenso vom Kloster Weißenburg beanspruchte Burg- und Dorflehen käuflich, das 1511 an den Sohn Christoph von Trotha überging.

1549 erbte Hans von Fleckenstein das Lehen Bundenthal, das nach dem Tod seines kinderlosen Nachfolgers, Wolf Philipp von Fleckenstein (1637), an den Kaiser zurückfiel. 1641 belehnte Kaiser Ferdinand III. (1608–1657) den katholischen Freiherrn Gerhard von Waldenburg zu Hilgenhoven mit Bundenthal. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde Bundenthal als Waldenburger Erbe erwähnt. Seitdem hatten bis zur Französischen Revolution die Schenken von Waldenburg die Ortsherrschaft inne.[2]

Ritterstein 302 zur Erinnerung an die Schlacht bei Bundenthal

1793 begannen die Revolutionskämpfe am Mäuerle und die Franzosenzeit. 1797 wurde Josef Leidner Bürgermeister von Bundenthal. Während dieser Zeit war der Ort in den Kanton Dahn eingegliedert. 1815 wurde Bundenthal unter österreichische Verwaltung gestellt und 1818 ernannte Kaiser Franz I., Carl Leibinger zum Ritter von Bundenthal. 1816 wurde Bundenthal bayerisch. 1824 hatte der Ort 527 Einwohner.[3] Forstbeamte ordneten die Waldwirtschaft und König Ludwig I. ernannte 1825 Friedrich Breiner zum Bürgermeister. Bundenthaler verdienten sich im Winter durch Handel von Kleinmaterial im Elsass ein Zubrot. Über dreihundert Personen wanderten infolge von Armut nach Amerika aus.

Bahnhof Bundenthal-Rumbach im Jahr 1911

1818 war der Ort ein Bestandteil des Landkommissariats Pirmasens, das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. 1834 wurde der Nachbarort Finsternheim eingemeindet. 1925 hatte der Ort 793 Einwohner, die in 146 Wohngebäuden lebten. Die Katholiken besaßen zu dem Zeitpunkt eine eigene Pfarrei, während die Protestanten zu derjenigen von Rumbach gehörten.[4] 1939 wurde Bundenthal in den Landkreis Pirmasens (ab 1997 Landkreis Südwestpfalz) eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde innerhalb der französischen Besatzungszone ein Teil des neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform verlor Bundenthal am 7. Juni 1969 seine Selbständigkeit und der Ort wurde mit Bruchweiler-Bärenbach zur neuen Gemeinde Wieslautern vereinigt. Nach Protesten der Bundenthaler Bevölkerung wurde Wieslautern am 17. Juni 1989 per Landesgesetz aufgelöst und Bundenthal wieder selbständig.[5] Seither gehört die Ortsgemeinde der 1972 geschaffenen Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an.

Kapelle St. Wendelin
Nardini-Kapelle in Bundenthal

Bundenthal war in vorreformatorischer Zeit eine Filiale der Pfarrei Niederschlettenbach, dem dortigen Gericht unterstellt und gehörte zum Landdekan Weißenburg im Bistum Speyer. Eine spätere Kirche Peter und Paul dürfte im 16. oder 17. Jahrhundert errichtet worden sein. Im Jahr 1628 wurde ein Bundenthaler Gotteshaus erwähnt, das durch ein kaiserliches Regiment, die sogenannten Kratzischen Reiter, ausgeplündert wurde.

Nach dem am 6. März 1629 von Kaiser Ferdinand II. erlassenen Restitutionsedikt (Rückgabe aller von Protestanten nach 1552 eingezogenen katholischen Kirchengüter), kam es in Bundenthal im Auftrag des Speyerer Bischofs Philipp Christoph von Sötern 1629 zum Verschließen der Kirchentür für lutherische Predigten.

Am Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1648 überdauerten in Bundenthal drei Hausbesitzer mit ihren Familien. Zugezogen sind anschließend Katholiken aus der Schweiz und Österreich. 1731 wurde die Wendelinus-Kapelle gegen den Willen des Pfarrers von Niederschlettenbach und des Bischofs gebaut. In der 1743 im byzantinischen Stil errichteten und 1835 erweiterten Kirche wurden bereits um 1685 katholische Messen gelesen.[6]

Infolge vieler Bittschreiben Bundenthaler Bürgermeister und Schultheißen um eine eigene Pfarrei erklärte Bischof Franz Christoph von Hutten mit Schreiben vom 4. November 1755 Bundenthal zur Pfarrei und ernannte Mattheus Weis zum ersten Pfarrer von Bundenthal, Finsternheim und Bärenbach. Im Jahr 1786 baute die Propstei Weißenburg das Pfarrhaus in Bundenthal. 1951 errichtete die Gemeinde einen Glockenturm und stiftete ihn der Pfarrei Peter und Paul.

2012 waren 76,6 Prozent der Einwohner katholisch und 11,7 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[7] Die Katholiken gehören zum Dekanat Pirmasens im Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.[8]

Der Gemeinderat in Bundenthal besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[9][10]

Daniel Frey wurde am 2. Februar 2021 Ortsbürgermeister von Bundenthal.[11] Bei der Direktwahl am 10. Januar 2021 war er mit einem Stimmenanteil von 76,4 % gewählt worden.[12] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde Frey ohne Gegenkandidat mit 86,7 % der Stimmen für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[13]

Die Neuwahl im Jahr 2021 war erforderlich geworden, weil Freys Vorgänger Wolfgang Morio das Amt zum 1. Oktober 2020 aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte.[14] Er hatte es seit 1989 ausgeübt und war zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 72,01 % in seinem Amt bestätigt worden.[15][16]

Wappen von Bundenthal
Wappen von Bundenthal
Blasonierung: „Von Blau und Gold geteilt, oben ein schwebender dreilätziger silberner Turnierkragen, unten ein schrägrechts gelegter roter Schlüssel.“[17]
Wappenbegründung: Der Turnierkragen entstammt dem Wappen der Schenken von Waldenburg, welche die Ortsherrschaft ausübten. Der Schlüssel steht für das Kloster Weißenburg, das Ortsherr in Finsternheim war. Aus dem 15. Jahrhundert weisen noch 15 „Mundatsteine – mit dem Peterschlüssel“ auf diese Zeit hin.

Es wurde 1952 vom Mainzer Innenministerium genehmigt.

Gemeindepartnerschaften

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Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Horgau in Bayern.

Denkmalgeschützte Kirche in der Ortsmitte

Kulturdenkmäler

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Im Ort existieren 20 Objekte, die unter Denkmalschutz stehen, darunter die Kirche St. Peter und Paul sowie die Kirchenmauer seit 1974. Weiter befindet sich am Denkmalsbereich der Kirche eine Stele, welche an die Gefallenen erinnert.

Naturdenkmal Kanzlefelsen

Die Gemeinde lag im Naturpark Pfälzerwald, der mittlerweile im Biosphärenreservat Pfälzer Wald-Vosges du Nord aufgegangen ist. Mit den sieben Fladensteinfelsen und dem Kanzelfelsen existieren Felsformationen, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind. Im Süden der Gemarkung befindet sich der Ritterstein 302; er trägt die Bezeichnung „Anno 1793 Schlacht am Mäuerle“ und weist auf die Schlacht bei Bundenthal hin, die während der Koalitionskriege auf dem Gemeindegebiet stattfand.

Die Freiwillige Feuerwehr Bundenthal wurde 1993 bei den Traditionellen Feuerwehrwettbewerben ohne Alterspunkte Weltmeister. Insgesamt gestalten 20 Vereine das kulturelle Leben des Dorfes.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Einkaufsmarkt in Bundenthal

Aufgrund der geographischen Gegebenheiten dominierte jahrhundertelang die Feld-, Forst- und Holzwirtschaft mit Pferdefuhrwerken. Die dafür notwendigen Handwerker waren dort tätig. Bereits vor rund 200 Jahren wurde Bundenthal aufgrund seiner geografischen Lage an der Lauter in der Nähe zum weiter südwestlich befindlichen Sauertal zu einem bedeutenden Handelsplatz.[18] Im 19. Jahrhundert begannen die Steinbrucharbeiten und ab 1934 waren etwa 100 Arbeitnehmer in der Schuhfabrik Seibel beschäftigt. Mittlerweile arbeiten viele Einwohner im Mercedes-Benz-Werk Wörth. Die Handwerkstradition von Versorgung und Bau hat sich erhalten und ist über die Region hinaus aktiv.

An der Lauter liegt bereits auf Rumbacher Gemarkung seit 1348 die Falkenmühle, auch „Bontendalle Müle“ genannt, und gegenüber seit 1641 die Waldenburgische Mühle, die bis zum Jahr 200 als Sägewerk diente.[19] Beide wurden in eine Ferienanlage umgewandelt.[20]

Landesstraße 478 innerhalb von Bundenthal

Durch den Ort führen die Landesstraßen 478 und 489; Erstere verläuft von der saarländischen Landesgrenze bis zur französischen Staatsgrenze bei Wissembourg und Letztere von Reichenbach über Bruchweiler-Bärenbach bis nach Bundenthal. Die von Rumbach nach Niederschlettenbach verlaufende Kreisstraße 46 führt an zwei Stellen durch das Bundenthaler Gemeindegebiet.

1911 erhielt die Gemeinde Anschluss an das Eisenbahnnetz, als die in Hinterweidenthal beginnende und in Bundenthal endende Wieslauterbahn eröffnet wurde. Der Bahnhof erhielt die Bezeichnung Bundenthal-Rumbach, da er als gemeinsame Bahnstation mit dem benachbarten Rumbach ausgelegt war. Nachdem der Personenverkehr im Jahr 1966 eingestellt worden war, wird sie seit 1997 im Ausflugsverkehr wieder betrieben. Überlegungen der DB im Jahre 2022 zielen auf eine Wiederbelebung der Strecke ab. Zeitweise war die Trasse jedoch erneut in Gefahr, da sie von der nahen Stadt Dahn für eine innerörtliche Entlastungsstraße beansprucht wurde.

Von 1921 bis 1930 war Bundenthal Ausgangspunkt der schmalspurigen Wasgenwaldbahn, die für französische Besatzungskräfte gebaut worden war und über Rumbach, Fischbach zum Übungsplatz Ludwigswinkel verlief.

Teilweise auf dem Gemeindegebiet befindet sich das Segelfluggelände Bundenthal-Rumbach auf dem zwischen Bundenthal und Rumbach gelegenen Söller.

Radfahrer in Bundenthal im Jahr 2005

Bundenthal ist staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort mit mehreren Ferienwohnungen und Ferienhäusern.[21]

Die Gemeinde ist östlicher Endpunkt des Hornbach-Fleckenstein-Radwegs, der bis nach Hornbach führt. Mit der Biosphärentour und dem Pamina-Radweg Lautertal verlaufen zwei weitere Radwege durch Bundenthal; der eine verläuft im Kreis zwischen Dahn, Fischbach bei Dahn sowie Rumbach und der andere verbindet die Gemeinde mit Hinterweidenthal sowie Neuburg am Rhein. Zudem ist die Gemeinde Startpunkt der Touren 14 und 15 im Mountainbikepark Pfälzerwald.[22][23]

Über Bundenthal verlaufen außerdem der Felsenland Sagenweg, der „Geopfad“ an den Fladensteinen und weitere Wanderwege laden zur Information, Erholung und Erbauung ein.[24]

Persönlichkeiten

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  • Friedrich „Fritz“ Frankfurter (1928–2016), von 1964 bis 1969 und 1989 bis 1999 Mitglied im Ortsgemeinderat, für „sein herausragendes Engagement in einer Vielzahl von Vereinen in der Gemeinde Bundenthal, deren Geschicke und Entwicklung er aktiv geprägt und mitgestaltet hat“[25][26]

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Commons: Bundenthal – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. 1 2 Über Bundenthal. In: bundenthal-touristik.info. 20. Mai 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.
  3. St. Peter und Paul. In: awiki.genealogy.net. 21. Mai 2025, abgerufen am 21. Mai 2026.
  4. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 779780 (Digitalisat).
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 161 (PDF; 2,8 MB; siehe auch S. 183 f., Fußnoten 11 und 13).
  6. Petra Würth: Erfolgreiche Spurensuche – Die Bundenthaler und ihre Wurzeln. In: Die Rheinpfalz. RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen 31. Januar 2022.
  7. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  8. Karl-Heinz Jung u. a.: Ortsgeschichte Bundenthal – Von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Hrsg.: Ortsgemeinde Bundenthal. Leimen 2022.
  9. Zahl der zu wählenden Ratsmitglieder in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland bei den Kommunalwahlen am 09.06.2024. (PDF; 83,5 kB) Bundenthal. Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, abgerufen am 17. Februar 2025.
  10. Bundenthal, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Bundenthal. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 17. Februar 2025.
  11. Petra Würth: Antritt mit Abstand. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 3. Februar 2021, abgerufen am 13. Februar 2021 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).
  12. Mechthild Treusch: Daniel Frey ist neuer Ortsbürgermeister. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 10. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  13. Bundenthal, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 17. Juli 2024.
  14. Mechthild Treusch: Bürgermeister gibt Amt auf. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 25. September 2020, abgerufen am 14. November 2020 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).
  15. Holger Keller: Erinnerung an einen Freiheitskampf. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 27. Dezember 2014, abgerufen am 14. November 2020.
  16. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Februar 2021; abgerufen am 7. April 2020 (siehe Dahner Felsenland, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile).
  17. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.
  18. Bundenthal. In: dahner-felsenland.net. 21. Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026.
  19. Verzeichnis der pfälzischen Mühlen erstellt von Eberhard Ref (mailto: eberhard.ref@gmx.de) Litera B (Böchingen - Busenberg). In: eberhard-ref.net. Abgerufen am 21. Mai 2026.
  20. Petra Würth: Mythos Mühle – In Bundenthal und um Bundenthal herum. In: Die Rheinpfalz. RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen 4. Juni 2022 (siehe auch Rheinland-Pfälzische Bibliographie Nr 529.087).
  21. UnterkünfteGastronomie Versorgung. In: bundenthal-touristik.info. 21. Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026.
  22. Mountainbiketour 14 Bundenthal (Dahn-Südost). In: mountainbikepark-pfaelzerwald.de. 21. Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026.
  23. Mountainbiketour 15 Bundenthal (Dahn-Süd). In: mountainbikepark-pfaelzerwald.de. 21. Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026.
  24. Waymarked Trails: Wanderwege. In: hiking.waymarkedtrails.org. 20. Mai 2026, abgerufen am 20. Mai 2026.
  25. Fritz Frankfurter. Abgerufen am 20. März 2020.
  26. Wolfgang Morio: NACHRUF – Die Ortsgemeinde Bundenthal trauert um ihren Ehrenbürger Friedrich Frankfurter. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2021; abgerufen am 20. März 2020.